Premiere Ziemlich beste Freunde
fp | 30.09.2013   
Premiere Ziemlich beste Freunde, Erdal Yildiz, Mike Adler, Lene Wink, Judith Richter, Rolf Eden, Atze Brauer, Andrej Hermlin, Komödie am Kurfürstendamm, Berlin, Foto, wagg.de
Am Wochenende wurde auch mal regeneriert und dafür ging es am Sonntag schön ausgeschlafen zur Theater-Premiere von „Ziemlich beste Freunde“ in die gute alte „Komödie am Kurfürstendamm“. In der Regel werden ja eher Theaterstücke verfilmt als das umgekehrt Filme auf den „Brettern die die Welt bedeuten“ aufgeführt werden und so war die Spannung über die Inszenierung des Kinohits aus Frankreich (in Deutschland über neun Millionen Zuschauer!) natürlich riesengroß. Regisseur Martin Woelffer hat sich in der Culture-Clash Komödie, in der es um die Freundschaft zwischen einem Sozialhilfeempfänger und einem reichen Querschnittsgelähmten geht, eng an die Film-Vorlage gehalten, worin sowohl Stärke als auch Schwäche der Bühnen-Adaption liegt. Bei der Bühnenfassung gibt es wie bei der Film-Vorlage denselben Handlungsaufbau, die gleiche Musik und fast wortgleich identische Dialoge, so dass die Bühnenfassung wie ein live Remake wirkt. Die Theaterversion ist natürlich unterhaltsam und sehenswert, wird aber nur solange nicht redundant, wie man den Originalfilm nicht kennt.



Premiere Ziemlich beste Freunde, Erdal Yildiz, Mike Adler, Lene Wink, Judith Richter, Rolf Eden, Atze Brauer, Andrej Hermlin, Komödie am Kurfürstendamm, Berlin, Foto, wagg.de
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Vielleicht wäre eine freiere Interpretation der Komödie ratsam gewesen, hängt doch die Erwartungs-Messlatte bei so einem Über-Film extrem hoch, so dass eine 1 zu 1 Adaption nur verlieren kann, was durch die räumliche Begrenzung und den eingeschränkten Mitteln einer Theaterbühne noch weiter forciert wird. Das ist eigentlich schade, da der Cast (u.a. Erdal Yildiz, Mile Adler) als auch die Inszenierung ansonsten durchaus überzeugen, was nach der Vorstellung auch durch minutenlanges Standing Ovation von Seiten des Publikums quittiert wurde. „Ziemlich beste Freunde“ läuft noch bis zum 15ten November in der Komödie und ein Theaterbesuch lohnt sich sicherlich nicht nur mit dem besten Freund/der besten Freundin, sondern insbesondere wenn die Eltern oder Grosseltern gepflegt bespaßt und ausgeführt werden wollen…

Premiere Ziemlich beste Freunde, Erdal Yildiz, Mike Adler, Lene Wink, Judith Richter, Rolf Eden, Atze Brauer, Andrej Hermlin, Komödie am Kurfürstendamm, Berlin, Foto, wagg.de
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Kategorie: Lifestyle

