Fashion Week – Tag 2: Kilian Kerner Fashion Show +++ HolyGhost Fashion Show
fp | 10.07.2015   
Fashion Week – Tag 2: Kilian Kerner Fashion Show +++  HolyGhost Fashion Show
Its Fashion Week, bitch – was ja sicherlich noch niemand mitbekommen hat und so muß ein wenig Modemädchen-Fashion-Blog heute auch mal sein. Der erste Tag des Modezirkus war zwar erstmal fashion-weak beziehungsweise ich musste mich erstmal von der Amorelie Porno Show regenerieren, aber "drei Tage wach - du warst gestern auch schon da" und 50 Shows in 3 Tagen durchgucken ist ja eh Opfer und braucht kein Mensch.

Dafür wurde dann Mittwoch Vollgas gegeben und sich ins Fashion-Getümmel gestürzt. Zuerst wurde beim guten alten Kilian Kerner vorbeigeschaut und nach dem üblichen Bussi hier und Bussi da und sehen und nicht gesehen werden gab es im Ellington Hotel dann kein strenges und nüchternes German Design wie beim Kilian üblich, sondern eine recht bunte Kollektion mit Nude-Tönen und lässigen und luftigen Schnitten.

Die Looks versprühten einen esoterisch-futuristischen Charme, der sowohl urban als auch elegant wirkte, wobei mir besonders die Tetris-Muster, die Kopfhörer als Accessoire und die Babymetal-Halskrausen gefallen hatten.



Fashion Week – Tag 2: Kilian Kerner Fashion Show +++  HolyGhost Fashion Show
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Interessant, nach der Show gab es mal keine tiefgründige 4 Promille-Party, sondern die Gäste wurden kulinarisch verwöhnt und der Dancefloor in ein Restaurant umfunktioniert und es gab top vegane Nudeln a la Bolognese auf die Gaumen, so dass es auch am Mittwoch nichts mehr mit der androgynen Fashion-Week Figur wurde.

Egal, Modelmaße sind eh langweilig und nur eine Show am Abend ist was für Verlierer. So ging es noch gut gestärkt weiter in den „Haubentaucher“ zur holy Ghost Schau. Der „Haubentaucher“ ist ja die neuste Hipster-Schickeria Location bei der Touri-Meile rund um die Warschauer Brücke und der Laden wirkte bisher immer ähnlich sympathisch wie die ganzen neuen proll-schick Läden in Berlin-Titte.

Gimmick dort ist ein riesiger Pool und der Laufsteg über dem Schwimmbecken setzte die Kollektion des Münchener Mode-Labels super in Szene und passte sehr gut zum Konzept, da die Entwürfe im mediterranen Hippie-Glam-Look a la „Cafe del Mar“ und Ibiza gehalten waren. Die Kollektion für den Sommer 2016 fiel auch sehr tragbar, natürlich und feminin aus und mir haben besonders die orientalischen Prints gefallen.

Nach dem Fashion-gucken gab es noch den Berliner Shooting-Star Balbina auf die Löffel, die ich eigentlich ganz kuul finde und wo ich die Story dahinter mag, obwohl das eigentlich Null mein Musik-Genre ist. Der Gig war dann nicht wirklich zum ausflippen, was aber weniger an der Musik, als dass es einfach nicht so die Party-live-Klänge sind, lag, was aber nicht so mega tragisch war, denn die Aftershow-Party wurde dann noch richtig jut Abriss und wild…

