Launch Warsteiner Art Collection +++ Vernissage The Culture and Art of Skateboarding
fp | 26.08.2013   
Launch Warsteiner Art Collection, Rolf Scheider, Betty de Luxe, Jan Luckenbill, Wilson Gonzales Ochsenknecht, Oliver Rath, Henry de Winter, The Culture and Art of Skateboarding, Stadtbad Wedding, Kaufhaus Jandorf, Berlin, Foto, wagg.de
Kunst kommt ja leider selten ohne sinnlos verkopfte Diskurse, abstrakte Beliebigkeit und langweiliges Rotwein schlürfen aus und so lag es letzten Samstag natürlich auf der Hand mal bei der „Warsteiner Art Collection“ im guten alten „Kaufhaus Jandorf“ vorbeizuschauen. Mit nur Bier und außerdem auch noch ausschließlich „Warsteiner“ fiel es zwar schwer sich intellektuell zu betrinken, dafür war für eine Vernissage aber doch wirklich einmal gute „arty-party“ Stimmung bis hin zur Bierrausch-Schlägerei angesagt. Musikalisch unterhaltsam durch den Abend führten Kim Ann Foxman & Oliver Rath, die recht urban gehaltenen Streetart wusste größtenteils ebenfalls zu überzeugen und über die kuule Location braucht man eigentlich eh nix mehr schreiben. Die urbanen Kunstwerke können sogar noch bis morgen um 18:00 Uhr in der Brunnenstraße 19 bis 21 in Augenschein genommen werden.



Launch Warsteiner Art Collection, Rolf Scheider, Betty de Luxe, Jan Luckenbill, Wilson Gonzales Ochsenknecht, Oliver Rath, Henry de Winter, The Culture and Art of Skateboarding, Stadtbad Wedding, Kaufhaus Jandorf, Berlin, Foto, wagg.de
Launch Warsteiner Art Collection, Rolf Scheider, Betty de Luxe, Jan Luckenbill, Wilson Gonzales Ochsenknecht, Oliver Rath, Henry de Winter, The Culture and Art of Skateboarding, Stadtbad Wedding, Kaufhaus Jandorf, Berlin, Foto, wagg.de
Launch Warsteiner Art Collection, Rolf Scheider, Betty de Luxe, Jan Luckenbill, Wilson Gonzales Ochsenknecht, Oliver Rath, Henry de Winter, The Culture and Art of Skateboarding, Stadtbad Wedding, Kaufhaus Jandorf, Berlin, Foto, wagg.de
Launch Warsteiner Art Collection, Rolf Scheider, Betty de Luxe, Jan Luckenbill, Wilson Gonzales Ochsenknecht, Oliver Rath, Henry de Winter, The Culture and Art of Skateboarding, Stadtbad Wedding, Kaufhaus Jandorf, Berlin, Foto, wagg.de
Bereits vorletzten Donnerstag ging es zur „The Culture and Art of Skateboarding“ Vernissage ins Stadtbad Wedding, wo - wie der Ausstellungstitel richtig suggeriert - zahlreiche Exponate aus der Skateboarding-Kultur ausgestellt wurden/werden. Schön nostalgisch sind dabei die ganzen alten Vinyl-Platten und Sneakers aus den späten 80ern und frühen 90ern anzuschauen, als Skateboarding noch mehr DIY und Punk-Spirit denn seelenlose Kommerzialisierung und Sell-Out beinhaltete. Natürlich wurde bei der Ausstellung auch noch gut ein halbes Rohr befahren, wobei die zweckentfremdeten Schwimmbecken ohne Wasser drinn selbstverständlich jedem passionierten Schwimmer in der Seele schmerzen mussten. Die lohnenswerte Ausstellung kann noch bis zum 31. August besichtigt werden…

