„Mein wildes Leben zwischen Laufsteg und Swingerclub“ Lesung im Kitkat Club +++ White Lung live
fp | 15.05.2014   
Mein wildes Leben zwischen Laufsteg und Swingerclub, Lexy Hell, Lesung, Kitkat Club, White Lung, Julian F.M. Stoeckel, Betty de Luxe, Berlin, Foto, wagg.de
Der gestrige Abend stand dann mal ganz im Zeichen der starken bzw. tätowierten Frauen: zunächst ging es in den hedonistischen Kittkat Club zur Lesung von Lexy Hells neuem Buch Mein wildes Leben zwischen Laufsteg und Swingerclub, wo dem libidinösen Swinger-Club Buch dann auch alle Ehre gemacht wurde. Statt einer intellektuellen Elfenbeinturm-Lesung kam man sich eher wie in einem Fellini-Film vor, denn während Sandra Müller aka Lexy Hell von ihrem wilden Leben als Bardame im Swinger-Club berichtete, wälzten sich die geladenen Gäste lasziv im „Gyn“ Stuhl des erotomanischen Clubs, lümmelten sich auf der SM-Schaukel oder tanzten exzessiv an den Stangen zu den treibenden Beats des Djs. Sex, Rauschgift und Ekstase gab es zwar nur abstrakt als gelesenes Wort der Autorin zu erleben, trotzdem konnte man sich in dem freizügigen Ambiente gut in die geschilderten Swinger-Club Storys einfühlen. Zwischenzeitlich ging es dann für eine halbe Stunde rüber zu den Grrrls von White Lung ins Magnet, wo es archaiischen 77er Punk-Sound im Le TigreBikini Kill-Style auf die Mütze gab.



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Trotz jutem Gig übte sich das Publikum hauptstadttypisch in vornehmer Zurückhaltung und war den Mädelz aus Kanada wohl außerdem nicht glam genug, jedenfalls brach die Combo das Konzert nach circa 30 Minuten abrupt ab. Einen guten Eindruck von der neuen Single und von „White Lung“ live kann man sich hier machen



und anschließend wieder zurück bei Lexy Hell gab es dann reichlich Standing Ovation für die Neu-Autorin und das Tattoo-Model musste im Anschluss noch eine Menge Bücher widmen und signieren…
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Kategorie: Lifestyle, Musik

