Premiere Marry Me! +++ Premiere ich seh, ich seh +++ Martina Rau Crémant-Empfang
fp | 03.07.2015   
Premiere Marry Me! +++ Premiere ich seh, ich seh +++ Martina Rau Crémant-Empfang
Anstatt sich sinnlos mit UV-Licht zu bestrahlen und nen Sonnenbrand verpasst bekommen, ging es die Woche lieber mal wieder ins Kino: Am Montag feierte die Kreuzberg-Boolywood-Komödie Marry Me! Uraufführung und ab und zu liebe ich ja knallbunte und kitschige Boolywood Streifen und so war ich auch ziemlich gespannt. Die ersten 10 Minuten waren dann recht amüsant, bis sich der Culture-Clash Film durch eine total hirnlose und konstruiert wirkende Story nur noch um sich selber drehte, was eigentlich total schade war, weil sowohl der Cast als auch der Soundtrack mit Peter Fox und den singenden indischen Taxifahrern durchaus Laune machte.

So blieb summa summarum eine typisch unlustige und weichgespülte Komödie ohne Biss und mit 10000 Holzhammer-Klischees übrig, wo



Premiere Marry Me! +++ Premiere ich seh, ich seh +++ Martina Rau Crémant-Empfang
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man die ganze Zeit die political incorrectness von „Türkisch für Anfänger“ vermisste – vielleicht sollte man im Land von Kraut und Lederhosen einfach Filme, die zum Lachen animieren sollen, verbieten, bloß nichts riskieren oder auch mal lustig sein, bitte. Zum Trailer screenen geht es hier



und am Mittwoch ging es dann, bei zunehmender Sonnenaktivität und nach wie vor nobler Blässe zu Ich seh, Ich seh, einen düsteren Horror-Thriller aus Österreich, wo man sich bei so vielen skurrilen Filmen aus der Alpenrepublik (u.a. Funny Games, Muttertag, Die Klavierspielerin) schon manchmal die Frage stellt, ob es auch noch sowas wie normale Menschen da gibt hinter den Bergen: Eine Mutter wird nach einer Schönheits-OP nicht mehr von ihren eigenen Kindern erkannt und dann zuerst qualvoll gefoltert und schließlich verbrannt.

Der Streifen beginnt dabei ganz subtil und mutiert dann immer mehr zu einem nicht enden wollenden Alptraum, bei dem ich wegen den Kindern die ganze Zeit immer an das „weiße Band“ vom Michael Hanecke denken mußte. „Ich seh, ich seh“ ist ein beklemmender und verstörender Arthaus-Schocker, der atmosphärisch super stimmig und vom Erzählmuster mal nicht versucht, amerikanisches Blockbuster-Kino zu imitieren und obwohl ich mit ein paar Fragezeichen nach Hause gegangen bin, ein tolles Independent-Movie, dass richtig unter die Haut geht.



Und gestern Abend gab es dann mal, last not least, keine bewegten Bilder auf die Mütze, sondern es wurde bei Martina Rau voll intellektuell vor dem Store abgepunkt, Champus geschlürft und ein paar neue Entwürfe geguckt – Fashion Week ich hör dir trapsen und so…

