Skunk Anansie unplugged live +++ Premiere Wir wollten aufs Meer
fp, | 14.09.2012   
Skunk Anansie unplugged live, Premiere Wir wollten aufs Meer, Max Buskohl, lexy hell 
, Alexander Fehling, August Diehl, Ronald Zehrfeld, Toke Constantin Hebbeln, Foto, Berlin, wagg.de
Dit is Hauptstadt – nicht nur irgendwo jeden Tag irgend eine Filmpremiere, sondern auch immer öfters kleine Geheim-Gigs international nicht gerade unbekannter Bands. So gab es gestern im nhow Hotel einen „nicht in die Steckdose eingesteckten“ Gig von Skunk Anansie zu erleben, die dort ihr heute neu erscheinendes Album Black Traffic vor vielleicht 150 Gästen vorstellte. Die in den 90ern immer kahlköpfige Frontfrau Deborah Anne Dyer („Skin“), die immer auch ein wenig wie Grace Jones wirkt(e), sorgte zu dieser Zeit mit politisch expliziten Song-Texten über Feminismus und Antirassismus sowie mit Hits wie etwa Selling Jesus


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Skunk Anansie Selling Jesus von skinandbones

oder Hedonism


hedonism- skunk anansie von oolatinaoo

für Furore. Neben Skunk Anansie-Klassikern gab es auch erstmalig einige Tracks vom neuen Longplayer zu hören, welche sich auch wirklich jut anhör(t)en.

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Zu Anfang der Woche ging es auch zurück in die Vergangenheit, diesmal aber in die frühen 80er, denn zu dieser Zeit spielt das Stasi-Drama Wir wollten aufs Meer welches Deutschlandpremiere im Filmtheater am Friedrichshain feierte. Thematisch ähnlich wie bei Das Leben der anderen geht es um die Schicksals-Frage wie weit man für seine Träume und Ziele gehen kann und dabei seine Freunde verrät und verkauft oder moralisch anständig bleibt - also zum Stasi-Kollaborateur wird oder nicht. Regisseur Toke Constantin Hebbeln zeichnet in seinem Film ein recht düsteres aber wohl auch authentisches Bild der ehemaligen DDR, dass seine Einwohner einmauerte, seiner Freiheit beraubte und durch die Staatssicherheit unterjochte. Zwar wirkt der packende Streifen durch die permanent graue und verregnete Inszenierung etwas metapheristisch und schwarz-weiß-gemalt, was aber durch ein überragendes Ensemble (u.a. Alexander Fehling, August Diehl und Ronald Zehrfeld) und das spannende Thema locker wettgemacht wird. Wir wollten aufs Meer läuft seit gestern im Kino…

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Kategorie: Musik, Film

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Zum inoffiziellen Auftakt der Modewoche lud die Bread And Butter gestern zum get-together in das Cafe am Neuen See. Im Gegensatz zu den Massenpartys der Vorjahre mit schalem im Bier im Plastikbecher für 4€ inklusive einer halben Stunde anstehen wurde die Party gesundgeschrumpft. Zwar wurde es auf Kosten der Liveacts etwas exklusiver, dafür konnte man aber entspannt am See chillen und zum Beispiel den Klängen von Panjabi MC lauschen oder mal mit dem Bürgermeister von Berlin anstoßen...
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Auch letzte Woche wurde allen Naturgewalten, Festivals und sonstigen Verhinderungsgründe getrotzt und es ging noch ins Kino ein paar Filme screenen. Zunächst wurde bei Magical Mystery vorbeigeguckt, wo ich auf den Streifen recht gespannt war, geht es einmal um die Techno-Szene in den early 90ies und anderseits ist das Movie auch eine Art Fortsetzung von Sven Regeners „Herr Lehmann“, wo ich sowohl das Buch, als auch den Film seinerzeit gar nicht von schlechten Eltern fand.

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Letzten Freitag feierte die TV-Verfilmung des Wenderomans Der Turm groß Premiere in der Astor Film Lounge. Zwar besitzt das Kino am Kudam die bestimmt kommodesten Kinosessel Berlins, aber die luden nicht zu einen Nickerchen ein, denn die 3 Stunden des Zweiteiler waren so spannend, dass die Zuschauer die ganze Zeit wie gebannt das Geschehen auf der Leinwand verfolgten. Da hat der öffentlich-rechtliche Zwangsgebührensender „ARD“ wirklich einmal was für sein Geld geleistet, denn die Verfilmung des Bestsellers von Uwe Tellkamp ist wirklich mehr als gelungen und packend bis zur letzten Minute geworden. In dem Fernsehfilm wird die Lebensgeschichte einer Dresdner Bildungsbürgerfamilie in der untergehenden DDR erzählt, die im Spannungsfeld zwischen innerer Emigration und Systemkonformität zerbricht. Dabei kommen natürlich DDR-Themen wie Stasi, NVA, Republikflucht und innere Konflikte, ob anständig bleiben und nicht studieren dürfen oder seine Nachbarn/Kollegen bespitzeln und Karriere machen, nicht zu kurz und werden mit dem normalen Alltag der Protagonisten so verquickt, dass eine Art DDR-„Lindenstraße“ rausgekommen ist, wobei der Zuschauer aber in eine faszinierende Reise in die jüngste deutsche Vergangenheit entführt und zudem noch interessante Einblicke in die unterschiedlichen Milieus und in den Alltag in der „sowjetischen Besatzungszone“ erhält.
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Am Freitagabend wurde auch mal wieder in good old Charlottenburg ;) nach dem Rechten geschaut und beim Opening des stylischen Autograph Hotel vorbeigeschaut und ja, der alte Westen rund um den Bahnhof Zoo wird fast wieder schick. Zwar sorgen „Beate Uhse“, mehrere obskure Wechselstuben und ein Pfandleihhaus noch für ordentlich Trash zwischen Zoo und Kudamm, aber die Neueröffnung des Zoo Palast, des Waldorf Astoria und nun des Autograph Hotels beschreiben sicherlich einen Trend, weg vom vergilbten 70er Jahre Plattenbau-Flair und hin zu neuer Eleganz und Stil. So vereint das gerade neurestaurierte 5 Sterne Hotel auch eine geschmackvolle Mischung aus Jugenstil und modernem Design und auch kulinarisch spielt die Luxus-Herberge ganz weit vorne mit, zeigten sich die geladenen üblichen Verdächtigen doch begeistert von Küche, Bar sowie Ambiente des Hauses, so dass während der Opening-Party ordentlich bis in die frühen Morgenstunden geswingt und das Tanzbein geschwungen wurde...
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Nach der Fashion-Week wurde mal ein Gang zurückgeschaltet und detox gemacht (muss auch mal sein =D) und so ging es letzte Woche nur ins Kino und zu zwei Konzis: Zunächst wurde bei dem Hype-Rapper 6ix9ine vorbeigeguckt, den wahrscheinlich jeder Teenie auf diesem Planeten kennt, denn im „Huxleys“ war erst mal ne jute Mischung aus Klassenfahrt und große Pause auf den Schulhof angesagt.
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