Fashion Week 2012 – Tag1/3: Rebecca Ruetz +++ Dimitri +++ Esther Perbandt
fp, cj | 20.07.2012   
Fashion Week 2012 – Tag1/3: Rebecca Ruetz +++ Dimitri +++ Esther Perbandt, henry de winter, Micaela Schäfer,  Julian Stoeckel, Annemarie Eilfeld, Rolf Scheider, Tobi Wilson, Oliver Rath, Alexander Scheer,  Esther Perbandt, Klaus Lemke, Foto, Berlin, wagg.de
Die Modewoche ist ja jetzt schon 2 Wochen rum, aber da dort anstatt langweiligfrüh nach Hause zu gehen, immer ordentlich mitgefeiert wurde mussten auch mal ein paar Regenerationspausen eingelegt werden, so dass es jetzt noch einen Fashion-Week Nachschlag gibt.
Nachdem am Tag Null der Fashion Week die Bread&Butter Sause überlebt wurde ging es dann am ersten Tag gleich ins Zelt. Nach der Modenschau von Lena Hoschek folgte die Show der ebenfalls aus Österreich stammenden Jungdesignerin Rebekka Ruetz. Diese zeigte dann auf dem Laufsteg sehr mediterrane und halbdurchsichtige Entwürfe, die nicht nur sehr feminin, sondern auch recht elegant und kosmopolitisch wirkten.
Da nach der Schau meistens vor der Schau ist, konnte, während auf die Dimitri Schau gewartet wurde, auch mal der ganze Trubel im Zelt drumherum angeschaut werden. Im Zelt war business as usual wie jede Saison, dass Fashion-Volk lief wie immer hektisch und laut herum, Bussi hier Bussi da und die schrillsten Outfit schienen gegeneinander anzutreten. Zwischendrin Fotografen, wichtige Fashion-Bloggerinnen und deutsche A- bis Z-Prominenz. Für ein paar Stunden immer recht unterhaltsam.


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Nach circa 1 ½ Stunden ging es dann aber mit der Schau von Dimitri weiter, bei dessen eleganten Kreationen man spontan an Kleider aus dem antiken Griechenland denken konnte - die meisten Entwürfe waren nur ein- oder zweifarbig koloriert und außerdem sehr minimal gehalten.



Das Publikum zeigte sich dann auch begeistert und so gab es nach der Schau viel Applaus für den griechischen Designer.
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Am Freitagabend stellte dann die Ur-Berlinerin Esther Perbandt ihre neue Kollektion dem Publikum vor. Die Designerin, die auch zum Inventar des Berliner Nachtlebens gehört, zeigte wieder sehr avantgardistisch und futuristisch gehaltene Entwürfe mit einem reininterpretierbaren subkulturellen Punk/Gothic Einschlag. Lustig dabei, dass der Münchener Regisseur und Berlin-Film-Filmer Klaus Lemke nicht nur Filme macht sondern auch modelt und bei „Esther“ mal eben mitgelaufen ist ^^…
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Kategorie: Lifestyle

