Preview Planet der Affen – Revolution
fp | 01.08.2014   
Preview Planet der Affen – Revolution, Rolf Scheider, Marco Kreuzpaintner, Minu Barati-Fischer, Marla Blumenblatt, Marlene von Steenvag, Daniel Brühl, McFitti,  Evil Jared Hasselhoff, Jimi Blue Ochsenknecht, Foto, Berlin, wagg.de
Damit man im Sommer nicht ins tiefe Loch fällt, ging es Mittwoch mal wieder entspannt ins Kino. Die Jungs vom Trailer-anschau-Portal flimmer.de hatten zum Pop-Up Kino in den verlassenen Spreewaldpark geladen, zum Screening des neuen „Planet der Affen“ Remakes. Die verwahrloste Endzeit-Kulisse des alten Vergnügungsparks passte natürlich krass gut zu dem düsteren Science-Fiction-Drama, in dem Affen wie eine neue Menschenrasse sind und sprechen, auf Pferden reiten und sich einen Clash of Civilisation mit dem Homo Sapiens liefern. Ich bin ja ein großer Fan des ersten Teils von 1968, der sicherlich eine der surrealsten Schlussszenen der Filmgeschichte hat und war daher schon mega gespannt auf die Neuverfilmung, die ja als Prequel vor dem alten ersten Teil spielt und die Vorgeschichte dazu erzählt.



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Planet der Affen – Revolution nun ist ein besserer Blockbuster-Streifen geworden, der natürlich mit unglaublichen Special Effects aufwarten kann, aber irgendwie nie eine klare Linie zwischen einer intelligenten Handlung und unterhaltsamen Popcorn Kino mit viel Action (was ja och lustig sein kann!) findet. Durch das Tanzen auf zwei Genre-Hochzeiten wirkt der latent überraschungsfreie Plot ein wenig wie eine Kulisse für das übliche Hollywood-Blockbuster-Action-Geballer, wobei wie bei „Planet der Affen“ gewohnt, die Handlung zur oberflächlichen Diskussion über Toleranz, Verständnis und Rassenhass einlädt. An die avantgardistische Originalverfilmung kommt der neue „Planet der Affen“ zwar nicht ran, aber im Vergleich zu hirnlosen Product-Placement-Orgien wie etwa „Transformer“ sicherlich die bessere Blockbuster-Alternative. Kinostart ist am 07. August und weltexklusiv in den Trailer reinschauen kann man wie immer ausschließlich hier

