Trust-Bar Opening Party
fp | 30.12.2012   
Trust-Bar Opening Party, Nicolino, Marcello, Patrice Boudibla, Oliver Rath, Leila Lowfire, Philipp Baben der Erde, Foto, Berlin, wagg.de
Am Freitag, kurz vor Toreschluss 2012, war erst einmal Schluss mit sinnloser Besinnlichkeit und es hies noch einmal hoch die Tassen im alten Jahr:

Die "Trust"-Bar feierte Reopening und Vorort war dann nicht nur klaustrophobisches Mitte-Klassentreffen angesagt, sondern es ging stilgerecht wild und feucht bis in die frhen Morgenstunden durch die Nacht.

Nach dem Mieterkrieg in der Torstrae ist die In-Bar nun in die S-Bahnbgen direkt am Hackeschen Markt umgezogen und abgesehen davon, dass jetzt sogar Bier ausgeschenkt wird und der Szene-Laden gefhlte 3 Mal grer wirkt wie vorher, hat sich eigentlich wenig gendert:

den Alk gibt es nach wie vor nur Flaschenweise zu bestellen und er schmeckt unverndert irgendwie gepanscht, auf den Unisex-Toiletten kann man sich nach wie vor gegenseitig besuchen und an der Tr werden die scheinbar unwichtigen von den wichtigen Menschen gnadenlos ausselektiert.



Trust-Bar Opening Party, Nicolino, Marcello, Patrice Boudibla, Oliver Rath, Leila Lowfire, Philipp Baben der Erde, Foto, Berlin, wagg.de
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Von der Opening-Party kann natrlich wenig auf den normalen Bar-Betrieb geschlossen werden und abgesehen von dem ganzen Sehenundgesehenwerden-Rumgepose - der im brigen ab und zu auch mal lustig sein kann - ist die Trust-Bar sicherlich eine gute Option, wenn man sich mal ohne Touri-Horden gepflegt mit hedonistischen Menschen zwischen 25 und 50 verbrdernbetrinken will.

Und wer eh immer durch die "1000 Bar", "Kingsize", "Soho", "Cookies", "The Grand", "Odessa Bar" und Co zechtourt, wird frher oder spter in der genauso stylischen "Trust-Bar" landen versprochen :)

Trust-Bar Opening Party, Nicolino, Marcello, Patrice Boudibla, Oliver Rath, Leila Lowfire, Philipp Baben der Erde, Foto, Berlin, wagg.de
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Kategorie: Lifestyle