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Winterschlaf und eine kleine Detox-Auszeit sind endlich vorbei und so bin ich mal die Fotos der letzten JahrzehnteWochen und Monate durchgegangen und so gibt es heute mal wieder eine kleine aber feine #TBT Gallery aus dem Berliner Nachtleben:
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Gestern war mal wieder Zeit für Liebe, Wahnsinn, Tod und es ging mit Mama ins gute alte Schlossparktheater zur Uraufführung von Honig im Kopf. Richtig gelesen, Till Schweigers Kino-Hit gibt es jetzt auch als Theaterstück und auf den Brettern die die Welt bedeuten gab es dann eine recht ambivalente Inszenierung des Alzheimer-Dramas zu bestaunen: Super zu gefallen wusste der leichtfüßige Umgang mit dem ernsten Thema Demenz, wo die Mischung aus Komik und Drama schön ausbalanciert war, so dass einen das Lachen streckenweise im Hals steckenblieb. Ebenso die berührenden Schauspielleistungen von Achim Wolff und Nastassja Revvo, sowie die minimalistische Umsetzung der Boulevard-Inszenierung, das ganze Bühnenbild bestand aus einem Schrank und zwei Stühlen.
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Es sind zwar noch 2 Tage hin bis der Fashion Overkill 2011die Fashion-Week 2011 offiziell beginnt, aber inoffiziell ging es bereits mit dem Opening des MCM Pop-Up Stores (geöffnet bis zum 16. Juli) in der Torstrasse 114 los. Der Münchener Luxus Taschen Hersteller, der seine Taschen in der Regel von Kopf bis Fuß mit seinem Logo zubrandet, scheint im Bezug zum Image gerade eine Verjüngungskur durchzuführen, denn die neue Kollektion besteht ausschließlich aus Rucksäcken. Vor einigen Jahren noch das no-go- Accessoire für alle Ü20 jährigen scheint sich der praktische Rucksack in den letzten Jahren einer immer größeren Beliebtheit zu erfreuen…
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Elf Jahre nicht gesehen, zwölf Jahre nicht gesprochen. Und das aus hartem Kalkül: nie wieder gemeinsam! Nicht die beste Ausgangssituation, wenn man nun plötzlich wieder als Komiker-Duo die nostalgische Reunion auf der TV-Bühne feiern soll. Aber die Kohle lockt, die Privaten zahlen halt gut. Und spätestens wenn ein Ü70-Jähriger sagt: Man muss ja was für die alten Tage zurücklegen, wird klar: Hier ist doch irgendwas komisch! In der neu bearbeiteten Komödie „Sonny Boys“ von Neil Simon (deutsche Erstaufführung 1973) lässt Regisseur Thomas Schendel zwei alte Show-Hasen im Schlossparktheater zu Hochformen auflaufen. Komediegröße Dieter Hallervorden, selbst den Digital Natives wohl als „Didi“ ein geläufiger Name, steht gerade gut im Training: In seinem brandneuen Film „Sein letztes Rennen“ (hier geht’s zum Artikel) beweist er bereits Höchstleistung. Nun zeigt er auch auf der Bühne wieder sein fantastisches altes Gesicht: abgedrehten Mimik, ausschweifenden Gestik und seiner Leidenschaft zu höchst amüsanter Wortklauberei. Philip Sonntag hält eindrucksvoll dagegen: mit physischer Starrheit, altersgerechter Sturheit und dogmatischer Traditionsbehaftung. Und ganz im Zeitgeist aktueller TV-Shows (man schaue sich mal Bully mit seinen sich selbst spielenden Buddys an) zeigen die Schauspieler absolute Selbstironie: Didi und Phil heißen die Herren Ex-Komiker, die mit ihren gemeinsamen Auftritten 43 Jahre Ruhm und Geld einfuhren. Doch dann stieg Phil aus. Didi war sauer. Eben nicht mehr nur weil Phil auf der Bühne spukt wie ein Lama. Und Didi hat Durchhaltevermögen. Das nicht sonderlich innovativ aber zuverlässig überzeugend inszenierte Stück dreht sich um Beziehungsdynamiken und Freundschaft, Eitelkeiten und Stolz und irgendwie um Versöhnung. Nebenher wird mit Didis engagierten Neffen (von Tilmar Kuhn etwas zu theatralisch gespielt) die Generationenverantwortung für die Alternden und das schwierige Schauspielerbusiness eingeflochten. Und am Ende ist das Ganze auch eine Parodie auf die etlichen TV-Nostalgie-Shows, in denen in die Jahre gekommene Stars unnötigerweise wieder vor die Kamera gezerrt werden. Denn der einzigartige und einzige Sketch des Ex-Erfolgsduos hat sich abgenutzt. Die Komik ist verflogen. Übrigens auch im Stück selbst. Aber die Aneinanderreihung von albernen Kurzpointen und Slapstickeinalgen nimmt man nur zu gern in Kauf. Denn eingebettet ist das ganze in frappierend realistische und absolut geistreiche Beziehungsverhedderungen, Alltagskomik und Wortspiele. Das Premierenpublikum am 30. November 2013, ist bestens unterhalten. Wer bei einem Gag mal nicht lachen konnte, wird belustigt durch die Lacher in der nächsten Sitzreihe. Humor lässt definitiv Generationen unterscheiden. Und während die meisten im Theatersaal wohl brüsk bezeugen: So würde ich nie reagieren! Fürchten die anderen, alsbald so zu werden. Und die dritten amüsieren sich, den Opa in all seinen Facetten mal in kurzweiligen 90 Minuten pointiert zu sehen. Und das erhebendste ist: Hallervorden und Sonntag sind das agilste Beispiel dafür, dass es nicht so kommen muss! Kurzum, ein Ausflug in den Westen, ins malerische Schlossparktheater in Steglitz, beschert nicht nur Didi-Fans einen herzlich lachhaften Abend. Das Stück ist noch bis April 2014 zu sehen – mehr Infos gibt es hier
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Da steckt die Hauptstadt wochenlang im tiefsten Sommerloch und es ist nix, nada, niente los und dann sind (wie immer =D) 2 Filmpremieren gleichzeitig am selben Tag. Neben Hercules im Sony Center feierte auch noch die Bestatter-Komödie Besser als nix Uraufführung in der Kulturbrauerei. Da der Tot uns alle stets anlächelt und möchtegernphilosophische Indie-Filme immer ganz weit oben auf der Anschau-Agenda stehen, wurde dann dem Todes-Streifen ein Besuch abgestattet. Als die Darsteller am roten Teppich abgelichtet und die Leinwand freigegeben war, gab es eine recht skurrile Coming-of-Age Tragikomödie über einen Bestatter-Azubi anzuschauen, die einen natürlich an die Kultserie „Six Feet Under“ erinnerte. "Besser als Nix" begann zunächst auch recht klamaukig und lustig, aber als dann in der Mitte des Films der beste Freund zu Grabe getragen wird, wechselt plötzlich das Genre und der Streifen mutiert zum sentimentalen Drama. In der Musik gibt es ja unzählige Beispiele, wo das wunderbar funktioniert und kuul ist (z.B. Parov Stelar, Orishas, Babymetal) aber bei einem "Crossover-Film", auch wenn so für gewisse Überraschungsmomente gesorgt wird, ist die Stimmung dann futsch und der Tragödien-Part wirkt nicht mehr besonders glaubhaft und irgendwie
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