Fashion-Week-Tag 2/4: Stylight Fashion Influencer Award +++ Marina Hörmanseder Fahion Show
fp | 25.01.2015   
Fashion-Week, Berlin, Stylight Fashion Influencer Award, Bar Refaeli, Franziska Knuppe, David Kurt Karl Roth, Carl Jakob Haupt, Patrice Bouédibéla, Marina Hörmanseder Fahion Show, wagg.de, Foto
Nach 5 Stunden Schlaf und 8 uff Schicht war am Dienstagabend wieder totaler Event-Overkill in der besten Hauptstadt der Welt und so ging es lediglich ins gute alte Stattbad zum
„Stylight Fashion Influencer Award“ in den roten Wedding und eigentlich hasse ich ja Award-Verleihungen (außer ich bekomme selber einen =D), mit den ganzen klatschenden Jubelpersern und quälenden Anekdoten der Moderatoren. Die Sache hörte sich aber nicht so gruselig an, wie etwa der Fernsehpreis, sondern eher nach einer - wwuuhhuu - glam Fashion-Party, inklusive dem israelischen Supermodel Bar Refaeli. Vor dem Stattbad war aber erst einmal Flashmob, Chaos und griechische Tragödie bis der Notarzt kommt angesagt und hunderte Modemädchen standen stundenlang im Regen und kamen wohl auch nicht mehr rein, aber die totale Desorganisation hatte ebenfalls ihre positiven Seiten, denn wenn man Fashion-Diva-Style zum VIP-Eingang ging war man in weniger als einer Minute drin und ich saß Front-Row (normal!) neben Franziska Knuppe, den Tagebuch Dandies und Bar Refaelis Bodyguard =D. Die Verleihung der Preise an die Blogger-Superstars war dann gewohnt mega spannend, hatte aber auch ihre unfreiwillig lustigen und emotionalen Momente („ich möchte mich bei meinen Fans und treuen Lesern bedanken“) und nach circa 30 Minuten war der Spuk auch schon wieder vorüber und es ging zum ausschütteln ins andere Schwimmbecken mit dem 30 Grad Neigungs-Dancefloor.



Fashion-Week, Berlin, Stylight Fashion Influencer Award, Bar Refaeli, Franziska Knuppe, David Kurt Karl Roth, Carl Jakob Haupt, Patrice Bouédibéla, Marina Hörmanseder Fahion Show, wagg.de, Foto
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Dort twitterten und gesichtsbuchten die Modemädchen fleissig von der Tanzfläche und bei David Guetta-, Miley Cyrus- und Katy Perry Remixen haben sich dann die Girls alle gefreut und es war Ekstase total angesagt (armes Stattbad =D) und man fragte sich willkürlich, warum ein guter Mode- und Musikgeschmack eigentlich immer so einen Widerspruch darstellen. Egal, das andere Geschlecht hat halt undemokratisch immer recht auf dem Dancefloor und ironiebefreite Bad-Taste-Partys (siehe Engtanz!) sind ja auch super im Trend.
Ach ja und bei der Award-Zeremonie gab es auch noch eine Fashion-Schau des Düsseldorfer Streetlables “Tigha”, das mal gar nicht so bunt und schlecht kam, sondern größtenteils in intellektuell schwarz, tragbar und latent im 80er Indie-Style gehalten war...
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Die letzte Modenschau der Fashion Week ist ja oft immer die lustigste (siehe hier, hier und hier) und so wurde kurz vor Toresschluss doch noch mal im Zelt bei Marina Hörmanseder vorbeigekieckt. Vor Ort war es bummsvoll und nichts von Fashion-Weak zu verspüren und ich war ziemlich gespannt auf die Show, weil die Designerin bei der letzten Modewoche ziemlich abgefeiert wurde und ich, voll PC, eigentlich gar nicht so ein Leder und Pelzfan bin und bei der Ösi-Bergdeutschen alles immer voll mit toter Tierhaut auf dem Catwalk ist und sie sogar leblose Wildschweinzähne zu Accessoires verarbeitet. Wie erwartet, gab es dann auf dem Runway jut Friedhof der Kuscheltiere auf der Haut der Models zu gucken mit Tendenz zu Fetisch, Lack und Leder, die zwar stylisch, avantgardistisch und schön arty anzuschauen waren, man sich aber spontan fragte, was bei der Modeschöpferin alles Zuhause passiert, wenn mal das Licht aus ist...

