Preview Nacht über Berlin
fp | 01.02.2013   
Preview Nacht über Berlin, Jürgen Tarrach, Franz Dinda, Claudia Eisinger, Anna Loos, Jan Josef Liefers, Berlin, Foto, wagg.de
Nach dem ultimativen wagg.de Kegel-Rave war der Akku leer und es musste die Woche erst einmal regeneriert werden und so ging es am Donnerstag lediglich zur Preview des ARD-Historien-Films Nacht über Berlin in die entspannte Astor Film Lounge. Dort, in den bestimmt kommodesten Kinosesseln der Hauptstadt, wurden die geladenen Gäste dann in die Jahre 1932-1933 zurückgebeamt und in die Zeit versetzt, als in Berlin täglich Straßenschlachten zwischen Kommunisten und Nazis tobten, der Reichstag brannte und die Nationalsozialisten schließlich die Macht im Staate übernahmen. Anlass des TV-Streifens ist der 80ste Jahrestag des Reichstagsbrand, der historisch unbestritten, einen markanten Wendepunkt in der deutschen Geschichte markierte, denn der Brand diente als Anlass die linke Opposition in Deutschland zu inhaftieren und/oder zu ermorden und die Nazi-Diktatur zu errichten. In dem spannenden und interessanten Historien-Drama werden aber zum Glück nicht nur die Historischen Ereignisse aneinandergereiht und abgehakt, wie das zum Beispiel beim Baader Meinhof Komplex der Fall ist, sondern das normale Leben der Menschen und die eher alltäglichen Sorgen stehen im Focus des Fernsehfilms. So werden die damaligen sozialen Gegensätze genauso wie die unterschiedlichen politischen Spektren thematisiert und mit einer tragischen Liebesgeschichte (Anna Loos, Jan Josef Liefers) verknüpft.



Preview Nacht über Berlin, Jürgen Tarrach, Franz Dinda, Claudia Eisinger, Anna Loos, Jan Josef Liefers, Berlin, Foto, wagg.de
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Nacht über Berlin wird am 20. Februar um 20:15 im ersten Deutschen Fernsehen ausgestrahlt und zählt sicherlich zu den besseren TV-Produktionen der letzten Jahre und ist durchaus auch für diejenigen sehenswert, die den ganzen "Nazi-Kram" nicht mehr hören und sehen können, denn es wird ja nicht nur deutsche, sondern auch die turbulente Berliner Geschichte der 20er und 30er Jahre erzählt, die man auch heute, wenn man zum Beispiel einmal durchs alte Scheunenviertel spaziert, noch sehr gut erahnen kann…

