Opening Indigo Hotel und Buchpremiere Onkel Wanja kommt. Eine Reise durch die Nacht von Wladimir Kaminer
fp | 14.08.2012   
Opening Indigo Hotel und Buchpremiere Onkel Wanja kommt. Eine Reise durch die Nacht von Wladimir Kaminer, Wladimir Kaminer, Berlin, Foto, wagg.de
Rund 22 Millionen Mal übernachten „Touris“ pro Jahr in der Hauptstadt und in Zukunft dürften sich Berlin-Besucher sogar noch über sinkende Zimmerpreise freuen, denn der Hotel-Bauboom hält unvermindert an und es entsteht ein neues Hotel nach dem anderen. So wird in der Branche bereits über Luxuszimmer zu Ramschpreisen spekuliert und solange wie der Besucherstrom konstant bleibt und das Angebot steigt, wird es gemäß volkswirtschaftlichen Gesetzen zu sinkenden Gewinnmargen bei den Betreibern kommen. Gut für die Gäste und sicherlich nicht uninteressant wie es mit dem Touristenboom in Zukunft weiter geht. Jedenfalls ist gestern das Indigo Design-Hotel neu auf dem Betten-Markt hinzugekommen und die Fertigstellung des Hotelkomplexes musste natürlich gebührend gefeiert werden. In dem neben dem One 80° Hostel gelegenen Hotel floss architektonisch der ikonische Charakter des Alexanderplatz mit ein und da gestern auch das neue Berlin-Buch von Wladimir Kaminer erschien, wurde das Eine mit dem Anderen verbunden und das Hotel-Opening mit der Buchpremiere zusammengelegt. So konnten sich die geladenen Gäste von den kulinarischen Angeboten des Hotels überzeugen und der bekannteste russische Wahlberliner entführte auf einen literarischen Ausflug durch die nächtliche Spreemetropole und gab anektotenreiche Geschichten aus seinem neusten Buch Onkel Wanja kommt. Eine Reise durch die Nacht zum Besten.


Opening Indigo Hotel und Buchpremiere Onkel Wanja kommt. Eine Reise durch die Nacht von Wladimir Kaminer, Wladimir Kaminer, Berlin, Foto, wagg.de
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Sogar im Internet erklärt der „Russendisko“-Autor bereits sein neustes Werk



und an dieser Stelle ist dem Literaten mehr Anklang bei den Kritikern zu wünschen, als dies bei der „Russendisko“ Verfilmung der Fall war…

