Asos Style Event mit Großraum Indie Fresse live
fp | 20.10.2015   
Asos Style Event mit Großraum Indie Fresse live
Ich hasse ja Shopping Malls, die komische Atmosphäre dort mit den ganzen verrückten 16jährigen Shopping-Girls mit ihren Täschchen und Plastikohrringen, gemixt mit schmierigen Verkäufern, wo alles immer sitzt und die einen ständig irgendwas was aufschwatzen wollen – ich sag dir, Horror! Ebenfalls Horrorshow die meisten Modeblogs, mit den allerneusten H&M oder Mango Outfit-Posts und krassesten #foodporn Kochrezepten – Zeit also letzten Mittwoch mal im Bikini beim Asos Style Event bei den ganzen Modemädchen nach dem Rechten zugucken.



Asos Style Event mit Großraum Indie Fresse live
Asos Style Event mit Großraum Indie Fresse live
Asos Style Event mit Großraum Indie Fresse live
Asos Style Event mit Großraum Indie Fresse live
Vorort prüften dann die Blogger-Mädels erstmal die neue Asos-Kollektion auf Herz und Niere, während die abstinente wagg-Redaktion den Barkeepern über die Schulter schaute und über die Irrungen des Lebens sinnierte. Highlight des Abends war schließlich der Auftritt von Bonnie Stranges neuer Band „Großraum Indie Fresse“, wo dann, Nomen est Omen, der Name Programm war. Es gab eine lustige Mischung aus Scooter-Techno, Blümchen, Jennifer Rostock und „Icke und Er“ auf die Löffel



und die Show war besser als gedacht, denn eigentlich kann man Musik von Menschen, die irgendwo in der Öffentlichkeit stehen und dann auch noch Mukke machen, getrost zu 99,99% vergessen. Ist eigentlich immer uninspirierter und 10000 Mal gehörter Mainstream-Schrott ohne den geringsten Mehrwert. „Großraum Indie Fresse“ kann man nun mögen oder nicht, polarisiert auf jeden Fall durch den Rummel-Techno und ist, wenn man sich bei den Lyriks weniger von Icke und Er inspirieren lassen würde, sicherlich ausbaufähig.

Die Fäschion-Girls hatten aber ihren Spass und pogten eine ordentliche Buffalo-Sohle aufs Parkett und das ist doch, was am Ende des Tages zählt…
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Kategorie: Lifestyle, Musik

Asos Style Event mit Großraum Indie Fresse live
Da hat die Modewoche noch gar nicht so richtig begonnen und sogleich ging es wieder Vollgas in die vollen und man wusste buchstäblich wieder gar nicht mehr wo man zuerst hingehen sollte. So lief man einfach ganz unopportunistisch mit der „Termin“geplagten Modemeute mit und schaute zunächst bei der Julice en Reve Schau in der Nähe der Friedrichstraße vorbei. Dort auf dem Laufsteg gab es dann die typischen Julice en rêve-Entwürfe im verträumten „Die fabelhafte Welt der Amélie“ - Look zu bestaunen, sehr französisch und sehr abseits der hippen Berliner Dogma Schule. So waren nach der Modenschau dann auch die ganzen kleinen-Mode-Mädchen-Herzen im Sturm gebrochen und es gab reichlich Beifall für die eleganten Kreationen.
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Letzte Woche war ja etwas mau mit lustigen Events, was ja auch mal nicht schaden muss und dafür stehen diese Woche nur wieder circa 10000 Sachen auf einmal an. Gestern ging es erst mal nicht debil Fußball kucken, sondern ganz entspannt ins Kino zur Premiere der Trash-Komödie „Ohne Gnade“, die groß Uraufführung im Cinestar am Alex feierte. Der „Brot und Spiele“-Verzicht hat sich dann auch mehr oder weniger gelohnt, denn der Filmtitel ist auch Programm des Streifens und trotz einer schwachsinnigen Handlung und einigen Längen gab es doch zahlreiche Lacher und viele schräge Szenen auf der Leinwand zu bewundern. Inhaltlich geht es um den ewigen Kampf der Geschlechter, welches in eine Art Geschlechter-Krieg ausartet und wobei selbstverständlich weder an reichlich Klischees noch an Stereotypen gespart wird.
Asos Style Event mit Großraum Indie Fresse live
Winterschlaf und eine kleine Detox-Auszeit sind endlich vorbei und so bin ich mal die Fotos der letzten JahrzehnteWochen und Monate durchgegangen und so gibt es heute mal wieder eine kleine aber feine #TBT Gallery aus dem Berliner Nachtleben:
Asos Style Event mit Großraum Indie Fresse live
Gema hin oder her – Berlins Nachtleben ist so unverschämt kostspielig geworden, dass man sich eigentlich nur noch verweigern kann und sich fragt, ob Clubbetreiber mittlerweile alle Porschefahrer sind. Zum Glück gibt es aber immer tausend lustige Alternativen zur „Touri“-Abzocke wie zum Beispiel die Recreate Berlin Closing Party letzten Freitag im Prince Charles. Recreate Berlin ist ein kompetitives Kunst-Projekt von Wim Wenders und dem Vice Magazin bei dem 12 Nachwuchskünstler innerhalb von 5 Tagen eine Video-Collage der Hauptstadt erstellen müssen. Nach dem kreativen Kampf um Berlins Rekreation wurde wie gesagt noch ambitioniert das Tanzbein geschwungen, wonach die Rekreation der Partizipanten-Kreativität aber hoffentlich bald wieder hergestellt war ;)
Asos Style Event mit Großraum Indie Fresse live
Statt sinnloser Re:Publica Konferenzen und David Hasselhoff Hype (btw „Looking for Freedom“ ist Ballermann-Mucke die schon in 80ern Schrott war!), ging es lieber wieder entspannt ins Kino zur Preview von Die Erfindung der Liebe, die in der Volksbühne gezeigt wurde. Der Film von Lola Randl ist ein recht interessantes Experiment geworden, da die Hauptdarstellerin Maria Kwiatkowsky während der Dreharbeiten verstorben ist und die Regisseurin aus einem halbfertigen Film eine vollkommen neue Geschichte gedreht hat. So wurde aus einer anfänglichen Liebeskomödie ein recht transzendenter Satire-Film über das Filmemachen mit reichlich schrägen Humor und verfließenden Grenzen zwischen Film, Film im Film und der traurigen Realität. Die vielen Metaebenen lassen „Die Erfindung der Liebe“ recht arty und streckenweise verwirrend ausfallen, trotzdem ist der Streifen eine schöne letzte Hommage an Maria Kwiatkowsky, die mit jungen 26 Jahren viel zu
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