Launch Warsteiner Art Collection, Rolf Scheider, Betty de Luxe, Jan Luckenbill, Wilson Gonzales Ochsenknecht, Oliver Rath, Henry de Winter, The Culture and Art of Skateboarding, Stadtbad Wedding, Kaufhaus Jandorf, Berlin, Foto, wagg.de
Launch Warsteiner Art Collection, Rolf Scheider, Betty de Luxe, Jan Luckenbill, Wilson Gonzales Ochsenknecht, Oliver Rath, Henry de Winter, The Culture and Art of Skateboarding, Stadtbad Wedding, Kaufhaus Jandorf, Berlin, Foto, wagg.de
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Kategorie: Lifestyle

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Normalerweise kann man mich ja mit Deutschrock a la Grönemeyer, Pur oder Toten Hosen richtig jagen, lediglich Marius Müller-Westernhagen fand ich immer kuul, obwohl ich ihn auch nie wirklich gehört hatte und von ihn eigentlich nur die Lieder Johnny Walker, Dicke und natürlich Freeeiiiiiihhhheeeeiiiitttt kannte. Zeit also das Feuerzeug einzupacken und sich den Düsseldorfer Barden mal live anzuschauen. Zum Glück nicht in einem ausverkauften Fussballstadion (inklusive „Seven Nation Army“ =D) wie früher in den 80ern und 90ern, sondern in der für Westernhagen-Verhältnisse fast schon bescheiden anmutenden Columbiahalle, was zwar den neuen Albumtitel „Alphatier“ irgendwie konterkarierte – auf der anderen Seite aber auch symphatisch rüberkam, denn wer braucht schon seelenlose Stadionkonzerte. Anlass der Tour war auch die Vorstellung der neuen Platte, was zur Folge hatte, dass nicht nur ich nicht einen Song (von dreien =D) kannte, sondern auch das restliche Publikum schweigsam dem Deutschrocker lauschte. Auf die Ohren gab es größtenteils einfühlsame und sentimentale Balladen mit dem typischen Marius-Shouting. Das Spätwerk des 65 jährigen Altrockers wurde von den Fans mit frenetischen Applaus honoriert und machte zugegebenermaßen auch wirklich Laune und als dann zum Schluss die Hits von früher erklangen, gab es kein Halten mehr und dass Publikum schriesang schunkelnd Strophe auf Strophe mit und hunderte Feuerzeug-Flammen erleuchteten die dunkle Konzerthalle wie ein wolkenloser Sternenhimmel das endlose Meer.
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Nach dem Party-Marathon am Vortag wollte ich nicht wieder alle Schauen schwänzen, zumal ich diesmal nur aus dem Haus rauslaufen brauchte um zum circa 5 Minuten von mir entfernten Kaufhaus Jahndorf zu gelangen. So ging es am Dienstag ganz unverkatert, without hangover und natürlich top fit zur Holyghost Show. Die neue Fashion-Week-Location gefällt mir übrigens super, ich mag den morbiden und vom Verfall gezeichneten Charme des Kaufhaus Jahndorf, wo man an der Vorderfront sogar noch zahlreiche Einschusslöcher aus der Schlacht um Berlin von anno 1945 bewundern kann. Ich hoffte nur insgeheim, dass das extrem baufällig wirkende Gebäude nicht bei der Schau urplötzlich zusammenkrachen würde, aber wie du an diesen Zeilen erkennen wirst, bin ich dem Tot noch einmal von der Schippe gesprungen.
