Fashion-Week - Tag 1: Mbrilliant Fashion Show
fp | 11.07.2014   
Fashion-Week - Tag1, Mbrilliant Fashion Show, Matthias Maus, Bülent Sharif, Julian F.M. Stoeckel, Frank Kessler, Britt Kanja, Keye Katcher, Berlin, Foto, wagg.de
Die Modewelt ist sicherlich das Business, welches überwiegend von Kreativität und Individualität geprägt ist und bei vielen „Designern“ braucht man gar nicht mehr in den Schedule schauen wann und wo ihre Schau stattfindet, weil Termin und Ort eh immer identisch sind und es gibt Matthias Maus, der immer wieder mit den kuulsten Locations überrascht. Nachdem letzte Saison ganz blasphemisch eine Kirche entweiht wurde fand die spätrömische Dekadenz diesmal im Märchenbrunnen im Volkspark Friedrichshain statt: In der mystischen Brunnenanlage im Stil des Neobarock wurde das Märchen der kleinen Meerjungfrau mit Meerjungmännern umgedichtet und trotz strömenden Regens gab es durch die imposante Kulisse wieder eine äußerst bemerkenswerte Mbrilliant Modenschau zu bewundern.



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„Das andere Geschlecht“ wie immer in seriösen und minimalistischen aber eleganten Abend-Roben, wohingegen beim starken Part der Schöpfung sexy Fantasy-Kitkat-Club Outfits und nackte Männer-Oberkörper dominierten. Highlight zum Schluss der Schau war dann der epische walk of Marcel Ostertag des Chefdesigners himself, als dieser als Wassergott Neptun inklusive Mbrilliant-Hüftcollier © durch die Fluten des Brunnen zum anderen Ufer schritt. Fazit des Abends: kuule Freakshow (im positiven Sinne!) und immer die super Alternative zur gepflegten Langweile im Zelt!

