Premiere Momix Botanica +++ 3 Jahre Asphalt Club
fp | 05.12.2013   
Premiere Momix Botanica, Annemarie Eilfeld, Arthur Abraham, 3 Jahre Asphalt Club, Daniel Höferlin, Mathias Maus, Caroline Beil, Marcello, Berlin, Foto, wagg.de
Getanzt wird ja nicht nur im Club, in der Tanzschule oder um eine Stange, sondern ab und zu auch im Tanztheater und da banale Populärkultur auf Dauer doch etwas boring werden kann, ging es gestern Abend mal ganz gediegen in den Admiralspalast zur Dance-Premiere von „Momix Botanica“. Auf den Brettern die die Welt bedeuten gab es dort einen bunten Mix aus Tanz und Akrobatik zu sehen, die von unterschiedlichen Naturphänomenen wie zum Beispiel den Gezeiten, Wald, Sonnenblumen oder diverse Tierarten inspiriert waren. Durch die Untermalung mit ethnischen Goa-Trance Klängen wirkten die Choreografien zwar streckenweise wie ein Fruchtbarkeitsritual auf einem Atoll im Südpazifik, trotzdem machte es Spaß der launigen und atmosphärisch stimmigen Dance-Performance zuzuschauen.



Premiere Momix Botanica, Annemarie Eilfeld, Arthur Abraham, 3 Jahre Asphalt Club, Daniel Höferlin, Mathias Maus, Caroline Beil, Marcello, Berlin, Foto, wagg.de
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Ein paar bewegte Bilder von „Momix Botanica“ gibt es sich anzuschauen



und laufen tut die Tanz-Schau noch bis zum 15. Dezember im Admiralspalast und eignet sich bestens zur Bespaßung der Eltern oder Großeltern (auf Besuch)…
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Bereits vor 2 Wochen feierte der schicke Asphalt Club sein dreijähriges Bestehen und zu diesem feierlichen Anlass wurden die üblichen Verdächtigen wieder von 10 bis 12 abgefüllt. Zwar gibt es im Asphalt keine Afteraua oder schmutzige Abriss-Raves und seine Jugend kann man dort auch nicht verschwenden, dafür trifft man hier im Gegensatz zu den üblichen „Berliner-Szene“-Clubs auch mal „rischtie Berlina“. Zwar sehen die alle irgendwie aus wie russische Business-Men und deren weibliche Pendants, aber an reservieren Tischen den Vodka Flaschenweise aus Sektkübeln zu trinken kann doch eins, zwei Mal im Jahr auch lustig sein…
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Kategorie: Lifestyle

