Premiere Geld her oder Autschn
fp | 30.08.2013   
Premiere Geld her oder Autschn, Fritzi Haberlandt,  Rene Marik, Dorka Gryllus, Foto, Berlin, Film, wagg.de
Der Sommer neigt sich seinem Ende, die Tage werden wieder kühler und so ging es am Mittwoch ohne Hitzekoller mal wieder ins Kino zur Premiere von Geld her oder Autschn. Als nach dem üblichen roten Teppich-Trubel im Kino International endlich die Film-Leinwand freigegeben wurde, stand ein interessantes Mash-up Experiment aus Puppentheater-Puppen und normalen Schauspielern aus Fleisch und Blut auf dem Programm. Leider sind die menschlichen Darsteller in der Gauner-Komödie größtenteils überflüssig und nerven streckenweise sogar mit ihrem Laienschauspiel, wohingegen die Puppen des millionenfach angeklickten Youtube-Phänomen René Marik weitgehend zu überzeugen wissen und ähnlich wie zum Beispiel bei Team America: World Police wirklich lustig sind. Inhaltlich spielen die Puppen dann auch ganz dadaistisch sich selbst, denn in dem skurrilen Streifen geht es um ein Puppentheater das von einen Miethai bedroht und geschlossen werden soll. Daneben gibt es noch eine Entführung, reichlich Kokain und zum Schluss „splattert“ sich das halbe Ensemble gegenseitig nieder.



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In den Trailer reinschauen kann man hier



und trotz des semi-gelungenen Experiments und einiger Längen Daumen hoch für den hohen Trash-Faktor und die wirklich unterhaltsamen Puppen im Film. Für eingefleischte René Marik-Fans wird Geld her oder Autschn wohl eh ein Kino-Muss sein, aber auch Cineasten jenseits von 08-15 Hollywood-Mainstream Blockbustern kommen hier jut auf ihre Kosten. Läuft ab dem 05.09. im Lichtspielhaus des Vertrauens…

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Kategorie: Film

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Gerade is ja Sommerloch galore in der Hauptstadt und bei den Sahara Temperaturen will man eigentlich nur am See oder bei nem illegalen Open-Air chillen und die Seele baumeln lassen oder verpeilt raven bis die Bull** kommen. Trotzdem sind in den letzten Wochen auch in Berlin wieder ein paar Säcke Reis umgekippt und wenn das Loch am tiefsten ist, kommen auch immer die Must-See Filme in die Kinos, wie etwa „Kartoffelsalat“ oder „Sharknado 3“. Bei letzteren Streifen habe ich in der Jungsteinzeit beziehungsweise vor circa 3 Wochen bei der Premiere vorbeigeschaut, ich hatte nix besseres zu tun und ich glaube bei Mario Barth hätte ich mich weniger fremdgeschämt. Story, Effekte und Schauspieler waren so Trash und bis dato dachte ich immer, schlimmer geht nimmer, aber so kann man sich irren.
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Die Mode kommt ja zum Glück nie aus der Mode und so ging es am Montag noch zum Harald Glööckler, der die Berliner Fashion Week Spring/Summer 2017 inoffiziell eröffnete: Zunächst war ich ja etwas skeptisch was das werden soll, weil die letzte Schau des pompöösen Modeschöpfers ein Angriff gegen alle guten Geschmacksnerven war, aber diesmal ist der Maestro aber zum Glück bei seinen Leisten geblieben und hat wieder eine female Kollektion entworfen. Harald, mach bitte nie wieder eine men wear Kollektion, döönke.
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Jesus liebt dich :) und unmittelbar vor seinem Geburtstag sowie zum Kinostart von Jesus liebt mich gibt es hier noch 2 Kinokarten, die Soundtrack-CD und den Bestseller zum Kino-Film von David Safier abzustauben. In der romantischen Komödie von und mit Florian David Fitz und Jessica Schwarz geht es um die Suche nach dem richtigen Mann im Leben, das jüngste Gericht und sogar der Sohn Gottes ist in die himmlische Posse verwickelt. Falls du nun an der Verlosung partizipieren möchtest dann „like“ mal wagg.de bei facebook (falls du das nicht eh schon getan hast) und schreib eine vertrauensvolle E-Mail an den Weihnachtsmann unter

ferdinand[ät]wagg.de

und beichte ihm zudem was du denn gewinnen magst. Die artigen Glückspilze werden natürlich wie immer rechtzeitig benachrichtigt. In den Trailer des Streifens kann man übrigens hier mal reinschauen



und wem Fortuna nicht hold ist der kann sich Jesus liebt mich auch seit dem 20ten Dezember ganz normal im Kino anschauen. Apropos Kino – bei der Deutschlandpremiere von Silver Linings letzten Donnerstag hätte sogar ein Hauch Hollywood durch Berlin wehen können, wenn nicht Hauptdarsteller Bradley Cooper durch HangoverKrankheit verhindert gewesen wäre um zu seiner eigenen Uraufführung zu kommen. Trotz physischer Abwesenheit konnte der Star-Schauspieler aber zumindest auf Zelluloid gut neben Robert de Niro und Jennifer Lawrence überzeugen.
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Mehrere Berliner Mode-Designer werden beim Fashion & Art Toronto Festival partizipieren und dort eine Fotoausstellung, zwei Runway Shows sowie einen Fashion Film präsentieren. Zu diesem Anlass wurde die Berliner Fashion-BloggerInnen-Szene am Freitag ins Merkezi geladen und dort eine Fashion-Installation mit Accessoires von Moga E Mago gezeigt sowie der Fashion-Film The Visit vorgeführt. Wobei Filmchen den Sachverhalt wohl besser trifft, da der Streifen nur circa 2 Minuten lang ist und Entwürfe für das Festival in Toronto von den Berliner Designern zeigt, darunter Esther Perbandt, Von Bardonitz und Augustin Teboul . Lustigerweise hat das Filmchen sogar einen „Trailer“
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Wo ja TV gucken Leben aus zweiter Hand ist und Kopfkino nicht immer die besten Filme spielt, war am ittwoch mal wieder Zeit für bewegte Bilder auf großer Leinwand und es ging zur Premiere von Blacktape, nach Blutzbrüdaz vor circa 100 Jahren endlich mal wieder ein deutscher HipHop Film. Zuerst saß ich aber erstmal im falschen Film respektive Kino, weil die Uraufführung wegen des Streiks im Babylon gar nicht in Mitte, sondern in good old Kreuzberg stattfand. Blacktape ist eine Art Fake Doku, die die Ursprünge des deutschsprachigen Rap erzählt und eine Art Roadmovie auf den Spuren des ersten Rapper Tigon ist. Dieser spielte angeblich anno 1986 einen Gig und verschwand dann spurlos von der Bildfläche. Dabei gibt es einigen Geschichtsunterricht, etwa über die Abitur-Rapper aus Schwabenland, die Spass-Fraktion aus Hamburg oder die bösen Jungxx aus der Hauptstadt und viele Protagonisten von heute und damals wie etwa Materia, Max Herre, Thomas D oder Haftbefehl kommen zu Wort.
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