BC Gallery Opening +++ Vernissage Laurel Holloman +++ Monster Bash 2013
fp | 03.05.2013   
Vernissage Laurel Holloman, Britt Kanja, Hubertus Regout, Isa Gräfin von Hardenberg, Annabelle Mandeng, Ben Tewaag, Monster Bash 2013, Black Flag, Ska P, BC Gallery Opening , Berlin, Foto, wagg.de
Letzte Woche war ja wieder Gallery Weekend in der Hauptstadt und auch als Kunst-Muffel hatte man es irgendwie schwer sich dem ganzen Kultur-Trubel zu entziehen. Neben der ganzen „gegenstandslosen Kunst“ in den etablierten Galerien gab es aber auch ein paar lustige Events, wie zum Beispiel das Opening der BC Gallery auf dem RAW Gelände, wo neben bunter Streetart (Bumblebee, Interesni Kazki, Inti, Jaz, M-City, Moneyless, Sixeart, Sowat & Stinkfish) und Techno auch noch die Gäste schön abgefüllt wurden. Etwas mondäner wurde es dann bei der Vernissage der Amerikanischen Schauspielerin Laurel Holloman, die ihre recht abstrakten Farbflächen Werke dem Kunstpublikum vorstellte. Laurel Holloman, die durch die Fernsehserie "The L World" bekannt geworden ist, verzichtet in ihren großformatigen Gemälden gänzlich auf konkrete Motive und lässt den Betrachter so die Möglichkeit zu beliebiger Interpretation, doch liegen existentialistische Elemente wie Wasser, Luft und Feuer als Inspiration auf der Hand.



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Nach der ungegenständlichen Hochkultur ging es dann weiter zurück in die frühe Jugend zum Monster Bash Festival, wo immer eine bunte Mischung aus alten und neuen Punk Bands aufspielen. So gab es zum Beispiel von den guten alten Black Flag (leider ohne Henry Rollins)



interessanten Geschichtsunterricht auf die Mütze und Ska-P aus Spanien


Ska-P Welcome to Hell - MyVideo

überzeugten mit juten Ska-Punk irgendwo zwischen Manu Chao und den Mighty Mighty Bosstones, wohingegen die debilen Schweden von Bad Religion copy BandMillencollin immer noch genauso schnarchig sind wie früher. Ach ja und Fotos vom Monster Bash 2011 und 2012 gibt es noch hier und hier anzuschauen…

