First Steps Award
fp | 19.09.2013   
First Steps Award, Peter Lohmeyer, Kostja Ullmann, Stefan Aust,  Lisa Martinek, Tino Mewes, Iris Berben, Aylin Tezel, Rosa von Praunheim, Annette Lober, Film, Berlin, Foto, wagg.de
Der Montag ist ja für viele schon lange der neue Samstag und ob man den Wochenanfangstag nun als Afterhour oder als Wochen-Warm-Up bezeichnet hängt wohl individuell davon ab woher man gerade kommt und was man die zwei vorherigen Tage alles getrieben hat. Jedenfalls ging es zum Start der Woche erst einmal zu den schicken „First Steps Award“ ins mondäne Stage Theater an den Potsdamer Platz, wo der deutsche Filmnachwuchs im Oscar-Style mit Preisen eingedeckt wird. Die Verleihung selber wurde zwar wie immer geschwänzt, soll dieses Jahr aber ähnlich wie beim „Academy Award“ recht launig und lustig ausgefallen sein und neben den ganzen Filmstudenten wurde auch der siebzigjährige Regisseur Rosa von Praunheim für sein Lebenswerk prämiert. Die glücklichen Sieger konnten immerhin Preisgelder von bis zu 25.000 € einsacken und dieses Jahr wurde es sogar richtig kontrovers, denn bei einen der Gewinner-Spots wird dank Daimler Benz Autotechnik präventiv "Der Führer" um die Ecke gebracht.



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Der Stuttgarter Automobilkonzern distanzierte sich zwar von dem bisher nicht zensierten Clip, konnte eine Prämierung mit 10.000 € aber nicht verhindern. Recherchiert man jedoch kurz im Internet über die Verbindung von Dreizack und Hakenkreuz findet man gleich massig Treffer über Zwangsarbeit von KZ-Häftlingen oder die systemkonforme Produktion von Panzern und Flugzeugmotoren im zweiten Weltkrieg, so dass man sich schon fragt warum Daimler-Benz nicht froh ist über den pseudoprovokanten und eigentlich weißwaschenden Film? Nach der Verleihungs-Gala war dann natürlich vor der Netzwerkparty und neben dem Film-Nachwuchs ließen sich natürlich auch die etablierten der Branche blicken und so wurde nicht nur das Tanzbein geschwungen, sondern sicherlich auch das Eine oder Andere neue Projekt ins Leben gerufen...

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Kategorie: Film, Lifestyle

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Offiziell startete die Berliner Fashion Week 2014 eigentlich erst heute, doch schon am Montag Abend präsentierten das Designer Duo Kauffeld & Jahn in High Fashion Manier ihre neuste Herbst-/ Winterkollektion. Trotz vieler Nebenveranstaltungen, wie zum Beispiel die Premiere von "Nicht mein Tag", tummelten sich auch bekannte Gesichter, wie Casting Starlet Annemarie Eilfeld und GNTM Kandidatin Sarah Knappig (versteckt unter einer schwarzen Billig-Perücke) unter den Gästen. Angetüdelt vom Begrüßungsdrink ging es kurz nach 21 Uhr in den Event-Saal vom Sofitel am Gendarmenmarkt. Dort begeisterte „Kauffeld und Jahn Couture“ mit einer schillernden Runwayshow und präsentierte Red Carpet Roben im 70er Jahre Disco Style. Die Mode ist nicht nur geprägt von ihrer Farbenpracht, sondern lässt auch tiefe Einblicke erhaschen. Nackte Brüste unter transparenten oder tiefausgeschnittenen Kleidern soweit das Auge reicht. Die Frauenwelt im Publikum wünschte sich sicher in diesem Moment eine Männerkollektion von "Kauffeld & Jahn"- Hehe.
