Fashion-Week - Tag 4: Johny Dar Fashion Show
fp | 12.07.2014   
Fashion-Week - Tag 4: Johny Dar Fashion Show
Am letzten Tag der Modewoche wird es immer etwas relaxter, der „Glam-Faktor“ der Besucher nimmt ab und die ganzen Berufspromis und Schmuckdesignerinnen hängen entweder alle beim Michalsky ab oder sind „Fashion-Weak“ und es geht bei der Fashion-Week wieder um das worum es bei der Modewoche eigentlich geht - um Mode. Murphys Fashion-Week Gesetz sagt ja zudem, dass die letzte schau immer die lustigste ist und so ging es trotz Kater kurz vor Toreschluss noch mal hin in den roten Wedding. Die Selbstüberwindung hatte sich dann auch direkt gelohnt, denn die Johny Dar FreakshowModenschau war wirklich super und sehr sehenswert. Es gab auf dem Laufsteg nämlich keine boring Alltagsmode, sondern abseits von zeitgeistigen "in"- und "out"-Klischees eine jute Mischung aus zeitlosen RocknRoll-Alien-Outfits und avantgardistischen Roben mit einem arty Touch Heroin-Glam.


Fashion-Week - Tag 4: Johny Dar Fashion Show
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Johny Dar ist im klassischen Sinne auch gar kein Modelabel, sondern der gleichnamige Künstler ist Illustrator und die Modenschau ist wohl von seinem Buch Dar the Book inspiriert, wo es um „erotische, unbekleidete und augenlose Frauen, die gleichzeitig faszinieren, aber auch abstoßen können“ geht. So abstoßend waren die Entwürfe aber gar nicht und wie jede Musik ihre Zeit, so hat jedes Outfit seinen Anlass und die Kreationen würden zum Beispiel gut auf der „Art Basel“ Eröffnungsgala, einer Helloween-Art Party oder bei einer künstlerisch angehauchten Fetish-Party passen. Leider sind die Fotos von der Show etwas verrauscht geworden, nicht vom Restpegel der letzten Nacht =D sondern einmal war bei der Schau sehr komisches Licht und der Autofokus der Party-Billig-Knipse hat irgendwie auch noch nen Wackler, aber das wesentliche der kuulen Outfits ist erkennbar...

