Premiere Quellen des Lebens
fp | 07.02.2013   
Premiere Quellen des Lebens, Lisa Smit, Oskar Roehler, Tom Tykwer, Nina Eichinger, Jürgen Vogel, Wilson Gonzales Ochsenknecht, Thomas Heinze, Rolf Zacher, Meret Becker,  Eva-Maria May, Berlin, Foto, wagg.de
Heute startet ja offiziell wieder der Film-Wahnsinndie Berlinale und enthusiastische Cineasten können ihrer Lieblings-Passion nachgehen und sich theoretisch hunderte Filme anschauen. Einen schönen Vorgeschmack auf die Filmfestspiele gab es aber bereits am Dienstagabend, als der neue Oskar Roehler Film mit dem Titel Quellen des Lebens glamourös Premiere im schnieken Delphi Filmpalast feierte. Die letzten „Roehler“-Filme wurden ja vom Feuilleton zu Recht ziemlich verrissen, mit Quellen des Lebens ist dem Regisseur aber endlich wieder ein toller uns absolut sehenswerter Film gelungen. In dem 174 Minuten langen epochalen Streifen erzählt der Filmemacher kurzerhand seine eigene Familiengeschichte über 3 Generationen lang hinweg und damit parallel auch die historische Entwicklung der alten Bundesrepublik vom Wirtschaftswunderland in den frühen 50ern bis hin zur Flower-Power Zeit in den späten 60ern.



Premiere Quellen des Lebens, Lisa Smit, Oskar Roehler, Tom Tykwer, Nina Eichinger, Jürgen Vogel, Wilson Gonzales Ochsenknecht, Thomas Heinze, Rolf Zacher, Meret Becker,  Eva-Maria May, Berlin, Foto, wagg.de
Premiere Quellen des Lebens, Lisa Smit, Oskar Roehler, Tom Tykwer, Nina Eichinger, Jürgen Vogel, Wilson Gonzales Ochsenknecht, Thomas Heinze, Rolf Zacher, Meret Becker,  Eva-Maria May, Berlin, Foto, wagg.de
Premiere Quellen des Lebens, Lisa Smit, Oskar Roehler, Tom Tykwer, Nina Eichinger, Jürgen Vogel, Wilson Gonzales Ochsenknecht, Thomas Heinze, Rolf Zacher, Meret Becker,  Eva-Maria May, Berlin, Foto, wagg.de
Premiere Quellen des Lebens, Lisa Smit, Oskar Roehler, Tom Tykwer, Nina Eichinger, Jürgen Vogel, Wilson Gonzales Ochsenknecht, Thomas Heinze, Rolf Zacher, Meret Becker,  Eva-Maria May, Berlin, Foto, wagg.de
Zwar fehlt in der Familienchronik jegliche „Suspense“, was jedoch überhaupt nichts macht, da vor allem Atmosphäre, Humor und Cast (u.a. Jürgen Vogel, Moritz Bleibtreu, Meret Becker, Wilson Gonzales Ochsenknecht, Kostja Ullmann, Rolf Zacher u.v.m.) des Films mehr als gelungen sind, so dass in den fast 3 Stunden wirklich Null Langweile aufkommt. Im Gegenteil, eine amüsante „Aha“-Szene folgt der nächsten und zeigt in nostalgischen Bildern auf, wie wir gesellschaftlich wurden was wir heute sind. Lustig dabei die 68er-Mutter-Komplex-Neurose des Regisseurs, die sich ja bereits durch mehrere Filme des Filmschaffenden zieht und auch im aktuellen Werk wieder thematisiert wird. Quellen des Lebens startet am 14.02. bundesweit in den Kinos.



Nach dem Film ist ja selten vor der Party, da 9 von 10 NetzwerkpartysFilmpartys in der Regel ziemlich boring sind, aber auch in diesem Punkt wurden am Dienstagabend noch Akzente gesetzt, denn die Sause fand im neuen Pret a Diner in der Nähe des Nordbahnhofs statt, wo wegen der kuulen Location gleich beste Stimmung entstand…

