5 Jahre Ramones Museum
fp | 21.10.2013   
5 Jahre Ramones Museum, Kotzreiz, Berlin, Foto, wagg.de
Die guten alten Ramones sind ja nicht nur seit Ewigkeiten aufgelöst (seit anno 1996) sondern haben nach einem bewegten Leben bis auf Tommy Ramone auch physisch schon lange das zeitliche gesegnet und leben nun nur noch in den Herzen ihrer Fans und im einzigen Ramones Museum der Welt weiter. Auch dieses ist nicht mehr das jüngste und feierte am Samstag seinen fünften Geburtstag. Grund genug endlich mal im Museum der New Yorker Punk Rockstars in Mitte vorbeizuschauen, zumal die Exponate mal ein guter Kontrast zur ewig langweiligen Konzeptkunst rund um die Galeriemeile in der Auguststraße sind und an dem Abend auch noch die juten Kotzreizich glaub ich kotz gleich ohne Atomstrom aufspielten. Aber auch die urigen Ausstellungsstücke im Museum lassen sich sehen, werden doch zum Beispiel getragene Hosen, Sneakers und T-Shirts mit hoffentlich der original DNA von den Band Membern ausgestellt und auch kuul die ausgestellten alten Vinyl Scheiben, die man aber für gar nich so teuer hier bekommt, so dass man zuhause direkt sein eigenes Ramones Museum aufmachen könnte ;)



5 Jahre Ramones Museum, Kotzreiz, Berlin, Foto, wagg.de
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Ähnlich wie bei Motorhead oder Bad Religion hören sich zwar alle Alben und Lieder der Ramones mehr oder weniger identisch an, so dass man beim hören einer Ramones Platte denkt man hört 20 mal den gleichen Song hintereinander, trotzdem sind Tracks wie „Blitzkreig Bop“, „Sheena Is A Punk Rocker“ oder „RockNRoll High School“ all Time Punk Klassiker und mit Sicherheit haben die Ramones in den letzten 30 Jahren tausende Bands inspiriert und sogar auch mal in einem kuulen Kinostreifen



mitgewirkt, den man sich weltexklusiv und wie immer in bester Quali nur hier anschauen kann :)…

5 Jahre Ramones Museum, Kotzreiz, Berlin, Foto, wagg.de
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Kategorie: Lifestyle, Musik

