Pink Ribbon Charity Vernissage Hinfühlen statt Wegsehen
fp | 14.12.2012   
Pink Ribbon Charity Vernissage Hinfühlen statt Wegsehen, Filippo Loco, Regina Halmich, Rolf Scheider, Berlin, Foto, wagg.de
Die Hauptstadt versinkt ja gerade in Schnee und Kälte und eigentlich möchte man keinen unnötigen Fuß mehr vor die Tür setzen, aber zum Couch-Kartoffel mutieren und zu warten bis einen die Decke auf den Kopf fällt ist ja schließlich auch keine Lösung. So ging es gestern Abend ins ehemalige .HBC wo zugunsten der Pink Ribbon Deutschland Stiftung gänzlich unbekleidete Fotografien der Box-Weltmeisterin Regina Halmich versteigert werden. Wobei gesagt werden muss, dass die ehemalige Box-Weltmeisterin nicht wirklich blank gezogen hat, denn ihren wohlgeformten Oberkörper zieren auf den Fotos illustre Bodypainting-Motive des Bodypaint-Stars Filippo Loco. So gibt es bei dem Playmate (2003) mit den schlagenden Argumenten auch weniger nackte Tatsachen, denn ein Gesamtkunstwerk aus Haut und rosafarbenen Rosen und anderen Zierelementen zu bewundern. Ein spektakulärer Bodypaint-live-Auftritt des Box-Stars blieb den Gästen natürlich verwehrt – die nicht gerade unerotischen Aufnahmen könnten aber mit Sicherheit die eine oder andere schöne Fantasie inspiriert haben.



Pink Ribbon Charity Vernissage Hinfühlen statt Wegsehen, Filippo Loco, Regina Halmich, Rolf Scheider, Berlin, Foto, wagg.de
Pink Ribbon Charity Vernissage Hinfühlen statt Wegsehen, Filippo Loco, Regina Halmich, Rolf Scheider, Berlin, Foto, wagg.de
Pink Ribbon Charity Vernissage Hinfühlen statt Wegsehen, Filippo Loco, Regina Halmich, Rolf Scheider, Berlin, Foto, wagg.de
Pink Ribbon Charity Vernissage Hinfühlen statt Wegsehen, Filippo Loco, Regina Halmich, Rolf Scheider, Berlin, Foto, wagg.de
Hintergrund der scheinbar lustigen Kampagne ist jedoch das ernste Frauen-Thema Brustkrebs. So heißt die Kampagne auch „Hinfühlen statt Wegsehen“ und die Motive sollen auch weniger die Fantasie anregen, denn wichtige Handgriffe demonstrieren, die jede Frau kennen sollte um monatlich selbst ihre Brust abtasten zu können um so ihre eigene Körperwahrnehmung in Bezug zu Brustkrebs zu intensivieren. Bei E-Bay können die Fotos übrigens noch hier erworben werden…

Pink Ribbon Charity Vernissage Hinfühlen statt Wegsehen, Filippo Loco, Regina Halmich, Rolf Scheider, Berlin, Foto, wagg.de
Pink Ribbon Charity Vernissage Hinfühlen statt Wegsehen, Filippo Loco, Regina Halmich, Rolf Scheider, Berlin, Foto, wagg.de
Pink Ribbon Charity Vernissage Hinfühlen statt Wegsehen, Filippo Loco, Regina Halmich, Rolf Scheider, Berlin, Foto, wagg.de
Pink Ribbon Charity Vernissage Hinfühlen statt Wegsehen, Filippo Loco, Regina Halmich, Rolf Scheider, Berlin, Foto, wagg.de
hier gehts zur Fotogalerie


