Fashion Week 2013 – Tag 2: Marcel Ostertag Fashion Show +++ Patrick Mohr Installation
fp | 07.07.2013   
Fashion Week 2013, Marcel Ostertag Fashion Show, Patrick Mohr Installation, Julian F.M. Stoeckel, Lexy Hell, Matthias Maus, Peyman Amin, Lena Hoschek, Marcel Ostertag, Klaus Wowereit, Rummelsnuff, Jimmy Blue Ochsenknecht, Wilson Gonzales Ochsenknecht, Patrick Mohr, Esther Perbandt, Berlin, Foto, wagg.de
Nach den turbulenten ersten zwei Tagen wurde am Mittwoch ein Gang runtergeschaltet und nur dezent zu den Schauen gegangen. So ging es zunächst wieder ins „Zelt“ zur Marcel Ostertag Show, der eine sehr sinnliche-feminine aber elegante Kollektion präsentierte. Bei Marcel Ostertag trägt die Frau im Sommer 2014 vorwiegend 70er und 80er Jahre inspirierte Schnitte in den Pastellfarben Rose, Creme und Minze und kuul bei der Modenschau des Münchener Modeschöpfers, dass der Designer öfters mal selbst Hand bzw. Fuß anlegt und selbst als Model mitläuft, was vom Publikum dann auch mit reichlich Standing Ovation quittiert wurde und löblicherweise sicherlich auch zum Hierachieabbau zwischen „anonymen Kleiderständer“ bzw. Model und Designer beiträgt.



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Im Anschluss ging es dann ins ehemalige Kaufhaus Jandorf am Weinbergspark zur Installation von Patrick Mohr, der Entwürfe irgendwo zwischen Avantgarde und Streetwear zeigte. Wie immer bei dem "Enfant Terrible der Modeszene" waren die unisex Kreationen zu 90% im Alltag nicht tragbar und eher Kunst oder Kostüm für einen Star Trek-Fantasy Film denn langweilige und banale Mode zum anziehen. Auf jeden Fall ein interessantes Geschäftsmodell Mode zu inszenieren und den schnöden Mammon dann als erfolgreicher Partyveranstalter zu verdienen...

