Therapie- und Partyzentrum Bründel Party@Warschauer Strasse
fp | 08.04.2013   
Privatparty@Warschauer Strasse, Evil Jared Hasselhoff, Oliver Korittke, Rainer Meifert, wagg.de, Foto, Berlin, Therapie- und Partyzentrum Bründel
Da soll mal einer behaupten dass rund um die Partymeile an der Warschauerbrücke nur wild gefeiert und dabei immer nur Unmengen an Alkohol und/oder Rauschgift konsumiert werden. Dass es auch anders geht und man auch ohne Alkohol und körperstimulierende Substanzen Spaß haben kann, demonstrierten letzten Freitag die Gründer der neuen Kampagne Initiative gegen Koma Saufen eindrucksvoll bei ihrer WG-sXe-Geburtstagparty in FreakhainFriedrichshain. Zu launiger Studentenmukke (so wie es sein muss), Chips und Cola wurde bis pünktlich 23:00 Feierabend rauschfrei über die Vorteile eines enthaltsamen Lebens philosophiert und mit der gelebten Abstinenz auch ein Zeichen gegen den sinnlosen Wertezerfall unserer Gesellschaft gesetzt.



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Dazu Geburtstagskind, BWL-Student im dritten Fachsemester und Vorstand des katholischen Studentenbundes sowie Initiator der Initiative Jan H. weltexklusiv zu wagg.de: „Saufen, bis der Notarzt kommt geht ja mal gar nicht? Mit der Kampagne will ich auf die Schattenseiten exzessiven Alkoholmissbrauchs hinweisen. Das Motto fordert junge Menschen im Alter zwischen 17 und 19 auf, sich selbst treu und nüchtern zu bleiben.“ Dem ist natürlich nichts mehr hinzuzufügen, so dass man an dieser Stelle sagen muss Daumen hoch für die wirklich engagierten Initiatoren und den inspirierenden Abend, der sicherlich einige zum Umdenken motiviert und den unbelehrbaren Rauschmenschen zumindest einen gesunden Abend beschert hat. Mehr essentielle Fotos von der nüchternen Sause gibt es übrigens auch hier anzuschauen…