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Kategorie: Lifestyle

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Gestern Abend wurden die glücklichen Gewinner der Bench Self Made Campaign gekürt und so gab es anstatt Sommerloch launigen BumBum sowie eisgekühlte Getränke und das alles auch noch unter freien Himmel. Fazit: Feierabend nach Maß! +++ Bereits letzten Mittwoch feierte die französische Kifferkomödie Paulette Premiere im Kino International und eben traf die traurige Nachricht ein, dass die Hauptdarstellerin "Bernadette Lafont„ gerade verstorben ist. Die Nachricht wirkt umso verstörender, da die französische Schauspielerin als „Paulette“ wie das blühende Leben wirkte und ihre Rolle mit erfrischend viel Charme und tollen Schauspiel ausfüllte. In dem wenig politisch korrekten Streifen geht es um Altersarmut, das trostlose Leben in den „Banlieues“ und das umtriebige Leben als Drogendealerin im letzten Lebensabschnitt.
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Wo jetzt immer schön die Sonne lacht und alle am See chillen und die letzten Reviews so lange her sind, ist es auch mal wieder an der Zeit für ein paar Vinyl Reviews. Der momentane Platten-Hype und der dumme RSD nerven zwar gerade, weil die Preise im Vergleich zu früher wirklich krass angestiegen sind und nen Zwani für Neuerscheinungen schon Standard geworden sind, so dass man gar nicht mehr lustig und unbeschwert wie früher diggen kann. Da kommt manchmal schon die Frage auf, ob man sich für die ganze Kohle nicht lieber ne Kiste Bier oder Rauschgift zulegt und man da nicht letztlich mehr von hat. Bei der Lollapalooza Prae-Party gab es aber zum Glück das neue Boys Noize Album vom Chef persönlich (danke Dude!), so dass einem amtlichen Bierbauch erstmal nichts im Wege steht. Das Teil heißt Presents Strictly Raw Volume 1 und kommt voll arty mit einem minimalistischen, unifarbenen und blutroten Cover daher. Von der Mukke gibt es recht zeitlosen Techno mit wenig Wiedererkennungseffekt, der weniger Hit- und „Ed Banger“ lastig wie noch das jute alte Oi, Oi, Oi Album kommt und streckenweise musste ich an die guten alten ZombieNation oder eine "Gigolo" Platte aus der Nuller-Zeit denken. So ist die Scheibe auch weniger zum zu Hause hören geeignet, da sie schon recht Club-Style ausgefallen und teilweise ist auch recht düsteres Endzeit-Geknüppel drauf, aber jede Musik hat ja bekanntlich seine Zeit und zur Primetime bei der Warehouse-Party kann man schon gudde Laune bekommen. +++ Wo ja letzte Woche das halbe World Wide Web auf Ten Walls einprügelt hat, sicherlich Homosexuelle mit Pädophilen auf eine Stufe zu stellen war unendlich dumm, aber die hyperventilierenden PC-Blockwarte allerorten nerven mit ihrer Unlogik unendlich mal mehr. Mit derselben Logik kann man nämlich gleich auch Gangster Rap oder Reggae verbieten und die ganzen Bessermenschen müssten eigentlich auch täglich vor der saudischen oder iranischen Botschaft demonstrieren. In diesen Ländern werden Schwule nämlich vom Staat im Wochenrhythmus gehängt, geköpft oder sonst wie massakriert (ich spare mir jetzt die Links, google dein bester Kumpel) und da hört man immer nada, niente, nix außer dröhnenden Schweigens. Diese Doppelmoral saugt so unendlich, zumal sich der der litauische Produzent auch entschuldigt hat. Auf jeden Fall war Walking with Elephants mein Open-Air Sommer-Hit 2014 und Ten Walls war einer der wenigen interessanten Acts auf dem ansonsten gähn-langweiligen Berlin Festival. Durch den Boykott bekommt man die Pladde wohl gerade recht günstig oder in 138 Teile zerbrochen und mich verwundert, dass sie bisher nicht auch noch indiziert wurde =D. Die Scheibe auf der nächsten Party aufgelegt sorgt mit Sicherheit für bomben Stimmung und zudem kann man bestimmt eine interessante Kontroverse über Meinungsfreiheit versus Political Correctness vom Zaun reißen, was ja bei dem ewigen Kokain-Talk auf den Raves auch mal ne nette Abwechslung sein kann und wie schon vor 200 Jahren Voltaire so treffend anmerkte: „Ich bin zwar anderer Meinung als Sie, aber ich würde mein Leben dafür geben, daß Sie Ihre Meinung frei aussprechen dürfen.