Fashion-Week 2014 / Tag 3/4: Glaw Fashion Show +++ Sleaze Magazin Party
tl, fp | 21.01.2014   
Fashion-Week 2014, Glaw Fashion Show, Bonny Strange, Enie van de Meiklokjes, Jesko Wilke, Maria Poweleit,  Patricia Riekel, Berlin, Sleaze Magazin Party, Cookies, Foto, wagg.de
Letzten Donnerstag war nix mit „Fashion-Weak“, Oma war krank oder sonst wie verhindert angesagt und so ging es noch einmal eisern zu unserer letzten Schau während der Fashion-Week, nämlich zu „Glaw“. Bei den Runwayshows des kuulen Designer-Duos kommt man sich stets weniger wie im „Zelt“ als morgens um 6 im Weekend oder einer anderen schicken Cocktailparty vor und so unterstrichen die minimalen Beats auch schön die elegant und cosmopolitisch wirkenden Entwürfe, die größtenteils in schwarzweiß (ab Minute 5 im Video =D) gehalten waren und so einerseits eine gewisse Unschuld als auch Kopflastigkeit ausstrahlten und trotzdem jedoch stets lässig rüberkamen. Trotz des eigentlich brutalen Materialmixes aus Lederhosen und –röcken kombiniert mit Blusen aus fließender Seide und flauschigen Jacken wirkte die Kollektion doch recht verträumt und feminin und für ein Newcomer-Label zudem außerordentlich professionell.


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Ein paar bewegte Bilder der tollen Schau gibt es hier anzuschauen



und von „Glaw“ wird man mit Sicherheit noch viel hören in naher Zukunft, sind sie doch schon jetzt Everybodys Darling während der Modewoche.

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Am nächsten Abend ging es dann zur launigen Fashion-Week-Afteraua von den Sleaze Magazin Junxx wo auch nicht nur „Trash mit Substanz“ angesagt war, sondern auch die Freunde des Hauses mit rischtisch juten Veggie-Essen und leckeren Longdrinks im stylischen „Cream“ verwöhnt wurden (danke nochmal!), bevor es dann mit oldskool Hiphop-Tunes im Cookies weiterging und wo sogar mit echten 7er Vinyls gekonnt uffgelegt wurde ^^, am Fließband der Bund fürs Leben geschlossen und natürlich schön wild-style "nachmirdiesinnflut" durchgefeiert wurde…
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Kategorie: Lifestyle