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Kategorie: Lifestyle

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Pünktlich zum Nikolaus startete der Weihnachtsparty-Marathon 2011 mit der Weihnachtsfeier der Filmförderer vom Medienboard Berlin-Brandenburg. In der Ritter Butzke in +Berg, wo dieses Jahr gefeiert wurde, traf sich dann auch das Who is Who der Berliner Filmbranche, denn die meisten geladenen Gäste haben sicherlich schon einmal einen Förder-Scheck der Filmförderer erhalten, so dass ein Dankbarkeitsbesuch für viele Schauspieler, Regisseure und Produzenten wohl Pflicht war. Wie jedes Jahr gab es auch 2011 wieder das „Scheck is back!“-Ritual, dass heißt das an der Kinokasse erfolgreiche Filme Fördergelder zurückerstatten müssen. Dieses mal waren die Produzenten des Films Small World an der Reihe, wo u.a. die Schauspieler Alexandra Maria Lara und Gerard Depardieu mitwirkten, so dass 70.000€ an die Filmförderer zurücküberwiesen wurden, da der Film an den Kinokassen wohl ordentlich Geld reinholte. Weitere Impressionen der Weihnachtsfeier gibt es hier zu sehen https://www.facebook.com/media/set/?set=a.307349899286275.72868.132450223442911&type=1&l=592aed90ae
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Am Samstag schlug ja die „Vans Warped Tour“ zum ersten Mal in der Hauptstadt auf, was endlich mal eine gute Gelegenheit war sich das Punk- und Skatefestival anzuschauen, welches ja jedes Jahr immer für mehrere Wochen um den halben Globus tourt. Die Warped Tour gibt es ja seit anno 1995 und während dort früher Bands wie Bad Religion, NOFX oder WIZO spielten kannte ich am Samstag bis auf Billy Talent - so gar nicht into it - mal überhaupt keine einzige von den sicherlich 20 Combos. Egal - man ist ja stets offen für neues und so ging es wie immer viel zu spät zum Festival, so dass mal eben 2/3 der ganzen Acts verpasst wurden.
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Nur ein Jahr nach dem cineastischen Desaster von Zeiten ändern dich geht die Produktionsfirma Constantin bereits mit der nächsten Gangsta-Rap Produktion an den Start. Der neue Streifen heißt Blutzbrüdaz und diesmal gibt es statt Bushido zum Glück Paul Hartmut Würdig aka SIDO in der Hauptrolle zu sehen und der macht seine Sache schauspieltechnisch direkt gut und ist im Gegensatz zu seinem Ex-Erzfeind und schauspielerischen Totalausfall Bushido richtig lustig. Neben dem gelungenen Cast ist zudem auch die Handlung total unterhaltsam und pointenreich geworden und genauso wie man es von SIDO gewohnt ist, gibt es auch in dem Streifen viel Selbstironie und sehr sympathisch dabei, dass man stets auch über sich selber lachen kann und nicht immer alles so bitter ernst nimmt. So ist Blutzbrüdaz auch für Menschen sehenswert, die ansonsten überhaupt nichts mit Hip Hop zu tun haben und neben einer guten Komödie gelingt Regisseur Özgür Yildirim auch noch eine interessante Parodie auf den Boyband-Wahn der 90er Jahre. Inhaltlich geht es um den hindernisartigen Aufstieg von ganz unten zum Rap-Star, wobei die Komödie aber keine 1:1 adaptierte Biografie von SIDO oder B-Tight ist und die Gangster Rapper spielen auch nicht nur sich selber nach, sondern es wird fiktives und autobiographisches bunt miteinander vermischt. Nach der Vorführung gab es für das Ghetto-Märchen dann minutenlange Standing Ovations und Blutzbrüdaz kann ab dem 29.12. im Kino geguckt werden. Nach dem Kino gab es noch standesgemäß „Fuffies-im-Club“/“Endlich Wochende“-Party im Asphalt, so dass ich am nächsten Morgen wie immer viel zu spät zur Schicht kam…
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Kunst ist ja die neue Religion unserer Gesellschaft und so ging es am Mittwoch ganz arty zu dem Performance-Spektakel von Michael Sailstorfer. Im tiefsten Weissensee wurde ein tonnenschwerer Metalbrocken, der wohl eine silberne Wolke symbolisieren sollte, von einem Kran in die Höhe gezogen und dann aus vielleicht 10 Meter Höhe wieder auf Mutter Erde geschleudert. Der freie Fall wurde ganz redundant vielleicht 20 Mal wiederholt und ich hatte irgendwie ein 9te Klasse Physikunterricht-Déjà-vu, wo man voll spannend Aufprallgeschwindigkeiten und Energieberechnungen anstellen musste. Man lernt halt immer für das Leben ;) und nach 30 Minuten Dekonstruktion und sinnloser Dekadenz war dann zum Glück
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Am Dienstagabend ging es dann ziemlich unausgeschlafen zur Schau vom Kilian Kerner ins „Zelt“, meiner ersten und einzige Schow dort, da ich ja leider keinen Urlaub habe und so nur als Feierabend-Blogger unterwegs bin. Im „Zelt“ war business as usual angesagt, das Fashion-Volk lief wie immer hektisch und laut herum, Bussi hier Bussi da und die schrillsten Outfits schienen wieder gegeneinander anzutreten. Zwischendrin Fotografen, die wichtigen Fashion-Bloggerinnen und deutsche A- bis Z-Prominenz. Immer etwas kurzweilig aber für 1,2 Stunden durchaus recht unterhaltsam. Pünktlich gegen 8 dann die Jubiläumsshow vom Kilian Kerner, der seine Kreationen zum zehnten Mal in Folge im „Zelt“ präsentierte. Im laufe der Jahre habe ich ja bestimmt so 4-5 Schauen gesehen und ich muss gestehen, dass mir die neuste Kollektion bisher von allen am besten gefallen hat. Im Gegensatz zu früher sind die Entwürfe nun viel erwachsener sowie eleganter geworden und auch nicht mehr so im sachlichen Berlin-Look gehalten. So wussten auf dem Laufsteg raffinierte und trotzdem sehr tragbare Entwürfe zugefallen, die nach der Modenschau mit reichlich Applaus honoriert wurden.
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