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Kategorie: Lifestyle

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Im Sommer gibt es ja nix besseres als ins Kino gehen, wer braucht schon Sonne, Strand und nen Sonnenbrand, und so ging es gestern noch zu Toni Erdmann ins gute alte Kino International. Auf den Streifen war ich ziemlich gespannt, weil die Komödie vom kompletten Feuilleton dermaßen abgefeiert wird (IMDb Wertung: 9,2/10) und es beim Festival in Cannes minutenlanges Standing Cvation gab, dass es einen direkt Angst und Bange machte. Tatsächlich ist „Toni Erdmann“ eine schön subversive und melancholische Komödie geworden, die von der Art des subtilen Humors streckenweise an Helge Schneider erinnert und in der es um Entwurzelung in unserer globalisierten Welt, Menschen, die sich eigentlich sehr nah sind, die aber nicht wissen, wie sie sich gegenseitig erreichen können und über die Abgründe der Consulting Branche geht. Das geniale an dem Film ist, dass man oft nicht weiß, ob man lachen oder weinen soll, die fast drei Stunden vergehen fast wie im Flug und schauspielerisch ist der Streifen bis in die letzte Nebenrolle perfekt besetzt (u.a. mit Sandra Hüller, Peter Simonischek) und einige der streckenweise surrealen Szenen werden sich mir wohl für immer in mein Gehirn einbrennen.
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Zur 30 jährigen Jubiläums-Party des Lingerie-Labels Marie Jo stieg der Hormonspiegel der männlichen Besucher sicherlich deutlich an, denn es wurde nicht nur auf den runden Geburtstag angestoßen, sondern es gab auch eine heiße Fashion-Show mit den neusten Entwürfen des Dessous-Labels zu sehen. Die Kreationen demonstrierten eindrucksvoll was die Frau von Heute drunter trägt: moderne Ästhetik gepaart mit verführerischer Kreativität bzw. alles was die Fantasie des anderen Geschlecht inspirieren könnte. Im Anschluss der Modenschau wurde ein Scheck an die Brustkrebs-Sensibilisierungs-Kampagne Pink Ribbon überreicht. Danach ging es weiter zur Opening Party des F95 The Fashion Store, der sich nun auf dem Gelände der Station Berlin befindet. Da der F95 The Fashion Store mit der Premium Messe verbandelt ist, gibt es dort zahlreiche auf der Messe vertretene Labels käuflich zu erwerben. Anschließend ging es dann noch rüber zum Geburtstag von Mohr Models. Mohr Models kommen ins Spiel, wenn einen die „mir ist langweilig, mir ist kalt, ich habe Durst bzw. ich habe Kopfschmerzen“Model-Attitüde doch einmal zu viel wird und aus Fleisch und Blut bestehend nicht so wichtig ist. Dafür bestehen diese dann aus Plastik, Wachs, Fiberglas oder Holz und sind wohl die wichtigste Dekoration eines Bekleidungsgeschäfts. Ob das auf Dauer aber die idealere Lösung darstellt, sei hier mal dahingestellt…
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Nach circa 2 Wochen Foto-Party-Pause ging es gestern Abend mal wieder auf die Piste zum WiMP B-Day–BBQ sowie zum G-Star Store Opening am Kudamm. Im Fluxbau grilltefeierte der norwegische Musikstreaming-Service WiMP sein einjähriges Bestehen und zur musikalische Dinner-Untermalung spielten sogar ein paar Bands auf. Nur gab es so ganz unnorwegisch überhaupt keinen schwarzen todes Metal oder Gluecifer und so auf die Ohren, sondern lediglich kurzweilige und dahinplätschernde Spex-Leser Mukke zum mitwippen zu hören.
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In der Prince Charles Bar gab es gestern mal keine innovativen Club-Tunes auf die Ohren, sondern solider Texas-RocknRoll von den Boss Hoss rockte das Haus am Moritzplatz. Anlass für den Stilbruch war die Launch-Party für die neue Zocker-Konsole Vita, so dass die gerade regenerierte Berlinale-Leber von den meisten geladenen Gästen berlinstyle schon am Dienstag wieder ruiniert war ;). Die Konsole von Sony gibt es ab heute weltweit zu kaufen und Clou der Vita ist ihr kompaktes Taschenformat und ihr Touchscreen-Display, so dass man wie früher beim Game Boy auch unterwegs zocken kann. Zudem kann man mit der Vita auch Filme anschauen, Mukke hören und im Internet surfen. Bis auf telefonieren also im Prinzip alles was ein Smartphone oder iPad auch kann. So wird es mit Sicherheit nicht uninteressant wer sich auf dem Markt letztendlich durchsetzt, zumal die Welt der Videospiele von Smartphones und Tablets gerade umgekrempelt wird… Mehr Fotos von der Boss Hoss Record Release Party letztes Jahr im Whitetrash gibt es übrigens noch hier anzuschauen http://www.wagg.de/blog.php?id=306&action=detail&action1=neu
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Es ist schon atemberaubend anzuschauen wie sich Berlins Mitte fast täglich verändert und nebenbei unaufhörlich gentrifiziert wird. Auf der einen Seite verschwinden die ganzen originellen Orte für die der sogenannte Mitte-Mythos einstmals Pate stand und geht einher mit kultureller Verödung, Touristenmassen und Pub-Crawls. Doch die Hauptstadt kann ja nicht ewig arm aber sexy bleiben und dort wo altes verschwindet und neues entsteht gibt es in der Regel auch immer viel zu feiern. So wurde die Mitte Berlins gestern Abend gleich von 2 Welt-Konzernen bespaßt, so dass die üblichen local-Berliner nicht in einer gentrifizierten Touri-Bar abhängen mussten ;). Einmal öffnete in der Münzstraße ein neuer Porsche-Design Store seine Pforten und circa 200 Meter weiter stellte Microsoft sein neues Windows Phone 8 vor.
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