„Tanguera“ – Das Tango Musical direkt aus Buenos Aires – Premiere in Berlin
ag | 23.10.2014   
„Tanguera“ – Das Tango Musical direkt aus Buenos Aires – Premiere in Berlin
Das Tango-Meisterwerk Tanguera begeisterte bereits weltweit das Publikum und nach 5 Jahren Abstinenz kommt es für kurze Zeit endlich wieder zurück in die Hauptstadt. Zeit, die Show voller Emotionen, heißer Tanzeinlagen und einer tragischen Geschichte auf den Brettern die die Welt bedeuten, anzuschauen: Die aufwändig inszenierte Tangoproduktion erzählt das traurige Drama der Immigrantin Giselle, die Anfang des 20. Jahrhunderts nach Buenos Aires – ins ferne Argentinien auswandert. Hoffnungsvoll und naiv betritt sie das Land der Gauchos und muss schnell Bekanntschaft mit der dunklen Realität in dem Land machen machen. In den Fängen des Mafiosi Gaudencio ist die Auswanderin gezwungen als Prostituierte in einem seiner Bordelle Dienste zu leisten. Natürlich ist auch für die nötige Portion



„Tanguera“ – Das Tango Musical direkt aus Buenos Aires – Premiere in Berlin
„Tanguera“ – Das Tango Musical direkt aus Buenos Aires – Premiere in Berlin
„Tanguera“ – Das Tango Musical direkt aus Buenos Aires – Premiere in Berlin
„Tanguera“ – Das Tango Musical direkt aus Buenos Aires – Premiere in Berlin
Liebesschmalz gesorgt, denn der smarte Hafenarbeiter Lorenzo hat sich bereits nach dem ersten Tango mit der schönen Giselle, Hals über Kopf verliebt. Der Mann aus einfachem Hause versucht alles, um seine Liebste aus den Fängen des kriminellen Gaudencio zu reißen. Ein heißblütiger Machtkampf der beiden Rivalen bringt schließlich das verliebte Paar zusammen. Alle Zeichen stehen auf „Happy End“, doch nix da – die Geschichte nimmt eine tragische Wendung ... mehr wird aber nicht verraten ;-)
Ein Hingucker vor allem für das männliche Publikum! Leicht bekleidete Damen rekeln sich in feuriger Tangomanier an den eher schwer zu unterscheidenden, weil optisch sehr ähnlich aussehenden, Männern. Erotik liegt in der Luft! - Und auch vor Stühlen und Treppen wird kein Halt gemacht. Die Tanzkunst der Darsteller mit der blitzschnellen Beinarbeit ist beeindruckend. Das einzige Manko war die fehlende gesangliche Abwechslung. Mir persönlich fehlte ab und zu eine männliche Gesangseinlage oder zumindest eine andersfarbige Stimme. Mit nur einer Sängerin verlor das Stück daher ein wenig an Musical Charakter. Dennoch sehenswert und sehr geeignet für einen Ausflug mit den Schwieger- oder Großeltern.
Wer jetzt neugierig geworden ist, kann sich das Tango Musical „Tanguera“ noch bis zum 26. Oktober im Berliner Admirals Palast ansehen. Danach zieht das Ensemble weiter nach Zürich ins Theater 11.

Fotocredit: Stefan Malzkorn, Manuel Navarro, Herbert Schulze
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Kategorie: Lifestyle