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Da ist man noch gar nicht vollständig vom Wochenende regeneriert und schon startet die Berliner Woche gleich wieder mit 2 Filmpremieren. Die Männer in schwarz in der O2 Arena hörte sich aber eher nach langweiligen Hollywood-Action-Gedöns an und so ging es dann doch lieber zur Deutschlandpremiere von Glanz & Gloria. Glanz & Gloria ist der Debut-Film des Youtube-Stars Alexander Markus, der vor ein paar Jahren mit einem Musikvideo im Internet bekannt geworden ist, in welchem er durch einem Teich schwamm und seine Liebste aufforderte mit ihm nach Papaya zu reisen.
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Hört, hört, social media is not real life, Zeit also mal wieder für analogen Party-Spass und echten Leben. Ganz non-virtuell ging es am Dienstag zunächst zur Opening-Sause der Wolfenbütteler Festspiele, die auch schon letztes Jahr jute Akzente im Berliner Nachtleben setzten konnten. Die diesjährigen Main-Acts Jennifer Rostock, Romano und Booka Shade traten zwar am Donnerstag und heute auf, dafür wurde es aber schön
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Montag ist ja Kino- und nicht Ruhetag und so ging es abends ganz entspannt zur Deutschlandpremiere von Matthias Glasners neuem Film Gnade. Die 132 Spielminuten des bildgewaltigen Psycho-, Familien- und Charakterdramas haben sich dann auch wirklich gelohnt angeschaut zu werden. Dem Regisseur ist ein äußerst interessanter, eindringlicher und intensiver Film gelungen. Erzählt wird die Geschichte einer deutschen Auswanderer-Familie, die in die Nähe des Polarkreises nach Nordnorwegen zieht und durch einen tragischen Unfall in eine psychische Krise und in einen moralischen Konflikt gerät um den es letztendlich in Mathias Glasners Film geht. Schuld, Sühne, Gnade sind dabei die ewigen Fragen die der Regisseur aufwirft.
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Wahnsinn wie die Zeit vergeht – denn vor genau 25 Jahren - am 30. April 1986 - hatte die Linie 1 Premiere am Berliner Grips-Theater. Noch niemand konnte damals ahnen, dass die Linie 1 nach der Dreigroschenoper von Bertolt Brecht das weltweit erfolgreichste deutsche Musical überhaupt werden würde. Alleine im Berliner Grips-Theater besuchten seit 1986 über 540.000 Zuschauer das Musical und in Deutschland wurde das Stück überaus erfolgreich an mehr als 150 Theatern nachgespielt. Nach weltweiten Gastspielen wurde das Stück dann auch in zahlreichen Ländern wie den USA, Indien oder Korea landesspezifisch adaptiert und seit dem auch dort extrem erfolgreich weitergespielt. Nach so viel Erfolg durften dann zum Jubiläum natürlich die Sektkorken knallen und zahlreiche ehemalige Linie 1 -Schauspieler standen auf der Bühne, wie etwa die Originalsängerin von Hey du Ilona Schulz, die den Linie 1 Hit auch gleich intonierte…
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Wo ich zur Berlinale ja nie ins Kino gehe, skurril aber wahr, war am Montag wieder mal Zeit für etwas Traumfabrik und so ging es ins gute alte Delphi zum Screening von Lion – Der lange Weg nach Hause. Wie immer latent zu spät gab es dann einen recht emotionalen Streifen zu gucken, in dem es um das Schicksals eines Inders geht, der mit 5 Jahren seine Familie verliert, weil er versehentlich in einem Zug einschläft und tausende Kilometer entfernt in Kalkutta wieder aufwacht, dann durch halb Indien irrt, nach Australien veradoptiert wird und 20 Jahre später mit Hilfe von „Google Earth“ seine Verwandten wiederfindet, ohne ihren oder seinen richtigen Namen, noch seinen Geburtsort, zu kennen. So unglaublich und doch genau so passiert, in Indien leben ja nur circa 1,2 Milliarden Menschen und wo ich gerade etwas abgenervt vom Internet bin, wo alles immer schneller, sensationeller und nur noch Reizüberflutung ist und man taub für die kleinen und leisen Dinge des Lebens wird, bringt einen die Story die schöne Erkenntnis, dass nicht alles schlecht am World Wide Web ist und zudem die phantastischsten Geschichten immer noch das Leben selbst schreibt (q.e.d. =D). Aber zurück zu „Lion – Der lange Weg nach Hause“, cineastisch wird dem Zuschauer ein emotional-schönes Feel-Good Movie geboten, die Dramatik hält sich zwar in Grenzen und das Happy-End kann man natürlich auch erahnen, trotzdem kommt keine Langweile auf und man muss streckenweise krass mit den Tränen kämpfen, weil es nicht nur um das Schicksal des Jungen, der seine Familie verloren hat, geht, sondern auch das heftige Leben der obdachlosen Strassenkinder in Indien ziemlich schonungslos und realistisch gezeigt wird, wobei dem Streifen der schmalen Grat gelingt, weder in Bollywood-Kitsch zu verfallen, noch in einen würdelosen Elends-Porno auszuarten. Last but not least auch super, leider gibt es bei "Lion – Der lange Weg nach Hause " kaum was zu mäkeln, der Cast, wo mir besonders die Darsteller von Saroo Brierley, so heißt der verlorene Sohn in echt, beeindruckt hatten, sowohl als fünfjähriger, toll gespielt von Sunny Pawar, als auch als mittzwanziger, geschauspielert von „Slumdog Millionär“-Star Dev Patel. Nicht umsonst ist der Drama-Streifen für nicht weniger als 6 Oscars nominiert, man kann gespannt sein, und das lösen einer Kinokarte ist hier mal ausdrücklich empfohlen. Kinostart ist genau heute, am 23.02. und zum Trailer flimmern geht es wie immer weltexklusiv hier
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