Becks Mix Open
fp | 25.07.2014   
Becks Mix Open, Conny Opper, Frank Kessler, Foto, wagg.de, Berlin, Minigolf
Wo man ja mittlerweile in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist, hat man nun immer seine gesellschaftlichen Verpflichtungen und so ging es am Mittwoch ganz dezent zum golfen beziehungsweise minigolfen (wir wolln mal nich übertreiben =D) auf einem Parkhausdach am Kotti. Dorthin lud der Bierbrauer „Becks“ zum bälleversenken und Frauenbier schlürfen und es war wirklich ein lustiger Gaudi standesgerecht mit dem Golfschläger und einer Bierpulle in der Hand über den Golfplatz zu schreiten. Minigolf, die kleine Schwester des echten Golfs, erlebt ja seit ein paar Jährchen eine Art Retro-Revival und ist der neuste augenzwinker Trend der Generation PraktikumGeneration Minigolf, der aber leider nie an den zeitlosen Mega-Kegel-Rave-Trend der Generation CEO anknüpfen konnte.



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Naja unkuulness ist halt der neuste Trendsurf und wenn du auch keinen Sex mehr hast, kannst du noch bis zum Sonntag dein Handicap auf 12 Bahnen ausbauen – mehr Infos dazu jibt es wie immer mega exklusiv hier

