Moët & Chandon Grand Scores
fp | 06.02.2014   
Berlinale 2014, Mot & Chandon Grand Scores, Nicolai Kinski, Romy Haag, Axel Schreiber, Nicolino, Tom Payne, Jennifer Akerman, Bonnie Strange, Jennifer Ulrich, Alice Dwyer, Esther Seibt, Janina Uhse,  Klaus Doldinger, Tom Lemke, Manuel Cortez, Foto, Berlin, wagg.de
Ab heute Abend ist ja offiziell wieder Berlinale-Zeit in der Hauptstadt und das internationale Filmfestival wird neben vielen schnen Filmen auch fr unzhlige Empfnge, Partys und ein hollywoodgerechtes Staraufgebot in Berlin sorgen. Zum Berlinale-Warm-Up ging es gestern erstmal zur mondnen Mot & Chandon Grand Scores Party ins Kaufhaus Jandorf, wo es gleich Champus fr alle gab, denn der Champagner floss bei Mot & Chandon natrlich buchstblich in Strmen. Vorort kam durch den cosmopolitischen Gste-Mix auch gleich glamourse Berlinale-Stimmung auf und da es bei den Grand Scores ja um Filmmusik geht, intonierte der bekannte Filmkomponist Klaus Doldinger Titelmelodien der Film- und TV Geschichte wie etwa "Das Boot" (muss ich unbedingt auch mal wieder sehen =D) oder "Tatort".


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Hintergrund des Event ist ein zuknftiger Award fr Filmmusik, der 2015 erstmalig verliehen wird. Kurios dabei, dass es bei so vielen sinnlosen Auszeichnungen und Preisverleihungen in Deutschland einen solchen Award bis Dato noch nicht gab, denn jeder, der zum Beispiel mal bei einem Horrorfilm den Ton abgestellt hat wei, wie essentiell die Musik im Hintergrund die Stimmungs- und Gefhlsebene eines Films beeinflusst. Was noch nicht ist kann ja bekanntlich noch werden, in dem Sinne allen zwei schne Filmwochen, keine Quadrataugen und nicht so viel Berlinale-Stress =D
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Kategorie: Film, Musik

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Die Religion ist bekanntlich der Anker unseres Lebens und so ging es am Mittwoch in die Zionskirche ein paar Rosenkrnze beten und die neue Kirchen-Serie Culpa Niemand ist ohne Schuld screenen. Eigentlich bin ich ja nicht so der Serien-Junkie, bis auf The Walking Dead und Breaking Bad vielleicht, trotzdem war ich auf die Ausstrahlung der Serie an einem so heiligen Ort ziemlich gespannt. Als die Leinwand neben der Kanzel freigegeben wurde, gab es 2 interessante und streckenweise recht creepy Folgen ber einen Priester zu sehen, der ihm whrend der Beichte anvertraute zuknftige Verbrechen verhindert.

