Premiere Lunch Box
fp | 14.11.2013   
Premiere Lunch Box, Nimrat Kaur, Ritesh Batra, Berlin, Film, Foto, wagg.de
Gestern Abend ging es (zur Abwechslung) mal wieder ins stylische „Kino International“ und auf dem Programm stand diesmal die Uraufführung des indischen Films „Lunch Box“. Zum Glück lungern ja die ganzen hysterischen „Film-Fans“ und Fotografen immer nur bei den Blockbuster-Premieren rum und so wurde es ein entspannter Kino-Abend und es gab sogar auch mal wieder einen tollen Arthaus-Film anzuschauen. Lunch Box ist entgegen den Klischees in Bezug auf Indische Filme auch kein kitschiger und farbenfroher Bollywood-Streifen geworden, sondern eine schön atmosphärisch und charmant erzählte Liebesgeschichte, die vor allen durch die kleinen Momente und subtilen Details besticht. Erzählt wird die eigentlich banale Geschichte eines falsch gelieferten Mittagessens und eines daraus resultierenden Brief-Flirts, doch wie bei dem alten mathematischen Axiom minus mal minus gleich plus ist, so schafft es Regisseur Ritesh Batra trotz minimaler Handlung und mehr oder weniger dramafrei ganz großes und wirklich berührendes Kino zu zaubern.



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Neben der sentimentalen Story gibt es auch noch super interessante Bilder aus dem indischen Alltagsleben sowie der Alltagskultur zu sehen - man sollte lediglich vor dem Kinobesuch unbedingt noch etwas essen, denn andauernd wird, wie bei Facebook immer, leckeres Essen eingeblendet, so dass man während des Films wirklich Appetit bekommen könnte. Kinostart ist am 21.11. und wer Slumdog Millionaire, wo der Hautdarsteller Irrfan Khan auch mitspielte oder Monsoon Wedding oder Dhobi Ghat und, und, und mochte, dem sei Lunch Box hiermit ausdrücklich ans Herz gelegt…