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Mensch da ist das Wochenende gerade einmal einen Tag um und schon fngt es am Montag wieder an, Bush Live, Lenny Kravitz live und zudem fand noch die Launch-Party der neunen Version des Ego-Shooters Call of Duty Modern Warfare 3 statt - dit is Brlin! Call of Duty ist eines der erfolgreichsten Computerspiele der Welt an dem stndig ber 500 Entwickler arbeiten und das seit 2003 mehrere Milliarden eingespielt hat. Das musste natrlich gebhrend gefeiert werden und so lud man zur Launch Party unter anderem den Ex-Nationalspieler Stefan Effenberg zu einer Partie Killerspiel ein, wobei sich der Rekordhalter in der ewigen Tabelle der Gelbsnder (111 Stck) erstaunlich gut schlug. Ein gewisses Grund-Aggressionspotential ist fr Call of Duty also mit Sicherheit nicht verkehrt, mssen doch Gegner am laufenden Band abgeknallt werden. Lustig dass es in Call of Duty auch ein Level gibt, wo man Berlin in Schutt und Asche legen kann und dass der Schauspieler und Bibelversteher Ben Becker die deutsche Synchronstimme des Ego-Shooters spricht.
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Kunst ist ja die neue Religion unserer Gesellschaft und so ging es am Mittwoch ganz arty zu dem Performance-Spektakel von Michael Sailstorfer. Im tiefsten Weissensee wurde ein tonnenschwerer Metalbrocken, der wohl eine silberne Wolke symbolisieren sollte, von einem Kran in die Hhe gezogen und dann aus vielleicht 10 Meter Hhe wieder auf Mutter Erde geschleudert. Der freie Fall wurde ganz redundant vielleicht 20 Mal wiederholt und ich hatte irgendwie ein 9te Klasse Physikunterricht-Dj-vu, wo man voll spannend Aufprallgeschwindigkeiten und Energieberechnungen anstellen musste. Man lernt halt immer fr das Leben ;) und nach 30 Minuten Dekonstruktion und sinnloser Dekadenz war dann zum Glck
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Statt Langeweile war auch diese Woche wieder kreatives Nichtstun und punk&roll angesagt: Gleich Montag nach der Schicht ging es zu den lustigen Patent Pendig ins Comet, die vielleicht vor 3 Dutzend Zuschauern spielten. Doch wer braucht schon Masse wenn er Klasse hat, denn die vielleicht 50 Anwesenden entpuppten sich als echte Die-Hard Fans und machten Lrm und Party wie 300 und die urigen Dudes mussten gefhlt 20 Zugaben spielen bis sie gndig entlassen wurden. Vom Sound spielen die New Yorker aber eher den cleanen West-Coast Punk Style, wie es frher hunderte Bands gab und haben auch nicht das Punkrock-Rad neu erfunden, aber live haben Patent Pendig gute Nehmerqualitten, spielen nicht 20 mal hintereinander den gleichen Song und wissen mit einer juten Bhnenshow zu unterhalten.
Nach dem nostalgischen Ausflug in die verschwendete Jugend wurde schlielich noch bei einem Club-Opening in SchwabenbergPrenzlauer Berg vorbeigeschaut, was schon etwas erstaunlich war, weil man ja aus dem Szene Bezirk nur noch von Wecken-Thierse, Macchiato-Mttern und Kehrwochen-Psycho-Nachbarn hrt, denn von neuen Clubs. Bei meinem Eintreffen wurde zwar vor meinen Augen die Open-Bar geschlossen (Sauerei!), dafr gab es noch einen launigen Musikmix aus Balkan-Beat, was meine Eltern in den Swinging Sixties gehrt haben und Stereo Total. Die Prenzlauerberg-Langzeitstudenten-Hippies haben sich darber gefreut und wild das Tanzbein geschwungen. Das Horns & Hooves ist sicherlich mal ne gute Alternative, wenn man mal keinen Bock auf die Hedonisten-Hlle in Mitte oder 3 Tagewach-Bretterbudenrave hat und sich auch mal mit normalen Menschen unterhalten will.
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Drei Wettertaft, die Frisur hlt: Beim diesjhrigen Zita Rock krachten nicht nur die harten Gitarrenriffs sondern auch Donner und starke Regengsse vom Himmel. Trotz des schlechten Wetters lieen sich die Rund 7000 Fans der alternativen Szene die Stimmung nicht verderben und fieberten ihren Bands entgegen. An zwei Tagen gab es Auftritte von Bands wie Zeraphine, Eisbrecher, Schandmaul und Samsas Traum, bei dem der ein oder andere blaue Flecken und blutige Nase mit als Andenken nach Hause genommen hat. Die Kult-Band BlutEngel berzeugte mit einer heien-gozhic-erotic Bhnenshow, whrend die finnische Band Apocalyptica als Headliner des Festivals die Menge zum Jubeln brachte. Zum Aufwrmen gabs wie immer den heigeliebten Honigwein, oder auch vegane Speisen, um auch ja keinen Schwcheanfall aufzuzeigen. Gothic-Groupis konnten sich Autogramme ihrer Lieblinge unterschreiben lassen und wer sich kulturell bereichern wollte, konnte sich putzige Fledermuse in den Katakomben der Zitadelle ansehen.
Trust-Bar Opening Party, Nicolino, Marcello, Patrice Boudibla, Oliver Rath, Leila Lowfire, Philipp Baben der Erde, Foto, Berlin, wagg.de
Der gestrige Abend stand ganz im Zeichen von Fraktus - der neuen obskuren Hype-Band aus den frhen 80ern, die es eigentlich gar nicht gibt und die trotzdem ihren Debt-Gig im ausverkauften Festsaal Kreuzberg spielten. Zunchst ging es jedoch ins Kino Moviemento, wo erst einmal die gleichnamige Pseudo-Doku ber die Fake-Band Premiere feierte. Die erste halbe Stunde des Streifen war dann auch wirklich furios, ein genialer Lacher folgte auf den nchsten und man whnte sich im Film des Jahres. Pointiert wurde die vermeintliche Vergangenheit der Kult-Band als avantgardistische Techno-Pioniere nachgezeichnet, wobei O-Tne von fiktiven Zeitzeugen wie etwa Westbam, Jan Delay, Scooter oder Daft Punk mit Einspielsequenzen von frhen Fraktus Gigs, -Fotos und -Platten-Covern zusammengeschnitten wurden. Nach circa 30 Minuten dann wird die wirklich Laune machende Mockumentary pltzlich zu einer Art Doku-Soap, wo das fiktive Comeback von Fraktus mit der Kamera begleitet wird und dabei schmiert der Streifen schlielich total ab. Zwar gibt es noch ein paar kuule Aufnahmen vom Melt-Festival zu sehen, wo fiktives und reales genial miteinander vermengt wird, insgesamt werden zum Ende jedoch nur langweilige Plattenindustrie- und Popstar Klischees bedient. Zudem mangelt es den Darstellern an Glaubwrdigkeit und man merkt berdeutlich das einfach keine Profi-Schauspieler vor der Kamera stehen. Hinter Fraktus stehen brigens Heinz Strunk, Rocko Schamoni und Jacques Palminger aka dem Knstlerkollektiv Studio Braun, dass ja vornehmlich fr seine absurden Telefonstreiche bekannt ist.
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