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Kategorie: Lifestyle, Musik

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Nach dem ultimativen wagg.de Kegel-Rave war der Akku leer und es musste die Woche erst einmal regeneriert werden und so ging es am Donnerstag lediglich zur Preview des ARD-Historien-Films Nacht über Berlin in die entspannte Astor Film Lounge. Dort, in den bestimmt kommodesten Kinosesseln der Hauptstadt, wurden die geladenen Gäste dann in die Jahre 1932-1933 zurückgebeamt und in die Zeit versetzt, als in Berlin täglich Straßenschlachten zwischen Kommunisten und Nazis tobten, der Reichstag brannte und die Nationalsozialisten schließlich die Macht im Staate übernahmen. Anlass des TV-Streifens ist der 80ste Jahrestag des Reichstagsbrand, der historisch unbestritten, einen markanten Wendepunkt in der deutschen Geschichte markierte, denn der Brand diente als Anlass die linke Opposition in Deutschland zu inhaftieren und/oder zu ermorden und die Nazi-Diktatur zu errichten. In dem spannenden und interessanten Historien-Drama werden aber zum Glück nicht nur die Historischen Ereignisse aneinandergereiht und abgehakt, wie das zum Beispiel beim Baader Meinhof Komplex der Fall ist, sondern das normale Leben der Menschen und die eher alltäglichen Sorgen stehen im Focus des Fernsehfilms. So werden die damaligen sozialen Gegensätze genauso wie die unterschiedlichen politischen Spektren thematisiert und mit einer tragischen Liebesgeschichte (Anna Loos, Jan Josef Liefers) verknüpft.
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Der Berliner Filmproduzent Artur „Atze“ Brauner ( „Hitlerjunge Salomon“) ist auch mit 93 Jahren noch nicht in Rente, sondern stellte bei der Deutschlandpremiere von Wunderkinder seinen neusten Film vor, den er zusammen mit seiner Tochter Alice Brauner produziert hat. Wie bei Artur Brauners letzten Filmen auch, geht es bei Wunderkinder um die Auseinandersetzung mit den Verbrechen des NS-Regimes, diesmal um den Holocaust aus der Sicht von Kindern. Inhaltlich geht es dabei um das Überleben bzw. nicht-Überleben zweier musikalisch hochbegabter jüdischer Kinder in der Ukraine. Zwar ist das Weltkriegsdrama durchaus spannend, sehenswert und sicherlich auch ein wichtiger Film geworden, trotzdem gibt es in Wunderkinder auch Defizite: Die wären vor allem die teilweise wie aufgesagt wirkenden Dialoge, übermäßiges Betroffenheitskino und eine nicht wirklich innovative Handlung. Die bewegende Musik im Film und Liedermacher Konstantin Wecker in seiner Rolle als teufliSScher SS-Scherge können die Schwächen des Films jedoch hinreichend kompensieren. Kinostart ist am 6. Oktober 2011.
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Oh my god! - wo soll das alles nur enden, wenn die Woche immer so RocknRoll anfängt wie der gestrige Abend: Im Anschluss eines kurzen Headliner-Announcement vom Lollapalooza-Festival gab es noch einen hammer Wohnzimmer-Gig von Boys Noize, der bei jedem Musikfreund die Endorphine nur so sprudeln ließ, jeder Griff in die Pladden-Kiste ein Hit und jeder Übergang natürlich perfekt gemixt, so dass jut put your hands up - Ekstase angesagt war und ich nostalgisch an den legendären Stattbad-Gig (the kids want techno =D) vor circa 2 Jahren denken musste.
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Meistens sind Deutsche Filme ja belanglose Komödien a la Mathias SchweigerSchweighöfer oder möchtegern-künstlerische Milieustudien , wo es aber meist zu viel Konsens und zu wenig radikale Konsequenzen zu sehen gibt. Erstere sind meist ein billiger Abklatsch von US-Produktionen und bei letzteren dreht es sich in der Regel um die ewig gleichen Themen Migration, Ostdeutschland, Neonazis oder WW2. Ausnahmen bestimmen ja bekanntlich die Regel und den Advocatus Diaboli muss ich hier mal für die beiden oben genannten Filme machen, die gestern und letzte Woche in der Hauptstadt Premiere feierten und wirklich sehenswert sind. Gleich zum Wochenanfang ging es zunächst zu Schoßgebete, die Verfilmung von Charlotte Roche neuen Roman und diesmal geht es im Gegensatz zum letzten Mal bei Feuchtgebieten nicht mehr ausschließlich um Sex, Sex und Sex sowie Körperausscheidungen, sondern um Sex, Anal-Würmer, Brustgrößenkomplexe =D und zahlreiche andere lustige Neurosen. „Schoßgebete“ ist aber eigentlich weniger eine Fortsetzung vom pubertären „Feuchtgebiete“, sondern es gibt in dem Streifen eine richtig ernste Tragödie, so dass der Film eine Mischung aus Psycho-Komödie und Drama ist. Dank einer wirklich grandios aufspielenden Hauptdarstellerin Lavinia Wilson schafft der Streifen aber diesen schwierigen Spagat zu meistern und auch die visuelle Umsetzung sowie
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Nach dem ganzen Hedonismus, Instafame und rosa-roter Scheinwelt bei der Fashion-Week, war es dann auch wieder Zeit für etwas Blut, Schweiß und Heavy Metal. So wurde letzten Donnerstag bei der Record Release Party von Kreator im "Krieg & Frieden" vorbeigeguckt, endlich mal wieder normale Menschen sehen und handgemachte Männermusik hören. Als Teenager, als man noch Teil einer Jugendbewegung war, hab ich ja nur sXe Hardcore gehört =D und so „Dorf-Spakko“-Mukke komplett abgelehnt und natürlich aus ganzen Herzen gehasst. F*ck the Kidz und total verblendet und ignorant so eine dumme Einstellung, weil ich von dem Gig und der Band ziemlich beeindruckt war und „Kreator“ gab es ja damals auch schon, back in the days.
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