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Kategorie: Film

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Wo einen die GEZ Schergen buchstäblich das letzte Hemd vom Leib wegpfänden, musste gestern Abend natürlich die Depression bekämpft werden und statt Wasser, Brot und Trübsal zuhause, ging es lieber ins mondäne Hotel de Rome, wo auf der Dachterrasse leckere Ron Zacapa Drinks gereicht und Sterne-Koch Ralf Zacherl die Gaumen verwöhnte - glamourös geht schließlich die Welt zugrunde und langweilig kann mal chillen. Eigentlich bin ich ja nicht so der mega Rum Fan, irgendwie muss ich mich damit immer übergeben, aber Ron Zacapa kann man wirklich trinken und gerade eben im Darknet nachgelesen, er gilt auch als einer der besten Rum Sorten der Welt und stammt aus dem Hochland Guatemalas – was natürlich nicht uninteressant zu wissen ist =D.
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Wo ja die guten Filme dieses Jahr recht rar gesät sind und bisher lediglich ein Stumm- und ein Ufo-Nazi Film punkten konnte, kommt mit This Aint California endlich wieder ein äußerst sehenswerter Film in die Kinos. This Aint California ist eine Dokumentation über die Skater-Szene in der ehemalige DDR und so wurde bei der gestrigen Film-Premiere auch nicht langweilig auf dem roten Teppich rumgepost sondern kurzerhand die Fliehkräfte relativiert und ordentlich über einen alten Trabi rübergeskatet ^^. Genauso unlangweilig ging es im Anschluss mit dem Film weiter, der eine Art Punk-Märchen über die Rollbrettfahrer hinter dem Eisernen Vorhang erzählt: untermalt mit einem super 80er Soundtrack geht es um das DIY zusammenschrauben der Boards, Skateboard fahren auf dem Alexanderplatz, die Verfolgung durch die Stasi und natürlich viel Party. Durch die chronologische Erzählweise und die rasanten Filmschnitte wirkt Das ist nicht Kalifornien auch weniger wie eine Dokumentation als wie ein Spielfilm, der auch ohne Techno, wie bei Berlin Calling oder dem Bar25 Streifen etwa, das Zeug zum neuen Berlin-Kultfilm hat.
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Gestern Abend setzte Harald Glööckler mit seiner neuen Kollektion den Startschuss zur Fashion-Week 2013 und es wurde wieder ein Auftakt nach Maß. Im Gegensatz zum Vorjahr zeigte sich der exzentrische Modedesigner zwar fast schon dezent und ohne extremes Bling Bling-Styling, was aber zahlreiche „Paradiesvögel“ unter den geladenen Gästen wieder locker relativierten, so dass man sich auch diesmal teilweise wieder wie in einem Fantasy-Manga-Comic vorkam. Im Kontrast zum Maestro of Pompöös stehen wie immer seine Entwürfe, die fast schon etwas bieder, sehr München-Style und teilweise unfreiwillig wie Lena Hoschek-Kreationen wirkten. Die Entwürfe für die bonprix Unternehmung sind alle extrem tragbar, elegant und im mediterranen Marine-Look gehalten. Es dominierten klassische Farben wie Schwarz, Weiß oder Blau was ja eigentlich auch immer gut aussieht. Und das ist ja wohl das wichtigste, was ja den kommerziellen Erfolg des Designers mit dem Doppel-ö auch wiederspiegelt.
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Eine furiose Opening-Woche legte die ehemalige jüdische Mädchenschule hin, feierte dort am Mittwoch das Interview Magazin mit niemand geringeres als Naomi Campbell und Charlotte Gainsbourg einstand, so kamen am Samstag dann Angelina Jolie und Brad Pitt vorbei. Beim Holz-Opening am Donnerstag Abend war es dann nicht ganz so glamourös, denn es drängelten sich circa 2000 geladene(?) Gäste durch die Räume in der Auguststraße 11. Im Erdgeschoss der einstigen Lehranstalt brutzeln die Macher vom Grill Royal zertifiziertes koscheres Essen, währenddessen die oberen Etagen der Kunst und Kultur gewidmet sind. So hat sich etwa Star-Galerist Judy Lybke von Eigen + Art ein „experimentelles Lab“ im Dachgeschoss eingerichtet. Sicherlich nicht zu unrecht fürchten viele die „Grillifizierung“ der Galeriemeile rund um die Auguststraße, denn das kommerzielle Galerie-Restaurant-Konzept steht eigentlich im Widerspruch zu den ganzen kleinen und experimentellen Schauräumen für die Berlin eigentlich steht. Zudem kann in der ehemaligen Schule sicherlich nicht zu Backpacker-Preisen diniert werden, aber mal Hand aufs Herz, wo kann man das im Scheunenviertel eh noch. Ein Besuch in der jüdischen Mädchenschule lohnt aber mit Sicherheit, falls einmal die Eltern mit Weltstadtgefühl ausgeführt werden wollen, ansonsten ist das Restaurant eher für arrivierten Mitbürger ab 40+ zu empfehlen. Da es beim Opening auf Dauer dann doch etwas zu klaustrophobisch und anstrengend wurde und es zudem nur Butterstullen zu essen gab, ging es noch kurzentschlossen rüber zur Opening Party der Berlinale. Nach der Premiere des Eröffnungsfilm Les Adieux A La Reine wurde dort gegen 10 noch dick Aufgefahren und mit dem who is who des Deutschen Films konnte bis in die frühen Morgenstunden gefeiert werden. Der Eröffnungsfilm soll übrigens recht langweilig gewesen sein...
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Letzte Woche war die Sonnenbrand-Sommerdepression auch mal zu Ende und es ist wieder an der Zeit für etwas blogging, schließlich steht die Zeit steht nicht still und das Hauptstadt-Party-Life geht weiter: Letzte Woche gab es im Rahmen der „IFA“ und „Bread&Butter“ wieder etwas lustige Abendunterhaltung und so wurde bei der Lautsprecherparty von „ultimate ears“ vorbeigeguckt, wo die geladenen Gäste nicht nur ohne Sinn und Verstand abgefüllt wurden, sondern auch Jan Delay und der gute alte Westbam auflegten.
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