Babymetal live
fp | 28.08.2015   
Babymetal live
Wo man redundant 24/7 raven kann in der Hauptstadt, gab es gestern statt Boiler Room lieber etwas Manga-Metal und so ging es statt zu Ellen Allien lieber zu Babymetal, Abwechslung ist ja schließlich das halbe Leben. Die drei minderjährigen Mädels aus Japan sind ja ein ziemlich krasses Internet-Phänomen und so war ich auf den Gig auch ziemlich gespannt, insbesondere was für Leute zu einem Babymetal Konzert gehen, weil ich ansonsten fast niemanden kenne der sowas hört und ich immer nur schräg angeguckt werde, wenn ich mich als Babymetal 4ever -Die-hard-Fan oute =D.

Außerdem waren die Nipon-Girls einerseits bei Lady Gaga Vorband und haben aber auch bei zahlreichen Metal-Festivals gespielt – also jeweils vor komplett anderen Publikum.



Babymetal live
Babymetal live
Babymetal live
Babymetal live
Im Huxleys war es dann bumsvoll, viele Dorfdeppen-Metaler, ein paar Manga-Lolita-Girls und wirklich sau viele Japaner. Im Land der aufgehenden Sonne sind die Girls ja mittlerweile Superstars und popkulturell gesehen sind Babymetal wohl die erste Japanische Band, die ein eigenes Musik Genre erfunden haben, den sogenannten „Kawaii Metal“ und damit international für Furore gesorgt haben.

Eine Vorband gab es dann nicht, braucht zu 99% eh kein Mensch, obwohl Ladybaby oder PassCode als Support wären schon kuul gewesen und hätten gepasst.

Ob man Babymetal nun mag oder nicht, live war der Gig dann so ziemlich die ungewöhnlichste Show die ich seit langen gesehen hatte, skurriler Crossover zwischen piepsigen Mädchenstimmen und Deathmetal, begleitet von einer hammer Tanz-Choreographie, die wie eine Mischung aus Art-Performance und einem Musical wirkte, nur halt ohne die ganzen Spiesser, die sonst in den ganzen Opernhäusern oder Galerien immer abhängen. Dafür gab es einen 10 Meter Moshpit von der Bühne weg, der, wenn man einmal drin war, wie eine Wand war und man weder vor noch zurückkam und man einfach, wie bei einem Orkan, mitgerissen wurde und mitmoshen mußte, ob man wollte oder nicht.

Von Leuten waren fast nur Ultra-Fans da und so war natürlich gudde Stimmung ohne Ende angesagt und mindestens zweidrittel sind mit nem Babymetal-T-Shirt rumgerannt, ich hab Babymetal Tattoos gesehen und gefühlt das halbe Auditorium hat jede einzelne Textzeile mit skandiert.

Auf die Mütze gab es dann alle Hits, guckst du hier, hier, hier, hier oder hier und einen juten Eindruck von der Show kann man hier gewinnen



und sollte man beim nächsten Mal unbedingt nicht verpassen, denn die Sängerin wird laut wiki bald schon 18, was Babymetal ja ad absurdum führen dürfte…

Babymetal live
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Kategorie: Musik

