Opening Crackers +++ Opening Hotel Zoo
fp | 21.11.2014   
Opening Hotel Zoo, Mimi Müller-Westernhagen,  Michi Beck, Opening Crackers,  Heinz “Cookie” Gindullis, Bonnie Strange, Patrick Mohr, Esther Perbandt, Nikolai Kinski, Berlin, Foto, wagg.de
Diese Woche stand dann mal ganz im Zeichen des gastronomischen Wandels in der Hauptstadt. Bereits im Sommer ging ja das gute alte Cookies in die Annalen der Berliner Club-Geschichte ein um am Dienstag als Crackers wieder aufzuerstehen. Nach 20 Jahren steht nun aber eher das Kulinarische im Focus, denn die Ekstase auf dem Dancefloor, wo ja Speise und Trank bekanntlich der Sex des Alters sind. Das Interieur des Restaurant ist recht sachlich und minimalistisch gehalten und wirkt ein wenig wie ein Schwimmbad und das neue Konzept erinnert latent an das "White Trash", denn das Dinner wird musikalisch im "Crackers" auch live untermalt, zwar nicht von einer urigen Hillbilly oder Thrash Metal Band, dafür aber mit Qualitäts-House, so dass man die Arme schon mal in die Höhe strecken kann, wenn mal der DJ die Bässe ordentlich reinknallt und den ganzen Oberkörper durchschüttelt (aber natürlich nur mit Messer und Gabel in der Hand, Knigge und so ;)). Wie es sich für einen Heinz “Cookie” Gindullis gehört, musste der Neuanfang selbstverständlich standesgerecht mit einer „Nur für Freunde“ Flashmob Party gefeiert werden und halb Mitte wurde mal wieder amtlich abgefüllt und man kam sich bei so vielen Bekannten Gesichtern von früher ein wenig wie in einer Art Zeitmaschine vor, die einen sentimental an den Anfang der Nuller-Jahre zurückgebeamt hatte.



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Auch wiedereröffnet wurde das Hotel Zoo und so wurde gestern Abend mal wieder in good-old Charlottenburg nach dem rechten gekieckt und nach dem passieren von zwei voll wichtigen Sicherheitschecks (sicher ist sicher =D) kam man sich bei der Opening Sause - Charlottengrad-Style - wie im „Felix“ vor. Krass glamouröse Immobilienmakler, Zahnärzte, schnöselige Berufssöhne und ähnliches Sehen und Gesehen werden Volk soweit das Auge reichte. Trotzdem mal für ein paar Stunden durchaus amüsant anzuschauen das ganze Ego-Treiben und die übliche Party-Schnorrer Meute war ja auch zugegen, so dass es nicht langweilig wurde. Live spielte dann sogar die Promi-Tochter vom guten alten Marius mit ihrer Combo auf, die sich den psychedelischen Namen Mimi and the Madnoise Factory geschenkt hat. Zwar wandelt Mimi Müller-Westernhagen weniger auf den eher rockigen „Freiheits“-Pfaden vom Papa, dafür werden aber latent popige Gefilde beschritten, was jetzt nicht wirklich weltbewegend, aber auch OKe ist, beziehungsweise war =D und der Hit kam live sogar richtig jut rüber

