Produzentenfest 2013
fp | 14.06.2013   
Produzentenfest 2013, Andreas Dresen, Angela Merkel, Jorge Gonzalez, Till Schweiger, Oskar Roehler, Clemens Schick, David Kross, Franz Dinda, Oliver Berben, Artur Brauner, Alice Brauner, Wilson Gonzalez Ochsenknecht,  Tom Schilling, Nikolai Kinski, Tobias Schenke, Film, Berlin, Foto, wagg.de
Gestern Abend feierten die Filmproduzenten wieder ihr traditionelles Sommerfest im Haus der Kulturen der Welt und diesmal wurde es mit einem kurzen Besuch von Angela Merkel nicht nur richtig staatstragend, sondern auch direkt kontrovers, denn 4 „Femen“ nutzen die Anwesenheit der Kanzlerin und stürmten kurzerhand die Galaveranstaltung um mit nackten Tatsachen für die Freilassung von inhaftierten Gesinnungsgenossinnen in Tunesien zu demonstrieren und zudem ein Zeichen gegen die zunehmende Frauenapartheid in dem islamischen Land zu setzen. Der spektakuläre und sicherlich auch berechtigte Protest wurde jedoch von der Security schnell unterbunden, so dass die meisten Gäste (und ewigen Zuspätkommer ;)) gar nichts davon mitbekamen. Der Einladung der „Allianz Deutscher Produzenten“ folgten wieder zahlreiche namenhafte Schauspieler und man kam sich zuweilen vor wie beim „Deutschen Filmpreis“, mit dem erfreulichen Unterschied, dass es beim Produzentenfest keine ermüdenden LobeshymnenLaudationes und Dankesreden gibt und man dort auch nicht im Smoking oder Galakleid auflaufen muss, sondern alles doch recht casual und relaxt gehalten ist.



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So konnten die Gäste dann entspannt einen Feierabend nach Maß genießen, ein wenig netzwerken und sich kulinarisch verwöhnen lassen und sogar Wettergott Petrus zeigte sich von seiner gnädigen Seite und schenkte den Produzenten auch noch reichlich Sonne für lau…