Babymetal live
Nun kann während der Fashion Week sowie Berlinale wieder mondän essen gegangen werden, denn das Pop-Up Restaurant Pret a Diner ist an seine Geburtsstätte in die Alte Münze zurückgekehrt. Gestern wurde dort in stilvollen aber lässigen Ambiente Opening gefeiert und die geladenen Gäste auf das feinste kulinarisch verwöhnt. Konzept des Pop-Up Restaurant ist es nämlich internationale Sterneküche von Starköchen wie Tim Raue oder Adam Byatt zu demokratischen Preisen anzubieten. Denn die Menüs kosten im Pret a Diner weder 200 Euro noch liegen im Gegensatz zu anderen Michelin-Sterne-Restaurants 17 unterschiedliche Bestecke auf dem Tisch, Initiator Klaus Peter Kofler verfolgt mit seinem Restaurant ein Konzept, dass er selbst als „Demokratisierung des Luxus“ bezeichnet. Und anstatt schnöde Knigge-Regeln am Esstisch gibt es Drinks und Mukke vom Cookie aka Heinz Gindullis, so dass gute Stimmung wohl vorprogrammiert ist. Und bevor man dann mit 2 Promille nach Hause geht kann im Pret a Diner auch noch das schlechte Kultur-Gewissen beruhigt werden, denn es werden auch noch diverse Gruppenausstellungen präsentiert. Es werden Arbeiten der Künstler XOOOOX, Stefan Strumbel, Katrin Fridriks, Stohead und Jaybo Monk zu sehen sein. Das Pret a Diner hat diesmal bis Ende Februar 2012 geöffnet, eine Reservierung unter www.pretadiner.com ist wohl zu empfehlen. Nach dem Dinner ging es dann noch weiter ins Picknick, wo der Launch des Online-Musikdienst Rdio gefeiert wurde. Analog war gestern, denn im Abo von nur 4,99 Euro im Monat kann bei Rdio auf mehr als zwölf Millionen Musiktitel zugegriffen werden. Anschauen kann man sich den Dienst http://www.rdio.com/ hier. Am Samstag übrigens feiert das Picknick 5 jähriges Bestehen in der Dorothenstraße…
Babymetal live
Wie jedes Jahr im Januar, gibt es in der Mutterstadt die Fashion Week, wo man sich immer gut die Zeit mit ein paar Schauen und Partys vertreiben kann. Am Montag wurde dann erst mal janz glam bei der „Bunte New Faces Party“ vorgeglüht, dumm am Red Carpet rumgeposed und ein bischen Bussi hier und Bussi da gemacht. Nachdem dann wieder viel zu wenig geschlafen und viel zu viel der ungerechten Lohnarbeit nachgegangen wurde, ging es am nächsten Abend zur Come-Back Schau vom Kilian Kerner, der sich nach seiner Pleite in KXXK unbenannt hat.
Babymetal live
Da Vodka bekanntlich Seele hat und man unentgeltlich immer gerne Teil einer Werbekampagne ist, wurde am Samstag noch bei der "Wässerchen" Sause im Kraftwerk vorbeigeschaut und auch mal wieder Gesicht im Berliner Nachtleben gezeigt. Vor Ort drehte einer der größten Vodka-Destillateure der Welt einen TV-Spot und es war schon ein lustiges Erlebnis, dort als einziger nicht im Black-Dresscode aufgelaufen zu sein, aber man ist ja auch kein Lemming, sondern ein absolutes Unicum und nur tote Fische schwimmen ja mit dem Strom und so =D. Zur Absolution des schwedischen Vodka Herstellers muss man aber bemerken, dass das Kraftwerk für den TV Spot wirklich mondän und stylisch hergerichtet und auch die Party-Statisten in juter „in vodka veritas“-Manier nach Strich und Faden abgefüllt wurden und so war dann mit der richtigen Drehzahl auch jut „blood on da dancefloor“ angesagt und es werden wohl schön authentische Aufnahmen für den Werbespot entstanden sein.
Babymetal live
Nach dem ganzen Hedonismus, Instafame und rosa-roter Scheinwelt bei der Fashion-Week, war es dann auch wieder Zeit für etwas Blut, Schweiß und Heavy Metal. So wurde letzten Donnerstag bei der Record Release Party von Kreator im "Krieg & Frieden" vorbeigeguckt, endlich mal wieder normale Menschen sehen und handgemachte Männermusik hören. Als Teenager, als man noch Teil einer Jugendbewegung war, hab ich ja nur sXe Hardcore gehört =D und so „Dorf-Spakko“-Mukke komplett abgelehnt und natürlich aus ganzen Herzen gehasst. F*ck the Kidz und total verblendet und ignorant so eine dumme Einstellung, weil ich von dem Gig und der Band ziemlich beeindruckt war und „Kreator“ gab es ja damals auch schon, back in the days.
Babymetal live
Mensch – da ist das Wochenende gerade einmal einen Tag um und schon fängt es am Montag wieder an, Bush Live, Lenny Kravitz live und zudem fand noch die Launch-Party der neunen Version des Ego-Shooters Call of Duty – Modern Warfare 3 statt - dit is Bärlin! Call of Duty ist eines der erfolgreichsten Computerspiele der Welt an dem ständig über 500 Entwickler arbeiten und das seit 2003 mehrere Milliarden € eingespielt hat. Das musste natürlich gebührend gefeiert werden und so lud man zur Launch Party unter anderem den Ex-Nationalspieler Stefan Effenberg zu einer Partie Killerspiel ein, wobei sich der Rekordhalter in der ewigen Tabelle der Gelbsünder (111 Stück) erstaunlich gut schlug. Ein gewisses Grund-Aggressionspotential ist für Call of Duty also mit Sicherheit nicht verkehrt, müssen doch Gegner am laufenden Band abgeknallt werden. Lustig dass es in Call of Duty auch ein Level gibt, wo man ½ Berlin in Schutt und Asche legen kann und dass der Schauspieler und Bibelversteher Ben Becker die deutsche Synchronstimme des Ego-Shooters spricht.
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