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Kategorie: Lifestyle, Musik

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Nach circa 2 Wochen Foto-Party-Pause ging es gestern Abend mal wieder auf die Piste zum WiMP B-Day–BBQ sowie zum G-Star Store Opening am Kudamm. Im Fluxbau grilltefeierte der norwegische Musikstreaming-Service WiMP sein einjähriges Bestehen und zur musikalische Dinner-Untermalung spielten sogar ein paar Bands auf. Nur gab es so ganz unnorwegisch überhaupt keinen schwarzen todes Metal oder Gluecifer und so auf die Ohren, sondern lediglich kurzweilige und dahinplätschernde Spex-Leser Mukke zum mitwippen zu hören.
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Letzten Donnerstag stellte ja Jim Jarmusch seinen neunen Kinofilm im Kino International vor und auch wenn das Feuilleton, debile Filmkritiker oder 21 jährige Kunststudenten was anderes erzählen werden, „Only Lovers left Alive“ ist ein eher schwächerer Film des renommierten Independentfilmers geworden. Nach zahlreichen wirklich kuulen Filmen wie „Night on Earth“, „Coffee and Cigarettes“, „Dead Man“ usw. gibt es bei „Only Lovers left Alive“ eine pseudointellektuell dahinplätschernde Vampirgeschichte mit bedeutungsschwangeren Dialogen zu sehen, die weder berührt noch unterhält und bei der ich genauso wie bei „2001: Odyssee im Weltraum“ circa 10 mal eingenickt bin. Only Lovers left Alive ist für einen Kinofilm einfach viel zu „Arty“ und kopflastig geworden und so ziemlich frei von allem was bei Vampir Filmen irgendwie Spaß macht, so gibt es weder schönen Jump-Scare-Horror, noch Action oder gar Splatter und wahrscheinlich ist leider Zielgruppenschrott wie „Twilight“ noch unfreiwillig lustiger anzuschauen als der neue Streifen des Kult-Regisseurs. Trotzdem kam das Publikum nach der Filmvorstellung doch noch auf seine Horrorshock-Kosten, denn die 4 Film-Bands, inklusive des Maestro, spielten noch live im Tresor auf und es bestätigte sich wieder einmal das alte Vorurteil, dass Filmmenschen doch bitte die Finger von Musikinstrumenten und Mikrofonen lassen sollten, denn Jim Jarmusch kann überhaupt nicht singen und seine Band „Sqürl“ klingt wie eine Mischung aus Sonic Youth für arme und einer Schülerband.
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Der Start der Modewoche stand erstmal ganz im Zeichen der Reduktion, weniger ist ja bekanntlich auch mehr und im Umkehrschluss kann ein Hauch von „Nichts“ auch alles sein. So ging es statt zur Hype-DandyDiary-Flashmob-Party (laaaangweilig =D) lieber lasziv zur SexToy-Startup-Sause von Amorelie, die schon letztes Jahr im weekend 666 prozentig überzeugen konnte. Vor Ort im ansonsten furchtbaren „Tube Station“ wurde sich erstmal für die Fashion-Week in Form gebracht und leckere Burger auf dem Catwalk gefuttert (auch mal ein Novum =D) und noch viel leckere Drinks geschlürft und dann schwelte auch schon der Puls in die Hemisphäre, als die Agent Provocateur-Style Fashion Show begann, wo sich die weiblichen Gäste kurioserweise mehr begeistert von dem Luxus-Lingerie zeigten als das schüchterne starke Geschlecht.
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Was gibt es schöneres im Leben, als Sonne, blauen Himmel und sprießende Natur? Natürlich ins Kino gehen, wer braucht schon kitschige Sonnenuntergänge, sinnlos am See rumgammeln oder eklig-süßes Alster schlürfen und so wurde am Mittwoch noch bei der Axolotl Overkill Premiere vorbeigeguckt. Der Hype um das Skandalbuch von Helene Hegemann war damals irgendwie an mir vorbeigegangen und so war ich ziemlich unbefleckt und ich hatte ehrlich gesagt Null Plan um was es bei „Axolotl Roadkill“ geht, ich hatte seinerzeit nur den Berghain-Roman „Strobo„ gelesen, wo Helene Hegemann angeblich alles abgeschrieben hatte und war daher natürlich recht gespannt auf den Streifen und Abend, wir lieben es ja kontrovers.

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Letzten Donnerstag wurde mal geschaut was in good-old +Berg so geht und am frühen Abend dem Chalet ein Besuch abgestattet. In dem neuen Club der Bar25/Kater-Macher ging es beim Bordel des Arts Opening dann auch jut ab und es wurde mitten in der Woche schön durchgefeiert als gebe es keinen Morgen danach. Bei den Bordel des Arts Events wird ja nicht nur simpel das Tanzbein geschwungen, sondern so wie es sein muss, Party mit unterschiedlichen Kunstformen verknüpft, denn was gibt es langweiligeres als Vernissagen auf denen nur ein Künstler präsentiert wird und die Leute debil mit ihren Sektgläsern vor der abstrakten Selbstzweck-Kunst stehen. So hingen dann von der Nachtleben-Fotografin Katharina Bremer aka Kat Voltage nicht nur ein paar stylische und artige Fotos an den Wänden, sondern sie stellte auch ihr neues Band-Projekt TOY (Two Of You) live vor. Gänzlich ohne Atomstrom auskommend gab es einen kuulen Wohnzimmer-Gig mit Mukke irgendwo zwischen Singer-Songwriter und einer Prise Punk auf die Ohren.
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