Premiere 3 ZIMMER/KÜCHE/BAD
fp | 06.10.2012   
Premiere 3 ZIMMER/KÜCHE/BAD, Dietrich Brüggemann, Anna Brüggemann, Jacob Matschenz, Robert Gwisdek, Alice Dwyer, Katharina Spiering, Alexander Khuon, Amelie Kiefer, Corinna Harfouch, Hans-Heinrich Hardt, Leslie Malton, Herbert Knaup, Nikola Kastner, Max Mauff, Foto, Berlin, wagg.de
Am Mittwochabend feierte ja der neue Film von Dietrich Brüggemann 3 ZIMMER/KÜCHE/BAD Premiere in der Kulturbrauerei. In der turbulenten Umzugskomödie dreht sich alles um das wilde WG-Leben während der Studienzeit, so dass es auf der Leinwand natürlich viel Herzschmerz, Selbstfindung und Umzüge en masse zu sehen gibt, so wie es jeder miterlebt hat, der auch einmal studiert und in einer WG gelebt hat. Dabei geht grenzenlose Freiheit natürlich einher mit grenzenloser Unsicherheit im Job, in der Liebe und im Leben. So ist 3 ZIMMER/KÜCHE/BAD ein unterhaltsames Portrait der kosmopolitischen „Latte Macchiato Boheme“/ „Generation Praktikum“ geworden, genauso wie man sie auch zu hunderten in den WG-PartysWohngemeinschaften in Friedrichshain, Kreuzberg oder im Prenzlauer Berg trifft.


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Zwar ist die Komödie ein wenig zahnlos geworden, dafür kommt sie jedoch ohne unnötige Klischees (der erste Berlin-Film seit langem ohne Fernsehturm Einblende) und Klamauk aus und punktet durch wirklich guten Humor, unverbrauchte Einfälle wie am Fließband und einen glaubhaften Cast (Jacob Matschenz, Corinna Harfouch, Alice Dwyer, Aylin Tezel, Anna Brüggemann). 3 ZIMMER/KÜCHE/BAD läuft seit Donnerstag im Kino und ist für den leichtunterhaltigen feelgood-Kinobesuch uneingeschränkt zu empfehlen...

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Kategorie: Film, Lifestyle

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Heute startet ja offiziell wieder der Film-Wahnsinndie Berlinale und enthusiastische Cineasten können ihrer Lieblings-Passion nachgehen und sich theoretisch hunderte Filme anschauen. Einen schönen Vorgeschmack auf die Filmfestspiele gab es aber bereits am Dienstagabend, als der neue Oskar Roehler Film mit dem Titel Quellen des Lebens glamourös Premiere im schnieken Delphi Filmpalast feierte. Die letzten „Roehler“-Filme wurden ja vom Feuilleton zu Recht ziemlich verrissen, mit Quellen des Lebens ist dem Regisseur aber endlich wieder ein toller uns absolut sehenswerter Film gelungen. In dem 174 Minuten langen epochalen Streifen erzählt der Filmemacher kurzerhand seine eigene Familiengeschichte über 3 Generationen lang hinweg und damit parallel auch die historische Entwicklung der alten Bundesrepublik vom Wirtschaftswunderland in den frühen 50ern bis hin zur Flower-Power Zeit in den späten 60ern.
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Montag war dann mal wieder Kinotag und so ging es entspannt zur Berlin-Premiere von Eden-Lost in Music, einen Film über die Pariser House Szene in den Neunzigern und frühen Nuller Jahren. Inhaltlich geht es um die Höhen und Tiefen (Achtung Wortspiel =D) des wilden DJ Lebens und der Streifen ist nicht nur interessant, sondern auch recht authentisch und schaut dokumentarisch hinter die Kulissen des angeblich so glamourösen Discjockey-Lifestyles, ohne dabei aber so tendenziös wie etwa Berlin Calling zu werden. So ist „Eden“ auch ein eher ruhigerer Film ohne hollywoodeske Dramamomente und Showdowns geworden, trotzdem schafft es Regisseurin Mia Hansen-Løve trotz Überlänge (131 Minuten) und obwohl eigentlich immer das Gleiche passiert (feiern, auflegen koksen, neue Freundin, Trennung, Depression, feiern, auflegen, koksen, neue Freundin, Trennung, Depression…) einen packenden Film und ein schönes Generationen-Portrait zu schustern, das irgendwie nie langweilig wird und gerade durch seine unspektakulären Alltags-Momente besticht. Besonders sehenswert ist der Part in den frühen Neunzigern, als elektronische Tanzmusik in Paris noch ein avantgardistischer Sound und kreative DIY-Subkultur war und der sell out und Mainstream noch fern und die Roboter von Daft Punk im Radio noch nicht tot gedudelt wurden und natürlich der ewige Konflikt vom älter werden und Abschied von der unbeschwerten Jugend nehmen. Es geht aber nicht nur um das zerplatzen idealistischer Adoleszenz-Träume, sondern „Eden“ ist natürlich auch ein Musikfilm mit einem größtenteils kuulen Soundtrack (solange man 90er Disko-House mag) und kein Daft Punk - the Movie Streifen, wie es der Trailer vielleicht suggerieren mag. An dieser Stelle großen Respekt an die Regisseurin für ein tolles und sehenswertes Independent-Movie und dem denkmalsetzen der Rave-Kultur, die aber zum Glück noch nicht im Museum verstaubt, sondern nach wie vor jedes Wochenende putz munter weiterfeiert, zumindest in Berlin, Gentrifizierung und Münchenisierung zum Trotz. Kinostart ist am 30. April und zum Trailer flimmern geht’s wie immer weltexklusiv hier
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Sterne lügen nicht und so ging es mal nicht redundant ins Kino, sondern ganz unbefleckt in das Planetarium in der Prenzlauer Allee, wo die neue Serie Mars uraufgeführt wurde. Nicht nur auf die neue Doku-Soap von „National Geographic“ über die Besiedelung des roten Planeten war ich sehr gespannt, sondern auch auf die Sternwarte, wo ich schon hunderte mal vorbeigefahren bin, aber, ganz ignorant, natürlich noch nie drin war. Vor der Filmvorführung gab es in dem stylischen Kuppelsaal noch eine beeindruckende Multimedia-Show über das Universum und unser Planetensystem mit dem schockierenden Tenor, dass der Homo sapiens nur eine winzige Episode im Raum der Zeit darstellt.
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Bei Online-Sexshops wie "Amorelie" oder "Eis.de" läuft es gerade wohl richtig gut und die Umsatzzahlen scheinen in die Höhe zu schnellen. Was ist da los in den Schlafzimmern der Republik? Nach den ganzen sensitiven, erotisierenden sowie lasziven Sausen in der letzten Zeit (spannerst du hier, hier oder hier) ließ es nun auch Eis.de mal wieder krachen und lud die üblichen Schönen und Reichen, wie mich zum Beispiel =D, ins Soho House. In dem „Place to be„ Mitte-Schützenverein mit den schrulligen Clubregeln (no ties, no phones, yadda yadda) wurde der Launch des neues Eis.de TV-Spots gefeiert und die Spot-Band Pixie Paris spielten einen schön sinnlichen Gig mit zwei wild tanzenden Cheerleadern, dass einen direkt schwindelig wurde und man sich gar nicht mehr vorkam, like being part einer Werbekampagne.
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Wagg.de is not Dead und so ging es am Sonntag noch zur lustigen Punk-Dampferfahrt, wo niemand geringeres als die guten alten Peter and The Test Tube Babies spielten, eine UK-Band aus den early 80ern.

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