Premiere Der Rücktritt +++ Fashion Show Face of Africa
fp | 22.02.2014   
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Nur einen Tag nach der Berlinale, wo man es irgendwie immer nie ins Kino schafft, ging es wieder ins Lichtspielhaus zur TV-Premiere von „Der Rücktritt“. Bei der SAT1 Produktion geht es um den Rücktritt des ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff, der nach einer beispiellosen Medienkampagne der „Bild“ Zeitung wegen eines dubiosen Kredites als Staatsoberhaupt zurücktreten musste. Auf die meisten wirkte Christian Wulff ja immer wie eine Mischung aus System-Funktionär und Abteilungsleiter einer Kreissparkasse - stromlinienförmig, farblos, ohne Ecken und Kanten und der Würde des hohen Amtes des Bundespräsidenten nicht gewachsen und in bleibender Erinnerung werden wohl nur das altmodisch-lustige Zitat „der Rubikon ist überschritten“ und die kontroverse Mohammedanismus Äußerung „der Islam gehört zu Deutschland“ bleiben. In dem Doku-Drama steht jedoch weniger die politische Bewertung des ehemaligen Bundespräsidenten im Fokus, denn Kritik an der Macht der Medien und des Springer-Konzerns im speziellen, die politische Ausrichtung dieses Landes über eine Medienkampagne zu beeinflussen. So werden in dem TV-Film auch nur die 68 Tage zwischen der ersten Enthüllung des Kredites und der Demission als Staatsoberhaupt geschildert, wobei authentisches Filmmaterial mit fiktionalem (mit u.a. Anja Kling, Kai Wiesinger) vermischt wird. Trotz des eigentlich trockenen Themas ist der TV-Streifen äußerst spannend und interessant geworden und zudem ohne Zwangsgebühren finanziert. Sendetermin des sehenswerten TV-Films ist am 25.02. um 20:15 auf SAT1.



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Gestern Abend ging es dann janz staatstragend in die Südafrikanische Botschaft, wo afrikanische Models und Modedesigner im Rahmen der „Face of Africa“ Kampagne eine Modenschau initiierten und tolle afrikanisch inspirierte Designs zeigten. Auf dem Laufsteg war dann reichlich African-Vibe und Lebensfreude angesagt und die Models schritten mal nicht mit ausdrucksloser und unnahbarer Mimik über den Catwalk, sondern lachten auch mal und hatten sichtlich Spass an ihrem Auftritt. Super dabei auch, dass der Hungerhaken-Magerwahn sichtlich keinen Einfluss auf das afrikanische Schönheitsideal hat, was die Natürlichkeit und Authentizität der interessanten Entwürfe positiv unterstrich. Die geladenen Gäste zeigten sich des gelungenen Culture-Fashion-Mix begeistert und so gab es nach der Schau Standing Ovations für die Designer und Models...
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Kategorie: Lifestyle, Film

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Die letzten Wochen wurden nicht nur Daten geschützt, geschwitzt und sinnlos rumgehangen, sondern es gab auch noch Kino, RocknRoll und eine Modenschau auf die Mütze: Letzten Donnerstag feierte das Mutter-Tocher Drama Back for Good Premiere und das ich bei circa 50 Grad nicht ins Freibad gedüst bin, war dann wirklich mal eine weise Entscheidung, denn der Streifen ist einer der ganz wenigen guten Deutschen Filme geworden, dass man nicht ganz die Hoffnung am Deutschen Kino verliert.
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Nach der Fashion-Week wurde mal ein Gang zurückgeschaltet und detox gemacht (muss auch mal sein =D) und so ging es letzte Woche nur ins Kino und zu zwei Konzis: Zunächst wurde bei dem Hype-Rapper 6ix9ine vorbeigeguckt, den wahrscheinlich jeder Teenie auf diesem Planeten kennt, denn im „Huxleys“ war erst mal ne jute Mischung aus Klassenfahrt und große Pause auf den Schulhof angesagt.