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wagg.de goes Touri: am Mittwoch war mal nicht der Besuch eines langweiligen aber angesagten Etablissements in Mitte oder Nordneukölln angesagt, sondern es ging zur Opening Party des One 80° Hostels. Dort wurde der Vatertag kurzerhand auf den Vorabend verschoben, denn neben den geladenen Gäste kamen auch die zufällig eingecheckten Hostel-Gäste aus aller Welt in den Genuss einer circa acht stündigen Vodka- und Mojito-Flaterate aufs Haus. So war in dem 703 Betten Domizil natürlich gute Stimmung wie im Urlaub auf Malle angesagt und die Gäste tanzten ausgelassen auf den Tischen bis der Notarzt kam. Die 4, 6 und 8 Bett Zimmer im One 80° Hostel versprühen zwar funktionalen Bundeswehrkasernencharme, dafür müssen die Easy-Jet-Touristen aber nicht mehr unbedingt weiter ins Berghain, Kater oder Watergate tigern, denn in der Bettenburg gibt es sogar einen hauseigenen Club. Der könnte sogar für den Resident-Berliner zu einer lustigen Ausgehoption werden – vorausgesetzt natürlich man hat keinen Bock auf das übliche Berliner Club Gedöns und Lust auf real bad taste Party inklusive einer Priese Urlaubs-Feeling. Auf jeden Fall kann man aber gespannt sein, ob das Konzept der Betreiber aufgeht, schließlich neigt sich die Zeit der Billigst-Flugpreise ihrem Ende zu und mittlerweile gibt es ja in Berlin neben dem One 80° circa 50 Konkurrenz-Hostels…
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Zum Glück braucht man während der Fashion-Week nicht nur Prêt-à-porter Schauen zu besuchen, sondern es kann auch für den guten Zweck gefeiert werden. Zugunsten der Wohltätigkeitsorganisation Designers against Aids läßt der Rucksack-Hersteller Eastpak seine Schulranzen von diversen Künstlern neu gestalten um diese dann zu versteigern. Die Auktion der Rucksäcke startet zwar erst in circa 6 Wochen, mehr Infos dazu gibt es hier http://artiststudio.eastpak.com doch im Rahmen der Bekleidungswoche wurde im urbanen Tacheles Vernissage zur Versteigerung gefeiert, denn die Veranstalter wollten mit dieser Aktion zudem ihre Solidarität mit dem bedrohten Kunsthaus in der Oranienburgerstraße dokumentieren. Musikalisch untermalt wurde die Charity Party von Tiefschwarz, so dass die Begutachtung der teilweise wirklich lustigen Rucksack-Kreationen auch nach einigen Stunden nicht langweilig wurde...
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Berlin, hippste Stadt Deutschlands und immer wieder voller Überraschungen. Laut, wild, schräg und kreativ. Und stellenweise ein bisschen wie Las Vegas... Das neonglitzernde Spielerparadies in der Wüste Nevadas hält nichts vom Festhalten an verstaubten Traditionen. So finden sich denn auch ständig neue Errungenschaften, und wenn es nur vegane Speisen im Casino-Resort sind. Stag Nights, Junggesellenabschiede in Las Vegas, gehören längst schon zum Alltag in der Realität und auf der Kinoleinwand. Las Vegas Strip, Pools und Bikinischönheiten auf Schritt und Tritt lassen sich zwar in Berlin nicht finden, aber Junggesellenpartys in der Spielbank Berlin am Potsdamer Platz gehören inzwischen zu den heißen Tipps für die immer populärer werdenden Feiern. Verschiedene Varianten werden dort inzwischen angeboten, und wem die nicht reichen, der kann sich sein eigenes Partypaket maßschneidern lassen. Auf Wunsch auch mit Stretch Limousine und nicht jugendfreier Unterhaltung. Die Spielbank Berlin ist jung im Vergleich zu etablierten Orten wie Baden-Baden und Aachen, und das macht sich bemerkbar. Erst 1975 wurden dank einer Konzession des Landes Berlin die Pforten im Europa-Center geöffnet. Mit dem Mauerfall und der Wiedervereinigung Berlins wurde die Spielbank noch populärer. Größer und mit neuen Angeboten zog sie 1998 in die heutigen Räume. Hinzu kamen Dependancen in Spandau, Wilmersdorf, Hasenheide (die ist allerdings zurzeit geschlossen) und eine komplette Spielbank am Fuß des Fernsehturms inklusive Pokerfloor, Roulette- und Black-Jack-Tischen. In guter Las-Vegas-Manier werden dort während der Fußball-Weltmeisterschaft „Spiele des Tages“ angeboten, mit Freibier für jedes Tor. Ernsthafte Zocker kommen hier ebenso auf ihre Kosten wie Gelegenheitsspieler. Wer sich nicht mit den Spielen auskennt, kann in einem Online-Casino üben – dort gibt es in der Regel einen kostenlosen Lernmodus. Versierte Spieler treffen sich regelmäßig im Rahmen der German Poker Tour, die aus der traditionsreichen Deutschen Pokermeisterschaft entstanden ist, in Berlin. Die Triple A Series, die Premium-Pokerturnierreihe auf dem Pokerfloor Berlin, wird jedes Jahr an mehreren Wochenenden ausgetragen und lockt Spieler aus der gesamten Bundesrepublik an. Roulette und Black Jack gehören ebenfalls zu den Klassikern, die auch in Berlin nicht fehlen dürfen. Casino Royal heißen die Räumlichkeiten am Potsdamer Platz, an denen die Croupiers die Räder drehen und die Karten austeilen. James Bond ist zwar trotz des von einem der