Skyy Vodka Swap Market Charity-Party +++ Premiere HARTs5-Geld ist nicht alles
ak, fp | 09.09.2013   
Skyy Vodka Swap Market, Premiere HARTs5-Geld ist nicht alles, Film, Berlin, Bonnie Strange, Leila Lowfire, Foto, Berlin
Am Freitag war ja wieder die jährliche „Skyy Vodka Swap“ Kleidertauschparty im alten Schwimmbad in der Oderberger Straße und die zahlreichen Fashion-Bloggerinnen und sonstigen modeaffinen Gästeinnen ließen sich das natürlich nicht zweimal sagen. So konnte einmal der berstende Kleiderschrank ausgemistet und dann auch noch der Modemädchen-Lieblingsbeschäftigung gefrönt und neue Styles und Modeaccessoires an und ausprobiert werden und bei gefallen – frei nach dem Motto 3-2-1 meins - sogar eingetauscht werden. Nach dem Kleideraustausch war dann natürlich noch lange nicht Schicht im SchwimmbeckenSchacht und es wurde noch ekstatisch bis in die frühen Morgenstunden das Tanzbein für den guten Zweck geschwungen, denn alle Erlöse kamen der „Berliner AIDS-Hilfe e.V.“ zugute.



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Bereits am Donnerstag feierte die Kriminalkomödie „HARTs5-Geld ist nicht alles“ Premiere, Kinostart des Streifens ist am 12. September in ausgewählten Lichtspielhäusern, in den Trailer reinschauen kann man hier



und Anja Körner hat sich ein paar essentielle Gedanken über „subventioniertes Staatskino“, die Gentrifizierung von Yuppie-BergPrenzlauer Berg und natürlich den Streifen selbst gemacht:

Gemäß Klaus Lemcke, dem Enfant terrible des deutschen Films, muss jemand der Kino macht sein eigenes Geld ausgeben und nicht das des Steuerzahlers: „Wenn man morgens aufwacht und die Miete nicht bezahlt ist würde man kreativ werden.“ Der Filmemacher und Regisseur Julian Tyrasa wurde sehr kreativ. Er schuf ein Werk ohne Steuergelder und nach eigener Aussage ging ein Großteil seiner Rentenversicherung dafür drauf. Und es hat sich gelohnt! Wer nun teuer produzierte Blockbuster liebt, ist bei diesem Film auch richtig. Zwar folgt Harts 5 auf Hartz 4, allerdings merkt man es der Sozialkomödie nicht unbedingt an. Julian Tyrasa schaffte es mit einem Minimum an Geld (5000 €) einen tollen Film auf die Kinoleinwände zu bringen.

Der Fokus wird hier getreu dem Untertitel auf den künstlerischen Erfolg gelegt. Am 5. September 2013 feierte „Harts 5 – Geld ist nicht alles“ dann im Berliner Kino Babylon Premiere. Bereits der Titel des Films lässt erahnen in welche Richtung es geht. „Harts 5 – Geld ist nicht alles“ erzählt die Geschichte einer Gaunerbande à la „Oceans Eleven“, die im Szenekiez Prenzlauer Berg ihren alten Kindergarten vor dem Abriss bewahren will.

Thematisiert wird dabei die sogenannte „Gentrifizierung“, ein Prozess der Umstrukturierung in städtischen Wohngebieten als ein Phänomen der sozialen Ungleichheit. Hartz 4 als Gegenstück zur Welt der reichen.

Julian Tyrasa lebte nach eigenen Angaben seit 2002 in Berlin Prenzlauer Berg und konnte die sozioökonomische Umstrukturierung selbst hautnah miterleben. Nicht zuletzt deshalb ist dieser Film auch eine echte Herzensangelegenheit für ihn, wie für alle anderen Beteiligten auch. Er konnte mit seiner Idee und dem Drehbuch engagierte Schauspieler für das Projekt gewinnen.

In den Hauptrollen rund um die Filmfigur Tobias Hart, gespielt von Fabian Böckhoff, sind u.a. Dirk Dreissen, Frank Dukowski, Uli Engelmann, Karoline Hugler, Victor Neumeister und Gerhard Gutberlet zu nennen. Die Darsteller können in Ihren jeweiligen Rollen überzeugen, wobei das ein oder andere Klischee sehr überzogen dargestellt wird. So wie die Tatsache, dass der Protagonist und Bösewicht, Herr Dr. Ernst Siebold, gespielt von Oliver Stadel, ausgerechnet ein schwäbischer Investor in Prenzlauer Berg ist. Für Lacher sorgen die Situationen dennoch. Oder vielleicht auch gerade deshalb. Das lösen einer Kinokarte lohnt sich!