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Tagtäglich ist ja live zu beobachten, wie Berlins Mitte immer weiter gentrifiziert und kommerzialisiert wird und nur noch Pub-Crawl-Touris und Unternehmensberater-Spakkos das Stadtbild prägen. Auf der einen Seite verschwinden dabei die ganzen originellen Orte für die der sogenannte Mitte-Mythos einstmals Pate stand und geht einher mit kultureller Verödung und beliebiger Starbuckisierung. Auf der anderen Seite kann man aber rund um den Rosenthaler Platz immer noch viel Spaß haben, wenn man sich nur abseits der ganzen Touri-Pfade und Schnarchnasen Bars und Clubs hält. So wurde dann letzten Freitag mal wieder eine Kiez-Tour durchgeführt und bei der Vernissage von Izzy Weissgerber und der Skyy Vodka & Designer Scouts Fashion Presentation vorbeigeschaut.
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Das lustigste am Studium waren stets die ganzen WG-Parties, bei denen man die Gastgeber über Minimum 3 Ecken kannte und stets so unterirdische Musik lief, dass es irgendwie schon wieder lustig war. Am besten kam immer, wenn die Sause über einen Windows-Media-Player beschallt wurden, weil dann konnte man sich ziemlich sicher sein, dass man selten ein Lied bis zum Ende durchhören konnte. Da sich immer mehrere Gäste als DJ berufen fühlten und bei nicht Gefallen eines Liedes dann einfach kurzerhand auf ein neues Lied geklickt wurde, natürlich immer mitten im aktuell laufenden Song, wobei dann der DJ, der das vorherige Lied ausgewählt hatte wieder auf den Plan gerufen wurde und wiederum auf sein altes Lied zurückklickte, natürlich auch wieder mitten im Lied, so dass so eine Art Kreislauf entstand und man somit nie irgendein Lied bis zum Ende durchhören konnte. In Bezug zum Mediaplayer auch stets lustig, dass man studentische Evergreens wie zum Beispiel von The Police, RATM, Seeed oder Bob Marley in Heavy Rotation immer gefühlte 5 Mal am Abend hören konnte. Aber wie bereits angeführt, ging es ja nie wirklich um die Musik, sondern eher darum, dass man jedes Mal die unterschiedlichsten Wohnungen durchrockenkennenlernen konnte, oder darum, dass man nie genau wusste, wie lange die Parties letztendlich gingen, da sie ja zum Beispiel oft vorzeitig von unseren Freunden und Helfern aufgelöst wurden. Mit Beginn des Hauptstudiums oder spätestens mit Ende des Studiums werden die meisten dann ziemlich spießiggesetzt und feiern ihre Geburtstage nur noch in irgendwelchen langweiligen Bars, denn das Wohnungsinterieur könnte ja in Mitleidenschaft gezogen werden und eigentlich mag man es ja auch nicht mehr so wild. Nur leider kann eine Bar selten mit dem unverwechselbaren Ambiente einer Privatparty mithalten, weshalb solche Geburtstage von mir in der Regel gemieden werden, was eigentlich immer schade ist, denn bereits gesetztere Leute laden ja in der Regel auch nur sich benehmende und verantwortungsvolle Menschen ein, so dass man sich schon fragen kann, wie denn so Möbel in Mitleidenschaft gezogen werden können. Also feiert wieder mehr zuhause und vergesst nicht mir vorher Bescheid zu geben :) Inspirationen, was Ihr euren Nachbarn vor der WG-Sause schreibt, könntet ihr in der Galerie finden…
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In dem bewegenden Drama Vergiss dein Ende geht es um die Krankheit Alzheimer, um den physischen und psychischen Verfall der Betroffenen auf der einen Seite und um die seelischen Qualen der Angehörigen, die nicht nur einen geliebten Menschen nach und nach verlieren sondern auch durch die intensive Pflege ihres Angehörigen an ihre eigene Belastungsgrenze stoßen. Vergiss dein Ende ist ein sehr skandinavisch wirkender Film geworden, mit emotionalen Charakteren, matten grobkörnigen Bildern und dezenter Musikuntermalung. Das Drama ist Teil von 5 Diplomarbeiten der Ernst Busch Schauspielschule und für einen Debütfilm außerordentlich gelungen. Von Regisseur Andreas Kannengießer wird man in Zukunft mit Sicherheit noch hören.
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