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Its Fashion Week, bitch – was ja sicherlich noch niemand mitbekommen hat und so muß ein wenig Modemädchen-Fashion-Blog heute auch mal sein. Der erste Tag des Modezirkus war zwar erstmal fashion-weak beziehungsweise ich musste mich erstmal von der Amorelie Porno Show regenerieren, aber "drei Tage wach - du warst gestern auch schon da" und 50 Shows in 3 Tagen durchgucken ist ja eh Opfer und braucht kein Mensch. Dafür wurde dann Mittwoch Vollgas gegeben und sich ins Fashion-Getümmel gestürzt. Zuerst wurde beim guten alten Kilian Kerner vorbeigeschaut und nach dem üblichen Bussi hier und Bussi da und sehen und nicht gesehen werden gab es im Ellington Hotel dann kein strenges und nüchternes German Design wie beim Kilian üblich, sondern eine recht bunte Kollektion mit Nude-Tönen und lässigen und luftigen Schnitten. Die Looks versprühten einen esoterisch-futuristischen Charme, der sowohl urban als auch elegant wirkte, wobei mir besonders die Tetris-Muster, die Kopfhörer als Accessoire und die Babymetal-Halskrausen gefallen hatten.
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Dieses Wochenende wurde ja blau gemacht und nur zuhause geschimmeltrumgehangen und da der Montag mittlerweile eh der neue Samstag ist, ging es nach hundert Jahren mal wieder in die gute alte Lining-Bar in der Auguststraße. Dort feierte der Fotografen Alexander Mechow entspannt in seinen Wiegentag rein und wie früher im Lining lümmelten sich die Geburtstagsgäste schön auf den Liegeflächen, schwangen das Tanzbein oder ließen sich von der Qualitätsbar „spirituel“ verwöhnen. Alexander Mechow kann nicht nur fundiert fotografieren sondern steht auch hinter einem engagierten T-Shirt-Label mit positiven Vibe-Faktor.
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Seit gestern findet ja das Electrified! Festival von VW im Flughafen Tempelhof statt, wo sich die Woche über Acts wie Parov Stelar, The Bloody Beetroots, Booka Shade, Moonbootica, Solomun, Turntablerocker oder Fritz Kalkbrenner die Klinke in die Hand geben werden. Hintergrund des krassen Line-Ups stilvoller elektronischer Musik ist die Promotion eines neuen Electro Autos von Volkswagen. Bereits einen Tag vor dem offiziellen Beginn des Festivals lud der Wolfsburger Automobilkonzern die üblichen Berliner Verdächtigen zum Stelldichein in den ehemaligen Flugplatz und nach einer latent zähen Eröffnungslaudatio wurde schlussendlich das Buffet und die Bars freigegeben und dann bis in die frühen Morgenstunden schon mal der Dancefloor vorgetestet.
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Nun kann während der Fashion Week sowie Berlinale wieder mondän essen gegangen werden, denn das Pop-Up Restaurant Pret a Diner ist an seine Geburtsstätte in die Alte Münze zurückgekehrt. Gestern wurde dort in stilvollen aber lässigen Ambiente Opening gefeiert und die geladenen Gäste auf das feinste kulinarisch verwöhnt. Konzept des Pop-Up Restaurant ist es nämlich internationale Sterneküche von Starköchen wie Tim Raue oder Adam Byatt zu demokratischen Preisen anzubieten. Denn die Menüs kosten im Pret a Diner weder 200 Euro noch liegen im Gegensatz zu anderen Michelin-Sterne-Restaurants 17 unterschiedliche Bestecke auf dem Tisch, Initiator Klaus Peter Kofler verfolgt mit seinem Restaurant ein Konzept, dass er selbst als „Demokratisierung des Luxus“ bezeichnet. Und anstatt schnöde Knigge-Regeln am Esstisch gibt es Drinks und Mukke vom Cookie aka Heinz Gindullis, so dass gute Stimmung wohl vorprogrammiert ist. Und bevor man dann mit 2 Promille nach Hause geht kann im Pret a Diner auch noch das schlechte Kultur-Gewissen beruhigt werden, denn es werden auch noch diverse Gruppenausstellungen präsentiert. Es werden Arbeiten der Künstler XOOOOX, Stefan Strumbel, Katrin Fridriks, Stohead und Jaybo Monk zu sehen sein. Das Pret a Diner hat diesmal bis Ende Februar 2012 geöffnet, eine Reservierung unter www.pretadiner.com ist wohl zu empfehlen. Nach dem Dinner ging es dann noch weiter ins Picknick, wo der Launch des Online-Musikdienst Rdio gefeiert wurde. Analog war gestern, denn im Abo von nur 4,99 Euro im Monat kann bei Rdio auf mehr als zwölf Millionen Musiktitel zugegriffen werden. Anschauen kann man sich den Dienst http://www.rdio.com/ hier. Am Samstag übrigens feiert das Picknick 5 jähriges Bestehen in der Dorothenstraße…
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Zum Auftakt der Fashion-Week präsentierte die Luxus-Taschen-Designerin Celia Czerlinski ihre neue Kollektion mit einer performanceartigen Rauminstallation: GNTM Mannequins auf Podesten stehend neben wie im Raum schwebende Taschen. Die (Frauen)-Handtaschen stachen durch popige Farben und elegantes Design ins Auge… +++ Anschließend ging es weiter zur Show von Lena Hoschek, die retro- und vintage-inspirierte Outfits im Style der 50er Jahre zeigte. So gab es zwar keine zukunftsweisenden Entwürfe der Österreichischen Rockabilly-Designerin zu sehen, dafür aber eine gekonnte Kombination aus Retro und dem Hier und Jetzt abseits des Fashion-Mainstreams. +++ Am Abend dann feierte das Stuttgarter Lifestyle-Modelabel Blutsgeschwister sein 10 Jähriges Bestehen. Zu dem Anlass spielte die Countryband The Hunters und es wurde reichlich Erdbeerbohle an die geladenen Gäste ausgegeben….
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