Kegel x Klub Party
fp | 30.12.2013   
Kegel x Klub Party, Komet Bernhard, Michel Ruge, Rainer Meifert, Foto, Berlin, wagg.de
Nach dem essentiellen Kegel-Rave Gaudi im Januar und März (guckst du hier und hier) wurde nun direkt ein Kegel Club gegründet (Ordnung muss ja schließlich sein!) und kurz zum Jahresende sogar noch Mal die Neun voll gemacht. Zahlreiche Kegel-Brüder und -Schwestern ließen sich natürlich nicht zwei Mal bitten die neun Kegel am Ende der Bahn umzulegen oder ekstatisch das Tanzbein zu schwingen, denn Geselligkeit und Spaß wird beim „Kegel x Klub“ natürlich extra groß geschrieben.


Kegel x Klub Party, Komet Bernhard, Michel Ruge, Rainer Meifert, Foto, Berlin, wagg.de
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Vielen Dank an dieser Stelle den kuulen Sponsor Powercoffee 1, AEDT und der BZ für die Berichterstattung, den hammer Djs, den Tür- und lasziven Barschlampenfrauen und natürlich den allerbesten Gästen der Welt (watch out for next „Kegel x Klub“ Party!). Einen juten Ruuuuuttttsssscchhhh 2014 und wir sehen uns hoffentlich alle im neuen Jahr – Peace!

Kegel x Klub Party, Komet Bernhard, Michel Ruge, Rainer Meifert, Foto, Berlin, wagg.de
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Kategorie: Lifestyle, Musik