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Letztes Wochenende wurde die Badehose eingepackt und es ging ganz nordish by nature ins beschauliche Ribnitz-Damgarten zum Pangea Festival, schlielich gibt es ja nix besseres im Leben, als sich auf der Isomatte die Bandscheiben zu ruinieren, lauwarmes Hansa Pilz zu schlrfen und einen gepflegten Tinnitus. Mir hatte beim Pangea die Mischung aus Bands und elektronischer Musik gefallen und so konnte man auch immer zuerst im Mosh-Pit austoben um sich danach gepflegt auszuschtteln, so wie es sein muss. 20 Bands hintereinander auf der Bhne rumhpfen zu sehen oder ausschlielich Bumbum sind doch auf Dauer immer etwas boring und redundant.
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Es ist noch nicht mal Weihnachten und daher erst in circa 8 Wochen Berlinale, trotzdem fhlte man sich bereits letzte Woche wie auf dem Berliner Film-Festival, denn nach der Medienboard Sause und der Hotel Desire Premiere fand mit der The Big Eden Premiere das dritte Film-Event innerhalb von nur 3 Tagen statt. Die Dokumentation The Big Eden von Star-Doku-Filmer Peter Drfler (u.a. Achterbahn) gab dann auch einen gar nicht mal so uninteressanten Einblick in das bewegte Leben von Deutschlands letzten Playboy und West-Berlin-Original Rolf Eden. Und natrlich polarisiert Rolf Eden schn politisch unkorrekt am laufenden Band, etwa wenn er sich in seiner Doku vllig ungeniert als Bordellgnger outet, oder wenn ihm Sprche wie ...Wenn man Geld hat, hat man Frauen. Geld ist sexy ber die Lippen gehen. Da kocht dann natrlich das rot-grne-Gender-Establishment und so wurde Deutschlands letzter Playboy vom Tip-Magazin auch promt zum peinlichsten Berliner 2010 gewhlt. Neben Rolf Edens provokanten Thesen zum Feminismus und Materialismus werden in der Doku aber auch unerwartete Seiten des 81 jhrigen Berliners beleuchtet, etwa dass er fr Israels Unabhngigkeit neben Jitzhak Rabin mit der Waffe in der Hand kmpfte, oder als er Anfang der Fnfziger nach Berlin zurckkehrte, er wohl der einzige Jude gewesen war, der sich nicht als Opfer fhlte. Und recht ausfhrlich wird dann natrlich auch auf seine legendre Zeit als Knig des West-Berliner Nachtlebens eingegangen, wo er mit seinen 5 Clubs das Nachtleben dominierte und mit Tischtelefonen, Misswahlen, Planschbeckentnzen und Nackt-Diskjockeys revolutionierte. The Big Eden luft ab dem 8. Dezember im Kino und ist abgesehen von der Selbstdarstellung Rolf Edens als Partylwe und Frauenverschleier sicherlich auch fr den historisch Interessierten Kinognger interessant.
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Gestern Abend war mal wieder Kino angesagt und es ging zur Premiere von Ummah - Unter Freunden. Der arabische Begriff Umma bezeichnet die religise Gemeinschaft der Muslime und in dem Debtfilm von Cneyt Kaya geht es dann auch um islamische Lebensweisen in Deutschland und spielt in Neuklln. Kontroverse Themen wie Islamismus, Migrantenkriminalitt, Islamkritik, ein sich quer durchs Land mordender Verfassungsschutz sowie eine Portion Rechtsradikalismus werden dabei in einem Topf verrhrt und alles wird wild miteinander vermischt. Bei der Themenvielfalt nimmt der Streifen dann wenig Rcksicht auf politisch korrekte Befindlichkeiten, zum Beispiel wird die Kopftuchproblematik oder die religise Intoleranz im Islam angerissen, wirklich neue Erkenntnisse in Bezug zur aktuellen Islamdebatte werden aber nicht aufgezeigt. So wirkt der Streifen dann ein wenig wie eine Spielfilm-Talkshow, wo die Pro- und Contra Argumente nur so hin und herfliegen, wobei aber auf eine klare Position oder eine wertende Aussage verzichtet wird. Interessant und authentisch dabei die Skizzierung des muslimischen Milieus, die zahlreichen Culture-Clash-Szenen, weniger die verschwrungstheoriedurchzogene Darstellung des Verfassungsschutzes, welche den Film dann auch vllig unntig in die Lnge zieht. Der Cast agiert in dem Streifen weites gehend souvern, wobei aber Hauptdarsteller Frederik Lau auch mal eine andere Rolle als den lakonisch-verpeilten Bauchmenschen spielen knnte.
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Berlin mag ja arm und unter Umstnden auch sexy sein, aber mit Sicherheit fehlt es in der Hauptstadt weder an Vernissagen noch an Kunstevents. So feierte gestern auch die Ausstellung five roads back home des Celebrity- Fotografen Philipp Rathmer Vernissage und die Erffnung wurde nicht nur ziemlich staatstragend sondern hatte auch ein ernstes Thema, denn die Portrait-Fotografien des Knstlers hatten aserbaidschanische Kriegs-Flchtlinge als Motiv und sollten die Grauen des Krieges widerspiegeln. So wurden die bewegten Gesichter der Portraitierten schonungslos im Mittelformat la Hasselblad aufgenommen und durch die minutise Darstellung jeder Hautunreinheit und Pore wirkten die Flchtlinge so nackt und hilflos wie Zivilisten allgemein in kriegerischen Auseinandersetzungen. Denn genauso wie in Kriegen die Wahrheit bekanntlich als erstes stirbt, so hat auch die Zivilbevlkerung meistens das grte Leid zu tragen. Unabhngig vom traurigen Hintergrund der Motive fhlte man sich durch die sehr detailgetreuen und hochauflsenden Fotos zudem noch an die Vergnglichkeit des Lebens und die gnadenlose biologische Zerstrungskraft des Alterns erinnert, so dass man direkt mit einem sentimentalen Gefhl nach Hause gehen konnte.
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