Vernissage Anti, Mono, Stereo +++ Closing Party Lining
fp | 23.04.2014   
Vernissage Anti, Mono, Stereo, Marcello, Oliver Rath, Mathias Maus, Vincent Kiefer, Lining, urbanara, Foto, Berlin, wagg.de
Kunst ist ja bekanntlich eine Art reflexive Auseinandersetzung mit der Welt und dabei wird seit Ewigkeiten kontrovers diskutiert, ob Fotografie überhaupt ein künstlerisches Ausdrucksmittel sein kann und falls ja, ob eine Handy- oder eine Hasselblad-Vollformat-Fotografie Kunst ist. Zumindest letzteres gab es bei der Anti, Mono, Stereo Vernissage am Karfreitag zu sehen, wo unterschiedlichste Menschen, größtenteils aus dem Nachtleben, ungeschminkt portraitiert wurden. Ob Arrangierung oder Einstellung von Schärfentiefe, Blende oder Belichtungszeit nun Kunst oder Werk fortgeschrittener Technologie ist, bleibt jedem selbst überlassen, durch die ungeschminkten und starren Blicke der Protagonisten sind die Portraitaufnahmen, im Gegensatz zur stylischen „schöner Wohnen-Kunst“ von „Urbanara“, weniger Wohnzimmer tauglich, fühlt man sich durch die „Big Brother is watching you“-artigen Fotos von Tomaso Baldessarini doch psychostyle immer beobachtet. Im Gegensatz zu den Big-Brother Fotos wirken die chilligen Fotodrucke die man bei „Urbanara“ erwerben kann ähnlich wie ein Aquarium mit rumtobenden Fischen, einerseits werden sie nie langweilig und andererseits regen sie zum entspannen und Träumen an.



Vernissage Anti, Mono, Stereo, Marcello, Oliver Rath, Mathias Maus, Vincent Kiefer, Lining, urbanara, Foto, Berlin, wagg.de
Vernissage Anti, Mono, Stereo, Marcello, Oliver Rath, Mathias Maus, Vincent Kiefer, Lining, urbanara, Foto, Berlin, wagg.de
Vernissage Anti, Mono, Stereo, Marcello, Oliver Rath, Mathias Maus, Vincent Kiefer, Lining, urbanara, Foto, Berlin, wagg.de
Vernissage Anti, Mono, Stereo, Marcello, Oliver Rath, Mathias Maus, Vincent Kiefer, Lining, urbanara, Foto, Berlin, wagg.de
Wenn die Träume ausgeträumt sind können die ungeschminkten Exponate noch bis zum 24.04. im Kaufhaus Jahndorf besichtigt werden. +++ Im Anschluss ging es noch weiter zur Abriss-Closing Party der Lining-Bar, die nach 9 Jahren in Berlin-TitteMitte nun auch weggentrifiziert wurde und wohl für den weiteren 10.000sten Flagshipstore oder die sinnlose 20.000sten Schnarch-Galerie weichen muss. Zwar war ich auch lange nicht mehr dort, was aber weniger am „Lining“ als an der unsympathischen „Sohoisierung“ von Mitte liegt, so dass man dort einfach immer seltener ausgeht. Früher war das „Lining“ aber mal ein kuuler Warm-Up Laden mit lustigen Lümmel-Liegewiesen und sicherlich die Blaupause für glattpolierte Bars wie das „Odessa“, die „Kitty Cheng“ oder das „Bon Bon“. RIP!
Vernissage Anti, Mono, Stereo, Marcello, Oliver Rath, Mathias Maus, Vincent Kiefer, Lining, urbanara, Foto, Berlin, wagg.de
Vernissage Anti, Mono, Stereo, Marcello, Oliver Rath, Mathias Maus, Vincent Kiefer, Lining, urbanara, Foto, Berlin, wagg.de
Vernissage Anti, Mono, Stereo, Marcello, Oliver Rath, Mathias Maus, Vincent Kiefer, Lining, urbanara, Foto, Berlin, wagg.de
Vernissage Anti, Mono, Stereo, Marcello, Oliver Rath, Mathias Maus, Vincent Kiefer, Lining, urbanara, Foto, Berlin, wagg.de
hier gehts zur Fotogalerie


