Jakarta Nacht Fashion Show
fp | 11.11.2014   
Jakarta Nacht Fashion Show, Henry de Winter, Berlin, Foto, wagg.de, Fashion, Mode
Berlin deine skurrilen aber lustigen Events: Statt 08-15 niedere Brot und Spiele im Kino anzuschauen, wurde lieber mal wieder die multi- und interkulturellen Kompetenzen gestärkt und entspannt bei der „Jakarta Nacht“ vorbeigekieckt. Null Erwartungen können ja bekanntlich nicht enttäuscht werden und Dank Murphys Gesetz kam es dann auch wieder komplett anders und der Indonesien Abend wurde ganz großes Kino. Nach einer zunächst staatstragenden und gar nicht mehr aufhörenden Eröffnungslaudatio des Indonesischen Botschafters, wo fast der Kreislauf sämtlicher Gäste kollabierte, ging es dann auf den Brettern die die Welt bedeuten mit einer hammer Show weiter, die wie eine launige Mischung aus Bollywood Liebes-Drama, Karneval in Rio und 1000 und einer Nacht wirkte.


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Neben exotischen Tänzen und indonesischer Musik zeigten noch die Designer Merdi Sihombing und Edward Hutabarat ihre farbenfrohen Entwürfe, die exotische Tradition und urbane Moderne in ihre Kreationen einfließen ließen…

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Kategorie: Lifestyle

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In Mailand gibt es auf dem Catwalk Gucci, in der Hauptstadt ganz en vogue Marc Cain. So wurde gestern Abend noch im KaDeWe vorbeigeschaut, endlich eine Hermès Birkin Bag erstehen, ein paar Gläser Schampus schlürfen und natürlich die neue Marc Cain-Kollektion in Augenschein nehmen. Als nach ein paar Bussis hier und gepflegten Smalltalk da schließlich der Laufsteg freigegeben wurde, gab es natürlich eine sehr tragbare und für Berliner Verhältnisse krass farbenfrohe Kollektion zu sehen, wo stilistisch von retro flowerpower/swinging 60ies bis urban-futuristisch alles zusammengewürfelt wurde, was die letzten Jahrzehnte Modesünden hergaben. Aber wer braucht schon Tugenden und so wurde nach der Schau...
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Die Bosshoss werden ja entweder geliebt oder gehasst und ja es ist richtig, Stadion Rock und „The Voice of Germany“ saugt, aber wenn man mal die Gelegenheit hat die Spree-Cowboys in kleinen Rahmen live zu sehen unbedingt hin da. Nach ihrem Konzert in der Max Schmeeling Halle vor 10.000 Fans war wieder einmal so eine gute Gelegenheit, denn bei ihrer Aftershowparty im FluxBau standen die Country-Rocker erneut auf der Bühne und spielten einen schönen Club-Gig.
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Nach der Dotcom-Blase in den 00-Jahren gründen sich in der Hauptstadt gerade wieder zahlreiche Internet StartUps und sogar glamouröse Partys werden wieder gefeiert. Zumindest dann wenn keine grauen Nerds oder geschäftstüchtige Betriebswirte hinter den Geschäftsideen stecken, sondern so renommierte Filmregisseure wie Roland Emmerich und Marco Kreuzpainter. Diese präsentierten gestern Abend ihr neues Film-Onlineportal flimmer.de und luden viele prominenter Gäste aus der Filmwelt zur großen Launch Party in die Kunztschule. Flimmer.de hat das Potenzial der Filmindustrie aus der Krise zu helfen, denn es könnte die Filmwerbung revolutionieren und der angeschlagenen Filmwirtschaft so zu neuen Umsätzen verhelfen. Geschäftsmodell des Onlineportal ist es die User für Werbung-Anschauen zu bezahlen, was bei flimmer.de konkret bezahltes Trailer-Kucken von Kinofilmen bedeutet. Für das Anschauen eines Trailers erhält der User circa 10 Cent Guthaben gutgeschrieben und nachdem der Nutzer dann circa 80 Kinovorschauen durchgesehen hat kann das angesammelte Geld zum Beispiel gegen eine Kinokarte eingetauscht werden. So wird der Filmfan ausführlich über alle aktuellen Kinoproduktionen informiert und bekommt ab und an sogar ein Kinogutschein geschenkt und die Filmwirtschaft erfreut sich gezielter WerbungProduktkommunikation.
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Im Frühjahr 2012 zieht die Model-Agentur Casting Company von Topmodel-Experte und Alm-Mitbewohner Rolf(e) Scheider in eine schicke Bauhaus- Villa in den Tiergarten. Da man ja vor einer Renovierung nicht mehr viel verwüsten kann, wurde kurz vor Beginn der Arbeiten zur Abrissparty in das Anwesen geladen. Das ließen sich die üblichen Berliner Party-Verdächtigen natürlich nicht zweimal sagen und so wurde exzessiv bis Punkt 12 Uhr gefeiert. Dann wurde die Musik kurzerhand abgedreht und die zahlreichen Besucher vom Gastgeber höchstpersönlich rausgeschmissenverabschiedet. Verständlich, denn wahrscheinlich will man es sich ja nicht schon im Vorfeld mit den Nachbarn verderben...
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Gestern Abend waren ja, total Panne, wieder drei Filmpremieren parallel in Berlin und da kam schon die Frage auf, ob so viel Kulturauftrag und subventioniertes Staatskino wirklich sein muss, wo laut Statistik etwa 70 Prozent der deutschen Filme nicht einmal 10.000 Zuschauer ins Kino locken. Viele sind dabei so unterirdisch, dass mit 100%iger Sicherheit niemand sie freiwillig downloaden würde, was ja auch eine interessante Strategie gegen Piraterie sein kann =D, aber das ist sicherlich ein anderes Thema. Am interessantesten hörte sich natürlich der neue Oskar Roehler Streifen an, zumal mir sein letzter Film, Quellen des Lebens recht gut gefallen hatte und wer braucht schon den dauergrinsenden Matthias Schweig(er)höfer auf großer Leinwand, außer meiner Oma vielleicht. Das neue Werk vom Oskar titelt sich Tod den Hippies - es lebe der Punk und ist eine Hommage an das alte West-Berlin in den frühen 80ern, respektive zu der Zeit, wo der gute alte Rainer Maria Fassbinder noch unter den Lebenden weilte und mit einem Gastauftritt auch zu bewundern ist. Damals war der Westteil der Hauptstadt ja noch von den Stasi-Schergen eingemauert, aber wie heutzutage auch schon ein Sehnsuchtsort der Westdeutschen Jugend, nur kam man damals ohne Mitte-Schützenvereine, wie das Soho oder so unerträgliche München-Snob-Läden wie das Borchardt aus. Zu der Zeit war Berlin hässlich, broke und ohne Hoffnung, aber man war der Schrankwand-Spiesserhölle und der Bundeswehr entronnen und konnte sich selbst finden oder halt ohne Stress versumpfen.
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