Opening Party Fragment +++ Dandy Diary Dinner-Party
fp | 04.12.2014   
Opening Party Fragment, Lexy Hell, Odd Couple, Rolfe Scheider, David Kurt Karl Roth, Carl Jakob Haupt, Dandy Diary Dinner-Party, Foto, Berlin, wagg.de
Die offizielle Fashion Week ist ja noch ein paar Wochen hin, aber Mode kommt ja schließlich nie aus der Mode, beziehungsweise ist so schlecht, dass sie alle 6 Monate neu erfunden werden muss und so wurde gestern Abend ultra glam mal wieder auf dem Mode-Opfer-Parkett vorbeigekieckt. Zum warmmachen ging es zunächst zum fragment Store Opening, wo eine gar nich mal so verkehrte Grunge-Style Band jut verschwende deine Jugend-Krach machte, was zur Folge hatte, dass die ganzen Fashion-Victims alle wie ein Auto glotzten, wo mal kein Contemporary R&B lief



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und als es dann keine Gabeln mehr für die Pommes/Schranke gab und auch das letzte Gitarrensoli der Dudes erloschen war



entwickelte die Nacht der Hauptstadt, wie so oft, wieder eine gewisse Eigendynamik und es ging noch, wwhhuu, zur stylischen Dandy Diary SaufpartyWhiskey-Dinner-Party in die Bötzow Brauerei. Diesmal war bei den hippen Mode-Blogger-Schtars und Anti-Sweatshop-Aktivisten nicht sinnloser Flashmob, wie bei den Modewoche-Partys sonst immer, sondern die Sause war angenehm intim und exklusiv gehalten, so dass man nicht ständig klaustrophobisch von irgendwelchen dubiosen Modemädchen umgerannt wurde. Hintergrund des Dinners der Kooperationsexperten war ein real must have It-Backpacker-Rucksack, der sicherlich bestens zum tragen des Equipments beim Erklimmen der Eiger Nordwand geeignet ist…