„Tanguera“ – Das Tango Musical direkt aus Buenos Aires – Premiere in Berlin
Nach den turbulenten ersten zwei Tagen wurde am Mittwoch ein Gang runtergeschaltet und nur dezent zu den Schauen gegangen. So ging es zunächst wieder ins „Zelt“ zur Marcel Ostertag Show, der eine sehr sinnliche-feminine aber elegante Kollektion präsentierte. Bei Marcel Ostertag trägt die Frau im Sommer 2014 vorwiegend 70er und 80er Jahre inspirierte Schnitte in den Pastellfarben Rose, Creme und Minze und kuul bei der Modenschau des Münchener Modeschöpfers, dass der Designer öfters mal selbst Hand bzw. Fuß anlegt und selbst als Model mitläuft, was vom Publikum dann auch mit reichlich Standing Ovation quittiert wurde und löblicherweise sicherlich auch zum Hierachieabbau zwischen „anonymen Kleiderständer“ bzw. Model und Designer beiträgt.
„Tanguera“ – Das Tango Musical direkt aus Buenos Aires – Premiere in Berlin
Der Countdown bis zum Beginn der Bekleidungswoche 2012 läuft unaufhörlich, da zeigte gestern bereits Harald Glööckler seine neuesten Entwürfe auf den Laufsteg. Natürlich geht es bei Deutschlands extravagantesten Modedesigner nicht nur um schnöde Mode, denn bei einer Harald Glööckler Modenschau ist natürlich auch sehen und gesehen werden angesagt und da viele Gäste sich dem Bling Bling-Style des Designers mit dem Doppel-ö anschlossen, wirkte das inszenierte Spektakel wie eine Ansammlung bunter Paradiesvögel am Hof von Marie Antoinette und Louis XVI. Dabei brauchte sich die Kollektion Null hinter dem bunten Promiauflauf zu verstecken, denn es gab einen guten Mix aus clubtauglicher Business-Kleidung in Kombination mit schrillen Luxus-Accessoires zu sehen. Bei den recht tragbaren Kreationen dominierten Pünktchen-, Streifen- und Leoprints die der reiferen Dame jenseits der 40 mit Sicherheit gut steht. Die exklusiv für das Versandhaus Bon Prix entworfene Kollektion wurde im Anschluss der Show mit reichlich Applaus bedacht…
„Tanguera“ – Das Tango Musical direkt aus Buenos Aires – Premiere in Berlin
Nach dem exaltierten Modezirkus war es auch mal wieder an der Zeit für etwas Abwechslung und so wurde bei der Uraufführung von Becks letzter Sommer vorbei geschaut. Nach dem walk of Fame am roten Teppich ging es in dem Streifen dann nicht um Bier aus grünen Flasche, wie man bei dem Titel vielleicht vermuten könnte, sondern der neue Film von Frieder Wittich (u.a. „13 Semester“) dreht sich um die Liebe zur Musik, geplatzte Lebensträume, Selbstfindung, bedingungslose Freundschaft und böse Major Platten-Labels. Neben der sinnverwirrenden Themenvielfalt gibt es in der Literaturverfilmung auch noch einen Genre-Wechsel, wo die Tragikomödie plötzlich zu einem Road-Movie mutiert, was zunächst etwas gewöhnungsbedürftig ist und arg konstruiert wirkt, trotzdem ist „Becks letzter Sommer“ mal ein
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3-2-1-Ebay goes Offline: Gestern Abend weihte die Online-Handelsplattform Ebay seinen ersten nicht-virtuellen (Weihnachtsgeschenke-)Store in der Oranienburgerstraße ein. Das musste natürlich gebührend zelebriert werden und nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung mit Charity und so ;) sorgte dann die neuseeländische Singer Songwriterin Gin Wigmore mit einem tollen Gig für beste Stimmung im Präsente-Laden. Mit einer erfrischenden Mischung aus RocknRoll, Country und Singer Songwriting wirkte die Formation aus Down-Under dann auch wie das weibliche Pendant von den BossHoss. Und das ist jetzt überhaupt nicht negativ gemeint -
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Wie jedes Jahr im Januar, gibt es in der Mutterstadt die Fashion Week, wo man sich immer gut die Zeit mit ein paar Schauen und Partys vertreiben kann. Am Montag wurde dann erst mal janz glam bei der „Bunte New Faces Party“ vorgeglüht, dumm am Red Carpet rumgeposed und ein bischen Bussi hier und Bussi da gemacht. Nachdem dann wieder viel zu wenig geschlafen und viel zu viel der ungerechten Lohnarbeit nachgegangen wurde, ging es am nächsten Abend zur Come-Back Schau vom Kilian Kerner, der sich nach seiner Pleite in KXXK unbenannt hat.
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