99 Fire Films Awards 2013
fp | 15.02.2013   
99 Fire Films Awards 2013: Natalia Avelon, Oliver Rath, Wilson Gonzales Ochsenknecht, Jan Luckenbill, Ivan Strano, Jan-Henrik M. Scheper-Stuke, Frank Kessler, Tobias Schenke, Rainer Meifert, Katie Pfleghar, Betty Arnheim, Berlinale, 2013, Berlin, Foto, wagg.de
Die Berlinale neigt sich langsam dem Ende zu und viele kriechen nach unzähligen Partys und Premieren mehr oder weniger auf dem Zahnfleisch, da ging es am Donnerstagabend noch einmal zu einem schönen Berlinale Klassiker, dem 99 Fire Films Awards 2013. Beim „99 Fire Films Award“ werden 99 Sekunden lange Kurzfilme zu einem vorgegebenen Thema prämiert, die innerhalb von 99 Stunden (4 Tage und 39 Sekunden) produziert und abgedreht sein müssen. In der Regel drehen ja nur noch Filmstudenten Kurzfilme um vor allem ihre Fähigkeiten zu demonstrieren und sich einen Namen in der Filmindustrie zu machen und zu dem bieten Kurzfilme ja auch die Möglichkeit ohne finanziellen Druck zu experimentieren. Abgesehen von den teilnehmenden Filmstudenten wirkt der 99 Fire Films Award aber überhaupt nicht so „studentesk“, im Gegenteil, es gibt viele illustre Gäste aus dem Filmbusiness und eine recht prominent besetzte Jury (u.a. Ursula Karven, Kai Wiesinger, Sonja Kirchberger, Kostja Ullmann und Bettina Zimmermann). Diese hatte dann die Qual der Wahl aus über 5000 (!) Einsendungen 4 Filmchen zu prämieren.



99 Fire Films Awards 2013: Natalia Avelon, Oliver Rath, Wilson Gonzales Ochsenknecht, Jan Luckenbill, Ivan Strano, Jan-Henrik M. Scheper-Stuke, Frank Kessler, Tobias Schenke, Rainer Meifert, Katie Pfleghar, Betty Arnheim, Berlinale, 2013, Berlin, Foto, wagg.de
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Gelohnt hat es sich Teilnahme an dem Award für die Produzenten des folgenden Kurz-Streifens



denn sie konnten mal eben 9999 € einstreichen. Die Award-Show hielt sich mit circa 90 Minuten Dauer ziemlich im Rahmen und quälende Anekdoten oder missglückte Scherze gab es von den Moderatoren auch kaum und im Anschluss stießen dann noch die traurigen Verlierer mit den glücklichen Gewinnern ausgelassen an und wie bei jeder Berlinale-Party wurde noch gefeiert als gebe es kein morgen danach…