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Kategorie: Lifestyle

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Dienstag ging dann die Kinowoche dezent weiter und bei der Premiere von „Journey to Jah“ stand der Abend schließlich ganz im Zeichen der Rastafari-Culture, Dancehall-Reggae und bösen Battyman Tunes. In der superinteressanten Doku wird der deutsche Reggae Künstler „Gentleman“ mit einer Filmkamera nach Jamaika begleitet und der ganze way of life mit sehenswerten Bildern und O-Tönen festgehalten. Es gibt natürlich unzählige Sonne, Strand und Meer Panoramen zu bestaunen (während es vor dem Kino Katzen und Hunde regnete), auf der Straße ist immer jut Soundsystem-Rave und man kann „Gentleman“ beim zusammenschrauben eines neuen Tracks über die Schultern schauen. Die Doku widmet sich zum Glück aber auch ernsten Themen wie Armut, Umweltverschmutzung, Gewalt oder Homophobie und den Widersprüchen der Rastafari-Religion. So ist „Journey to Jah„ auch nicht nur ein belangloser Rasta/Kiffer-Party Streifen mit chilligen Soundtrack geworden, sondern zeigt auch die Schattenseiten der sonnigen Karibik-Insel auf und hat neben viel Komik auch seine philosophischen Momente.
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Am Dienstag feierte der Agententhriller Bube Dame König As Spion Deutschlandpremiere im Kino International und sogleich lag ein Hauch Hollywood in der Luft, denn nur wenige Stunden zuvor wurde der anwesende Hauptdarsteller Gary Oldman für seine Rolle in dem Film für einen Oscar nominiert. So war der Andrang in der Karl-Marx-Allee natürlich ungewöhnlich groß und die geladenen Gäste mussten im Kino eng zusammenrücken. Der Film basiert auf John le Carrés berühmten Krimi-Roman und spielt während des Ost-West-Konfliktes in den frühen 70ern und handelt kurz zusammengefasst von der Suche nach einem russischen Doppelagenten innerhalb des britischen Geheimdienstes. Mit einem Agententhriller a la James Bond hat Dame König As Spion jedoch wenig zu tun, denn Spannung oder Action ist in dem Streifen noch nicht einmal ansatzweise vorhanden. Stattdessen reiht sich ein Dialog an den nächsten und durch übermäßig viele Protagonisten und einer recht verworrenen Handlung inklusive mehrerer Zeitebenen verliert der Zuschauer auch öfters mal Durchblick. Einzige Lichtblicke des Agententhrillers sind seine grandiose Ausstattung sowie seine grobkörnige Bildsprache die in der Summe ein beängstigend reales Feeling der 70er Jahre einfängt und natürlich der überzeugende Cast rund um den Star-Schauspielstar Gary Oldman. Im Original sind diese zwar wegen des komischen britischen Akzents kaum zu verstehen, aber auch dies wird den hXc Cineasten und/oder Krimi-Fan sicher nicht abschrecken eine Kinokarte zu lösen. Kinostart ist am 2. Februar 2012.
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Es gibt ja nix besseres als Beauty-Youtuber und "Kartoffelsalat"-Darsteller und so wurde letzten Donnerstag natürlich noch bei der Party von Dagi Bee vorbeigeguckt, die im Spindler&Klatt den Launch ihrer neuen Make-up-Linie "Beetique" feierte. Nachdem es atmosphärisch zunächst etwas steif und unnahbar war, brach irgendwann das Influenza-Eis und es wurde noch eine schön wasted "lieber Feste feiern, als feste arbeiten"-Sause der Star-Youtuberin, die angeblich nur mit Instagram 287.000 € im Monat verdient.
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So langsam wird man ja direkt fashion-weak von den redundanten Schauen und Partys, aber zum Glück ist der Modezirkus ja heute vorbei, vorbei, vorbei und es bricht die Zeit des Varieté an: Der "Tarantino des Varietés" Markus Pabst ist am Montag mit einer weltneuen Show im Wintergarten zurück und zu diesem feierlichen Anlass wird mondän der rote Teppich ausgerollt und mit Thomas Hermanns (Quatsch Comedy Club), Helmut Baumann und Sarah Bowden (Gesang), sowie Rummelsnuff (goil!) kann wieder gelacht, geträumt und gestaunt werden und sogar der Maestrao bzw. Pabst himself hat wieder Blut geleckt und wird auf den Brettern die die Welt bedeuten stehen. Wie immer eine magische, mystische oder artistische E-Mail an ferdinand[at]wagg.de getippt und ganz feste die Daumen gedrückt und wem die Glücksfee Fortuna diesmal nicht hold ist, Karten gibt es auch noch hier abzustauben
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Die ganze Woche über war ja tote Hose in der Hauptstadt und gestern waren dann endlich mal wieder 5 Events gleichzeitig. Einer der eher lustigeren Partys am Donnerstag war mit Sicherheit das Opening des Urban Art Museum Generation13 in der Großen Hamburger Straße. Dort in der Galerienmeile hat nicht nur eine Galerie neu eröffnet, sondern das Scheunenviertel hat ein komplettes Museum dazubekommen. Sympathischerweise gibt es im Urban Art Museum keine abstrakte Konzeptkunst wie sonst überall in Mitte anzuschauen, denn der Fundus besteht aus urbanen Kulturgütern wie Sneakers, Skateboards oder Action-Spielfiguren aus den letzten 40 Jahren. Besucher die vor der Wende in einem Nato-Staat aufgewachsen sind werden mit 100 prozentiger Sicherheit das eine oder andere „Aha“-Erlebnis haben und sich sentimental in die späte Kindheit zurückgebeamt fühlen und wenn sie vor hunderten „Planet der Affen“ oder „Kiss“ Action-Spielfiguren stehen, zudem aus dem Staunen nicht mehr rauskommen. An den ganzen kuulen Exponaten merkt man schnell, dass Sammler einfach die glücklicheren Menschen sein müssen und um mal Erich Kästner zu zitieren „…nur wer erwachsen wird und ein Kind bleibt, ist ein Mensch…". In dem Sinne muss des Spielzeug-Sammlers Glück für alle 9 bis 13 jährige die Hölle auf Erden sein, denn im scheinbaren Kinderparadies ist natürlich spielen und das Anfassen der sicherlich nicht billigen Ausstellungsstücke strengstens verboten.
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