Fashion Week – Tag 0: Amorelie Fashion Show
fp | 07.07.2015   
Fashion Week – Tag 0: Amorelie Fashion Show, Lexy Hell, Rolfe Scheider,  Julian F.M. Stoeckel, Micaela Schaefer, Marlene von SteenvagFoto, Berlin, wagg.de
Der Start der Modewoche stand erstmal ganz im Zeichen der Reduktion, weniger ist ja bekanntlich auch mehr und im Umkehrschluss kann ein Hauch von „Nichts“ auch alles sein. So ging es statt zur Hype-DandyDiary-Flashmob-Party (laaaangweilig =D) lieber lasziv zur SexToy-Startup-Sause von Amorelie, die schon letztes Jahr im weekend 666 prozentig überzeugen konnte. Vor Ort im ansonsten furchtbaren „Tube Station“ wurde sich erstmal für die Fashion-Week in Form gebracht und leckere Burger auf dem Catwalk gefuttert (auch mal ein Novum =D) und noch viel leckere Drinks geschlürft und dann schwelte auch schon der Puls in die Hemisphäre, als die Agent Provocateur-Style Fashion Show begann, wo sich die weiblichen Gäste kurioserweise mehr begeistert von dem Luxus-Lingerie zeigten als das schüchterne starke Geschlecht.



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Trends auf dem Laufsteg, bis auf die männlichen Sinne verwirren und den weiblichen Körper in Szene setzen natürlich, waren Dessous, die eher subtil und niedlich, als verrucht und nuttig ausfielen. Auf dem Catwalk dominierten retro-romantische Entwürfe mit reichlich Spitze, die größtenteils ganz klassisch in schwarz gehalten waren. Out sind Dessous in unschuldig weiß, was ja bei Generation „Tinder“ irgendwie auch nicht verwundert und zum Glück auch Pastellfarben sowie spiessiges „Fifty Shades of Grey“-Lack und TierhautLeder.

Der Hauch von Nichts fiel bei „Amorelie“ also eher großzügig aus, 50er Jahre, Pin-up Grrrls und Brigit Bardot ich hör dir trapsen, wo die primäre Geschlechtsmerkmale der Frau eher sexy verpackt als billig entblößt werden. Verführung mit Niveau sozusagen…

