Reminders Charity Gala
fp | 23.09.2013   
Reminders Night 2013, Electronic Swing Orchestra, Superzandy, Gloria Viagra, Louie,  Prima, Marcello, Keye Katcher, Berlin, Foto, wagg.de
Wie kann man sein Gewissen besser beruhigen als für den guten Zweck feiern zu gehen. So ging es am Samstagabend wie jedes Jahr wieder zur „Reminders Night“ ins gute alte E-Werk, wo wieder ekstatisch das Tanzbein im Kampf gegen Aids und HIV geschwungen wurde und die Erlöse dann betroffenen Menschen mit Immunschwäche zugute kommen. Die „Reminders Night“ ist auch die einzig lohnenswerte Aids-Charity Party in Berlin wo man ohne Bauchschmerzen hingehen kann, denn zweifelhaftes KleinkunstprogrammShowprogram und nicht enden wollende Sonntagsreden halten sich dort zum Glück in Grenzen, im Smoking beziehungsweise Abendkleid muss man da auch nicht auflaufen und die Live-Acts lassen sich auch sehen.



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So spielte unter anderem das kuule „Electronic Swing Orchestra“ und für Party, Glitter und reichlich Queer-Glamour sorgten die Szene-DJs Superzandy, Gloria Viagra und Louie Prima, so dass auch die "Heten" auf ihre Kosten kamen...

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Kategorie: Lifestyle, Musik

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Die Woche wurde auch mal ruhiger angegangen und anstatt mit Karl Lagerfeld Party zu machen ging es ganz entspannt ins Kino. Am Dienstag feierte einmal die Komödie Anleitung zum Unglücklich sein Weltpremiere in der Kulturbrauerei und am nächsten Tag ging es dann zu Am Himmel der Tag ins Babylon. In Anleitung zum Unglücklich geht es ganz klassisch um die Suche nach der großen Liebe fürs Leben. Der Weg der Suche ist natürlich holprig und mit zahlreichen Hindernissen gespickt und bis zum Happy-End des Films hat der Zuschauer natürlich viel zu schmunzeln und zu lachen. Inspiriert ist die Feel-Good-Komödie von dem gleichnamigen Pseudo-Ratgeber des österreichischen Psychologen Paul Watzlawick, nach dessen Thesen man sich bei der Suche zum (Liebes)Glück nur durch die falsche Einstellung zu sich selbst im Wege steht. Um diese negativen Einstellungen zu überwinden muss die Hauptfigur (Johanna Wokalek), die in dem Streifen ein sonderbares Mädchen Mädchen spielt, nicht nur ihre Kindheit aufarbeiten, sondern sich auch aus der dominanten Rolle ihrer Mutter (Iris Berben) lösen. Spontan muss man des Öfteren an Die fabelhafte Welt der Amélie denken, existieren doch in beiden Komödien zahlreiche Parallelen, wie etwa die stilisierten und ein wenig kitschig wirkenden Bilder oder die vielen absurden Momente im Film.
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Hip und exzessiv durch Freakhain die Mitte ging es bei der Einführung der neuen WeSC Sneaker Kollektion im einzigen Musik Hotel Europas - dem nhow Hotel – zu, denn es wurde weniger über die neue Kollektion gefachsimpelt, denn bis in die Morgenstunden getanzt… +++ Zum warm werden verschlug es uns vorher noch ins Rheingold zu einem Geburtstag, wo uns DJ Jean-Luc Cravallo mit jazzigen Rhythm n Blues sowie Rockabilly auf den Samstag Abend einstimmte. Die Atmosphäre des Rheingold erinnert ein wenig an die 1000 Bar, wobei mir aber im Rheingold die Musik besser gefallen hat, da nicht so R&B lastig…
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Am Freitag wurde sich trotz massiven Schlafdefizits noch einmal in den Modetrubel gestürzt und ins „Zelt“ getigert, wo der letzte Tag der Modewoche eingeläutet wurde. Normalerweise ist der letzte Tag ja immer den Newcomern und eher kleineren Labels vorbehalten, einhergehend mit zunehmender Müdigkeit und abnehmenden Glam-Faktor der Besucher. Trotz der ganzen Absagen von den großen Modefirmen wie Boss, Escada oder Basler war jedoch nix von „Fashion-Weak“ zu verspüren, sondern es gab noch einmal starke und interessante Kollektionen wie an den anderen Tagen auch anzuschauen und die Gäste schienen sich nicht nur auf den scheinbar wichtigen Shows zu stapeln. Zuerst ging es zur Schau des Berliner Newcomer Labels „Glaw“, die untermalt mit guten alten Gigolo-Platten elegante und mediterran angehauchte Womenswear für die – ich behaupte mal - stilvolle Cocktailparty zeigten und von denen man mit Sicherheit noch einiges in der Zukunft hören wird.
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Nicht nur die Natur feiert jeden Morgen Premiere, sondern nächsten Donnerstag wird auch im mondänen Zoopalast der rote Teppich ausgerollt: Dann wird der türkische Arthaus-Hit „My Mothers Wound“ mit Cast und Kegel uraufgeführt und du kannst ganz glam mit Meryem Uzerli, eine der größten Serienstars der Türkei, über den Redcarpet schreiten und im Blitzlichtgewitter ein Duckface machen, denn es werden hier noch zwei mal zwei exklusive Premierentickets verlost. Der Trailer sieht ja schon mal jut nach Drama, Culture-Clash und ganz großen Gefühlen aus und zum gästelistenabstauben wie immer eine E-Mail mit den Betreff „Serefe“ an ferdinand[at]wagg.de getippt und janz feste die Daumen gedrückt. Wie im Leben können leider nicht alle gewinnen, aber man munkelt und die Gerüchteküche brodelt, Meryem wird bei der Premiere ihren guten Tag haben und noch mehr Kinokarten an ihre treusten Fans verschenken. Also hin da, Treue ist nicht immer Reue...
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Drei Wettertaft, die Frisur hält: Beim diesjährigen Zita Rock krachten nicht nur die harten Gitarrenriffs sondern auch Donner und starke Regengüsse vom Himmel. Trotz des schlechten Wetters ließen sich die Rund 7000 Fans der alternativen Szene die Stimmung nicht verderben und fieberten ihren Bands entgegen. An zwei Tagen gab es Auftritte von Bands wie Zeraphine, Eisbrecher, Schandmaul und Samsas Traum, bei dem der ein oder andere blaue Flecken und blutige Nase mit als Andenken nach Hause genommen hat. Die Kult-Band BlutEngel überzeugte mit einer heißen-gozhic-erotic Bühnenshow, während die finnische Band Apocalyptica als Headliner des Festivals die Menge zum Jubeln brachte. Zum Aufwärmen gabs wie immer den heißgeliebten Honigwein, oder auch vegane Speisen, um auch ja keinen Schwächeanfall aufzuzeigen. Gothic-Groupis konnten sich Autogramme ihrer Lieblinge unterschreiben lassen und wer sich kulturell bereichern wollte, konnte sich putzige Fledermäuse in den Katakomben der Zitadelle ansehen.
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