“ +++ Und Last not least noch eine Band, die wieder nur ich gut finde, eine Art best of Album von Babymetal kann man jetzt auch offiziell in Deutschland kaufen - als die-hard Fan konnte man das bisher nur für viele Yens direkt aus Japan tun. Babymetal ist eine ehemalige Casting-Band mit 3 minderjährigen Schulmädchen, die man aber nicht mit dem Dieter Bohlen Casting-Schrott hierzulande vergleichen kann und die zufällig ein neues Genre erfunden haben, den „Kawaii (japanisch liebenswert, süß, niedlich) Metal“, den ich aber eher als Manga-Metal bezeichnen würde, weil die Girls so surreal skurril wie aus einem japanischen Comic entsprungen wirken. In Japan sind die Mädels bereits Superstars und füllen riesige Stadien (aber keine Ahnung wie das mit den Handschuhen und Gitarre spielen geht =D), was vielleicht auch durch den crazy Lolita-Schulmädchen-Fetisch im Land der aufgehenden Sonne erklärbar ist, aber abgesehen davon ist einfach die Mukke goil und infantile Anime-Stimmen mit knallharten Metal zu crossovern ist einfach ganz großes Kino. Punkt! Ich kannte Babymetal bisher nur als youtube-Phänomen und von ihren kuulen Videos (guckst du hier, hier, hier, hier oder hier ) und auf der CD sind mehr oder weniger auch die selben Tracks drauf. Eine Vinyl Version gibt es meines Wissens nicht (buh!) und keine Ahnung wer heutzutage noch CDs kauft, kommt ja schon ziemlich 90er und ob Compact Discs bei der Generation Internet Sinn machen, bin ich wirklich überfragt, ich besitze jedenfalls nur noch nen CD-Laufwerk im Rechner. 100 Prozent Sinn macht aber der Gig am 27. August im Huxleys, da haben die Kawaii Metal Girls nämlich Schulferien und werden in der Hauptstadt wohl einen der ungewöhnlichsten und sicherlich sehenswertesten Konzerte 2015 spielen. Und wem das doch alles zu Hype und Mainstream mit Babymetal wird, mit PassCode steht schon die nächste Lolita-Combo aus Japan in den Startlöchern. Sooo, happy digging, Peace & Harmony…
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Dieser von Jahr zu Jahr sich immer krasser entwickelnde Festival-Hype nervt ja irgendwie nur noch und man fragt sich unweigerlich, wer sich freiwillig am Tag 20 Bands hintereinander anschaut, zwei Stunden sein Zelt inmitten 100000er Honks sucht und 3 Tage lauwarmes Dosenbier und Büchsenravioli in sich reinschüttet. Das es auch positiv anders geht zeigte die Recordrelease Party der "Jägermeister Blaskapelle", wo man sich vom Line-Up auch wie aufn Festival (im Schnelldurchlauf =D) vorkam und ohne nerviges Soundchecking, Ansagen, „Helga!“ usw. Alexander Marcus, Alligatoah, Das Bo, Die Atzen, Haddaway, Jennifer Rostock, MC Fitti, Materia und natürlich die kuule Blaskapelle wie in einem DJ-Mix durchrockten und das alles nicht auf einem seelenlosen Container-Gelände oder in einem Stadion, sondern mehr oder weniger in einem größeren Wohnzimmer. Auf die Mütze gab es natürlich die ganzen Hits der Gastmusiker die auch auf dem Album vertreten sind und als Blaskapellenversion launige Covers von etwa Daft Punk, White Stripes oder Michael Jackson.
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In Mailand gibt es auf dem Catwalk Gucci, in der Hauptstadt ganz en vogue Marc Cain. So wurde gestern Abend noch im KaDeWe vorbeigeschaut, endlich eine Hermès Birkin Bag erstehen, ein paar Gläser Schampus schlürfen und natürlich die neue Marc Cain-Kollektion in Augenschein nehmen. Als nach ein paar Bussis hier und gepflegten Smalltalk da schließlich der Laufsteg freigegeben wurde, gab es natürlich eine sehr tragbare und für Berliner Verhältnisse krass farbenfrohe Kollektion zu sehen, wo stilistisch von retro flowerpower/swinging 60ies bis urban-futuristisch alles zusammengewürfelt wurde, was die letzten Jahrzehnte Modesünden hergaben. Aber wer braucht schon Tugenden und so wurde nach der Schau...
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Performance – Kunst für den guten Zweck: In der Galerie Morgen gestaltete Star Urban-Artist Jaybo Monk diverse Erinnerungsstücke zahlreicher Prominenter zu einem herzförmigen Kunstwerk zusammen welches nun ersteigert werden kann. Der Händy Anbieter O2 legte noch 10.000 € drauf, alle Erlösse kommen der Stiftung RTL Wir helfen Kindern zu Gute. +++ Bereits am 7. März 2011 hat das Adina Apartment Hotel am Hackischen Markt seine Pforten geöffnet - ein guter Grund nun zu feiern. Der australische Hotel-Konzern servierte zu diesem Anlass Barbecue-Spezialitäten aus Down Under, so dass einige geladene Gästen wohl erstmalig in ihrem Leben in den Genuss von gegrillten Kangaroo kamen. Für musikalische Unterhaltung sorgte Ingrid Arthur von den Weather Girls.
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