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Kategorie: Film, Lifestyle

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Dit is Berlin - mit dem Opening der The Baroom Tanz-Bar am Montag konnte in die Woche gleich wieder mit Vollgas gestartet werden, denn was gibt es schon großartiges in einer Bar zu tun ausser… ;) Vom Konzept wirkt The Baroom ähnlich wie die Kingsize Bar oder das Trust, von außen unscheinbar und von innen schlicht und zudem kann getanzt und sich gepflegt betrunken werden. Man kann aber darauf gespannt sein, wie sich das mit dem Tanzen weiterentwickelt, denn schon gleich am Eröffnungsabend gab es Beschwerden von lärmbelästigten Nachbarn, die dann auch gleich die Polizei auf den Plan riefen und ein DJ-Set von Lieblingsrapper Harris verhinderten. Kuul auch – [030] Marcello einmal als knallharten Tür-Hitler erleben zu dürfen. The Baroom befindet sich in der Chausseestrasse 10 und hat wohl absofort geöffnet…
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Den Organismus sinnlos mit körperstimulierenden Substanzen zu berauschen und oberflächliches Gefeiere ohne Mehrwert steht ja gar nicht mehr so hoch im Kurs, gemäß neusten Trendforschungen werden hingegen sportliche Ertüchtigungen und gesunde Lebensweisen im Nachtleben immer mehr en vogue. So frönten letzten Samstag zahlreiche Dudes, Dudetten und andere Early Adapter dem visionären Kegel-Sport und versuchten einerseits die 9 Kegeln am Ende der Bahn umzustoßen und anderseits Inspiration in rhythmischer Bewegung durch Qualitäts-Beats zu finden. Den Nerv der Zeit trafen auch powercoffee1, die für leckere und regenerierende Cocktails sorgten und das Start-Up wg-held, die mit Bier aus Malz und Hopfen, Fassbrause und Rum aus der fernen Karibik den neusten, gesündesten und heißesten Trend der Neuzeit unterstützten und die sicherlich auch deine Home-Party unbürokratisch und barrierefrei supporten – ein dickes Dankeschön und <3 an dieser Stelle – ihr seid die allerbesten Dudes, wo gibt auf der Welt.
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Digitale Musik kann man anklicken, analoge sogar anfassen und so wurde gestern mal beim Kisuna Arts & Records Pop Up Shop vorbeigeguckt und natürlich etwas gediggt. Der momentane Vinyl-Hype nervt zwar gerade etwas, aber beim "Kisuna Arts & Records Pop Up Shop" sind die Macher zum Glück keine hippen Trendsurfer, sondern real Herzblut-Vinylistas und mit u.a. Cle, Mijk van Dijk, Haito gibts/gabs im Store sogar live DJ-Sets, wo man sich ein wenig wie in einer Zeitmaschine fühlt, zurückgebeamt in die gute alte Techno-Zeit.
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Letzte Woche war es mal wieder an der Zeit für ein paar Bewegte Bilder und so ging noch ins „Kino International“ zur Uraufführung des neuen Oskar Roehler Films HERRliche Zeiten. Als nach dem Schaulaufen auf dem Redcarpet der Streifen schließlich freigegeben wurde, war ich natürlich recht gespannt, denn der Trailer wirkte auf mich wie eine seichte RomCom, was ja für einen Programmkino-/Arthaus-Regisseur wie Oskar Roehler recht ungewöhnlich ist und ich die letzten Filme von ihm entweder unterirdisch schlecht oder total gut fand.
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Die Fashion Week ist ja eigentlich schon wieder circa 5 Dekaden her, aber schließlich ist nie zu spät auch mal die Festplatte aufzuräumen. Auf der Suche nach den neusten Trends und Looks gucken die strebsamen Modemädchen ja immer stoisch alle Schauen durch, wohingegen sich der Fashion-Rest lieber redundant bei den 10000 Aftershowpartys volllaufen lässtvergnügt. Damit die Woche nun nicht zu strebermäßig wurde und man nicht im Zelt auch noch verprügelt wurde, ging es ganz oberflächlich zur feucht-fröhlichen Modenschau-Party von Reserved. Dort wurde es dann auch mal direkt glamourös und international jetsetlastig – woohooo – denn niemand geringeres als Georgia May Jagger lief über den Laufsteg und feierte dann nach der Schau sogar ganz ohne Starallüren mit den anderen Holz-Gästen. Auf dem Runway wurde die „Reserved“ Herbst/Winter Kollektion 2014 präsentiert, die recht casual und sportiv ausfiel.
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