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Ausstellungseröffnungen sind ja in der Regel recht kurzweilig. Meistens versteht niemand mehr den ganzen abstrakten Kram der auch immer mehr zum sinnlosen Selbstzweck mutiert und dressurelitäre Intellektuelle mit schwarzen Rollkragenpullis und billigem Rotwein-Fusel in der Hand lassen selten gute Stimmung aufkommen. Ausnahmen bestimmen bekanntlich jedoch die Regel und eine positive Divergenz ;) gab es auf jeden Fall bei der Vernissage von Oliver Rath, der letzten Freitag seine neuen Fotos der Öffentlichkeit präsentierte. Die Stimmung im schicken Amano Hotel war dann so bombig, dass man sich sogar wie früher bei den guten alten Mitte-Partys fühlte. Zwar gab es diesmal keine nackten oder zweideutigen Tatsachen auf dem Fotopapier zu sehen, dafür aber gelungene Impressionen die sicherlich zum Nachdenken über die (gerechte) Ressourcen-Verteilung auf der Welt anregten. Für den RTL-Spendenmarathon reiste der deutsche Terry RichardsonOliver Rath in das afrikanische Togo und lichtete dort Straßen-Kinder ab, die dort im Elend ihr Dasein fristen müssen. Glücklicherweise wirkten die schwarz-weiß Motive dabei aber weder voyeuristisch oder kolonialistisch noch verletzten sie die Würde der Portraitierten, sondern wirkten im Gegenteil einfach nur ästhetisch. Zudem dienen die Fotos auch noch einem guten Zweck, denn die Aufnahmen können käuflich erworben werden und die Erlöse kommen einem Hilfsprojekt in Togo zugute.
Launch Warsteiner Art Collection, Rolf Scheider, Betty de Luxe, Jan Luckenbill, Wilson Gonzales Ochsenknecht, Oliver Rath, Henry de Winter, The Culture and Art of Skateboarding, Stadtbad Wedding, Kaufhaus Jandorf, Berlin, Foto, wagg.de
Die Umsonstkultur macht ja nicht mehr nur vor der Musik-, Film und Medienindustrie halt, sondern auch immer mehr im Nachtleben der Hauptstadt. So gibt es täglich unzählige Empfänge, Award-Verleihungen und Kongresse, die zwar in der Regel ziemlich langweilig sind, dafür aber oft durch ein üppiges Buffet und gute Weine Punkten können. Wer noch 10 € zum Essengehen übrig und keine Lust auf debile Banken- oder Pharmaindustrie-Tagungen hat und dafür eher stylische und interessante Events oder Partys favorisiert, für den stehen täglich auch unzählige Premieren, Modenschauen, Vernissagen, Release oder Opening-Partys zur Auswahl. Eine Art Institution sind dabei die Sausen des Schuh-Online-Versand-Händlers Zalando geworden, der mittlerweile mindestens einmal im Jahr irgendwo groß auffährt. Vor circa 2 Jahren stand zum Beispiel die Release-Party des hauseigenen Fashion-Magazin auf dem Programm und ein halbes Jahr später wurde das Opening eines firmeneigenen Pop-Up Store zelebriert.
Launch Warsteiner Art Collection, Rolf Scheider, Betty de Luxe, Jan Luckenbill, Wilson Gonzales Ochsenknecht, Oliver Rath, Henry de Winter, The Culture and Art of Skateboarding, Stadtbad Wedding, Kaufhaus Jandorf, Berlin, Foto, wagg.de
Bei den frühen Schauen im „Zelt“ trifft man ja wirklich nur masochistisch veranlagte Frühaufsteher und langweilige Party-Muffel-Nasen und da der späte Wurm ja bekanntlich dem früheren Vogel entgeht, ging es vorgestern erst zur Prime-Time Show ins Epizentrum der Bekleidungswoche. Im „Zelt“ war dann business as usual angesagt, das Fashion-Volk lief wie immer hektisch und laut herum, Bussi hier Bussi da und die schrillsten Outfits schienen wieder gegeneinander anzutreten. Zwischendrin Fotografen, die hecktischen Fashion-Blogger-Mädchen und deutsche A- bis Z-Prominenz. Immer etwas kurzweilig aber für 1,2 Stunden durchaus recht unterhaltsam. Pünktlich gegen 8 dann die Schau von Kilian Kerner, der seine Kreationen zum elften Mal in Folge im „Zelt“ präsentierte. Diesmal zeigte der Autodidakt eine recht sportive Kollektion und kombinierte alle seine Entwürfe mit Sneakers, so dass die Models nicht nur ihre High-Heels geplagten Füße schonen konnten, sondern auch ein recht urban-futuristischer Gesamteindruck der Looks entstand.
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