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Kategorie: Lifestyle, Musik

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Der Einladung der Allianz Deutscher Produzenten zum Produzentenfest 2012 folgten letzten Donnerstag etwa 1200 Gäste aus der Film- und Fernsehbranche. Neben zahlreichen Produzenten kamen auch viele namenhafte Schauspieler ins Haus der Kulturen der Welt, denn ein gutes Verhältnis zu den Zahlen-Menschen hinter den Bilanzen kann mit Sicherheit über das eine oder andere Schauspiel-Engagement entscheiden. Und bei so viel Schauspiel-Prominenz kam man sich dann auch ein wenig wie bei der Verleihung zum Deutschen Filmpreis vor, mit dem erfreulichen Unterschied, dass es beim Produzentenfest keine ermüdenden Laudationes und Dankesreden gab. So konnten die Gäste in der mondänen Atmosphäre der Schwangere Auster in aller Ruhe miteinander kommunizieren, netzwerken und natürlich auch ein wenig feiern.
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Am Freitag wurden im Kreuzberger Umspannwerk die Sieger der Evoque Style Awards gekürt. Der begehrte Preis konnte in den Kategorien Design, Fashion und Musik gewonnen werden und den glücklichen Gewinnern winkten Preise im 5stelligen € Bereich. Das ließen sich circa 900 Nachwuchs-Kreative natürlich nicht Zwei mal sagen und so wurden über 2.200 Kreationen eingereicht. Für die über 800 geladenen Gäste war wohl die Verleihung des Fashion Award am interessantesten anzuschauen, denn die 6 Finallisten mussten jeweils eine extra zu diesem Anlass entworfene Kollektion vorführen. Am Ende der Range Rover Evoque Style Awards gab es dann 3 glückliche Gewinner und wohl ein paar mehr traurige Verlierer, die es aber im Anschluss auf der feucht-fröhlichen Afterparty so exzessiv krachen ließen, dass der Veranstalter sich direkt genötigt sah noch Getränkenachschub in der nächsten Tanke zu besorgen…
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Die Fashion-Week ist zwar noch ewig hin, trotzdem tanzten die Hormone am Samstagabend nicht nur in den Berliner Diskos Samba (die ganze Nacht ;), sondern auch bei der Körpernah-Fashion-Show schossen die biochemischen Botenstoffe förmlich durch die Decke. Bei dem Dessous-Label aus der Hauptstadt ist der Name nämlich 100% Programm und so wurde es im tiefsten Charlottenburg dann auch hot, hot, hot, denn anstatt langweiliger Liebestöter oder funktionaler Unterwäsche gab es inspirierende 20er Jahre Lingerie auf dem Laufsteg zu bewundern, die mit Sicherheit bei dem einen oder anderen auch die eine oder andere erotische Eingebung produzierte. Sympathisch bei der Schau zudem, dass einmal keine Bulimie-Kranken Magermodels über den Catwalk stelzten, sondern alle Entwürfe von natürlichen (Rubens-)Modellen präsentiert wurden.
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Statt schnarch Brot und Spiele-Champions League und Befriedigung der niederen Instinkte (wie sonst immer =D) wurde am Wochenende lieber mal wieder gegen den Zeitgeist-Strom geschwommen. So gab es anstelle von sinnlosen rumgebolze-gucken lieber ein wenig Hochkultur auf die intellektuelle Mütze: Im Kühlhaus am Gleisdreieck feierte das Theaterstück „Inanna in den Katakomben“ Premiere und ließ mich zwar am Ende ratlos und verwirrt zurück, aber einfache Antworten helfen ja auch nicht immer weiter. Toll und sehenswert war aber die installationsartige Inszenierung, die wie eine Art-Performance wirkte und mit schnellen Schnitten wurde getanzt, es gab einen Punk-Gig und laufend wurden bedeutungsschwangere Sätze gesagt oder sich im Staub der Bühne gesuhlt und ein kafkaeskes „Alice im Wunderland“-artiges Szenenbild jagte das nächste.
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Da ist Helloween gerade mal 2 Tage rum und schon geht die Freakshow 2.0 weiter: Gestern Abend ging es noch zur hammer und lustigen Uraufführung der „Rocky Horror Picture Show“ in den guten alten Admiralspalast. Zur Handlung des RocknRoll-Kultmusicals muss man ja nicht viele Worte verlieren, die Premieren-Aufführung verlief jedenfalls 666% nach meinem (aller besten) Geschmack und das Publikum rastete während des kult Grusical völlig aus und es wurde, so wie es sein muss, gelacht, gesungen, getanzt und „boring“, „arsehole“, „WeisSSS“ und „say it“ geschrien, es flogen Klopapierrollen durch die Menge und die Gäste knallten sich gegenseitig mit Wasserpistolen ab. Unzählige Drag-Queens, Transvestiten und Frauen in Mieder, Strapse und Hiiiiigh Heels lagen sich in den Armen und feierten Party total, lediglich das Werfen von Reis oder Toastbrot und das bewerfen der Darsteller war im Admiralspalast untersagt (solche Spiesser aber auch =D). Die Karten für die Show sind wohl nicht ganz billich, aber sich das Musical in natura, auf den Brettern die die Welt bedeuten, anzuschauen, macht wegen dem bizarren Spektakel so viel mehr Laune, als boring das Kino-Remake von anno 1975 zu flimmern. Für den real Fan wohl eh ein absolutes Muss und auch ansonsten unbedingt hin da zum besten Musical ever! Läuft noch täglich bis zum 13.11….
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