Screening Machete Kills
fp | 31.10.2013   
Screening Machete Kills, Robert Rodriguez, Danny „Machete“ Trejo, Jared Hasselhoff, Berlin, Foto, wagg.de
Nach einer Woche Regenerationspause (muss auch mal sein =D) ging es gestern Abend schön entspannt ins Kino zum neuen „Machete“ Streifen. Nach dem genialen ersten Teil hat Regisseur Robert Rodriguez nun endlich mit „Machete Kills“ nachgelegt und bei dem gestrigen Screening schaute dann auch der kuule Hauptdarsteller Danny „Machete“ Trejo vorbei und stellte seinen neuen Film in der Hauptstadt vor.

Dieser, um es schon mal vorweg zu nehmen, reicht nicht ganz an den hammer ersten Teil ran, trotzdem ist der zweite Teil der Trilogie wieder ein jutes und temporeiches Mexploitation-Movie mit reichlich Bodycount, Sex und Klischees bis zum abwinken geworden.



Screening Machete Kills, Robert Rodriguez, Danny „Machete“ Trejo, Jared Hasselhoff, Berlin, Foto, wagg.de
Screening Machete Kills, Robert Rodriguez, Danny „Machete“ Trejo, Jared Hasselhoff, Berlin, Foto, wagg.de
Screening Machete Kills, Robert Rodriguez, Danny „Machete“ Trejo, Jared Hasselhoff, Berlin, Foto, wagg.de
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Diesmal geht es weniger um illegale Einwanderer und die konservative Tea-Party in den USA, sondern in der rudimentären „Handlung“ wird eine Art James Bond Trash-Story erzählt, in der es zwischen den minütlichen Metzeleien um Atomwaffen entschärfen und der Verhinderung eines dritten Weltkrieges geht.

Dabei werden natürlich schön politisch inkorrekt keine Gefangenen gemacht und allen „Grindhouse“, Rodriguez/Tarantino und „Machete“-Ultras ist der B-Splatter-Streifen natürlich ausdrücklich ans Herz gelegt, wohingegen zartbesaitete und sensible „Arthaus“ Gucker wohl lieber zuhause bleiben sollten.

„Machete Kills“ läuft ab dem 19.12. im Lichtspielhaus deines Vertrauens und kommt sicherlich besonders gut mit wahlweise einem 6er Träger Corona oder noch besser einer Flasche Tequila, sowie einer appetitlichen XXL Portion Nachos con Queso – Viva Mexico, Salud la vida loca und Gutenappetit =D…



