Premiere Pawn Sacrifice +++ Steve n Seagulls live
fp | 12.10.2015   
Premiere Pawn Sacrifice, Eva Habermann, Magnus Carlsen, Annabelle Mandeng, Boris Spasski, Berlin, Foto, wagg.de, Steve n Seagulls live, Konzert
Als passionierter Schach Spieler war die Uraufführung des Chess-Dramas Pawn Sacrifice natürlich ein Pflichttermin, das am Freitag im kühlsten Kino Berlins, dem International, groß Premiere feierte. Im Kino kam ich zunächst aus dem Staunen nicht mehr heraus, als nicht nur der aktuelle Schachweltmeister Magnus Carlsen mal eben vorbeischaute, sondern auch Schachlegende Boris Spasski zugegen war, der anno 1972 das in die Schach-History eingegangene, legendäre Match des Jahrhunderts gegen Bobby Fischer spielte.

Um dieses spektakuläre Schachmatch geht es auch in dem Biopic-Streifen über Bobby Fischer, dem Schach-Ausnahmespieler des 20. Jahrhunderts, der nicht nur cineastisch gelungen, sondern auch für nicht Schach-Fans äußerst interessant geworden ist.



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Erzählt wird der Aufstieg und Fall des Jahrhundert-Genies, der erstmals die russische Vorherrschaft im Schachsport brach und dann paranoid und wahnsinnig wurde und als Jude zum glühenden Antisemiten, Antiamerikaner und Holocaustleugner mutierte.

Obwohl der Ausgang des Films bekannt ist, wird alles super packend und spannend erzählt und der Zuschauer wird authentisch in die Zeit des Kalten Krieges gebeamt, wo das Duell der Schach-Giganten kein normaler sportlicher Wettstreit mehr war, sondern zu einem intellektuellen Kampf der Ideologien stilisiert wurde.

Es soll hier aber nicht zu viel verraten werden, außer dass ich nach dem Drama-Movie direkt mal wieder Lust auf eine gepflegte Partie "Kampf des Intellekts zweier Individuen" verspürt habe, aber die meisten zocken ja immer nur langweilige Glücks-Würfelspiele wie Backgammon. Einen ersten Eindruck jibt es hier (Kinostart: 15.10.)



und am Sonntag wurde es dann auch nerdig, als sich die urigen Hillbilly-Metal-Finnen von Steve n Seagulls einmal quer durch die Rock- und Metal-History spielten und alles durch den Country Kakao zogen. Die meiste Zeit nickte das wertkonservative Metal Publikum zwar nur apathisch mit, aber bei Steppenwolf, Metallica oder AC/DC a la Rednex gab es dann kein Halten mehr und es wurde noch ein gepflegter Pommesgabes- und Headbanging-Tag des Herren...
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Kategorie: Film, Musik

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Tagtäglich ist ja live zu beobachten, wie Berlins Mitte immer weiter gentrifiziert und kommerzialisiert wird und nur noch Pub-Crawl-Touris und Unternehmensberater-Spakkos das Stadtbild prägen. Auf der einen Seite verschwinden dabei die ganzen originellen Orte für die der sogenannte Mitte-Mythos einstmals Pate stand und geht einher mit kultureller Verödung und beliebiger Starbuckisierung. Auf der anderen Seite kann man aber rund um den Rosenthaler Platz immer noch viel Spaß haben, wenn man sich nur abseits der ganzen Touri-Pfade und Schnarchnasen Bars und Clubs hält. So wurde dann letzten Freitag mal wieder eine Kiez-Tour durchgeführt und bei der Vernissage von Izzy Weissgerber und der Skyy Vodka & Designer Scouts Fashion Presentation vorbeigeschaut.
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Letzten Mittwoch war ja nicht nur ein historischer Tag für "die Mannschaft", sondern auch die #MBFWB2018 aka Fashion Week warf bereits ihre Schatten voraus und so ging es schon mal etwas vorglühen: Zunächst wurde beim Opening des Offline-Stores des Parfüm-Online-Versandhändlers Flaconi reingeschnuppert und nach reichlich Schampus, gucken und geguckt werden und Bussi hier und Bussi da ging es schließlich noch weiter zur Bread&&Butter Preview Party.
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In Mailand gibt es auf dem Catwalk Gucci, in der Hauptstadt ganz en vogue Marc Cain. So wurde gestern Abend noch im KaDeWe vorbeigeschaut, endlich eine Hermès Birkin Bag erstehen, ein paar Gläser Schampus schlürfen und natürlich die neue Marc Cain-Kollektion in Augenschein nehmen. Als nach ein paar Bussis hier und gepflegten Smalltalk da schließlich der Laufsteg freigegeben wurde, gab es natürlich eine sehr tragbare und für Berliner Verhältnisse krass farbenfrohe Kollektion zu sehen, wo stilistisch von retro flowerpower/swinging 60ies bis urban-futuristisch alles zusammengewürfelt wurde, was die letzten Jahrzehnte Modesünden hergaben. Aber wer braucht schon Tugenden und so wurde nach der Schau...
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Da hat die Modewoche noch gar nicht so richtig begonnen und sogleich ging es wieder Vollgas in die vollen und man wusste buchstäblich wieder gar nicht mehr wo man zuerst hingehen sollte. So lief man einfach ganz unopportunistisch mit der „Termin“geplagten Modemeute mit und schaute zunächst bei der Julice en Reve Schau in der Nähe der Friedrichstraße vorbei. Dort auf dem Laufsteg gab es dann die typischen Julice en rêve-Entwürfe im verträumten „Die fabelhafte Welt der Amélie“ - Look zu bestaunen, sehr französisch und sehr abseits der hippen Berliner Dogma Schule. So waren nach der Modenschau dann auch die ganzen kleinen-Mode-Mädchen-Herzen im Sturm gebrochen und es gab reichlich Beifall für die eleganten Kreationen.
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Letzte Woche war ja wieder Gallery Weekend in der Hauptstadt und auch als Kunst-Muffel hatte man es irgendwie schwer sich dem ganzen Kultur-Trubel zu entziehen. Neben der ganzen „gegenstandslosen Kunst“ in den etablierten Galerien gab es aber auch ein paar lustige Events, wie zum Beispiel das Opening der BC Gallery auf dem RAW Gelände, wo neben bunter Streetart (Bumblebee, Interesni Kazki, Inti, Jaz, M-City, Moneyless, Sixeart, Sowat & Stinkfish) und Techno auch noch die Gäste schön abgefüllt wurden. Etwas mondäner wurde es dann bei der Vernissage der Amerikanischen Schauspielerin Laurel Holloman, die ihre recht abstrakten Farbflächen Werke dem Kunstpublikum vorstellte. Laurel Holloman, die durch die Fernsehserie "The L World" bekannt geworden ist, verzichtet in ihren großformatigen Gemälden gänzlich auf konkrete Motive und lässt den Betrachter so die Möglichkeit zu beliebiger Interpretation, doch liegen existentialistische Elemente wie Wasser, Luft und Feuer als Inspiration auf der Hand.
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