Premiere Gnade
fp | 16.10.2012   
Premiere Gnade, Film, Jürgen Vogel, Birgit Minichmayr, Henry Stange, Matthias Glasner, Berlin, Foto, wagg.de
Montag ist ja Kino- und nicht Ruhetag und so ging es abends ganz entspannt zur Deutschlandpremiere von Matthias Glasners neuem Film Gnade. Die 132 Spielminuten des bildgewaltigen Psycho-, Familien- und Charakterdramas haben sich dann auch wirklich gelohnt angeschaut zu werden. Dem Regisseur ist ein äußerst interessanter, eindringlicher und intensiver Film gelungen. Erzählt wird die Geschichte einer deutschen Auswanderer-Familie, die in die Nähe des Polarkreises nach Nordnorwegen zieht und durch einen tragischen Unfall in eine psychische Krise und in einen moralischen Konflikt gerät um den es letztendlich in Mathias Glasners Film geht. Schuld, Sühne, Gnade sind dabei die ewigen Fragen die der Regisseur aufwirft.


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Gnade spielt nicht nur in Skandinavien, sondern wirkt vor allem durch das intensive Schauspiel (u.a. Jürgen Vogel, Birgit Minichmayr) und auch die Fokussierung auf den eben normalen Alltag von normalen Menschen auch wie ein skandinavischer extrem Arthaus-FilmDogma-Film. Wer sich einmal die Mühe macht und den Trailer anschaut braucht aber im Prinzip nicht mehr ins Kino zu gehen, denn derjenige hat den Film im Grunde schon gesehen (Gruß an den Trailer-Cutter!). Trotzdem sollte man Gnade nicht auf großer Leinwand verpassen! Kinostart: 18. Oktober 2012
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Kategorie: Film

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Das Berlin schon lange nicht mehr ausschließlich „arm aber sexy“ ist, sondern auch immer mehr Menschen anzieht die auf der Sonnenseite der Gesellschaft stehen, ist eigentlich schon lange ein offenes Geheimnis, welches zum Beispiel sehr anschaulich an der rasanten Gentrifizierung Mittes oder KreuzKöllns zu sehen ist. So macht es natürlich Sinn, dass auch der Nobelkarossen-Hersteller Porsche seinen neuen Mittelmotor-Sportwagen Boxter nun auch in Berlin vorstellt und zu diesem Anlass ins nhow Hotel lud. Bei Häppchen und Cocktails durften dort die geladenen Gäste im neuen Boxter mal Probesitzen. In wieweit man den Porsche Boxter jedoch unbeaufsichtigt auf Berlins Strassen stehenlassen kann ist mit Sicherheit auch eine interessante Frage, gehört der Sportwagen doch nach wie vor zu den teuersten Roadstern in Deutschland. Da eine Party bekanntlich langweilig ist, ging es im Anschluss noch weiter zur Sause des Sleaze Magazin. Dort war nicht Helloween angesagt sondern die Kuscheltiere wurden losgelassen, so dass in juter Freakshow-Atmosphäre noch bis in die frühen Morgenstunden das Tanzbein geschwungen wurde...
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Wer doch noch einen Fernseher besitzt sollte, am 14. September lohnt es sich mal wieder das Pantoffelkino einzuschalten, denn die ARD strahlt das schockierende aber sehenswerte Jugenddrama Sie hat es verdient aus, indem es um einen skrupellosen Hass-Mord an einer Mitschülerin geht. Beängstigend realistisch in der Hauptrolle zu sehen ist die Schauspielerin Liv Lisa Fries, die in dem TV-Streifen derart viel Hass ausstrahlt, dass es einem eiskalt über den Rücken fährt. Durch das Drehen per Handkamera wirkt das TV-Drama zwar ein wenig wie ein Dogma-Film, dadurch wird aber die beängstigende und aggressive Atmosphäre des Films weiter verstärkt. Die Mutter des Opfers wird komplett ungeschminkt von Urgestein-Schauspielerin Veronica Ferres gespielt, die das für eine TV-Produktion ungewöhnlich hochkarätige Schauspielensemble abrundet. Sie hat es verdient ist ein ungewöhnliches aber gelungenes TV-Drama geworden, dass sicherlich für reichlich Diskus sorgen wird. (Sendetermin: 14.9. – 20:15 ARD) +++ Der dänische Modedesigner Henrik Vibskov erweitert sein Sortiment nun mit einer eigenen Duft-Marke und lud die üblichen Verdächtigen zur Duftpräsentation nach +berg…
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Wo einen die GEZ Schergen buchstäblich das letzte Hemd vom Leib wegpfänden, musste gestern Abend natürlich die Depression bekämpft werden und statt Wasser, Brot und Trübsal zuhause, ging es lieber ins mondäne Hotel de Rome, wo auf der Dachterrasse leckere Ron Zacapa Drinks gereicht und Sterne-Koch Ralf Zacherl die Gaumen verwöhnte - glamourös geht schließlich die Welt zugrunde und langweilig kann mal chillen. Eigentlich bin ich ja nicht so der mega Rum Fan, irgendwie muss ich mich damit immer übergeben, aber Ron Zacapa kann man wirklich trinken und gerade eben im Darknet nachgelesen, er gilt auch als einer der besten Rum Sorten der Welt und stammt aus dem Hochland Guatemalas – was natürlich nicht uninteressant zu wissen ist =D.
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Sterne lügen nicht und so ging es mal nicht redundant ins Kino, sondern ganz unbefleckt in das Planetarium in der Prenzlauer Allee, wo die neue Serie Mars uraufgeführt wurde. Nicht nur auf die neue Doku-Soap von „National Geographic“ über die Besiedelung des roten Planeten war ich sehr gespannt, sondern auch auf die Sternwarte, wo ich schon hunderte mal vorbeigefahren bin, aber, ganz ignorant, natürlich noch nie drin war. Vor der Filmvorführung gab es in dem stylischen Kuppelsaal noch eine beeindruckende Multimedia-Show über das Universum und unser Planetensystem mit dem schockierenden Tenor, dass der Homo sapiens nur eine winzige Episode im Raum der Zeit darstellt.
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Nach dem exaltierten Modezirkus war es auch mal wieder an der Zeit für etwas Abwechslung und so wurde bei der Uraufführung von Becks letzter Sommer vorbei geschaut. Nach dem walk of Fame am roten Teppich ging es in dem Streifen dann nicht um Bier aus grünen Flasche, wie man bei dem Titel vielleicht vermuten könnte, sondern der neue Film von Frieder Wittich (u.a. „13 Semester“) dreht sich um die Liebe zur Musik, geplatzte Lebensträume, Selbstfindung, bedingungslose Freundschaft und böse Major Platten-Labels. Neben der sinnverwirrenden Themenvielfalt gibt es in der Literaturverfilmung auch noch einen Genre-Wechsel, wo die Tragikomödie plötzlich zu einem Road-Movie mutiert, was zunächst etwas gewöhnungsbedürftig ist und arg konstruiert wirkt, trotzdem ist „Becks letzter Sommer“ mal ein
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