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Kategorie: Lifestyle

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Es ist nie zu spät für RocknRoll und „Gabba Gabba Hey“ und so ging es am Dienstag ganz anachronistisch ins gute alte Ramones Museum zur Levis Launch Party. Obwohl Museen ja Friedhöfe der Kunst sind, hatte ich erst letzten Winter ein sehr schönes Déjà-vu Erlebnis dort, als der letzte noch lebende Ramone (CJ) vor vielleicht 100 Leutz einen kompletten Ramones Gig runterspielte.
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Wo die moralische Kunst bekanntlich nach dem Essen kommt, ging es letzte Wochen noch ganz arty zum Opening der Jandorf Kantine, die mit dem „Innovation & Creativity Festival“ im Kaufhaus Jandorf Eröffnung feierte. Um was es bei dem Festival im Detail geht, hat sich mir zwar nicht ganz erschlossen, aber die gereichten Food-Kreationen waren wirklich interessant und lecker und die Location ist definitiv eine der stylischsten in Berlin. Nicht umsonst wird auch die nächste Fashion Week dort stattfinden, wobei dann erst mal Schluss mit lustig und der Demokratisierung der Modewoche sein wird, denn für den ganzen Influencer-, Modeblogger- und Party-Crowd-Zirkus wird es im ehemaligen Kaufhaus am Weinbergspark wohl ziemlich eng, ich schätze mal, dass da weniger als ein Viertel wie im Zelt, reinpassen werden.
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Drei Wettertaft, die Frisur hält: Beim diesjährigen Zita Rock krachten nicht nur die harten Gitarrenriffs sondern auch Donner und starke Regengüsse vom Himmel. Trotz des schlechten Wetters ließen sich die Rund 7000 Fans der alternativen Szene die Stimmung nicht verderben und fieberten ihren Bands entgegen. An zwei Tagen gab es Auftritte von Bands wie Zeraphine, Eisbrecher, Schandmaul und Samsas Traum, bei dem der ein oder andere blaue Flecken und blutige Nase mit als Andenken nach Hause genommen hat. Die Kult-Band BlutEngel überzeugte mit einer heißen-gozhic-erotic Bühnenshow, während die finnische Band Apocalyptica als Headliner des Festivals die Menge zum Jubeln brachte. Zum Aufwärmen gabs wie immer den heißgeliebten Honigwein, oder auch vegane Speisen, um auch ja keinen Schwächeanfall aufzuzeigen. Gothic-Groupis konnten sich Autogramme ihrer Lieblinge unterschreiben lassen und wer sich kulturell bereichern wollte, konnte sich putzige Fledermäuse in den Katakomben der Zitadelle ansehen.
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Dit is Bärlin - da ist noch gar nicht Berlinale und trotzdem fanden am Mittwoch parallel gleich 2 Film-Premieren statt, so dass die Entscheidung zu welcher man nun hingehen soll nicht leicht fiel. Im Kino International feierte einmal der neue Film von Hans Weingartner mit dem Titel Die Summe meiner einzelnen Teile Premiere und in der Kulturbrauerei wurde Die Unsichtbare dem Publikum vorgestellt. Nach einem kurzen Trailer Vergleich auf youtube sah der neue Film von Christian Schwochow (u.a. Novemberkind) doch einen Tick interessanter aus, so dass es in die Kulturbrauerei ging, denn Schauspieler die sich selber spielen klang irgendwie interessant. In Die Unsichtbare geht es nämlich um das Innenleben einer jungen Theater-Schauspielerin, bei der das reale Leben mit der Figur aus einer Psycho-Rolle immer weiter verschmilzt und die so mehr und mehr in psychische Abgründe taumelt. Zwar weißt Die Unsichtbare dabei einige Ähnlichkeiten mit dem Thriller Black Swan auf, trotzdem ist das Psychodrama nicht die deutsche Antwort auf Aronofskys Ballett-Krimi geworden, sondern bei Christian Schwochow Film geht es eher um den inneren Konflikt zwischen Darsteller und Rolle als um den Konkurrenzkampf zwischen Schauspielern. So wird der Zuschauer dann auch äußerst authentisch und super interessant in den Alltag junger Schauspielschüler entführt und kann hinter die Kulissen einer faszinierenden Theaterwelt eintauchen. Neben der gelungenen Handlung ist das Drama zudem atmosphärisch und emotional absolut stimmiges Kino, dass außerdem mit einer überzeugenden Hauptdarstellerin (Stine Fischer Christensen) und toll besetzten Nebenrollen (u.a. Anna Maria Mühe, Corinna Harfouch, Gudrun Landgrebe, Ulrich Matthes) aufwarten kann. Nach dem Artist ist Die Unsichtbare 2012 bereits der zweite Film für den es sich unbedingt lohnt mal wieder ins Kino zu gehen... Kinostart ist am 09.02...
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Ein Stück versunkenes West-Berlin gibt es immer schön nostalgisch im Theater am Kurfürstendamm zu erleben, denn genauso wie die Fassaden am Kudamm abblättern, so muss dass Traditions-Theater gegen den Zenit der Zeit ankämpfen. Beide verbindet das Boulevard genauso wie der Funkturm das alte West-Berlin und mit der Komödie Sei lieb zu meiner Frau wird dem Zuschauer auch Genre typische Unterhaltung geboten. Und das ist auch gut so, denn Experimente, neue Ideen, Veränderung gibt es ja schließlich allen Ortes und wer staatlich subventionierte Systemkritik auf der Bühne sehen möchte, muss halt mit der Volks- oder Schaubühne vorlieb nehmen. Inhaltlich gibt es bei Sei lieb zu meiner Frau eine kurzweilige Beziehungskomödie mit einem herausragenden Hugo Egon Balder zu sehen, der als ehemaliger Tutti Frutti Moderator wohl in die bundesdeutsche TV Geschichte eingegangen ist. Die weiteren Rollen sind mit den TV-Schauspielern Dorkas Kiefer, Maike Bollow und Sebastian Goder besetzt.
Tip: Falls man seine Eltern oder Grosseltern gepflegt ausführen und außerdem über den Kudamm flanieren möchte...
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