Kategorie: Lifestyle

Pink Ribbon Charity Vernissage Hinfühlen statt Wegsehen, Filippo Loco, Regina Halmich, Rolf Scheider, Berlin, Foto, wagg.de
Tiefgründig geht die Welt zugrunde und so ging es am Donnerstag noch ganz unoberflächlich zur Lena Hoschek Sause. Die Party war ja jahrelang ein Klassiker der Fashion Week (guckst du hier, hier und hier) und im „Roadrunners“ wurde es diesmal zwar nicht mehr ganz so wild, dafür wurde es ein nostalgisches Lena Hoschek-Fans Klassentreffen.
Pink Ribbon Charity Vernissage Hinfühlen statt Wegsehen, Filippo Loco, Regina Halmich, Rolf Scheider, Berlin, Foto, wagg.de
Besser zu spät als zu früh und so jibts jetzt auch noch ne Review von Mängelexemplar, wo ich letzten Montag, bei gefühlt 30 Grad, noch bei der Uraufführung vorbeigeschaut hatte. Auf die Verfilmung von Sarah Kuttners Depri-Roman war ich ziemlich gespannt, weil ich die Romanvorlage seinerzeit ziemlich lala fand und mit dem pseudo-kuulen Charlotte Roche 2.0 -Schreibstil nicht so klar kam. Die Filmadaption kommt aber zum Glück viel besser als die ambivalente Buchvorlage, was ja ein seltenes Kunststück ist, die vor allem durch die mega aufspielende Hauptdarstellerin Claudia Eisinger besticht, die so beängstigend authentisch spielt, dass, wenn man vor dem Film keine Depression hat, auf jeden Fall danach eine vor Berührung bekommt, was jetzt übrigens als Kompliment und positiv gemeint ist.
Pink Ribbon Charity Vernissage Hinfühlen statt Wegsehen, Filippo Loco, Regina Halmich, Rolf Scheider, Berlin, Foto, wagg.de
Beim Monster Bash 2012 Festival ging es mit den Haupt-Acts Refused, Lagwagon und Hot Water Music stilistisch wieder auf Punk-Zeitreise. Der Sound war schön old-skool wie früher in den 90ern, nur der dumme Bühnengraben sowie die super aggressiv auftretenden Hells-Angels-Ordner sorgten für eine ziemliche Beeinträchtigung der Nostalgie, denn in der Columbiahalle herrschte eine Atmosphäre wie im wie im Olympiastadion bei den Rolling Stones. Muss denn ein Stagediving Verbot bei einem Punk-/Hardcore-Festival wirklich sein? Trotz dieser komischen Rock-Star-Atmosphäre kam bei Refused dann wirklich Gänsehaut auf und sie spielten alle ihre Hits wegen denen sie sich anno 1998 aufgelöst hatten. Denn damals war es für eine Punk/Hardcore Band noch kein erstrebenswertes Ziel heavyrotation auf MTViva zu laufen und vom mainstream gehört zu werden. Wer jedoch das 98er Album The New Noise Theology trotzdem noch nicht sein Eigen nennt, dem sei es hier ans Herz gelegt, denn es ist wirklich ein wegweisender Punk/Hardcore Klassiker, manche sprachen damals sogar von einer „Neudefinition des Hardcore“. In das Video zu New Noise kann man hier reinhören
Pink Ribbon Charity Vernissage Hinfühlen statt Wegsehen, Filippo Loco, Regina Halmich, Rolf Scheider, Berlin, Foto, wagg.de
Skurril dass ausgerechnet die Telefongesellschaften bei ihren Parties immer die ungewöhnlichsten Gäste einladen: Im März bei E-Plus konnte man zum Beispiel zusammen mit Hans-Dietrich Genscher und Haddaway feiern ( siehe http://www.wagg.de/blog.php?id=187&action=detail&action1=neu&pos=16 ) und zum Launch des Online-Kiosk Page Place, wo in der Hauptsache digitale Bücher für Tablets und Smartphones mit Android Betriebssystem downgeloadet werden können, lud die Telekom ins E-Werk, wo Markus Kavka und Oliver Korittke aus Jerry Cotton von einem Tablet-PC vorlasen und die völlig zutätowierten Haudegen live spielten. Bei letzteren konnte man auf den ersten Blick - optisch gesehen - an Bandmitglieder von Landser denken, die schon ziemlich konträr zu den eher apart gekleideten Telekom-Managern wirkten, aber mit ihrer juten Mischung irgendwo zwischen Hans Albers, 90er Jahre Böhse Onkelz-Balladen und Social Distortion konnten die Jungs aus Marzahn-Hellersdorf mit äußerst authentischer Musik und Lyrics begeistern. Textlich geht es bei Haudegen, denen eine steile Karriere vorausgesagt wird, um zeitlose Themen wie Liebe, Schmerz und Heimat…
Pink Ribbon Charity Vernissage Hinfühlen statt Wegsehen, Filippo Loco, Regina Halmich, Rolf Scheider, Berlin, Foto, wagg.de
Dit is Bärlin - da ist noch gar nicht Berlinale und trotzdem fanden am Mittwoch parallel gleich 2 Film-Premieren statt, so dass die Entscheidung zu welcher man nun hingehen soll nicht leicht fiel. Im Kino International feierte einmal der neue Film von Hans Weingartner mit dem Titel Die Summe meiner einzelnen Teile Premiere und in der Kulturbrauerei wurde Die Unsichtbare dem Publikum vorgestellt. Nach einem kurzen Trailer Vergleich auf youtube sah der neue Film von Christian Schwochow (u.a. Novemberkind) doch einen Tick interessanter aus, so dass es in die Kulturbrauerei ging, denn Schauspieler die sich selber spielen klang irgendwie interessant. In Die Unsichtbare geht es nämlich um das Innenleben einer jungen Theater-Schauspielerin, bei der das reale Leben mit der Figur aus einer Psycho-Rolle immer weiter verschmilzt und die so mehr und mehr in psychische Abgründe taumelt. Zwar weißt Die Unsichtbare dabei einige Ähnlichkeiten mit dem Thriller Black Swan auf, trotzdem ist das Psychodrama nicht die deutsche Antwort auf Aronofskys Ballett-Krimi geworden, sondern bei Christian Schwochow Film geht es eher um den inneren Konflikt zwischen Darsteller und Rolle als um den Konkurrenzkampf zwischen Schauspielern. So wird der Zuschauer dann auch äußerst authentisch und super interessant in den Alltag junger Schauspielschüler entführt und kann hinter die Kulissen einer faszinierenden Theaterwelt eintauchen. Neben der gelungenen Handlung ist das Drama zudem atmosphärisch und emotional absolut stimmiges Kino, dass außerdem mit einer überzeugenden Hauptdarstellerin (Stine Fischer Christensen) und toll besetzten Nebenrollen (u.a. Anna Maria Mühe, Corinna Harfouch, Gudrun Landgrebe, Ulrich Matthes) aufwarten kann. Nach dem Artist ist Die Unsichtbare 2012 bereits der zweite Film für den es sich unbedingt lohnt mal wieder ins Kino zu gehen... Kinostart ist am 09.02...
follow us on instafame :)