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Am Mittwoch feierte das 2.Weltkriegsdrama Laconia Premiere in Berlin. In dem auf wahren Begebenheiten beruhenden TV 2teiler geht es um die Bewahrung von Menschlichkeit gegenüber dem Kriegs-Feind. 1942 trug sich eine bisher wenig bekannte Episode des 2. Weltkrieges zu: Ein deutsches U-Boot versenkt vor der Küste Afrikas einen Britischen Truppentransporter mit 2700 Menschen an Bord und rettet im Anschluss etwa 400 um ihr Leben kämpfende Menschen aus dem Atlantik und wird zum Dank von alliierten Flugzeugen bombardiert. Der Vorfall wurde seinerzeit von allen Kriegsparteien verschwiegen, der deutschen Kriegsführung passte der humanitäre Akt nicht ins Konzept und die Alliierten schämten sich wohl für die Bombardierung eines U-Bootes mit Schiffbrüchigen an Bord. Zudem passte der Vorfall sehr wahrscheinlich nicht in die gängige britische Feinbild-Propaganda von den mordlustigen deutschen huns. Und die deutsche Admiralität erließ im Gegenzug sogar den berüchtigten Laconia-Befehl, der es von da an U-Booten prinzipiell verbot Besatzungen versenkter Schiffe zur Hilfe zu eilen. Zur Deutschland-Premiere reiste eine Überlebende der Laconia-Tragödie sogar eigens aus England an. Die heute 83 Jährige Josephine Pratchett überlebte als 14 Jährige die Torpedierung und Versenkung der Laconia und im Anschluss die Bombardierung des deutschen U-Bootes das sie aus dem Meer fischte. Übermäßiger Pathos und stereotype Figuren dominieren zwar in dem TV-Movie, in dem vom 2. Weltkrieg besessenen England wurde Laconia aber bereits mit großen Erfolg ausgestrahlt. Über die Besprechung im hiesigen Feuilleton kann man jedoch gespannt sein, kommen die Deutschen See-Landser genreuntypisch fast schon sympathisch rüber und sogar Hitler-Nachfolger und Kriegsverbrecher Karl Dönitz (Thomas Kretschmann) wirkt in Laconia ein wenig wie Mutter Theresa. Die bekannteren Darsteller in dem TV-Drama sind Franka Potente, Thomas Kretschmann, Frederick Lau, Nikolai Kinski und Ken Duken. Sendetermin für den historisch interessierten Zuschauer ist der 2. und 3. November jeweils um 20:15 Uhr im Ersten und für den des Englisch mächtigen bereits auf youtube hier ;)
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Wo einen die GEZ Schergen buchstäblich das letzte Hemd vom Leib wegpfänden, musste gestern Abend natürlich die Depression bekämpft werden und statt Wasser, Brot und Trübsal zuhause, ging es lieber ins mondäne Hotel de Rome, wo auf der Dachterrasse leckere Ron Zacapa Drinks gereicht und Sterne-Koch Ralf Zacherl die Gaumen verwöhnte - glamourös geht schließlich die Welt zugrunde und langweilig kann mal chillen. Eigentlich bin ich ja nicht so der mega Rum Fan, irgendwie muss ich mich damit immer übergeben, aber Ron Zacapa kann man wirklich trinken und gerade eben im Darknet nachgelesen, er gilt auch als einer der besten Rum Sorten der Welt und stammt aus dem Hochland Guatemalas – was natürlich nicht uninteressant zu wissen ist =D.
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Kurz vor Winterschluss war am Montag noch einmal Kinotag und es wurde bei der Premiere von „Fassbinder“ vorbeigeschaut, einer Doku über selbigen Regisseur und Schauspieler, die in der Volksbühne Premiere feierte. Anlass der Dokumentation und den momentanen Hype um den 1982 verstorbenen Filmemacher ist wohl dessen anstehender siebzigster Geburtstag und aus diesem Grund wird es ab den fünften Mai auch eine große Ausstellung im Martin-Gropius-Bau geben. Nachdem Fassbinders alte „Clan“-Musen Hanna Schygulla, Margit Carstensen und Irm Hermann über den red Carpet flaniert waren, wurde der Streifen von Regisseurin Annekatrin Hendel auch schon freigegeben und auf der Leinwand kamen dann viele ehemalige Weggefährten zu Wort, es gab Szenen aus den wichtigsten Filmen und alte Interviews mit Fassbinder himself anzuschauen. Alles nicht uninteressant, aber wer schon mal zwei oder drei Fassbinder Filme gesehen oder ein paar Zeilen über den Ausnahme-Filmemacher gelesen hat, dem wird in dem Streifen nicht viel Neues oder Unbekanntes geboten. Thematisiert werden die menschlichen Abgründe, Exzesse, frühe Tot und kulturelle Bedeutung des Künstlers, der ja im Grunde der Regisseur der Generation RAF und enfant terrible des deutschen Films war – entweder gehasst und total abgelehnt oder geliebt und als Genie gefeiert – so wie es sein muss - wer braucht schon Mittelmäßigkeit und Durchschnitt.
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Tagtäglich ist ja live zu beobachten, wie Berlins Mitte immer weiter gentrifiziert und kommerzialisiert wird und nur noch Pub-Crawl-Touris und Unternehmensberater-Spakkos das Stadtbild prägen. Auf der einen Seite verschwinden dabei die ganzen originellen Orte für die der sogenannte Mitte-Mythos einstmals Pate stand und geht einher mit kultureller Verödung und beliebiger Starbuckisierung. Auf der anderen Seite kann man aber rund um den Rosenthaler Platz immer noch viel Spaß haben, wenn man sich nur abseits der ganzen Touri-Pfade und Schnarchnasen Bars und Clubs hält. So wurde dann letzten Freitag mal wieder eine Kiez-Tour durchgeführt und bei der Vernissage von Izzy Weissgerber und der Skyy Vodka & Designer Scouts Fashion Presentation vorbeigeschaut.
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Gleich ist nicht nur endlich Wochenende, sondern es gibt heute auch noch eine richtig kühle Verlosung: Am 12.12. gibt es ein very special-Screening von Your Name. – Gestern, heute und für immer (Kinostart: 11.01.2018) und mit nur ein wenig Glücksschwein kannst du ein paar Gästelistenplätze ergattern und den Anime-Streifen circa einen Monat vor dem offiziellen Kinostart gucken. „Your Name.“ ist nicht nur einer der erfolgreichsten japanischen Filme aller Zeiten, sondern auch im Netz und von der Kritik (imdb 8,5/10) wird der Zeichentrickfilm derart hart gefeiert, dass es einen direkt unheimlich wird. Inhaltlich geht es um einen Körpertausch via Traum, also wieder eine surreale und weird Story, für die wir japanische Movies so lieben und der Trailer schaut schon mal krass emotional und nach reichlich Herzschmerz aus und zum screenen tippe einfach, für immer, deinen Namen an ferdinand[at]wagg.de und drücke janz feste die Daumen. Der/Die glücklichen Gewinner/innen werden rechtzeitig benachrichtigt…
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