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Kategorie: Film

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Da soll einmal jemand behaupten, im Studium würde nur stupide gepaukt und auf das öde Berufsleben vorbereitet. Zumindest bei den Künstler-Kommilitonen von der UDK ist das Studium wohl die schönste Zeit im Leben, denn diese veranstalten einmal im Jahr die wohl bunteste Studi-Sause der Hauptstadt - den Zinnober Maskenball. Abseits tumber Erstsemester Debatten wird im Audimax richtig Gas gegeben und ausgiebig Party gemacht. Tip: Früh kommen, wenn man nicht über einen Zaun und dann durch ein Klofenster klettern willen, aber das gehört ja zum wilden Studi-Lifestyle eigentlich dazu...
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Das Berlin das Kingston von elektronischer Musik ist, ist ja nun nicht so das mega Geheimnis, man kann eigentlich zu jeder Uhrzeit, sieben Tage die Woche, irgendwo raven und abfeiern gehen. Das diesen Samstag aber der Release von zwei Alben parallel gefeiert wird, auf die ich beide ziemlich gespannt bin, hat man aber, denk ich, auch nicht alle Tage. Einmal wird der neue Release von Florian Meindl in der Arena begossen und bei der Record Release Party vom guten alten Phonique werden auf jeden Fall auch jut die Bässe knallen und das Konfetti durch das House of Weekend fliegen. Wer schon länger als ein halbes Jahr feiern geht, wird „Phonique“ sicherlich von 10.000 Partys von früher kennen, oder sich vielleicht an seinen zeitlosen Hit-Klassiker The Red Dress von anno 2004 erinnern und darüber sinnieren, wie doch die Zeit vergeht, Kinners. Aber die magische Kombination aus altem und neuen ist doch immer die beste Inspiration und so wird die neue Platte schön old-school im guten alten Weekend gefeiert, der ja, back in the days, auch mal bessere Tage gesehen hatte. Wenn du am Samstag nun die ganze Nacht auf der exklusiven Gästeliste erscheinen möchtest, direkt über Los ziehen und dich natürlich zu gepflegten House-Tunes ausschütteln willst, tippe schnell eine elektronische Nachricht an ferdinand[at]wagg.de und drücke janz feste die Daumen. Der oder Die glückliche Gewinner/innen werden natürlich, wie immer, rechtzeitig benachrichtigt und wem Fortuna diesmal leider nicht hold ist, trotzdem hin da, be there or be square...
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Die guten alten Ramones sind ja nicht nur seit Ewigkeiten aufgelöst (seit anno 1996) sondern haben nach einem bewegten Leben bis auf Tommy Ramone auch physisch schon lange das zeitliche gesegnet und leben nun nur noch in den Herzen ihrer Fans und im einzigen Ramones Museum der Welt weiter. Auch dieses ist nicht mehr das jüngste und feierte am Samstag seinen fünften Geburtstag. Grund genug endlich mal im Museum der New Yorker Punk Rockstars in Mitte vorbeizuschauen, zumal die Exponate mal ein guter Kontrast zur ewig langweiligen Konzeptkunst rund um die Galeriemeile in der Auguststraße sind und an dem Abend auch noch die juten Kotzreizich glaub ich kotz gleich ohne Atomstrom aufspielten. Aber auch die urigen Ausstellungsstücke im Museum lassen sich sehen, werden doch zum Beispiel getragene Hosen, Sneakers und T-Shirts mit hoffentlich der original DNA von den Band Membern ausgestellt und auch kuul die ausgestellten alten Vinyl Scheiben, die man aber für gar nich so teuer hier bekommt, so dass man zuhause direkt sein eigenes Ramones Museum aufmachen könnte ;)
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Da wird sich der Computer-Hersteller Apple sicherlich freuen, denn mit dem Film i phone you bekommt Product–Placement wohl eine eigene Dimension, wird doch der Film direkt nach dem Smartphone benannt und spielt zudem das Telefon von Apple eine tragende Rolle in dem Film. Erzählt wird die interessante Geschichte einer Fernbeziehung zwischen China und Berlin in Zeiten des World Wide Web, die über virtuelle Kommunikation über ein iphone aufrechterhalten wird und die im realen Leben dann scheitert, als die räumliche Distanz aufgehoben wird und beide sich in Berlin treffen. Rausgekommen ist bei i phone you eine Art Globalisierungskomödie, die sowohl in China als auch in Deutschland spielt, in der Chinesisch, Englisch und Deutsch gesprochen wird und die mit afrikanischem Hip Hop aus Mali unterlegt ist. Dabei wird natürlich mit Klischees nur so um sich geschmissen, China wird völlig Konträr zu gängigen Vorstellungen eines 3.Weltlandes dargestellt, wohingegen Berlin mit türkischen Taxifahrern, polnischen Bauarbeitern und vietnamesischer Blumenmafia fast wie eine Karikatur wirkt. Das tut der guten Unterhaltung aber keinen Abbruch und lässt den Zuschauer vielleicht bestehende Vorurteile hinterfragen. Das Drehbuch stammt von Wolfgang Kohlhaases (u.a. Sommer vom Balkon, Die Stille nach dem Schuss) der bei der Berlinale gerade mit einem Bären für sein Lebenswerk ausgezeichnet wurde und in den Hauptrollen sind es Florian Lukas und Jiang Yiyan zu sehen. Ab 26.05.2011 im Kino
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Letzte Woche wurde mal ein Gang runtergeschaltet und eine Kinowoche eingelegt. So ging es am Dienstag ganz cineastisch zur Uraufführung von Das kalte Herz, eine Verfilmung von Wilhelm Hauffs märchenhafter Erzählung von anno 1827, mit denen die meisten wohl im Deutsch-Unterricht gequält wurden. „Das kalte Herz“ erinnert natürlich latent an den „Faust“, es geht um einen Packt mit dem Teufel und den Verkauf der Seele respektive des Herzens für Geld, Macht und Ruhm. Nicht nur die Erzählung ist uralt, sondern mit der Neu-Verfilmung tritt Regisseur Johannes Naber ebenso in die Fußstapfen der Filmgeschichte, wurde das Märchen schon in den 50ern von der DEFA verfilmt und gilt als einer der Film-Klassiker des DDR-Kinos, den man sich übrigens hier in voller Länge anschauen kann, wenn man mal keine Lust auf Netfix und Co hat und historisch interessiert ist.
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