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Kategorie: Lifestyle, Musik

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So wird aus untrendig der neuste Schrei von Morgen: Man lässt sich von der Kittelschürze - dem letzten Bekleidungsrelikt der untergegangenen DDR - inspirieren und kreiert eine Streetware-Kollektion aus Nylon und Buntblumen-Optik im Kittel-Look. Um dann den Retro-Effekt noch weiter zu forcieren lässt man einfach die sexy Essential Agency Models durch die stylische Barbette Bar über den Catwalk tanzen und fertig ist der neue Trend von morgen. Zum Tragen eines TUTU-Kittelschürzen Kleidungsstückes gehört zwar mit Sicherheit eine Portion Mut, denn die Entwürfe sind recht Figur betonend und die Farben knallig grell. Zudem sind ein juveniles Alter, sowie jutes Wetter draußen ;) bestimmt auch nicht verkehrt. Dafür aber werden die Kreationen im 80er Punk/Club-Style das zuweilen angegraute Straßenbild der Hauptstadt mit Sicherheit bunter und lustiger machen. Im Anschluss der Modenschau ging es dann noch weiter ins Cookies zur Dinner-Party des Deutsch Magazin. Dort wurde das Release der 47sten Ausgabe ausgiebig begossen. Das halbe Cookies wurde in der Zwischenzeit umgebaut und nun gibt es dort nicht mehr diese kalte und sterile Hallen-Atmosphäre wie früher, sondern alles wirkt ein wenig überschaubarer und wärmer…
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Bei der Kiezboxgala in Kreuzberg flogen nicht nur die Fäuste, denn vor den Kämpfen gab es noch einen Bonsai Kitten Gig, die mit juten Rockabilly-Punk das Publikum überzeugen konnten.
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Wo ich mindestens 9 Leben hab und natürlich das Mausen nicht sein lassen kann, ging es gestern Abend noch ins Kino zu Bob, der Streuner, ein herzzerreißender Streifen aus England über die Freundschaft zwischen einen Stubentiger und und einen Menschen. Erzählt wird die auf wahren Begebenheiten beruhende Story von einem Heroin-abhängigen Straßenmusiker, der alles verloren hat und durch den positiven Einfluss seines Katers wieder auf den drogenfreien Pfad der Tugend zurückgeführt wird und ein Bestseller über sein Leben auf der Straße geschrieben hat. Als die Leinwand freigegeben wurde, hatte ich zunächst die Befürchtung, dass das Drama in unerträglichen Katzen- und Emokitsch ausarten würde, der Katzen-Film schafft aber den schmalen Grat aus emotionaler Berührung und einer wirklich interessanten und authentischen Story über das Leben am Rande der Gesellschaft.
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Nachdem man sich vom Wochenende endlich regeneriert hatte (wie hält man 12 Tage Berlinale durch?) ging es gestern noch zum „99Fire-Films-Award“, einem Kurzfilm-Wettbewerb, wo im Prinzip jeder (von der Straße) einen 99-sekündigen Kurzfilm einreichen kann und der Siegerfilm von einer Prominenten Jury mit 9999 € prämiert wird und am lustigsten immer die Aftershow-Party ist. Sämtliche Medienschaffenden wurden zwar rigoros von der Award-Zeremonie verbannt, worüber aber nicht wirklich Traurigkeit aufkam, denn jeder der mal so einer drögen Preisverleihung beigewohnt hat weiß, dass man seine Lebenszeit wohl sinnvoller verbringen kann und so ging es stattdessen lieber runter zum Kai-Uwe ins stylische Imperial ein paar Kurze trinken (vielen Dank an dieser Stelle noch mal für die nette Bewirtung :)).
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Letzten Donnerstag stellte ja Jim Jarmusch seinen neunen Kinofilm im Kino International vor und auch wenn das Feuilleton, debile Filmkritiker oder 21 jährige Kunststudenten was anderes erzählen werden, „Only Lovers left Alive“ ist ein eher schwächerer Film des renommierten Independentfilmers geworden. Nach zahlreichen wirklich kuulen Filmen wie „Night on Earth“, „Coffee and Cigarettes“, „Dead Man“ usw. gibt es bei „Only Lovers left Alive“ eine pseudointellektuell dahinplätschernde Vampirgeschichte mit bedeutungsschwangeren Dialogen zu sehen, die weder berührt noch unterhält und bei der ich genauso wie bei „2001: Odyssee im Weltraum“ circa 10 mal eingenickt bin. Only Lovers left Alive ist für einen Kinofilm einfach viel zu „Arty“ und kopflastig geworden und so ziemlich frei von allem was bei Vampir Filmen irgendwie Spaß macht, so gibt es weder schönen Jump-Scare-Horror, noch Action oder gar Splatter und wahrscheinlich ist leider Zielgruppenschrott wie „Twilight“ noch unfreiwillig lustiger anzuschauen als der neue Streifen des Kult-Regisseurs. Trotzdem kam das Publikum nach der Filmvorstellung doch noch auf seine Horrorshock-Kosten, denn die 4 Film-Bands, inklusive des Maestro, spielten noch live im Tresor auf und es bestätigte sich wieder einmal das alte Vorurteil, dass Filmmenschen doch bitte die Finger von Musikinstrumenten und Mikrofonen lassen sollten, denn Jim Jarmusch kann überhaupt nicht singen und seine Band „Sqürl“ klingt wie eine Mischung aus Sonic Youth für arme und einer Schülerband.
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