Premiere Quellen des Lebens, Lisa Smit, Oskar Roehler, Tom Tykwer, Nina Eichinger, Jürgen Vogel, Wilson Gonzales Ochsenknecht, Thomas Heinze, Rolf Zacher, Meret Becker,  Eva-Maria May, Berlin, Foto, wagg.de
Premiere Quellen des Lebens, Lisa Smit, Oskar Roehler, Tom Tykwer, Nina Eichinger, Jürgen Vogel, Wilson Gonzales Ochsenknecht, Thomas Heinze, Rolf Zacher, Meret Becker,  Eva-Maria May, Berlin, Foto, wagg.de
Premiere Quellen des Lebens, Lisa Smit, Oskar Roehler, Tom Tykwer, Nina Eichinger, Jürgen Vogel, Wilson Gonzales Ochsenknecht, Thomas Heinze, Rolf Zacher, Meret Becker,  Eva-Maria May, Berlin, Foto, wagg.de
Premiere Quellen des Lebens, Lisa Smit, Oskar Roehler, Tom Tykwer, Nina Eichinger, Jürgen Vogel, Wilson Gonzales Ochsenknecht, Thomas Heinze, Rolf Zacher, Meret Becker,  Eva-Maria May, Berlin, Foto, wagg.de
hier gehts zur Fotogalerie