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Muschi Kreuzberg, das seit german wasted youth wohl gehypteste T-Shirt Label Berlins präsentierte seine neue Kollektion nicht standesgemäß am Kotti oder Hörmi, sondern Am Krögel im schicken und mondänen Mitte. Trotzdem gab es auf dem Catwalk keine unnahbar schönen Models zu bestaunen, sondern sehr authentische, wie aus einer Short-Story von Charles Bukowski entsprungene Kneipen-Menschen, denn die Brennpunkt-Kieze rund um den Kotti und Hermi sind wohl die Inspirationsquelle für Muschi Kreuzberg Prints wie Du hast Angst vorm Hermannplatz, Wir sind die Kinder vom Kottbusser Tor und ich bin aus kreuzberg du muschi usw. Nach der Show gegen 1/2 12 war dann leider Schluss, da der Wodi und das Bier leergetrunken waren :( – nächstes Mal bitte die After-Show Party nicht vergessen... Ein paar gefilmte Bilder gibt es hier…
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Am Mittwoch feierte das 2.Weltkriegsdrama Laconia Premiere in Berlin. In dem auf wahren Begebenheiten beruhenden TV 2teiler geht es um die Bewahrung von Menschlichkeit gegenüber dem Kriegs-Feind. 1942 trug sich eine bisher wenig bekannte Episode des 2. Weltkrieges zu: Ein deutsches U-Boot versenkt vor der Küste Afrikas einen Britischen Truppentransporter mit 2700 Menschen an Bord und rettet im Anschluss etwa 400 um ihr Leben kämpfende Menschen aus dem Atlantik und wird zum Dank von alliierten Flugzeugen bombardiert. Der Vorfall wurde seinerzeit von allen Kriegsparteien verschwiegen, der deutschen Kriegsführung passte der humanitäre Akt nicht ins Konzept und die Alliierten schämten sich wohl für die Bombardierung eines U-Bootes mit Schiffbrüchigen an Bord. Zudem passte der Vorfall sehr wahrscheinlich nicht in die gängige britische Feinbild-Propaganda von den mordlustigen deutschen huns. Und die deutsche Admiralität erließ im Gegenzug sogar den berüchtigten Laconia-Befehl, der es von da an U-Booten prinzipiell verbot Besatzungen versenkter Schiffe zur Hilfe zu eilen. Zur Deutschland-Premiere reiste eine Überlebende der Laconia-Tragödie sogar eigens aus England an. Die heute 83 Jährige Josephine Pratchett überlebte als 14 Jährige die Torpedierung und Versenkung der Laconia und im Anschluss die Bombardierung des deutschen U-Bootes das sie aus dem Meer fischte. Übermäßiger Pathos und stereotype Figuren dominieren zwar in dem TV-Movie, in dem vom 2. Weltkrieg besessenen England wurde Laconia aber bereits mit großen Erfolg ausgestrahlt. Über die Besprechung im hiesigen Feuilleton kann man jedoch gespannt sein, kommen die Deutschen See-Landser genreuntypisch fast schon sympathisch rüber und sogar Hitler-Nachfolger und Kriegsverbrecher Karl Dönitz (Thomas Kretschmann) wirkt in Laconia ein wenig wie Mutter Theresa. Die bekannteren Darsteller in dem TV-Drama sind Franka Potente, Thomas Kretschmann, Frederick Lau, Nikolai Kinski und Ken Duken. Sendetermin für den historisch interessierten Zuschauer ist der 2. und 3. November jeweils um 20:15 Uhr im Ersten und für den des Englisch mächtigen bereits auf youtube hier ;)
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Circus Halligalli und Suicide Circus waren gestern und so hieß es am Samstag Manege frei und es ging mit Mama noch zum Roncalli-Weihnachtszirkus, den Clowns, Artisten und Magiern über die Schultern gucken. In dem urigen Circus-Zelt war natürlich heile Familienwelt angesagt, so wie es Weihnachten sein muss und die ganzen Kids im Publikum hatten einen heiden Spaß und feuerten frenetisch die Clowns an oder schauten gebannt den atemberaubenden Kunststücken der Artisten zu.
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Wer Grundsätze hat, braucht keine guten Vorsätze und so ging es gestern Abend noch ganz sportiv zur Superfit-Opening Party ins good old Europa Center, den Bizeps mit ein paar Drinks trainieren. Nach reichlich workout für den Body wurde es schliesslich noch richtig swag und es gab einen juten Stoner-Rap Gig von A$AP Twelvyy vom legendären A$AP Mob auf die Lauscher. Die psychedelischen Rhymes waren dann auch ein super Waden-Training für die ganzen Fitness-Homies und...
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Die Berlinale ist ja kurioserweise immer die einzige Zeit im Jahr, wo ich fast nie ins Kino gehe, aber man kann ja auch immer gut und natürlich unoberflächlich Parddy machen. Am ersten Tag wurde aber erstmal der sinnlose RTL2-Trash geschwänzt und dafür ging es am Samstag dezent zum gediegenen Medienboard-Empfang der Berliner und Brandenburger Filmförderer. Bei dem Berlinale-Klassiker gibt sich ja immer das „Who is Who“ des deutschen Films die Klinke in die Hand und wie immer viel zu spät, wurde (leider ;)) wieder der rote Teppich verpasst und sicherlich die Hälfte der Film-Schtars war gegen 21 Uhr auch schon wieder zum nächsten wichtigen „Termin“ entschwunden. Das tat der guten Stimmung im Ritz-Carlton aber keinen Abbruch, denn die besten Gäste kommen bekanntlich immer zum Schluss (kein Mensch ist illegal =D) und als der offizielle Teil des Empfangs beendet war, gab es in dem Ballsaal des Nobelhotels auch kein Halten mehr und es gab eine lustige Mischung aus Abiball (90er Mucke sowie Pharrell Williams und gefühlte 20 Mal Daft Punk und alle im Kostüm oder Konfirmanden-Anzug =D) und die gesponserten Vodie- und Jägie-Stände im Akkord leertrinken.
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