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Kategorie: Lifestyle

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Gestern Abend war in Mitte(-Titte) mal nicht nur Pub-Crawl und Touri-Sightseeing angesagt, sondern es gab auch wieder reichlich Anlass die Tassen hochleben zu lassen. Zunächst wurde kurz beim klaustrophobischen „Hilfiger Denim Varsity“ Event in der Rosenthaler Strasse vorbeigeschaut, wo Tommy Hilfiger seine neue Street-Style Kampagne lancierte. Hintergrund der Kampagne ist der alle paar Jahre wiederkehrende Baseball- bzw. Collegejacken–Trend, der wohl sehr bald zum modischen Massenphänomen mutieren wird und der gestern wohl noch weiter angekurbelt werden soll, denn Collegejacken sind Teil der neuen Tommy Hilfiger Herbst-Kollektion.
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Alles hat ja bekanntlich seine Zeit und so ist es schon einige Jahre her, dass ich das letzte Mal im Weekend war. Ganz früher war das Weekend mal ein stylischer Mitte-Szene Club, wo es auf und ab nur mit dem Fahrstuhl, inklusive Liftboy, ging und man im Rausch der Musik in die Sonnenaufgänge reintanzte. Irgendwann kamen dann Touristen, Abiturienten und Lieschen Müller und ich verlor den Club im "Haus des Reisens" aus den Augen und hatte so auch gar nicht mitbekommen, dass zwischenzeitlich sogar zu war. Nun startet der Club mit neuem Konzept wieder durch und lud zum großen Opening auf die Dachterasse, was sich die üblichen Szene-Verdächtigen natürlich nicht zweimal sagen ließen und so wurde die Neueröffnung zum großen Bussi hier und Bussi da Klassentreffen. Über das neue Club-Konzept kann man jedenfalls ziemlich gespannt sein, denn, ich zitiere mal aus einem Tagesspiegel-Artikel, sind Studenten und Easyjetsetter nun unerwünscht, im Gegensatz zu Ü-40-Touristen die ihre 20 € Taxi-Rechnung begleichen können, denn „Wir sind ein Fünf-Sterne-Club für Berlinbesucher“ so Club-Betreiber Marcus Trojan wörtlich zitiert. Sympathisch hört sich anders an, aber auf jeden Fall mal was anderes, als immer nur bei den ganzen Bretterbuden-Raves abzuhängen. Nach so viel Glam, Luxus und Dekadenz ging es dann aber noch unprätentiös weiter zu nem juten Punk Konzi - ganz standesbewußt aufn Fahrrad.
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Vom Alexanderplatz bis zur Friedrichstrasse wird es langsam eng mit stylischen Clubs, Bars und Restaurants und mit dem The Grand kommt nun sogar eine neue Adresse hinzu die Essen, Trinken und Feiern miteinander vereint. Nachdem die Eröffnung bereits zweimal verschoben wurde bzw. für den Berlin-Besuch von Pamela Anderson herhalten musste, wurden gestern nun die Türen für die geladenen Opening-Gäste geöffnet. Das Club-Restaurant erstreckt sich auf 3 Etagen und ist wirklich riesig geworden. Betrieben wird der Club von Jasko Klatt (Spindler & Klatt) und Martin Hötzl (Ex-Chef vom Rodeo Club) und so erinnert das Interieur auch stark an das alte Rodeo im Postfuhramt: Unverputzte Wände und Nobel-Vintage Möbel sorgen für eine gesunde Mischung aus gediegenen Ambiente und Berliner Morbidität. Wie sich das The Grand im Berliner Nachtleben machen wird bleibt bei der Größe und den damit verbundenen Fix-Kosten eine spannende Frage, aber mit Sicherheit ist Berlin-Mitte nun um eine lohnenswerte Feier-Location reicher…
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Ordentlich minderjähriger Kreischalarm war im UCI in Neukölle letzten Freitag angesagt, als Elyas M’Barek und Josefine Preuß dem Berliner Publikum ihre neue Komödie Türkisch für Anfänger präsentierten. Die Kino-Adaptionen der erfolgreichen TV-Serie ist Regisseur Bora Dagtekin erstaunlich gut gelungen, denn die Integrations-Komödie ist schön politisch unkorrekt geworden: türkische pseudo Gangsta-Rapper a la Bushido, debile 68er/Esoterik Eltern und Öko-Emanzen in der Pubertät bekommen im Minutentakt so ihr Fett ab, dass die Lachmuskeln der Zuschauer schön strapaziert werden. Neben dem amüsanten Krieg der Geschlechter und Kulturen, der Deutsch-Türkische Klischees und Vorurteile sicherlich gewaltig durcheinander würfeln dürfte, werden dem Zuschauer zwar kurzweilige aber auch gut unterhaltende 110 Film-Minuten geboten. Türkisch für Anfänger lauft bereits seit letzten Donnerstag in den Kinos und konnte gleich einen Start nach Maß hinlegen, denn über 420.000 Besucher ließen sich das am ersten Wochenende nicht entgehen und lösten bereits eine Kinokarte. So konnte der Streifen gleich die Spitze der deutschen sowie österreichischen Kinocharts erobern. Altersfreigabe ist 12 Jahre was bei dem Soundtrack zum Streifen „Nutten am Pool“ und dem Ghetto-Slang ("bitch", "uhrensohn", "Schlampe" usw.) im Film doch etwas verwundert
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Wo die moralische Kunst bekanntlich nach dem Essen kommt, ging es letzte Wochen noch ganz arty zum Opening der Jandorf Kantine, die mit dem „Innovation & Creativity Festival“ im Kaufhaus Jandorf Eröffnung feierte. Um was es bei dem Festival im Detail geht, hat sich mir zwar nicht ganz erschlossen, aber die gereichten Food-Kreationen waren wirklich interessant und lecker und die Location ist definitiv eine der stylischsten in Berlin. Nicht umsonst wird auch die nächste Fashion Week dort stattfinden, wobei dann erst mal Schluss mit lustig und der Demokratisierung der Modewoche sein wird, denn für den ganzen Influencer-, Modeblogger- und Party-Crowd-Zirkus wird es im ehemaligen Kaufhaus am Weinbergspark wohl ziemlich eng, ich schätze mal, dass da weniger als ein Viertel wie im Zelt, reinpassen werden.
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