Kategorie: Lifestyle

Vernissage Anti, Mono, Stereo, Marcello, Oliver Rath, Mathias Maus, Vincent Kiefer, Lining, urbanara, Foto, Berlin, wagg.de
Das Tango-Meisterwerk Tanguera begeisterte bereits weltweit das Publikum und nach 5 Jahren Abstinenz kommt es für kurze Zeit endlich wieder zurück in die Hauptstadt. Zeit, die Show voller Emotionen, heißer Tanzeinlagen und einer tragischen Geschichte auf den Brettern die die Welt bedeuten, anzuschauen: Die aufwändig inszenierte Tangoproduktion erzählt das traurige Drama der Immigrantin Giselle, die Anfang des 20. Jahrhunderts nach Buenos Aires – ins ferne Argentinien auswandert. Hoffnungsvoll und naiv betritt sie das Land der Gauchos und muss schnell Bekanntschaft mit der dunklen Realität in dem Land machen machen. In den Fängen des Mafiosi Gaudencio ist die Auswanderin gezwungen als Prostituierte in einem seiner Bordelle Dienste zu leisten. Natürlich ist auch für die nötige Portion
Vernissage Anti, Mono, Stereo, Marcello, Oliver Rath, Mathias Maus, Vincent Kiefer, Lining, urbanara, Foto, Berlin, wagg.de
Its Fashion Week, bitch – was ja sicherlich noch niemand mitbekommen hat und so muß ein wenig Modemädchen-Fashion-Blog heute auch mal sein. Der erste Tag des Modezirkus war zwar erstmal fashion-weak beziehungsweise ich musste mich erstmal von der Amorelie Porno Show regenerieren, aber "drei Tage wach - du warst gestern auch schon da" und 50 Shows in 3 Tagen durchgucken ist ja eh Opfer und braucht kein Mensch. Dafür wurde dann Mittwoch Vollgas gegeben und sich ins Fashion-Getümmel gestürzt. Zuerst wurde beim guten alten Kilian Kerner vorbeigeschaut und nach dem üblichen Bussi hier und Bussi da und sehen und nicht gesehen werden gab es im Ellington Hotel dann kein strenges und nüchternes German Design wie beim Kilian üblich, sondern eine recht bunte Kollektion mit Nude-Tönen und lässigen und luftigen Schnitten. Die Looks versprühten einen esoterisch-futuristischen Charme, der sowohl urban als auch elegant wirkte, wobei mir besonders die Tetris-Muster, die Kopfhörer als Accessoire und die Babymetal-Halskrausen gefallen hatten.
Vernissage Anti, Mono, Stereo, Marcello, Oliver Rath, Mathias Maus, Vincent Kiefer, Lining, urbanara, Foto, Berlin, wagg.de
Dit is Hauptstadt – da hat man sich noch gar nicht richtig vom Wochenende regeneriert und da tourt aufn Montag gleich halb Hollywood durch Berlin. Im Sonycenter stellten Roland Emmerich und Jamie Foxx den Action-Blockbuster „White House Down“ vor und im Admiralspalast kam mal eben Michael Douglas vorbei und präsentierte seinen neuen Film „Liberace- Zuviel des Guten ist wundervoll„. Da man sich ja nur schwer zweiteilen kann und „Liberace“ sich wesentlich interessanter anhörte ging es kurzentschlossen zum neuen Streifen von Regisseur Steven Soderbergh und die Entscheidung hatte sich wirklich gelohnt, denn das biographische Portrait über den virtuosen Pianisten Władziu Valentino Liberace ist großartig geworden und wird mit Sicherheit einige Oscars 2014 einheimsen. Erzählt wird die homoerotische Affäre des exzentrischen 70er Jahre Stars mit einem attraktiven Jüngling (Matt Damon) und die tragisch-faszinierende Liebesgeschichte wird von den Star-Schauspielern so intensiv gespielt als würde man buchstäblich danebenstehen - so real und authentisch spielen sie ihre Rollen und dabei gelten beide im wahren Leben nicht als homosexuell. Neben reichlich Exzess, Drogen und Schönheits-OPs taucht der Zuschauer in dem Liebes-Drama tief in die glamouröse Märchen-Welt Hollywoods ein und man erahnt dabei die Inspirationsquelle des Star-Habitus von heutigen Stars wie Madonna, Elton John oder Lady Gaga.
Vernissage Anti, Mono, Stereo, Marcello, Oliver Rath, Mathias Maus, Vincent Kiefer, Lining, urbanara, Foto, Berlin, wagg.de
So wie immer ging die Woche am Montag gleich wieder mit Vollgas los: Am frühen Abend ging es zunächst zur „WikiLeaks“ Premiere in die Kulturbrauerei, wo es sogar richtig staatstragend wurde, denn auch unser (leider ;)) scheidender Minister Philipp Rösler (FDP) wollte sich den Film über die Enthüllungsplattform nicht entgehen lassen. Auf der Kinoleinwand gab es dann einen recht langatmigen Film über die eigentlich gar nicht mal so uninteressante Geschichte von WikiLeaks, „Whistleblowern“ , „Leaks“ und natürlich Julian Assange zu sehen, wobei zahlreiche kontroverse Themen wie der freie Zugang und die Authentizität von Informationen oder die Anonymität und die fehlende Kontrolle von WikiLeaks angerissen wurden.
Vernissage Anti, Mono, Stereo, Marcello, Oliver Rath, Mathias Maus, Vincent Kiefer, Lining, urbanara, Foto, Berlin, wagg.de
Zum 10. Jubiläum der Avantgarde-Designerin Esther Perbandt fand am Mittwoch Abend eine ganz besondere Modenschau in der Berliner Volksbühne statt. Wer die Erwartung hegte, eine "normale" Runwayshow (Spotlights an, Musik vom Band, dürre, junge Models laufen in Reih und Glied den Laufsteg entlang) zu besuchen, wurde definitiv überrascht. Schon zu Beginn der Show wurde das Publikum von einer ungewöhnlichen Geräuschkulisse irritiert. Eine Art Chor gab auf der Bühne alle möglichen Töne von sich - aber es war definitiv kein Gesang. Plötzlich tauchte eine unheimlich tanzende "Gestalt" auf und bewegte sich zu dem Zischen, Ahhheen und Ooooohhhen des Chors und den dazu gemischten Beats eines DJs, welcher sich ebenfalls auf der Bühne befand. Etwas Gänsehaut kam bei dieser Vorführung schon auf und man fragte sich: What the fu**?
follow us on instafame :)