Premiere Journey to Jah +++ Launch Party Swatch Club mit Pegasus live
fp | 21.03.2014   
Premiere Journey to Jah, Launch Party Swatch Club, Pegasus, Max Herre, Ivy Quainoo, Gentleman, Sina Tkotsch, wagg.de, Berlin, Foto
Dienstag ging dann die Kinowoche dezent weiter und bei der Premiere von „Journey to Jah“ stand der Abend schließlich ganz im Zeichen der Rastafari-Culture, Dancehall-Reggae und bösen Battyman Tunes. In der superinteressanten Doku wird der deutsche Reggae Künstler „Gentleman“ mit einer Filmkamera nach Jamaika begleitet und der ganze way of life mit sehenswerten Bildern und O-Tönen festgehalten. Es gibt natürlich unzählige Sonne, Strand und Meer Panoramen zu bestaunen (während es vor dem Kino Katzen und Hunde regnete), auf der Straße ist immer jut Soundsystem-Rave und man kann „Gentleman“ beim zusammenschrauben eines neuen Tracks über die Schultern schauen. Die Doku widmet sich zum Glück aber auch ernsten Themen wie Armut, Umweltverschmutzung, Gewalt oder Homophobie und den Widersprüchen der Rastafari-Religion. So ist „Journey to Jah„ auch nicht nur ein belangloser Rasta/Kiffer-Party Streifen mit chilligen Soundtrack geworden, sondern zeigt auch die Schattenseiten der sonnigen Karibik-Insel auf und hat neben viel Komik auch seine philosophischen Momente.


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Neben den filmischen Aspekten besticht die Doku natürlich durch seinen kuulen Soundtrack, wobei gar nicht mal die Jamaika-Touristen mit ihrem Bob Marley-Style Reggae am überzeugendsten rüberkamen, sondern die Dancehall-Artistin Terry Lynn, die den Sound der Rastafaris auch mal zeitgemäß interpretiert



und jut Gas gibt. Weil die Macher des Streifens - warum auch immer =D - etwas länger mit ihrem Film-Projekt verbracht haben, ist die "Kingstonlogic 2.0" Pladde von Terry Lynn zwar von 2008, dafür momentan aber auch super günstig abzustauben ;). „Journey to Jah“ läuft ab gestern im Lichtspielhaus deines Vertrauens und einen Blick in den Trailer kann man hier werfen.



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Beim Launch des Swatch Club gestern Abend wurden dann nicht nur die üblichen Berliner Verdächtigen abgefülltgeladen, sondern es gab beim Event des Plastikuhrenherstellers auch noch launigen Schwiegermutter-Beat von Pegasus auf die Mütze…

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Kategorie: Film, Musik

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Wo ich mindestens 9 Leben hab und natürlich das Mausen nicht sein lassen kann, ging es gestern Abend noch ins Kino zu Bob, der Streuner, ein herzzerreißender Streifen aus England über die Freundschaft zwischen einen Stubentiger und und einen Menschen. Erzählt wird die auf wahren Begebenheiten beruhende Story von einem Heroin-abhängigen Straßenmusiker, der alles verloren hat und durch den positiven Einfluss seines Katers wieder auf den drogenfreien Pfad der Tugend zurückgeführt wird und ein Bestseller über sein Leben auf der Straße geschrieben hat. Als die Leinwand freigegeben wurde, hatte ich zunächst die Befürchtung, dass das Drama in unerträglichen Katzen- und Emokitsch ausarten würde, der Katzen-Film schafft aber den schmalen Grat aus emotionaler Berührung und einer wirklich interessanten und authentischen Story über das Leben am Rande der Gesellschaft.
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Als passionierter Schach Spieler war die Uraufführung des Chess-Dramas Pawn Sacrifice natürlich ein Pflichttermin, das am Freitag im kühlsten Kino Berlins, dem International, groß Premiere feierte. Im Kino kam ich zunächst aus dem Staunen nicht mehr heraus, als nicht nur der aktuelle Schachweltmeister Magnus Carlsen mal eben vorbeischaute, sondern auch Schachlegende Boris Spasski zugegen war, der anno 1972 das in die Schach-History eingegangene, legendäre Match des Jahrhunderts gegen Bobby Fischer spielte. Um dieses spektakuläre Schachmatch geht es auch in dem Biopic-Streifen über Bobby Fischer, dem Schach-Ausnahmespieler des 20. Jahrhunderts, der nicht nur cineastisch gelungen, sondern auch für nicht Schach-Fans äußerst interessant geworden ist.
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Wo der Sommer sich nun langsam dem Ende neigt, was liegt da näher als die letzten warmen Tage noch einmal an der frischen Luft auszukosten. So ging es dann am Freitag zur Outdoorparty der Modemädchen vom Waldstore, die den Release der dritten Ausgabe ihres Mode-Magazin mitten auf der Straße vor ihrem Store zelebrierten. In dem Fashion-Laden in der Schönhauser Allee werden ja nicht nur ausgewählte Indie-Labels jenseits der großen Modeketten an die Frau gebracht, sondern auch ein interessantes und schick anzuschauendes Magazin publiziert.
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Wie kommen Schuhe auf eine Leinwand? Dann wenn man im Lette Verein Design studiert und für das junge Berliner Schuhlabel Zign Schuh-Entwürfe künstlerisch bearbeiteten darf. Die besten Entwürfe wurden durch das DEUTSCH Magazin und das Schuhlabel prämiert und nebenbei wurden ein paar Long-Drinks gereicht…
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Der Lack bei der Fashion Week ist ja schon länger ab, jedes Mal die gleichen Labels, immer mehr „Berlin Tag und Nacht“ Publikum bei den Schauen und seit alle großen Modemarken der Hauptstadt den Rücken gekehrt haben, gibt es auch kaum noch gute glam-Partys. Seit einiger Zeit gibt es noch die Berlin Alternative Fashion Week, die Alternative zum Alkoholismus ist schließlich auch die Trunksucht. Bei der BAFW setzt der schrille Design-Nachwuchs die Akzente und die Leidenschaft und Liebe für Fashion soll bei der alternativen Modewoche wieder mehr im Fokus stehen.
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