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Kategorie: Lifestyle

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Gerade ist ja wieder die spannende IFA und Abseits der superneusten Tablets, innovativsten Smartphones und ultraHD-scharfen Fernsehern gibt es auch immer die lustige Party von dem Gitarrenverstärker-Hersteller Marshall. Vor ein paar Jahren war da schon mal jut RocknRoll mit Eagles of Death Metal und dieses Mal hatten die Veranstalter sogar noch einen drauf gesetzt und mal eben Glan Matlock, einen der Gründungsmitglieder der Sex Pistols sowie Courtney Love für einen Wohnzimmer-Gig gebucht. Wtf habe ich gedacht, die Punk- und Grunge-Ikonen als Allstars-Band zusammen on Stage waren natürlich ein Pflicht-Konzi, auch wenn ich eigentlich total dagegen bin, sich Oldie-Bands live anzuschauen, schließlich ist Nekrophilie auch verboten und alles hat bekanntlich seine Zeit und RocknRoll ist schlussendlich auch kein Museum oder Zombie-Zoo.
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Elf Jahre nicht gesehen, zwölf Jahre nicht gesprochen. Und das aus hartem Kalkül: nie wieder gemeinsam! Nicht die beste Ausgangssituation, wenn man nun plötzlich wieder als Komiker-Duo die nostalgische Reunion auf der TV-Bühne feiern soll. Aber die Kohle lockt, die Privaten zahlen halt gut. Und spätestens wenn ein Ü70-Jähriger sagt: Man muss ja was für die alten Tage zurücklegen, wird klar: Hier ist doch irgendwas komisch! In der neu bearbeiteten Komödie „Sonny Boys“ von Neil Simon (deutsche Erstaufführung 1973) lässt Regisseur Thomas Schendel zwei alte Show-Hasen im Schlossparktheater zu Hochformen auflaufen. Komediegröße Dieter Hallervorden, selbst den Digital Natives wohl als „Didi“ ein geläufiger Name, steht gerade gut im Training: In seinem brandneuen Film „Sein letztes Rennen“ (hier geht’s zum Artikel) beweist er bereits Höchstleistung. Nun zeigt er auch auf der Bühne wieder sein fantastisches altes Gesicht: abgedrehten Mimik, ausschweifenden Gestik und seiner Leidenschaft zu höchst amüsanter Wortklauberei. Philip Sonntag hält eindrucksvoll dagegen: mit physischer Starrheit, altersgerechter Sturheit und dogmatischer Traditionsbehaftung. Und ganz im Zeitgeist aktueller TV-Shows (man schaue sich mal Bully mit seinen sich selbst spielenden Buddys an) zeigen die Schauspieler absolute Selbstironie: Didi und Phil heißen die Herren Ex-Komiker, die mit ihren gemeinsamen Auftritten 43 Jahre Ruhm und Geld einfuhren. Doch dann stieg Phil aus. Didi war sauer. Eben nicht mehr nur weil Phil auf der Bühne spukt wie ein Lama. Und Didi hat Durchhaltevermögen. Das nicht sonderlich innovativ aber zuverlässig überzeugend inszenierte Stück dreht sich um Beziehungsdynamiken und Freundschaft, Eitelkeiten und Stolz und irgendwie um Versöhnung. Nebenher wird mit Didis engagierten Neffen (von Tilmar Kuhn etwas zu theatralisch gespielt) die Generationenverantwortung für die Alternden und das schwierige Schauspielerbusiness eingeflochten. Und am Ende ist das Ganze auch eine Parodie auf die etlichen TV-Nostalgie-Shows, in denen in die Jahre gekommene Stars unnötigerweise wieder vor die Kamera gezerrt werden. Denn der einzigartige und einzige Sketch des Ex-Erfolgsduos hat sich abgenutzt. Die Komik ist verflogen. Übrigens auch im Stück selbst. Aber die Aneinanderreihung von albernen Kurzpointen und Slapstickeinalgen nimmt man nur zu gern in Kauf. Denn eingebettet ist das ganze in frappierend realistische und absolut geistreiche Beziehungsverhedderungen, Alltagskomik und Wortspiele. Das Premierenpublikum am 30. November 2013, ist bestens unterhalten. Wer bei einem Gag mal nicht lachen konnte, wird belustigt durch die Lacher in der nächsten Sitzreihe. Humor lässt definitiv Generationen unterscheiden. Und während die meisten im Theatersaal wohl brüsk bezeugen: So würde ich nie reagieren! Fürchten die anderen, alsbald so zu werden. Und die dritten amüsieren sich, den Opa in all seinen Facetten mal in kurzweiligen 90 Minuten pointiert zu sehen. Und das erhebendste ist: Hallervorden und Sonntag sind das agilste Beispiel dafür, dass es nicht so kommen muss! Kurzum, ein Ausflug in den Westen, ins malerische Schlossparktheater in Steglitz, beschert nicht nur Didi-Fans einen herzlich lachhaften Abend. Das Stück ist noch bis April 2014 zu sehen – mehr Infos gibt es hier
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Nach 3 unendlichen Tagen Familienidylle, Besinnlichkeit und Foodporn musste auch mal wieder der Braindrain gestoppt und etwas gegen das Kultur-Defizit unternommen werden und so wurde bei sibirischen Temperaturen dezent im Admiralspalast vorbeigeschaut, wo das Rhythmus-Musical Stomp am 27.12. Uraufgeführt wurde. Stomp ist eine Art Perkussion-Band aus England, die mit Alltagsgegenständen wie Besenstielen, Gummireifen, Streichholzschachteln, Mülleimern et cetera pp im MacGyver-Style Geräusche erzeugt und dabei eine wilde Performance-Show aufführt. Ich war dann ziemlich gespannt und zugegeben etwas skeptisch auf die Combo ohne Gesang und traditionelle Instrumente und kaum zu glauben, es machte direkt Spass dem launigen Noise-Ensemble zuzuschauen und wie bei der guten alten Rocky Horror Picture Show (kommt übrigens im März wieder in den Admiralspalast :)) war dann das Publikum auch Teil der Show und klatschte die ganze Zeit ordentlich im Rhythmus mit. Neben den interessanten Beats gibt es auf den Brettern die die Welt bedeuten auch noch eine sehr sehenswerte Bühnenshow, die zeigte, dass auch ohne Worte eine Geschichte durch Trommeln, Stampfen oder Schnipsen unterhaltsam erzählt werden kann. Die Trommler stellten dabei von kühl, creepy bis tollpatschig unterschiedliche Charaktere dar, so dass nicht nur der Boden, sondern auch die Lachmuskeln ordentlich mitvibrierten. Bei Stomp gibt es nun nicht unbedingt staatstragende und subventionierte Hochkultur a la Bayreuther Festspiele oder so anzuschauen, dafür aber ein originelles und irgendwie archaisches Spektakel, wovon man sich zum Beispiel hier sehr schön überzeugen kann und aus der Hauptstadt sind die Rhythmus-Experten auch schon wieder ausgeflogen, aber für die treuen wagg.de-Leser in Bremen, Chemnitz, Braunschweig und Duisburg jibt es noch exklusiv Tickets hier...
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Nach dem ganzen Hype um die Boiler Room Partys in letzter Zeit, war es endlich an der Zeit, ganz trendgerecht (und voll Szene und so =D) auch mal dort aufzulaufen. Die Boiler Room Sausen sind ja immer recht konspirativ gehalten und man kann auch nicht einfach so hingehen - sondern man muss immer - janz wischtig und so - auf der Gästeliste stehen um reinzukommen. Die strenge Türpolitik hat aber zum Glück keinen pseudoelitären Hintergrund, sondern die Gigs der meist recht renommierten DJs werden live ins Internet gestreamt und dabei soll immer eine intime und familiäre Wohnzimmer-Atmosphäre rüberkommen.
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Am Sonntag, den 28. April, schlugen vor allem die Frauen Herzen höher, denn „Dirty Dancing – Das Original Live on Tour“ feierte Premiere im Berliner Admiralspalast. Von dem Kult-Tanzfilm begeistert, ließen sich auch einige prominente Gesichter das Spektakel nicht entgehen. Unter den zahlreichen Besuchern tummelten sich unter anderem Natascha Ochsenknecht, Claudia Effenberg, Annouschka Renzi und Bachelorette Angelina Heger auf dem pinken Teppich. Der Blickfang des Abends waren allerdings das „Let’s Dance“ Glamour-Paar, Rebecca Mir und Massimo Sinato. Gefesselt von der originalgetreuen, zweistündigen Neuinszenierung, studierte das tanzerprobte Paar jeden Schritt des 28-köpfigen Ensembles. Die Aufführung, begleitet von einer Live-Band, überzeugte auf ganzer Linie mit leidenschaftlichem Schauspiel sowie tänzerischen, musikalischen und gesanglichen Glanzleistungen.
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