Shit Shop Store Opening
fp | 11.12.2012   
Shit Shop Store Opening, Bonnie Strange, DJ Ameise, Laura Cherrygrove, Foto, Berlin, wagg.de
Bonnie Strange ist ja wirklich ein Phänomen – da wurde im Sommer wie aus dem Nichts ein neues Fashion-Label aus dem Boden gestampft, eine Kollektion entworfen und ein Mini-Store eröffnet und die mit Sicherheit beste Fashion-Week Party der Modewoche gefeiert. Seit Montag geht die Erfolgsstory nun mit einem neuen und größeren Ladengeschäft weiter, aber bereits am Samstag wurden die Fans via Facebook in die Rückerstraße 10 geladen. Der Fashion-Bloggerinnen-Flashmob blieb trotz kuuler Mukke und Drinks erstaunlicherweise aus, dafür konnten die anwesenden Gäste entspannt ins Wochenende reinglühen ^^.


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Zu kaufen gibt es im Laden einen bunten Mix aus Vintage und Streetwear mit einen latenten Touch zu Trash und Kitsch, wobei aber nicht nur kleine Mädchen auf ihre Kosten kommen, denn es gibt zum Beispiel auch martialische 80er Jahre Bomberjacken zu kaufen. Die Preise scheinen zudem auch relativ moderat zu sein, zwar nicht auf H&M- aber auch nicht auf Lafayette-Niveau…

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Kategorie: Lifestyle

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Mittlerweile gibt es ja redundant tausende Modeblogs und gebloggt wird das die Schwarte kracht über Streetstyles, MakeUp oder die Macherinnen stellen ganz unexhibitionistisch einfach 10000 Selfies von sich im neusten H&M Look rein und andere wiederum sitzen sogar bei den ganzen großen Schauen neben „Anna“ und „Suzy“ in der Front-Row. Oftmals verschwimmen die Grenzen zwischen PR und Journalismus und man hat oft den Eindruck, dass heutige Lebensziel besteht nur noch im Teil sein einer Werbekampagne, denn Teil einer Jugendbewegung wie es früher einmal war. Wie dem auch sei, beim gestrigen deals.com Fashion Challenge war anonym hinter der Tastatur hocken und über die neusten Trends bloggen gestern, denn der Spieß wurde diesmal umgedreht und diverse Modebloggerinnen mussten selber über den Laufsteg schreiten und ihre eigenen Outfits vorführen, die sie für ein Budget über 250 € zusammengeshoppt hatten.
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Die letzten drei Tage standen dann mal ganz im Zeichen starker Frauen aus Übersee: Am Sonntag, bei der Premiere der mutierten minderjährigen Ninja Schildkröten, sorgte zunächst Megan Fox nicht nur für einen erhöhten Pulsschlag bei den Gästen und Fans der Uraufführung, sondern auch mal wieder für eine Priese Hollywood-Glam in der Hauptstadt. Nachdem die sexy Schauspielerin aus allen Perspektiven abgelichtet worden war, ging es im Turtles-Style untertage in die UFO Sound Studios und auf die Augen und Löffel gab es dann einen typischen "Michael Bay"-Streifen. Die total intelligente und null kurzweilige Handlung (New York muss vor einem Giftgasangriff gerettet werden!) diente erwartungsgemäß als Hintergrundkulisse für Action und Cgi-Effekte im Minutentakt, wobei die Riesenschildkröten im Gegensatz zum Comic aber eher wie eine Mischung aus „Shrek“ und „Troll“ wirken und auch "Schredder" irgendwie nichts humanes mehr an sich hat, sondern wie eine Art Cyborg-Terminator oder Transformer aussieht.
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Laut den Mayas steht uns nicht nur der Weltuntergang, sondern, wie alle bestimmt schon mitbekommen haben, auch der Geburtstag Jesus Christus a.k.a Weihnachten bevor. Da Weihnachten bekanntlich nicht nur das Fest der Besinnlichkeit und der großen und teuren Geschenke ist, sondern auch der Barmherzigkeit und der Nächstenliebe, haben die Modedesignerin Anna von Griesheim und die FotografinMirjam Knickriem einen Benefiz für die Welthungerhilfe initiiert und dafür diverse deutsche Celebrity-Frauen mit ethnischen Motiven auf der Haut in Szene gesetzt und abgelichtet. Dabei sind äußerst ästhetische schwarz-weiß Portraits entstanden, die über die Lumas-Galerie online erworben werden können. Wer vorher noch einen Blick auf die Arbeiten werfen möchte kann dies nicht-virtuell sogar noch bis zum 31ten Januar in der mondänen Galerie im Einstein tun.
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Gestern Abend gab es in der Galerienmeile im Scheunenviertel auch mal eine lustige Vernissage zu erleben und statt langweiliger Konzeptkunst stellte der Sexist der NationNiels Rufs einige Promis mit Maulsperren aus, so dass diese auf den Portrait-Fotos wie Hannibal Lecter aus Das Schweigen der Lämmer wirkten. Sympathischerweise ist Niels Rufs ja im Hauptberuf gar kein Fotograf, sondern war in den 90ern mal TV-Moderator, Berufsprovokateur und schlussendlich Bankrotteur und macht jetzt was mit Internet und wie ich finde auch gar nicht mal so schlecht. Genauso wie Fernsehschauen total Vintage und das World Wide Web toll ist, so beginnen viele Menschen mit zunehmenden Alter auch nach dem Lebenssinn zu fragen und so hat dieser Lebensabschnitt wohl auch vor dem Schauspieler-Fotografen nicht halt gemacht, denn das Konzept der Ausstellung stand ganz im Sinne des guten Charity-Zwecks.
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Gestern Abend ging es mal wieder ins stylische Kino International, wo die Bernhard Schlink Verfilmung Das Wochende groß Premiere feierte. In dem auf den gleichnamigen Roman basierenden Ensemble-Film wird "Schlink"-typisch wieder Gegenwart und deutsche Geschichte miteinander verknüpft. Im Gegensatz zu seinem Bestseller Der Vorleser geht es beim „Wochenende“ jedoch nicht wieder um die 12 Jahre zwischen 33 und 45, sondern der Film ist eine spannende und interessante Aufarbeitung des deutschen RAF-Traumas und so auch ein Portrait der 68er Generation geworden. Erzählt wird die Geschichte eines RAF-Kämpfers der nach 18 Jahren Knast entlassen wird und auf seine ehemaligen Weggefährten wiedertrifft. In dem Film geht es dabei vor allem um die Frage, wie mit den damaligen nicht gerade unradikalen Idealen heute umgegangen wird - „Latte Macchiato“ Linke versus dogmatische Steinzeit-Ideologie sind hier wohl die Stichworte. Im Gegensatz zur Buchvorlage wurde das Drama jedoch weitestgehend entpolitisiert und der Focus eher auf die zwischenmenschliche Ebene gesetzt, was den Film jedoch nicht schadet und sicherlich auch umso zeitloser macht.
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