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Kategorie: Film, Lifestyle

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Gestern Abend wurden die glücklichen Gewinner der Bench Self Made Campaign gekürt und so gab es anstatt Sommerloch launigen BumBum sowie eisgekühlte Getränke und das alles auch noch unter freien Himmel. Fazit: Feierabend nach Maß! +++ Bereits letzten Mittwoch feierte die französische Kifferkomödie Paulette Premiere im Kino International und eben traf die traurige Nachricht ein, dass die Hauptdarstellerin "Bernadette Lafont„ gerade verstorben ist. Die Nachricht wirkt umso verstörender, da die französische Schauspielerin als „Paulette“ wie das blühende Leben wirkte und ihre Rolle mit erfrischend viel Charme und tollen Schauspiel ausfüllte. In dem wenig politisch korrekten Streifen geht es um Altersarmut, das trostlose Leben in den „Banlieues“ und das umtriebige Leben als Drogendealerin im letzten Lebensabschnitt.
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Techno is not a Crime und so ging es letzten Mittwoch noch zur Uraufführung der Techno-Thriller-Amazon-Prime-Serie Beat, die im Kraftwerk Premiere feierte. Die erste Folge, die gescreent wurde, war dann eher ambivalent, die Berliner Party-Szene dient als Kulisse für einen Psychothriller in dem es um Organ- und Waffenhandel geht und einige Raver aus dem Leben scheiden müssen, aber zu viel, soll hier nicht gespoilert werden. Am besten gefallen hatte mir der souverän aufspielende Cast (u.a. Jannis Niewöhner, Karoline Herfurth, Christian Berkel, Alexander Fehling, Kostja Ullmann), der düstere Look und die wasted Partyszenen, wo ständig geballert und gesext wird, aber das kann man auch selber jede Woche irgendwo auf einem Rave erleben. Eher boring und unglaubwürdig fand ich den ganzen Rest der Handlung, wo es um Geheimagenten, Mafia und böse Verschwörungen geht, so dass ich die zweite Folge dann auch direkt geschwänzt hatte, no binge-watching letzten Mittwoch =D…
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Gestern Abend war mal wieder Kino angesagt und es ging zur Premiere von “Ummah - Unter Freunden“. Der arabische Begriff „Umma“ bezeichnet die religiöse Gemeinschaft der Muslime und in dem Debütfilm von Cüneyt Kaya geht es dann auch um islamische Lebensweisen in Deutschland und spielt in Neukölln. Kontroverse Themen wie Islamismus, Migrantenkriminalität, Islamkritik, ein sich quer durchs Land mordender Verfassungsschutz sowie eine Portion Rechtsradikalismus werden dabei in einem Topf verrührt und alles wird wild miteinander vermischt. Bei der Themenvielfalt nimmt der Streifen dann wenig Rücksicht auf politisch korrekte Befindlichkeiten, zum Beispiel wird die Kopftuchproblematik oder die religiöse Intoleranz im Islam angerissen, wirklich neue Erkenntnisse in Bezug zur aktuellen Islamdebatte werden aber nicht aufgezeigt. So wirkt der Streifen dann ein wenig wie eine Spielfilm-Talkshow, wo die Pro- und Contra Argumente nur so hin und herfliegen, wobei aber auf eine klare Position oder eine wertende Aussage verzichtet wird. Interessant und authentisch dabei die Skizzierung des muslimischen Milieus, die zahlreichen Culture-Clash-Szenen, weniger die verschwörungstheoriedurchzogene Darstellung des Verfassungsschutzes, welche den Film dann auch völlig unnötig in die Länge zieht. Der Cast agiert in dem Streifen weites gehend souverän, wobei aber Hauptdarsteller Frederik Lau auch mal eine andere Rolle als den lakonisch-verpeilten Bauchmenschen spielen könnte.
99 Fire Films Awards 2013: Natalia Avelon, Oliver Rath, Wilson Gonzales Ochsenknecht, Jan Luckenbill, Ivan Strano, Jan-Henrik M. Scheper-Stuke, Frank Kessler, Tobias Schenke, Rainer Meifert, Katie Pfleghar, Betty Arnheim, Berlinale, 2013, Berlin, Foto, wagg.de
Letzten Donnerstag wurde mal geschaut was in good-old +Berg so geht und am frühen Abend dem Chalet ein Besuch abgestattet. In dem neuen Club der Bar25/Kater-Macher ging es beim Bordel des Arts Opening dann auch jut ab und es wurde mitten in der Woche schön durchgefeiert als gebe es keinen Morgen danach. Bei den Bordel des Arts Events wird ja nicht nur simpel das Tanzbein geschwungen, sondern so wie es sein muss, Party mit unterschiedlichen Kunstformen verknüpft, denn was gibt es langweiligeres als Vernissagen auf denen nur ein Künstler präsentiert wird und die Leute debil mit ihren Sektgläsern vor der abstrakten Selbstzweck-Kunst stehen. So hingen dann von der Nachtleben-Fotografin Katharina Bremer aka Kat Voltage nicht nur ein paar stylische und artige Fotos an den Wänden, sondern sie stellte auch ihr neues Band-Projekt TOY (Two Of You) live vor. Gänzlich ohne Atomstrom auskommend gab es einen kuulen Wohnzimmer-Gig mit Mukke irgendwo zwischen Singer-Songwriter und einer Prise Punk auf die Ohren.
99 Fire Films Awards 2013: Natalia Avelon, Oliver Rath, Wilson Gonzales Ochsenknecht, Jan Luckenbill, Ivan Strano, Jan-Henrik M. Scheper-Stuke, Frank Kessler, Tobias Schenke, Rainer Meifert, Katie Pfleghar, Betty Arnheim, Berlinale, 2013, Berlin, Foto, wagg.de
In der Prince Charles Bar gab es gestern mal keine innovativen Club-Tunes auf die Ohren, sondern solider Texas-RocknRoll von den Boss Hoss rockte das Haus am Moritzplatz. Anlass für den Stilbruch war die Launch-Party für die neue Zocker-Konsole Vita, so dass die gerade regenerierte Berlinale-Leber von den meisten geladenen Gästen berlinstyle schon am Dienstag wieder ruiniert war ;). Die Konsole von Sony gibt es ab heute weltweit zu kaufen und Clou der Vita ist ihr kompaktes Taschenformat und ihr Touchscreen-Display, so dass man wie früher beim Game Boy auch unterwegs zocken kann. Zudem kann man mit der Vita auch Filme anschauen, Mukke hören und im Internet surfen. Bis auf telefonieren also im Prinzip alles was ein Smartphone oder iPad auch kann. So wird es mit Sicherheit nicht uninteressant wer sich auf dem Markt letztendlich durchsetzt, zumal die Welt der Videospiele von Smartphones und Tablets gerade umgekrempelt wird… Mehr Fotos von der Boss Hoss Record Release Party letztes Jahr im Whitetrash gibt es übrigens noch hier anzuschauen http://www.wagg.de/blog.php?id=306&action=detail&action1=neu
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