The Sloggi Club Launch Party
fp | 24.04.2015   
The Sloggi Club, Launch Party, Kylie Minogue, Berlin, Foto, wagg.de
Eine Schwalbe macht ja bekanntlich noch keinen Sommer, dafür flog gestern der „singende Wellensittich“ beziehungsweise die gute alte Kylie Minogue in die Hauptstadt ein und stellte ihre neue Dessous Kollektion vor. So viel krassen glam konnte man sich natürlich nicht entgehen lassen und so wurde natürlich mal bei der Aussie-Madonna aufn Drink vorbeigekieckt. Die Gute wird ja wegen ihrer tiefgründigen Lyriks vor allem in Vorstadt-Dissen und in der Gay-Szene gerne gehört und die Fragen des Abends waren natürlich, wie sich die Ü-40erin gehalten hatte, ob sie live ein paar Töne zum Besten geben würde oder gar ihre Entwürfe am eigenen Leib präsentierte. Für ihr Alter sah Kylie wirklich wow aus, da kann sich manche 20jährige direkt ne Scheibe abschneiden und außer einer kurzen Laudatio, wo aber 10000 nervende Smartphone-Paparazzos respektive Gäste vor einem standen, war von der 1,52 großen Pop-Diva nichts zu sehen oder gesanglich zu hören.



The Sloggi Club, Launch Party, Kylie Minogue, Berlin, Foto, wagg.de
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Letzteres war etwas schade und zumindest den Track mit Nick Cave fand ich ja auch immer seelenzerreisend jut, so jetzt ist es raus und ich bin bis an mein Lebensende erpressbar =D. Nach dem kurzen Auftritt der Australierin leerte sich das alte .hbc auch wieder rasch und alle gingen wohl rüber zum King Size Closing, so dass es dann recht entspannt wurde, aber wer braucht schon sinnlosen #voll-angesagt-Mitte-Szene-Opfaz-Flashmob-Hype und 3 Kippen passiv-rauchen vom Klo zur Bar. Trotzdem schade (R.I.P) und 2, 3 mal im Jahr war es dort auch immer lustig, wenn man nach 4 Uhr inklusive 5 Promille noch irgendwo hin wollte und auf jeden Fall derbe, dass die nur wegen einer renitenten Anwohnerin schließen mussten – es ziehen leider immer mehr Spakkos nach Berlin-Mitte…

Post scriptum
Der weltbeste Fotoartist hatte ja leider Fotoverbot, dafür jibts eine lustige Galerie verwackelte Händybilders und voll professionellen Agentur Fotos…
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Kategorie: Lifestyle, Musik

The Sloggi Club, Launch Party, Kylie Minogue, Berlin, Foto, wagg.de
Gestern Abend war es mal wieder Zeit für etwas Psychoterror und Jumpscare-Action und so ging es noch in die Kulturbrauerei zur Premiere von „Ghostland“. Auf den Spukhaus-Streifen war ich dann ziemlich gespannt, führte niemand geringeres als Pascal Laugier, der ja seinerzeit mit „Martyrs“ wohl einer der genial-krankesten Horror-Movies aller Zeiten gedreht hatte, Regie.
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Es ist nie zu spät für RocknRoll und „Gabba Gabba Hey“ und so ging es am Dienstag ganz anachronistisch ins gute alte Ramones Museum zur Levis Launch Party. Obwohl Museen ja Friedhöfe der Kunst sind, hatte ich erst letzten Winter ein sehr schönes Déjà-vu Erlebnis dort, als der letzte noch lebende Ramone (CJ) vor vielleicht 100 Leutz einen kompletten Ramones Gig runterspielte.
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Nach einer Woche Regenerationspause (muss auch mal sein =D) ging es gestern Abend schön entspannt ins Kino zum neuen „Machete“ Streifen. Nach dem genialen ersten Teil hat Regisseur Robert Rodriguez nun endlich mit „Machete Kills“ nachgelegt und bei dem gestrigen Screening schaute dann auch der kuule Hauptdarsteller Danny „Machete“ Trejo persönlich vorbei und stellte seinen neuen Film in der Hauptstadt vor. Dieser, um es schon mal vorweg zu nehmen, reicht nicht ganz an den hammer ersten Teil ran, trotzdem ist der zweite Teil der Trilogie wieder ein jutes und temporeiches Mexploitation-Movie mit natürlich ordentlich Bodycount, Sex und Klischees bis zum abwinken geworden.
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Gestern Abend ging es mal wieder ins stylische Kino International, wo die Bernhard Schlink Verfilmung Das Wochende groß Premiere feierte. In dem auf den gleichnamigen Roman basierenden Ensemble-Film wird "Schlink"-typisch wieder Gegenwart und deutsche Geschichte miteinander verknüpft. Im Gegensatz zu seinem Bestseller Der Vorleser geht es beim „Wochenende“ jedoch nicht wieder um die 12 Jahre zwischen 33 und 45, sondern der Film ist eine spannende und interessante Aufarbeitung des deutschen RAF-Traumas und so auch ein Portrait der 68er Generation geworden. Erzählt wird die Geschichte eines RAF-Kämpfers der nach 18 Jahren Knast entlassen wird und auf seine ehemaligen Weggefährten wiedertrifft. In dem Film geht es dabei vor allem um die Frage, wie mit den damaligen nicht gerade unradikalen Idealen heute umgegangen wird - „Latte Macchiato“ Linke versus dogmatische Steinzeit-Ideologie sind hier wohl die Stichworte. Im Gegensatz zur Buchvorlage wurde das Drama jedoch weitestgehend entpolitisiert und der Focus eher auf die zwischenmenschliche Ebene gesetzt, was den Film jedoch nicht schadet und sicherlich auch umso zeitloser macht.
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Am Mittwochabend feierte ja der neue Film von Dietrich Brüggemann 3 ZIMMER/KÜCHE/BAD Premiere in der Kulturbrauerei. In der turbulenten Umzugskomödie dreht sich alles um das wilde WG-Leben während der Studienzeit, so dass es auf der Leinwand natürlich viel Herzschmerz, Selbstfindung und Umzüge en masse zu sehen gibt, so wie es jeder miterlebt hat, der auch einmal studiert und in einer WG gelebt hat. Dabei geht grenzenlose Freiheit natürlich einher mit grenzenloser Unsicherheit im Job, in der Liebe und im Leben. So ist 3 ZIMMER/KÜCHE/BAD ein unterhaltsames Portrait der kosmopolitischen „Latte Macchiato Boheme“/ „Generation Praktikum“ geworden, genauso wie man sie auch zu hunderten in den WG-PartysWohngemeinschaften in Friedrichshain, Kreuzberg oder im Prenzlauer Berg trifft.
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