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Wo ich zur Berlinale ja nie ins Kino gehe, skurril aber wahr, war am Montag wieder mal Zeit für etwas Traumfabrik und so ging es ins gute alte Delphi zum Screening von Lion – Der lange Weg nach Hause. Wie immer latent zu spät gab es dann einen recht emotionalen Streifen zu gucken, in dem es um das Schicksals eines Inders geht, der mit 5 Jahren seine Familie verliert, weil er versehentlich in einem Zug einschläft und tausende Kilometer entfernt in Kalkutta wieder aufwacht, dann durch halb Indien irrt, nach Australien veradoptiert wird und 20 Jahre später mit Hilfe von „Google Earth“ seine Verwandten wiederfindet, ohne ihren oder seinen richtigen Namen, noch seinen Geburtsort, zu kennen. So unglaublich und doch genau so passiert, in Indien leben ja nur circa 1,2 Milliarden Menschen und wo ich gerade etwas abgenervt vom Internet bin, wo alles immer schneller, sensationeller und nur noch Reizüberflutung ist und man taub für die kleinen und leisen Dinge des Lebens wird, bringt einen die Story die schöne Erkenntnis, dass nicht alles schlecht am World Wide Web ist und zudem die phantastischsten Geschichten immer noch das Leben selbst schreibt (q.e.d. =D). Aber zurück zu „Lion – Der lange Weg nach Hause“, cineastisch wird dem Zuschauer ein emotional-schönes Feel-Good Movie geboten, die Dramatik hält sich zwar in Grenzen und das Happy-End kann man natürlich auch erahnen, trotzdem kommt keine Langweile auf und man muss streckenweise krass mit den Tränen kämpfen, weil es nicht nur um das Schicksal des Jungen, der seine Familie verloren hat, geht, sondern auch das heftige Leben der obdachlosen Strassenkinder in Indien ziemlich schonungslos und realistisch gezeigt wird, wobei dem Streifen der schmalen Grat gelingt, weder in Bollywood-Kitsch zu verfallen, noch in einen würdelosen Elends-Porno auszuarten. Last but not least auch super, leider gibt es bei "Lion – Der lange Weg nach Hause " kaum was zu mäkeln, der Cast, wo mir besonders die Darsteller von Saroo Brierley, so heißt der verlorene Sohn in echt, beeindruckt hatten, sowohl als fünfjähriger, toll gespielt von Sunny Pawar, als auch als mittzwanziger, geschauspielert von „Slumdog Millionär“-Star Dev Patel. Nicht umsonst ist der Drama-Streifen für nicht weniger als 6 Oscars nominiert, man kann gespannt sein, und das lösen einer Kinokarte ist hier mal ausdrücklich empfohlen. Kinostart ist genau heute, am 23.02. und zum Trailer flimmern geht es wie immer weltexklusiv hier
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Die Berlinale ist ja kurioserweise immer die einzige Zeit im Jahr, wo ich fast nie ins Kino gehe, aber man kann ja auch immer gut und natürlich unoberflächlich Parddy machen. Am ersten Tag wurde aber erstmal der sinnlose RTL2-Trash geschwänzt und dafür ging es am Samstag dezent zum gediegenen Medienboard-Empfang der Berliner und Brandenburger Filmförderer. Bei dem Berlinale-Klassiker gibt sich ja immer das „Who is Who“ des deutschen Films die Klinke in die Hand und wie immer viel zu spät, wurde (leider ;)) wieder der rote Teppich verpasst und sicherlich die Hälfte der Film-Schtars war gegen 21 Uhr auch schon wieder zum nächsten wichtigen „Termin“ entschwunden. Das tat der guten Stimmung im Ritz-Carlton aber keinen Abbruch, denn die besten Gäste kommen bekanntlich immer zum Schluss (kein Mensch ist illegal =D) und als der offizielle Teil des Empfangs beendet war, gab es in dem Ballsaal des Nobelhotels auch kein Halten mehr und es gab eine lustige Mischung aus Abiball (90er Mucke sowie Pharrell Williams und gefühlte 20 Mal Daft Punk und alle im Kostüm oder Konfirmanden-Anzug =D) und die gesponserten Vodie- und Jägie-Stände im Akkord leertrinken.
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Wo Punk tot ist, war es gestern mal wieder an der Zeit für no future, god s(h)ave the Queen und natürlich reichlich Nihilismus und so ging es zum Ho99o9 Gig ins good old SO36. Bei Ho99o9 sprich "Horror" haben mich ja ihre sick-krassen youtube Videos ziemlich begeistert (guckst du hier oder hier) und bei dem ganzen Splatter, Blut und extremer Endzeit-Mukke in ihren Musik-Clips war ich dann ziemlich gespannt auf die live Show der Black Punkz aus den USA.
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Wer doch noch einen Fernseher besitzt sollte, am 14. September lohnt es sich mal wieder das Pantoffelkino einzuschalten, denn die ARD strahlt das schockierende aber sehenswerte Jugenddrama Sie hat es verdient aus, indem es um einen skrupellosen Hass-Mord an einer Mitschülerin geht. Beängstigend realistisch in der Hauptrolle zu sehen ist die Schauspielerin Liv Lisa Fries, die in dem TV-Streifen derart viel Hass ausstrahlt, dass es einem eiskalt über den Rücken fährt. Durch das Drehen per Handkamera wirkt das TV-Drama zwar ein wenig wie ein Dogma-Film, dadurch wird aber die beängstigende und aggressive Atmosphäre des Films weiter verstärkt. Die Mutter des Opfers wird komplett ungeschminkt von Urgestein-Schauspielerin Veronica Ferres gespielt, die das für eine TV-Produktion ungewöhnlich hochkarätige Schauspielensemble abrundet. Sie hat es verdient ist ein ungewöhnliches aber gelungenes TV-Drama geworden, dass sicherlich für reichlich Diskus sorgen wird. (Sendetermin: 14.9. – 20:15 ARD) +++ Der dänische Modedesigner Henrik Vibskov erweitert sein Sortiment nun mit einer eigenen Duft-Marke und lud die üblichen Verdächtigen zur Duftpräsentation nach +berg…
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Letzten Montag beehren ja die guten alten „Monster Magnet“ die Hauptstadt und da immer nur clubben gehen auf Dauer irgendwie redundant wird ging es auch mal wieder aufn richtigen Gig. Vor Ort spielten die Stonerrocker aus New Jersey dann einen bunten Querschnitt ihrer 25 jährigen Bandgeschichte und im Gegensatz zu den ganzen Hardcore und Punk Konzerten früher gab es bei den „Monstern“ aber kein Land unter, sondern mehr so Mitnick- und Feuerzeuggeschunkel auf die Löffel, welches zwar zu gefallen wusste, aber eher als Soundtrack dienlich war, um im Sommer auf einer Wiese einen durchzuziehen, denn live on Stage. Gegessen, schließlich stand ja gerade mal der Erste Tag der Woche im Kalender und wer braucht da schon permanent irgendwelches Volk auf die Mütze geflogen oder unfreiwillige Bierduschen. Und bei den Hits zum Ende gab es dann auch noch jut Pommesgabel und die Tracks Powertrip und Space Lord kannte sogar ich ^^ und dann war gegen 22:30, pünktlich wie bei den Maurern, auch schon Schicht im Schacht.
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