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Kategorie: Film, Lifestyle

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Gestern Abend ging es mal wieder ins Kino zur Premiere von „Lost Place 3D“. Glücklicherweise war die Uraufführung im Sony Center recht intim gehalten und anstatt schreiender Fans und Fotografen konnte man sich einfach ganz entspannt den deutschen Mystery-Thriller anschauen. Wie der Filmtitel richtig suggeriert ist „Lost Place 3D“ natürlich dreidimensional gedreht und zudem kommt auch noch die neue Surround-Sound-Technik „Dolby Atmos“ zum Einsatz, was beides zusammen kombiniert so authentisch wirkt, als würde man nicht in einem Kinosessel sitzen und sich den Film auf der Leinwand anschauen, sondern irgendwie so, als würde dass alles real neben einen rum passieren. Will man sich nicht einen hirnlosen Action-Streifen antun ist ja bei zu vielen technischen Spielereien in Spielfilmen immer ein wenig Skepsis angebracht, in „Lost Place 3D“ harmoniert der Spagat zwischen Special Effects und der Handlung aber gut. So werden die technischen Möglichkeiten auch nur subtil eingesetzt und mit reichlich Jump-Scare-Horror wird die Spannung immer schön auf und wieder abgebaut, so dass man sich immer mal wieder schön erschrickt wenn zum Beispiel irgendwelche Insekten auf einen zugeflogen kommen oder die Tür hinter einen krachend ins Schloss fällt. Die Handlung ist ganz genretypisch natürlich schwachsinniger Trash, es geht um Radiowellen die Menschen beeinflussen und Händys und Autos zu tödlichen Waffen mutieren lassen und genauso ist auch der Aufbau des Mystery-Streifens recht vorhersehbar.
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So einfach kann es mit der Einführung eines neuen Modelabels gehen: Eine Kollektion entwerfen, ein paar Freunde zur Lauch Party einladen und los geht’s. Das neue Label Propeller, welches sich auf T-Shirts, Tops und Longsleeves spezialisiert hat bestreitet auch gleich unkonventionelle Wege, denn es wird weder eine Sommer- noch eine Winterkollektionen geben, sondern die Entwürfe unterliegen immer bestimmter Kampagnen. Bei der Startkampagne wurde sogleich ein kontroverses Thema ausgewählt, denn auf den Entwürfen sind die Symbole der fünf großen Weltreligionen wie zum Beispiel Davidsterne, Halbmonde und Christenkreuze zu sehen. So heißt die Kampagne denn auch Faith Loves Peace, was übersetzt soviel bedeutet wie: Glaube liebt Frieden. Mit der neuen Propeller–Kollektion kann die religiöse Toleranz seiner Mitmenschen also bestens ausgetestet werden, zu Empfehlen wäre an dieser Stelle ein Spaziergang wahlweise mit einem David-Stern T-Shirt durch Neukölln, oder mit einem Halbmond T-Shirt durch Marzahn. Ob sich bei den stolzen T-Shirt Preisen zwischen 130 und 170 €uro jedoch viele Käufer finden werden, die die Toleranzgrenzen ihrer Mitbürger mal austesten wollen sei dahingestellt, aber hohe Preise müssen sich ja nicht per se negativ auf das Geschäft auswirken. Denn um den gleichen Gewinn zu erzielen müsste zum Beispiel H&M gleich 10 T-Shirts verkaufen - eine ähnliche Kostenstruktur mal angenommen…
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Nach den Absolventen Shows von Esmod und dem Lette-Verein beginnt jetzt auch für die Studenten von Best-Sabel der Ernst des Lebens und Berlin besitzt wieder ein paar ausgebildete Modedesigner mehr. Wie bei Modeschulen-Modenschauen üblich, gab es wieder ein breites Spektrum an unterschiedlichen Styles zu sehen, von Streetware bis Haute Couture war neben den Eltern in der Front Row alles dabei. +++ Die Sozialkomödie Mein Stück vom Kuchen ist eine französische Mischung aus Pretty Woman und Wall Street geworden, worin das aufeinander treffen eines millionenschweren Finanzhais mit einer Putzfrau erzählt wird. Mit viel Komik wird in dem Film gezeigt, wie dabei zwei völlig unterschiedliche Welten aufeinanderprallen, wobei Mein Stück vom Kuchen glücklicherweise nicht zu einer kitschigen Liebesschnulze a la Hollywood-Vorlage Pretty Woman verflacht. Im Gegenteil, es gibt in dem Streifen teilweise massive Systemkritik zu sehen, wobei auch mit drastischer Polemik nicht gespart und eine Art moderner Klassenkampf gezeichnet wird, wo der Raubtierkapitalismus zwar etwas plakativ, aber sicherlich nicht zu Unrecht in der Kritik steht: Man taucht auf der einen Seite in die Welt gieriger und skrupelloser Börsenmakler ein, die per Mausklick Millionen verschieben und dabei auch mal eben 10000 Existenzen vernichten und auf der anderen Seite lernt man die Opfer der Casino-Wirtschaft kennen, die jeden Cent Drei mal umdrehen müssen und kaum ein halbwegs würdevolles Leben führen können. Dabei spart der französische Erfolgsregisseur Cédric Klapisch (Mein Stück vom Kuchen startete im März auf Platz eins der französischen Kinocharts) wenig mit gängigen Klischees vom bösen Kapitalisten (egoistisch, einsam) und der guten Putzfrau (arm aber glücklich), so dass der Film oft etwas überambitioniert und berechenbar wirkt, was jedoch von den hervorragenden Schauspielleistungen der beiden Hauptdarsteller Karin Viard und Gilles Lellouche kompensiert wird. Kinostart: 15.09.2011
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Die Woche wurde auch mal ruhiger angegangen und anstatt mit Karl Lagerfeld Party zu machen ging es ganz entspannt ins Kino. Am Dienstag feierte einmal die Komödie Anleitung zum Unglücklich sein Weltpremiere in der Kulturbrauerei und am nächsten Tag ging es dann zu Am Himmel der Tag ins Babylon. In Anleitung zum Unglücklich geht es ganz klassisch um die Suche nach der großen Liebe fürs Leben. Der Weg der Suche ist natürlich holprig und mit zahlreichen Hindernissen gespickt und bis zum Happy-End des Films hat der Zuschauer natürlich viel zu schmunzeln und zu lachen. Inspiriert ist die Feel-Good-Komödie von dem gleichnamigen Pseudo-Ratgeber des österreichischen Psychologen Paul Watzlawick, nach dessen Thesen man sich bei der Suche zum (Liebes)Glück nur durch die falsche Einstellung zu sich selbst im Wege steht. Um diese negativen Einstellungen zu überwinden muss die Hauptfigur (Johanna Wokalek), die in dem Streifen ein sonderbares Mädchen Mädchen spielt, nicht nur ihre Kindheit aufarbeiten, sondern sich auch aus der dominanten Rolle ihrer Mutter (Iris Berben) lösen. Spontan muss man des Öfteren an Die fabelhafte Welt der Amélie denken, existieren doch in beiden Komödien zahlreiche Parallelen, wie etwa die stilisierten und ein wenig kitschig wirkenden Bilder oder die vielen absurden Momente im Film.
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Ein- bis zweimal im Jahr ist ja Sprechgesang lustig anzuhören und so wurde gestern ganz tight bei der Antilopen Gang vorbeigekiekt, die im Gleisdreieck einen Radio-Gig spielten. Als alter Kulturpessimist war ich auf die pc-Rapper aus Düsseldorf ziemlich gespannt und auch wenn es mal nicht den üblichen „ich bin der kuulste im Ghetto“ / Materialisten Schwachsinns-Rap gab, wurde bei der Antilopengang trotzdem jut ausgeteilt – Konsens blabla braucht ja schließlich kein Mensch. So bekamen zum Beispiel KenFM und Günther GraSS, die alten „Israel-Kritiker“ ey, eine rübergezogen, die überbewertete Uni wurde schön gedisst, bei gefühlt 100% Studi-Quote im Publikum und Deutschrap muss eh sterben - damit wir leben können =D. So muss das auch sein, immer feste druff mit den Knüppel auf die ganzen Opferz und eigentlich hatte nur noch eine Chipstüte gefehlt, dafür gab es aber einen juten Pogo-Mob vor der Bühne und von den Leuten und von der Atmosphäre kam man sich eigentlich auch eher wie auf einem Punk Konzi, als wie bei einem Hip Hop Gig vor. Die Jungs scheinen ja eh die guten alten „Slime“ zu lieben, wo diese andauernd in ihren Lyriks zitiert werden und wer diesen ganzen „Audiolith“-Kram mag, sollte den nächsten Gig unbedingt nicht verpassen - Peace ööhh „den Feind gegenüber ist ein Trennungsstrich zu ziehen – Mao“ =D
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