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Kategorie: Lifestyle

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Die Fashion Week ist ja eigentlich schon wieder circa 5 Dekaden her, aber schließlich ist nie zu spät auch mal die Festplatte aufzuräumen. Auf der Suche nach den neusten Trends und Looks gucken die strebsamen Modemädchen ja immer stoisch alle Schauen durch, wohingegen sich der Fashion-Rest lieber redundant bei den 10000 Aftershowpartys volllaufen lässtvergnügt. Damit die Woche nun nicht zu strebermäßig wurde und man nicht im Zelt auch noch verprügelt wurde, ging es ganz oberflächlich zur feucht-fröhlichen Modenschau-Party von Reserved. Dort wurde es dann auch mal direkt glamourös und international jetsetlastig – woohooo – denn niemand geringeres als Georgia May Jagger lief über den Laufsteg und feierte dann nach der Schau sogar ganz ohne Starallüren mit den anderen Holz-Gästen. Auf dem Runway wurde die „Reserved“ Herbst/Winter Kollektion 2014 präsentiert, die recht casual und sportiv ausfiel.
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Wenn die Tage wieder kälter und früher dunkel werden ;) ist es an der Zeit auch wieder öfters ins Kino zu gehen. Am Dienstag feierte das Mitte-30-Krisis-Drama The Future seine Premiere in Berlin. In The Future erzählt die amerikanischen Schriftstellerin und Indie-Filmerin Miranda July die Geschichte eines Liebes-Paares um die Mitte Dreißig, das beschließt eine kranke Katze aufzunehmen und daraufhin in eine Sinn- und Beziehungskrise stürzt und sich zum Schluss trennt. Neben einem philosophierenden Kater treten in dem Film zwar nur 5 andere Charaktere auf, trotzdem kreist der Film um einen Komplex aus zahlreichen existenziellen Fragen: Sinnerfüllung des Lebens, Versagensängste und Angst vorm Alter und der Zukunft. Die im Film gefühlte Leere im Leben des Liebes-Paars wird zwar als depressive Grundstimmung direkt auf den Zuschauer übertragen, trotzdem ist The Future in puncto Originalität großes Kino geworden...
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Moden kommen und gehen. Wer nicht jede Saison aufs Neue den aktuellsten Fashion-Trends hinterherhecheln mag für den kommt wohl eher zeitlose Mode in Frage. Entgegen neusten Modetrends hat nun das Schwedisch/Deutsche Modelabel Marc O Polo eine 10-teilige Basics-„Capsule Collection“ auf den Markt gebracht, die für sich in Anspruch nimmt auch in der nächsten Saison noch tragbar zu sein. Die bei der gestrigen Launch-Party präsentierten Entwürfe ließen sich untereinander mit Sicherheit sehr gut kombinieren, trotzdem wirkten die Kreationen doch etwas neutral und zuweilen ziemlich konservativ. Aber das war ja vielleicht auch Sinn und Zweck der Übung, denn zeitlos erschien die Kollektion allemal und für den Besuch einer Jura-Vorlesung ist sie sicherlich bestens geeignet, aber seht einfach selbst http://vz21950.plusserver.de/de/10-pieces Die unschnelllebige Kollektion von Marc O Polo hat nur einen klitzekleinen Haken, denn sie hängt nur temporär für exakt 10 Tage (noch bis zum 10. März) an den Kleiderstangen in der Friedrichstraße 89... +++ Etwas länger, nämlich noch bis zum 28.05. ist in der Berlinischen Galerie das wirklich sehenswerte Werk von Boris Mikhailov zu besichtigen. Die Berlinische Galerie befindet sich zwar etwas abseits des Kunstgalerien-Strich in Berlin-Mitte und ist ohne Auto immer doof zu erreichen, aber dafür wird dem Besucher eine tolle Foto-Ausstellung geboten. Zwar gibt es auf den Bildern fast ausschließlich Motive über Armut, Obdachlose und Umweltzerstörung in der früheren Sowjetunion zu sehen, doch durch humorvoll-ironische Noten haben die Aufnahmen wenig mit konventioneller sozialdokumentarischer Fotografie zu tun. Das liegt mit Sicherheit auch daran, dass Boris Mikhailov eigentlich Ingenieur und nicht ausgebildeter Fotograf ist und sich lediglich als Autodidakt der Fotografie zuwandte, so dass er in der abgeschotteten UDSSR ohne äußere Einflüsse seinen eigenen Stil entwickeln konnte. Mikhailov gilt heute als der bedeutendste Fotograf der ehemaligen Sowjetunion und sein Werk beinhaltet sicherlich auch heute noch wichtige Positionen der Gegenwartsfotografie. Aber lange Rede kurzer Sinn – ein interessantes und aktuelles Interview des Fotografen gibt es hier zu lesen http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1685034/ Und da die Vernissage von Coop „gehosted“ wurde gab es auch nicht nur kurzweilige Kunst ;) zu sehen, sondern es wurde auch noch stilgerecht gefeiert. Mehr Infos zur Ausstellung gibt es hier http://www.berlinischegalerie.de/ausstellungen/aktuell/boris-mikhailov.html
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Der Berliner Filmproduzent Artur „Atze“ Brauner ( „Hitlerjunge Salomon“) ist auch mit 93 Jahren noch nicht in Rente, sondern stellte bei der Deutschlandpremiere von Wunderkinder seinen neusten Film vor, den er zusammen mit seiner Tochter Alice Brauner produziert hat. Wie bei Artur Brauners letzten Filmen auch, geht es bei Wunderkinder um die Auseinandersetzung mit den Verbrechen des NS-Regimes, diesmal um den Holocaust aus der Sicht von Kindern. Inhaltlich geht es dabei um das Überleben bzw. nicht-Überleben zweier musikalisch hochbegabter jüdischer Kinder in der Ukraine. Zwar ist das Weltkriegsdrama durchaus spannend, sehenswert und sicherlich auch ein wichtiger Film geworden, trotzdem gibt es in Wunderkinder auch Defizite: Die wären vor allem die teilweise wie aufgesagt wirkenden Dialoge, übermäßiges Betroffenheitskino und eine nicht wirklich innovative Handlung. Die bewegende Musik im Film und Liedermacher Konstantin Wecker in seiner Rolle als teufliSScher SS-Scherge können die Schwächen des Films jedoch hinreichend kompensieren. Kinostart ist am 6. Oktober 2011.
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Letztes Wochenende wurde die Badehose eingepackt und es ging ganz nordish by nature ins beschauliche Ribnitz-Damgarten zum Pangea Festival, schließlich gibt es ja nix besseres im Leben, als sich auf der Isomatte die Bandscheiben zu ruinieren, lauwarmes Hansa Pilz zu schlürfen und einen gepflegten Tinnitus. Mir hatte beim Pangea die Mischung aus Bands und elektronischer Musik gefallen und so konnte man auch immer zuerst im Mosh-Pit austoben um sich danach gepflegt auszuschütteln, so wie es sein muss. 20 Bands hintereinander auf der Bühne rumhüpfen zu sehen oder ausschließlich Bumbum sind doch auf Dauer immer etwas boring und redundant.
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