Kategorie: Film

Premiere Quellen des Lebens, Lisa Smit, Oskar Roehler, Tom Tykwer, Nina Eichinger, Jürgen Vogel, Wilson Gonzales Ochsenknecht, Thomas Heinze, Rolf Zacher, Meret Becker,  Eva-Maria May, Berlin, Foto, wagg.de
Seit gestern ist die Friedrichstrasse in Berlin-Mitte um eine Shoppingadresse reicher geworden, denn in die Nummer 88-89 ist der 60igste Esprit Store in Berlin eingezogen. Auf 3 Etagen inklusive reichlich Kalifornischen Flair kann nun die aktuelle Esprit-Kollektion erworben werden, die natürlich gewohnt casual ausgefallen ist. Das musste natürlich feierlich zelebriert werden und so kamen die geladenen Gäste nicht nur in den Genuss von saisonalem Finger-Food und reichlich Sekt, sondern auch der Stil vor Talent-Gründer Oliver Koletzki spielte mit Fran u.a. den Sommerhit Hypnotized live.
Premiere Quellen des Lebens, Lisa Smit, Oskar Roehler, Tom Tykwer, Nina Eichinger, Jürgen Vogel, Wilson Gonzales Ochsenknecht, Thomas Heinze, Rolf Zacher, Meret Becker,  Eva-Maria May, Berlin, Foto, wagg.de
Nach 3 unendlichen Tagen Familienidylle, Besinnlichkeit und Foodporn musste auch mal wieder der Braindrain gestoppt und etwas gegen das Kultur-Defizit unternommen werden und so wurde bei sibirischen Temperaturen dezent im Admiralspalast vorbeigeschaut, wo das Rhythmus-Musical Stomp am 27.12. Uraufgeführt wurde. Stomp ist eine Art Perkussion-Band aus England, die mit Alltagsgegenständen wie Besenstielen, Gummireifen, Streichholzschachteln, Mülleimern et cetera pp im MacGyver-Style Geräusche erzeugt und dabei eine wilde Performance-Show aufführt. Ich war dann ziemlich gespannt und zugegeben etwas skeptisch auf die Combo ohne Gesang und traditionelle Instrumente und kaum zu glauben, es machte direkt Spass dem launigen Noise-Ensemble zuzuschauen und wie bei der guten alten Rocky Horror Picture Show (kommt übrigens im März wieder in den Admiralspalast :)) war dann das Publikum auch Teil der Show und klatschte die ganze Zeit ordentlich im Rhythmus mit. Neben den interessanten Beats gibt es auf den Brettern die die Welt bedeuten auch noch eine sehr sehenswerte Bühnenshow, die zeigte, dass auch ohne Worte eine Geschichte durch Trommeln, Stampfen oder Schnipsen unterhaltsam erzählt werden kann. Die Trommler stellten dabei von kühl, creepy bis tollpatschig unterschiedliche Charaktere dar, so dass nicht nur der Boden, sondern auch die Lachmuskeln ordentlich mitvibrierten. Bei Stomp gibt es nun nicht unbedingt staatstragende und subventionierte Hochkultur a la Bayreuther Festspiele oder so anzuschauen, dafür aber ein originelles und irgendwie archaisches Spektakel, wovon man sich zum Beispiel hier sehr schön überzeugen kann und aus der Hauptstadt sind die Rhythmus-Experten auch schon wieder ausgeflogen, aber für die treuen wagg.de-Leser in Bremen, Chemnitz, Braunschweig und Duisburg jibt es noch exklusiv Tickets hier...
Premiere Quellen des Lebens, Lisa Smit, Oskar Roehler, Tom Tykwer, Nina Eichinger, Jürgen Vogel, Wilson Gonzales Ochsenknecht, Thomas Heinze, Rolf Zacher, Meret Becker,  Eva-Maria May, Berlin, Foto, wagg.de
Wo es im Leben ja nie Happyends und so gibt, ging es gestern Abend mal wieder ganz kitschig ins Kino. Auf großer Leinwand feierte LenaLove Berlin-Premiere, was mal eine gute Gelegenheit war, dem deutschen Filmnachwuchs über die Schulter zu schauen. Ganz zeitgemäß drehte sich in dem ambitionierten Eifersuchts-Drama dann auch alles um das Lebensgefühl der Social Media-Generation, um Cybermobbing, Fakeprofile, virtuellem Lifestyle, das mit klassischen Adoleszenz-Themen wie erste Liebe, Herzschmerz und Identitätsproblemen vermengt wird. Dabei besticht der Film durch eine schön düstere Atmosphäre, einen überzeugend aufspielenden Cast (u.a. Emilia Schüle, Kyra Sophia Kahre, Sina Tkotsch, Jannik Schümann), die Teenager werden zum Glück recht authentisch inszeniert, ohne etwa peinliches Jugendsprech oder klischeehaftes rumgeskate und last not least durch die riesigen Reh-Kulleraugen von Emilia Schüle, die einen gefühlt alle 3 Minuten in Großaufnahme sentimental in die Augen blicken.
Premiere Quellen des Lebens, Lisa Smit, Oskar Roehler, Tom Tykwer, Nina Eichinger, Jürgen Vogel, Wilson Gonzales Ochsenknecht, Thomas Heinze, Rolf Zacher, Meret Becker,  Eva-Maria May, Berlin, Foto, wagg.de
Das Alter ist bekanntlich unheilbar und so hat Dieter Hallervorden schon wieder einen neuen Kinofilm gedreht. Ostfriesisch für Anfänger nennt sich das gute Stück Zelluloid und ist ein Statement zur „Willkommenskultur“ respektive „Migrationskrise“ des Kult-Stars. In dem Streifen treffen Asylsuchende auf Ostfriesen, was natürlich für ordentlich Culture-Clash und Konflikten an der Waterkant sorgt. Zum Glück ist das polarisierende Thema recht gut umgesetzt, es wird nicht zu krass schwarz-weiss gemalt und die Komödie ist auch nicht zu klamaukig inszeniert und abgesehen von dem Integrationsthema ist „Ostfriesisch für Anfänger““ auch eine lustige Ostfriesen Dorfposse.
Premiere Quellen des Lebens, Lisa Smit, Oskar Roehler, Tom Tykwer, Nina Eichinger, Jürgen Vogel, Wilson Gonzales Ochsenknecht, Thomas Heinze, Rolf Zacher, Meret Becker,  Eva-Maria May, Berlin, Foto, wagg.de
Die Vergangenheit holt einen immer ein und so wurde am Donnerstag ganz nostalgisch bei der Lommbock Premiere vorbeigeguckt. Auf den zweiten Teil des Kiffer-Kultfilms war ich als passionierte Nutzpflanzen-Liebhaberin natürlich gespannt wie ein Flitzebogen, schließlich ist ja schon etwas Gras über den ersten Part gewachsen, der anno 2001 erschien. Zunächst wurde es im Sony-Center aber erst mal direkt glam und bling-bling und die Hauptdarsteller, bestehend aus Lucas Gregorowicz, Moritz Bleibtreu, Alexandra Neldel und Wotan Wilke Möhring, wurden mit reichlich Blitz, Licht und Gewitter empfangen und als der Streifen nach dem ganzen Star-Rummel endlich freigegeben wurde, gab es ordentlich Lach- und natürlich noch viel mehr Backflashs auf die Synapsen: Aus „Lammbock“ wurde „Lommbock“ und aus den beiden Freunden, die in Teil 1 noch Eigenanbau und den Verkauf der Jacobs Krönung des THC betrieben, wurden nun biedere Familienväter und versnobte Geschäftsmänner.
follow us on instafame :)