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Kategorie: Film, Lifestyle

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Wer doch noch einen Fernseher besitzt sollte, am 14. September lohnt es sich mal wieder das Pantoffelkino einzuschalten, denn die ARD strahlt das schockierende aber sehenswerte Jugenddrama Sie hat es verdient aus, indem es um einen skrupellosen Hass-Mord an einer Mitschülerin geht. Beängstigend realistisch in der Hauptrolle zu sehen ist die Schauspielerin Liv Lisa Fries, die in dem TV-Streifen derart viel Hass ausstrahlt, dass es einem eiskalt über den Rücken fährt. Durch das Drehen per Handkamera wirkt das TV-Drama zwar ein wenig wie ein Dogma-Film, dadurch wird aber die beängstigende und aggressive Atmosphäre des Films weiter verstärkt. Die Mutter des Opfers wird komplett ungeschminkt von Urgestein-Schauspielerin Veronica Ferres gespielt, die das für eine TV-Produktion ungewöhnlich hochkarätige Schauspielensemble abrundet. Sie hat es verdient ist ein ungewöhnliches aber gelungenes TV-Drama geworden, dass sicherlich für reichlich Diskus sorgen wird. (Sendetermin: 14.9. – 20:15 ARD) +++ Der dänische Modedesigner Henrik Vibskov erweitert sein Sortiment nun mit einer eigenen Duft-Marke und lud die üblichen Verdächtigen zur Duftpräsentation nach +berg…
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Bonnie Strange ist ja wirklich ein Phänomen – da wurde im Sommer wie aus dem Nichts ein neues Fashion-Label aus dem Boden gestampft, eine Kollektion entworfen und ein Mini-Store eröffnet und die mit Sicherheit beste Fashion-Week Party der Modewoche gefeiert. Seit Montag geht die Erfolgsstory nun mit einem neuen und größeren Ladengeschäft weiter, aber bereits am Samstag wurden die Fans via Facebook in die Rückerstraße 10 geladen. Der Fashion-Bloggerinnen-Flashmob blieb trotz kuuler Mukke und Drinks erstaunlicherweise aus, dafür konnten die anwesenden Gäste entspannt ins Wochenende reinglühen ^^.
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Am Samstag geht ja die Berlinale zu Ende, aber zum Glück ist hier das ganze Jahr über Filmfestival, glam-Party und Blitzlichtgewitter und deswegen gibt es heute wieder eine richtig kuule Verlosung: Am Montag wird im Delphi Lion – Der lange Weg nach Hause (Kinostart: 23.02.) gescreent, ein mit Sicherheit berührendes und aktuell für 6 Oscars® nominiertes Selbstfindungs-Drama, wo einen schon der Trailer das Herz zusammenschnürt und emotional... ...bewegt. Erzählt wird die außergewöhnliche Lebensgeschichte von Saroo Brierley, der als fünfjähriger seine Familie in Indien verliert, adoptiert wird und mit Hilfe von Google Earth von Australien aus seine Familie wiederfindet. Falls du Saroo Brierley auf die Schultern klopfen (bear hugs aber verboten!) und auf seinen Roadtrip durch Indien begleiten und den Arthaus-Streifen vor allen anderen gucken magst, wie immer eine cineastische E-Mail an ferdinand[at]wagg.de getippt und ganz feste die Daumen gedrückt. Der/Die glückliche Gewinner/in wird natürlich rechtzeitig benachrichtigt...
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Letzten Donnerstag wurde mal geschaut was in good-old +Berg so geht und am frühen Abend dem Chalet ein Besuch abgestattet. In dem neuen Club der Bar25/Kater-Macher ging es beim Bordel des Arts Opening dann auch jut ab und es wurde mitten in der Woche schön durchgefeiert als gebe es keinen Morgen danach. Bei den Bordel des Arts Events wird ja nicht nur simpel das Tanzbein geschwungen, sondern so wie es sein muss, Party mit unterschiedlichen Kunstformen verknüpft, denn was gibt es langweiligeres als Vernissagen auf denen nur ein Künstler präsentiert wird und die Leute debil mit ihren Sektgläsern vor der abstrakten Selbstzweck-Kunst stehen. So hingen dann von der Nachtleben-Fotografin Katharina Bremer aka Kat Voltage nicht nur ein paar stylische und artige Fotos an den Wänden, sondern sie stellte auch ihr neues Band-Projekt TOY (Two Of You) live vor. Gänzlich ohne Atomstrom auskommend gab es einen kuulen Wohnzimmer-Gig mit Mukke irgendwo zwischen Singer-Songwriter und einer Prise Punk auf die Ohren.
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Die Macher des „Event-Portal der Hauptstadt“ – Am Ende des Tages (AEDT) machten gestern mal nicht irgendeine Filmpremiere, Modenschau oder sonstige Promiparty in Berlin unsicher, sondern drehten den Spieß einfach mal um und luden selbst zu ihrer jährlichen Geburtstagssause. Dies ließen sich viele in das Berliner Nacht-, Kultur- und/oder Gesellschaftsleben involvierte Menschen natürlich nicht zweimal sagen, denn irgendwann ist ja auch mal gut mit dem RegenSommerloch und so wurde exzessiv die Open-Bar leergetrunken, so als gäbe es kein Morgen danach. Gegen 11 stand Schauspieler Tino Mewes mit seiner Band Lado Youngler auf der Bühne und ich muss zugeben, dass ich zum Anfang doch ziemlich skeptisch war, denn Schauspieler die Mukke machen gehen ja meistens gar. Doch nach dem Gig musste ich meine Vorurteile komplett revidieren, denn es rockte – ich würde mal spontan sagen – jut irgendwo zwischen den Red Hot Chilli Peppers und Franz Ferdinand. Mehr Impressionen von der Party gibt es natürlich auch direkt bei AEDT unter http://www.am-ende-des-tages.de/photos/110809-AEDT-sommerparty-ressort/ zu sehen…
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