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Kategorie: Film

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Gestern Abend waren ja, total Panne, wieder drei Filmpremieren parallel in Berlin und da kam schon die Frage auf, ob so viel Kulturauftrag und subventioniertes Staatskino wirklich sein muss, wo laut Statistik etwa 70 Prozent der deutschen Filme nicht einmal 10.000 Zuschauer ins Kino locken. Viele sind dabei so unterirdisch, dass mit 100%iger Sicherheit niemand sie freiwillig downloaden würde, was ja auch eine interessante Strategie gegen Piraterie sein kann =D, aber das ist sicherlich ein anderes Thema. Am interessantesten hörte sich natürlich der neue Oskar Roehler Streifen an, zumal mir sein letzter Film, Quellen des Lebens recht gut gefallen hatte und wer braucht schon den dauergrinsenden Matthias Schweig(er)höfer auf großer Leinwand, außer meiner Oma vielleicht. Das neue Werk vom Oskar titelt sich Tod den Hippies - es lebe der Punk und ist eine Hommage an das alte West-Berlin in den frühen 80ern, respektive zu der Zeit, wo der gute alte Rainer Maria Fassbinder noch unter den Lebenden weilte und mit einem Gastauftritt auch zu bewundern ist. Damals war der Westteil der Hauptstadt ja noch von den Stasi-Schergen eingemauert, aber wie heutzutage auch schon ein Sehnsuchtsort der Westdeutschen Jugend, nur kam man damals ohne Mitte-Schützenvereine, wie das Soho oder so unerträgliche München-Snob-Läden wie das Borchardt aus. Zu der Zeit war Berlin hässlich, broke und ohne Hoffnung, aber man war der Schrankwand-Spiesserhölle und der Bundeswehr entronnen und konnte sich selbst finden oder halt ohne Stress versumpfen.
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Vom Alexanderplatz bis zur Friedrichstrasse wird es langsam eng mit stylischen Clubs, Bars und Restaurants und mit dem The Grand kommt nun sogar eine neue Adresse hinzu die Essen, Trinken und Feiern miteinander vereint. Nachdem die Eröffnung bereits zweimal verschoben wurde bzw. für den Berlin-Besuch von Pamela Anderson herhalten musste, wurden gestern nun die Türen für die geladenen Opening-Gäste geöffnet. Das Club-Restaurant erstreckt sich auf 3 Etagen und ist wirklich riesig geworden. Betrieben wird der Club von Jasko Klatt (Spindler & Klatt) und Martin Hötzl (Ex-Chef vom Rodeo Club) und so erinnert das Interieur auch stark an das alte Rodeo im Postfuhramt: Unverputzte Wände und Nobel-Vintage Möbel sorgen für eine gesunde Mischung aus gediegenen Ambiente und Berliner Morbidität. Wie sich das The Grand im Berliner Nachtleben machen wird bleibt bei der Größe und den damit verbundenen Fix-Kosten eine spannende Frage, aber mit Sicherheit ist Berlin-Mitte nun um eine lohnenswerte Feier-Location reicher…
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Sterne lügen nicht und so ging es mal nicht redundant ins Kino, sondern ganz unbefleckt in das Planetarium in der Prenzlauer Allee, wo die neue Serie Mars uraufgeführt wurde. Nicht nur auf die neue Doku-Soap von „National Geographic“ über die Besiedelung des roten Planeten war ich sehr gespannt, sondern auch auf die Sternwarte, wo ich schon hunderte mal vorbeigefahren bin, aber, ganz ignorant, natürlich noch nie drin war. Vor der Filmvorführung gab es in dem stylischen Kuppelsaal noch eine beeindruckende Multimedia-Show über das Universum und unser Planetensystem mit dem schockierenden Tenor, dass der Homo sapiens nur eine winzige Episode im Raum der Zeit darstellt.
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Mañana war Gestern gestern und so wurde der Sombrero aus dem Schrank gepackt und bei der "Red Carpet Mexico Night" nach dem rechten geguckt. Anlass der mexikanischen Nacht war die Eröffnung einer interaktiven Ausstellung über Mexiko, wo es ganz viel virtuellen 3D Schnick-Schnack über Land, Leute und Kultur zu bestaunen gab. Wer, wie ich Streber, schön aufpasste, erfuhr zum Beispiel, dass die erste Tortilla-Maschine der Welt anno 1844 in Mexiko patentiert wurde. Caramba, wirklich gut zu wisssen und nachdem diese Bildungslücke geschlossen war,
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Kunst kommt ja leider selten ohne sinnlos verkopfte Diskurse, abstrakte Beliebigkeit und langweiliges Rotwein schlürfen aus und so lag es letzten Samstag natürlich auf der Hand mal bei der „Warsteiner Art Collection“ im guten alten „Kaufhaus Jandorf“ vorbeizuschauen. Mit nur Bier und außerdem auch noch ausschließlich „Warsteiner“ fiel es zwar schwer sich intellektuell zu betrinken, dafür war für eine Vernissage aber doch wirklich einmal gute „arty-party“ Stimmung bis hin zur Bierrausch-Schlägerei angesagt. Musikalisch unterhaltsam durch den Abend führten Kim Ann Foxman & Oliver Rath, die recht urban gehaltenen Streetart wusste größtenteils ebenfalls zu überzeugen und über die kuule Location braucht man eigentlich eh nix mehr schreiben. Die urbanen Kunstwerke können sogar noch bis morgen um 18:00 Uhr in der Brunnenstraße 19 bis 21 in Augenschein genommen werden.
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