Filmtitel entliehenen Namens hier nicht zu finden, aber stilvoll geht es im Casino Royal dennoch zu. Insgesamt ist die Kleiderordnung für Casino-Verhältnisse aber überdurchschnittlich lässig. Zwar sind Shorts und Sandalen auch im Casino Royal verpönt, aber Jackett und Krawatte dürfen durchaus im Schrank bleiben. Noch entspannter geht es an den rund 350 Slot-Maschinen zu. Allerdings gibt es auch hier Regeln und Tipps zu beachten, mit denen sich neue Spieler besser schon vorher vertraut machen. Dazu gehört, nicht gleich diverse Automaten zu blockieren. Es gibt Spieler, die von Slot-Maschine zu Slot-Maschine rennen (Las Vegas lässt grüßen), aber Freunde schaffen sie sich so nicht. Wenn ein Croupier oder ein anderes Personalmitglied etwas sagt, gilt das auch. Spielen soll Spaß machen, und das geht am besten, wenn hinterher nichts zu bereuen ist. Jeder Spieler verliert zwischendurch. Darum sollte schon vorher ein Limit festgelegt werden. Wer mehr setzt, als er sich leisten kann, bringt sich in Gefahr und eine Pechsträhne oder unkluge Entscheidungen lassen sich nicht auf Teufel komm raus beenden oder gar umkehren. Dabei sollte man cool bleiben, aber beim Spielen lässt sich gerade im Sommer leicht ins Schwitzen geraten. Ein Deo in der Tasche erfrischt zwischendurch und macht sich auch für Mitspieler angenehm bemerkbar. Auch mit kleinen Einsätzen lässt sich gewinnen, selbst wenn es keine Riesenbeträge sind. Doch egal, wie ein Abend endet, Gewinner sind in Berlin die Einwohner der Hauptstadt. Der Großteil der Einnahmen geht ans Land, und das unterstützt davon Sportler und Stadien, Organisationen und ehrenamtliche Tätigkeiten. Las Vegas ist inzwischen für seine Shows ebenso berühmt wie für seine Casinos. Die Spielbank Berlin hat sich daran ein Beispiel genommen. Mehr als 1000 Quadratmeter im ersten Stock des Gebäudes am Potsdamer Platz ist dem Sternberg gewidmet. Gastronomie vom Feinsten, modernste Technik und eine außergewöhnliche Raumaufteilung machen die Eventlocation zu etwas Außergewöhnlichem, in einer Stadt, die von Highlights wimmelt. Ein separater Eingang ermöglicht es Prominenten und Nichtspielern, das Sternberg auf diskretem Wege zu betreten oder zu verlassen. Promis gucken ist allerdings in Berlin nicht so einfach wie in Las Vegas. Zwar wimmelt es gerade zur Berlinale von internationalen Stars, die auch schon mal Abstecher in die Spielbank machen, aber im Großen und Ganzen hält man sich doch eher bedeckt. Dabei gibt es gerade unter Sportlern und Schauspielern eine beträchtliche Anzahl an Pokerfans. Tennis-Legende Boris Becker zählt dazu, genau wie Matt Damon, Ben Affleck, Jennifer Tilley, Mimi Rogers, Chevy Chase und James Woods. Von Benefizveranstaltungen in etablierten Häusern bis zu Online-Turnieren greifen die Promis immer wieder gern zu den Karten. Eine Partynacht mit Las-Vegas-Gefühl lässt sich in Berlin zumindest im Sommer leicht organisieren. Die Szene bietet alles, was dazugehört, von heißen Clubs bis zu coolen Ecken zum Chillen. Ku’damm, Potsdamer Platz und Alex tun es auch als Ersatz für den Las Vegas Strip. Und statt wie in Nevada mitten in der im Sommer glühend heißen Wüste zu sein, finden sich Berliner und Besucher im Herzen einer echten Metropole und einer der angesagtesten Städte der Welt. fotocredits ©opyright shutterstock, Roman Samborskyi, Nata789, Sean Pavone
First Steps Award, Peter Lohmeyer, Kostja Ullmann, Stefan Aust,  Lisa Martinek, Tino Mewes, Iris Berben, Aylin Tezel, Rosa von Praunheim, Annette Lober, Film, Berlin, Foto, wagg.de
Nachdem am Samstag alle beim Kegeln abgezogen, sowie in Grund und Boden geraved wurden, musste der Dude erstmal die Akkus wieder neu aufladen und sich entspannen und auch mal ein paar Umtrünke in Gesellschaft schwänzen. Am Mittwoch gab es dann aber kein Zurück mehr und es wurde bei der Uraufführung des Low-Budget Streifens Von jetzt an kein zurück vorbeigekiekt und entspannt den Film gesneaked. „Von jetzt an kein zurück“ ist erstmal ein tolles Beispiel, dass man auch mit geringen finanziellen Mitteln und wenigen Drehtagen, aber mit einer bewegenden und interessanten Story, einem filmpreisverdächtig-guten Kameramann und souverän aufspielenden Schauspielern (u.a. Victoria Schulz, Anton Spieker, Ben Becker), einen sehr gelungen Film hinbekommen kann: Wie in einer Zeitmaschine wird der Zuschauer in das graue Wirtschaftswunder-Deutschland gebeamt, einen heutzutage kaum noch vorstellbaren, kafkaesken Obrigkeits- und Untertanenstaat, wo am laufenden Band Jungfräulichkeitstests durchgeführt wurden und man(n) für das tragen langer Haare, das Hören von Beat-Musik oder wegen der ersten Liebe in KZ-ähnlichen Erziehungslagern der katholischen Kirche landete und gebrochen wurde, die Ehefrauen nicht arbeiten durften, sondern ein trostloses Hausfrauen-Dasein fristen mussten und die Väter ihre grausamen Kriegserlebnisse im Alkohol ertränkten.
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