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Kategorie: Film

Screening Machete Kills, Robert Rodriguez, Danny „Machete“ Trejo, Jared Hasselhoff, Berlin, Foto, wagg.de
Gestern feierte Regisseurin Anja Jacobs samt Team Premiere und Deutschlandstart ihres neuen Films Einer wie Bruno. In dem einfühlsamen Drama geht es um die Beziehung zwischen der dreizehn Jahre alten Radost, herausragend gespielt von Nachwuchsschauspielerin Lola Dockhorn, und ihrem geistig behinderten Vater (wie immer gut gespielt von Christian Ulmen), der auf der geistigen Stufe eines achtjährigen stehen geblieben ist. Radost kommt in die Pubertät und die bietet der Regisseurin so die gute Gelegenheit, haufenweise Konflikte in der perfekt aufeinander eingespielten Kleinfamilie aufkommen zu lassen. Die Pubertierende wünscht sich einen ganz normalen Vater, um am Ende des Films zu erkennen, dass eigentlich alle anderen Familien noch verrückter als die eigene sind. Nach mehreren Fernsehproduktionen präsentiert Jacobs mit Einer wie Bruno ihre erste Kinoproduktion: eine sensible und trotzdem urkomische Coming of Age-Geschichte, die zeigt, dass man auch mit so einem heiklen Thema trotzdem humorvoll umgehen kann. Auch wenn der Film gegen Ende mit ein paar Längen hier und da aufwartet, kann das herausragend eingespielte Ensemble durchweg bestens unterhalten. Im Anschluss der Premiere ging es für die Crew, Darsteller und geladenen Gäste quer über die Straße ins intime „Schall und Rauch“, wo in kleinem Kreis ausgiebig angestoßen werden konnte. Christian Ulmen, der erst vor einigen Tagen Vater geworden ist, musste der Premierenfeier leider fernbleiben. Dabei hätte er sich so gut darauf vorbereiten können, was ihm in einigen Jahren vielleicht noch ins Haus steht...
Screening Machete Kills, Robert Rodriguez, Danny „Machete“ Trejo, Jared Hasselhoff, Berlin, Foto, wagg.de
Das Leben besteht ja nicht nur aus der Leichtigkeit des Seins und La Dolce Vita und deswegen gibt es heute auch mal wieder eine tiefgründige Verlosung: Am 13.08. feiert die Schweizer Literaturverfilmung Finsteres Glück Berlin-Premiere und mit etwas Fortuna gibt es hier und heute noch 1 x 2 Gästelistenplätze abzustauben. Der Trailer des vom Feuilleton gefeierten Familiendramas schaut schon mal nach einem berührenden, emotionalen und sensiblen Arthaus-Movie aus in dem es um Schmerz, Verlust und einen traumatisierten Vollwaisen geht. Zum finsteren Glück wie immer eine E-Mail mit deinen hellsten Momenten an ferdinand[at]wagg.de getippt und janz feste die Daumen gedrückt. Der/Die glückliche Gewinner/innen werden natürlich rechtzeitig benachrichtigt… #FinsteresGlück #ArtHaus #Feuilleton #FBM #Drama #LukasHartmann #emo
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Die Mode kommt ja nie aus der Mode und so ging es gestern noch ganz blingbling in den „Haubentaucher“ zur Fashion-Week-Pool-Sause von „Coca Cola“, die im Gegensatz zu diversen Flashmob-Partys während der Modewoche immer recht entspannt ist und wo, wie schon beim letzten Mal, immer ein jutes DJ-Line-Up aufgefahren wird.
Screening Machete Kills, Robert Rodriguez, Danny „Machete“ Trejo, Jared Hasselhoff, Berlin, Foto, wagg.de
Nach sage und schreibe vier Tagen Ausgehabstinenz stand gestern Abend mal wieder Kultur auf dem Programm und so ging es „janz“ hochkulturell zur Premiere des Rock Ballet „Romeo and Juliet“ in den Admiralspalast. „Romeo and Juliet“ ist natürlich an den sentimentalen Bühnenklassiker „Romeo und Julia“ angelehnt und auf den Brettern, die die Welt bedeuten, gab es atemberaubende Choreografien und, so wie es sein muss, herzzerreißenden Kitsch bis der Notarzt kommt anzuschauen. Musikalisch gesehen, wäre zwar eine Umbenennung in „Classic Pop Ballet“ angebracht, denn was Popschnulzen von Bruno Mars, Lady Gaga, David Guetta (würg) oder Katy Perry mit klassischem Rock zu tun haben, erschließt sich nicht wirklich – geschenkt! – denn die bewegende Inszenierung relativiert den streckenweise ausbaufähigen Musik-Mix. Was kann unerträglichen Seelen- und Liebesschmerz besser zum Ausdruck bringen als der menschliche Körper – wenn er den sterbenden Schwan tanzt. So gab es nach dem finalen Todes-Massaker auch frenetischen Applaus von Seiten des Publikums und nach der kuulen Rocky Horror Picture Show vor ein paar Jahren ist „Romeo and Juliet“ endlich mal wieder ein sehenswertes Bühnenstück im Admiralspalast geworden. Noch bis zum 09.04. gastiert „Romeo and Juliet“ in der Hauptstadt und Tickets können u.a. hier erworben werden.
Screening Machete Kills, Robert Rodriguez, Danny „Machete“ Trejo, Jared Hasselhoff, Berlin, Foto, wagg.de
Gema hin oder her – Berlins Nachtleben ist so unverschämt kostspielig geworden, dass man sich eigentlich nur noch verweigern kann und sich fragt, ob Clubbetreiber mittlerweile alle Porschefahrer sind. Zum Glück gibt es aber immer tausend lustige Alternativen zur „Touri“-Abzocke wie zum Beispiel die Recreate Berlin Closing Party letzten Freitag im Prince Charles. Recreate Berlin ist ein kompetitives Kunst-Projekt von Wim Wenders und dem Vice Magazin bei dem 12 Nachwuchskünstler innerhalb von 5 Tagen eine Video-Collage der Hauptstadt erstellen müssen. Nach dem kreativen Kampf um Berlins Rekreation wurde wie gesagt noch ambitioniert das Tanzbein geschwungen, wonach die Rekreation der Partizipanten-Kreativität aber hoffentlich bald wieder hergestellt war ;)
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