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Der verlogene und unendlich langweilige Kunstbetrieb kommt hier ja immer recht kurz und um die ganzen Vorurteile wenigstens einmal im Jahr zu bestätigen wurde am Mittwoch noch kurz beim Opening des Olympus OM-D: Photography Playground in den Opernwerkstätten vorbeigeschaut. Dort gab es Dank des Kamera-Sponsors „Olympus“ ein paar sakral wirkende RäumeInstallationen anzuschauen und eine gar nicht mal so unlustig gespiegelte Hausfassade. Über Sinn oder Unsinn des millionenschweren Fotospielplatz (Besucher dürfen mit geliehenen Kameras Selfies machen) wurde aber nicht großartig assoziiert, sondern im ersten Stock gab es noch eine unfiktionale (Selfie) Party und eine Open-Bar, so dass der Abend nicht komplett kurzweilig wurde. Der geneigte Kultur-Konsens-Mensch kommt aber bis zum 25. Mai sicherlich auf seine Kunst-Kosten.
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Ein- bis zweimal im Jahr ist ja Sprechgesang lustig anzuhören und so wurde gestern ganz tight bei der Antilopen Gang vorbeigekiekt, die im Gleisdreieck einen Radio-Gig spielten. Als alter Kulturpessimist war ich auf die pc-Rapper aus Düsseldorf ziemlich gespannt und auch wenn es mal nicht den üblichen „ich bin der kuulste im Ghetto“ / Materialisten Schwachsinns-Rap gab, wurde bei der Antilopengang trotzdem jut ausgeteilt – Konsens blabla braucht ja schließlich kein Mensch. So bekamen zum Beispiel KenFM und Günther GraSS, die alten „Israel-Kritiker“ ey, eine rübergezogen, die überbewertete Uni wurde schön gedisst, bei gefühlt 100% Studi-Quote im Publikum und Deutschrap muss eh sterben - damit wir leben können =D. So muss das auch sein, immer feste druff mit den Knüppel auf die ganzen Opferz und eigentlich hatte nur noch eine Chipstüte gefehlt, dafür gab es aber einen juten Pogo-Mob vor der Bühne und von den Leuten und von der Atmosphäre kam man sich eigentlich auch eher wie auf einem Punk Konzi, als wie bei einem Hip Hop Gig vor. Die Jungs scheinen ja eh die guten alten „Slime“ zu lieben, wo diese andauernd in ihren Lyriks zitiert werden und wer diesen ganzen „Audiolith“-Kram mag, sollte den nächsten Gig unbedingt nicht verpassen - Peace ööhh „den Feind gegenüber ist ein Trennungsstrich zu ziehen – Mao“ =D
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Am Mittwochabend wurde dann noch einmal kurz beim Marcel Ostertag im „Zelt“ vorbeigeschaut und nach ordentlich Begrüßungs-Bussi-Bussi hier und da gab es dann eine sehr tragbare und elegante Kollektion des Münchener Designers auf dem Laufsteg zu bewundern. Wie beim Letzten Mal eröffnete der Modeschöpfer wieder himself seine Schau und zeigte dann recht flauschig-kuschelige Entwürfe mit einem Touch 80er Avantgarde-Style.
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Der Wahnsinn einer nie zur Ruhe kommenden Stadt: die Woche feierten gleich wieder mehrere Filme irgendwo Premiere, so dass man wie zur Berlinale jeden Tag ins Kino gehen konnte. So ging es am Mittwoch dann zur Erstaufführung der Bestseller-Verfilmung von Das Kind. Der Psycho-Mystery-Thriller basiert auf den extrem erfolgreichen Roman von Sebastian Fitzek und die Handlung im Buch sowie im Film dreht sich um Reinkarnation, Pädophilie und einen Serienmörder, wobei der Zuschauer zu Anfang ziemlich verwirrt wird, bis dann am Ende der Killer überführt und alles aufgelöst wird. Zielgruppe des Streifens sind aber wohl Hardcore-Sebastian Fitzek-Fans und der DVD/Video-Markt, denn der Film wirkt wie ein RTL2-B-Movie: Bis auf Schauspielprofi Dieter Hallervorden spielt der gesamte Cast durchweg unglaubwürdig und hölzern auf, die Dialoge grenzen an Parodie und die Handlung ist grenzdebil bis konfus.
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Am dritten Tag der Fashion Week war im Zelt eine gewisse Müdigkeit der Besucher zu verspüren und der Glam-Faktor nahm merkbar ab, worüber auch der Besuch von Weltstar Boris Becker nicht hinwegtäuschen konnte. Wie zu erwarten blieb der Krawall bei der Patrick Mohr Show aus, denn der Bayrische Designer möchte ja mittlerweile erwachsen und seriös wirken und so gab es auch diesmal weder Bodybilder, Obdachlose noch Magermodels oder ähnliches auf dem Laufsteg zu sehen. Dafür sahen die Models und Kreationen auf dem Catwalk aus wie aus einem hippen Streetstyle-Blog entsprungen, denn es wurde ein Mix aus legerer Streetwear mit Grunge Einschlag (Männer) sowie tragbare Designermode in zeitgemäßen Farben (Frauen) gezeigt. Daher passte die Kollektion wohl auch eher zur Bread&Butter oder Bright als auf die Fashion-Week, aber auf Berlins Straßen kommt sie mit Sicherheit lässig rüber. Im Anschluss der Show konnte dann gleich im Zelt gechilltgeblieben werden, denn die Kilian Kerner Schau folgte als nächstes. Auch bei dem ehemaligen Schauspieler hat sich stilistisch wenig geändert, wieder dominierten minimalistische Schnitte in dezenten Farben oder klassischem Schwarz. In Kombination mit Saccos und Rollkragenpullover wirkten die Entwürfe dann auch richtig „intellektuell“ und sind wohl vortrefflich für den Besuch der Schwiegermutter oder einer Vernissage in der Nationalgalerie prädestiniert. Die Kilian Kerner Show war dann auch meine letzte Schau der Fashion Week, denn der Freitagabend sowie der Samstag wurden kurzerhand geschwänzt. Sich im wiederholenden Rhythmus tagsüber die Shows anschauen und Abends dann feiern gehen schlaucht nach 2-3 Tagen schon etwas. Fazit der Fashion-Week: es gab wohl noch nie so viele Fashion-Blogger, Goodie-Bag-Jäger und Fotografen im Zelt zu sehen und Trend 2012 werden wohl dunkle Farben und feminine Schnitte und alles was nicht trashig oder billig wirkt, wie zum Beispiel Neon, Miniröcke oder Leggins…
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