Esmod Graduate Show 2012
fp | 20.06.2012   
Esmod Graduate Show 2012, Leila Lowfire, Julian Stoeckel, Sarah Knappik, Esther Perbandt, Maurice Gourdault-Montagne, Foto, wagg.de, Berlin, Fashion-Week 2012
2 Wochen vor Beginn der Fashion-Week wurden gestern die Absolventen der schicken Esmod-Modeschule ins Leben entlassen und präsentierten vor Publikum ihre Abschlusskollektionen. Die 1841 in Frankreich unter dem Namen l Ecole Supérieure des Arts et techniques de la Mode geründete Kunsthochschule ist in der Modewelt ja recht renommiert und so ließ es sich sogar der französischer Botschafter in Deutschland Seine Exzellenz Maurice Gourdault-Montagne nicht entgehen die Studenten persönlich zu entlassen.


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Wie bei Modestudentenschauen üblich, gab es stilistisch querbeet alles zu sehen, die Entwürfe wechselten von tragbar zu Kunst und von avantgardistisch zu konventionell, so dass keine Langweile aufkam und es ein schöner Fashion-Week-warm-up Abend wurde...
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Kategorie: Lifestyle

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Man kann ja nicht immer nur raven gehen, schließlich besteht das Leben auch nicht nur aus 4/4 Takt und Bass Drum und so gab es gestern Abend stattdessen ein lustiges Adoleszenz-Revival. In der wahrscheinlich besten Stadt der Welt gastierte das Pirate Satellite Festival, wo 7 oder 8 nicht so mega bekannte Ami-Punk Bands zockten. Wie immer viel zu spät wurden die ersten zwei oder drei Combos erstmal verpasst, aber die Masse an Bands Flaterate hintereinander durchzugucken ist ja auch echt hardcore und ich wundere mich wirklich immer wieder, wie Alle diese ganzen Festivals im Sommer durchhalten und tagelang jemand beim rumhüpfen auf der Bühne zuschauen, ohne dabei vor Langweile zu sterben. Ich geh da lieber ins Süssi oder zu den voll legalen Schwerelos Open Airs, aber muss ja schließlich jeder selber wissen, wie er seinen Freizeitstress verbringt. Zum Glück gab es bei dem Pirate Satellite aber 2 Bühnen, so dass es wenigstens kein nervtötendes Soundchecking gab und wenn die eine Band fertig war, ging es beim anderen Stage direkt weiter.
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Gestern Abend war mal wieder Kino angesagt und es ging zur Premiere von “Ummah - Unter Freunden“. Der arabische Begriff „Umma“ bezeichnet die religiöse Gemeinschaft der Muslime und in dem Debütfilm von Cüneyt Kaya geht es dann auch um islamische Lebensweisen in Deutschland und spielt in Neukölln. Kontroverse Themen wie Islamismus, Migrantenkriminalität, Islamkritik, ein sich quer durchs Land mordender Verfassungsschutz sowie eine Portion Rechtsradikalismus werden dabei in einem Topf verrührt und alles wird wild miteinander vermischt. Bei der Themenvielfalt nimmt der Streifen dann wenig Rücksicht auf politisch korrekte Befindlichkeiten, zum Beispiel wird die Kopftuchproblematik oder die religiöse Intoleranz im Islam angerissen, wirklich neue Erkenntnisse in Bezug zur aktuellen Islamdebatte werden aber nicht aufgezeigt. So wirkt der Streifen dann ein wenig wie eine Spielfilm-Talkshow, wo die Pro- und Contra Argumente nur so hin und herfliegen, wobei aber auf eine klare Position oder eine wertende Aussage verzichtet wird. Interessant und authentisch dabei die Skizzierung des muslimischen Milieus, die zahlreichen Culture-Clash-Szenen, weniger die verschwörungstheoriedurchzogene Darstellung des Verfassungsschutzes, welche den Film dann auch völlig unnötig in die Länge zieht. Der Cast agiert in dem Streifen weites gehend souverän, wobei aber Hauptdarsteller Frederik Lau auch mal eine andere Rolle als den lakonisch-verpeilten Bauchmenschen spielen könnte.
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Es ist ja nie zu spät für eine glückliche Kindheit und so ging es am Montag direkt zur Vernissage der neuen Star Wars Ausstellung, die bei Madame Tussauds eröffnet wurde. Das sicherlich berühmteste Wachsfigurenkabinett der Welt ist ja zum Teil schon etwas scary, ständig fragt man die Personen, die neben einen steht „are u human?“ und denkt sie würde gleich zu reden anfangen, so authentisch sind die Puppen streckenweise. Jedenfalls wurde diesmal dem Führer nicht der Kopf abgeschlagen und nach den ganzen realen und surrealen Stars und Politikern auf einen Haufen, ging es mit den Sternenkriegern weiter,
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Heute startet ja offiziell wieder der Film-Wahnsinndie Berlinale und enthusiastische Cineasten können ihrer Lieblings-Passion nachgehen und sich theoretisch hunderte Filme anschauen. Einen schönen Vorgeschmack auf die Filmfestspiele gab es aber bereits am Dienstagabend, als der neue Oskar Roehler Film mit dem Titel Quellen des Lebens glamourös Premiere im schnieken Delphi Filmpalast feierte. Die letzten „Roehler“-Filme wurden ja vom Feuilleton zu Recht ziemlich verrissen, mit Quellen des Lebens ist dem Regisseur aber endlich wieder ein toller uns absolut sehenswerter Film gelungen. In dem 174 Minuten langen epochalen Streifen erzählt der Filmemacher kurzerhand seine eigene Familiengeschichte über 3 Generationen lang hinweg und damit parallel auch die historische Entwicklung der alten Bundesrepublik vom Wirtschaftswunderland in den frühen 50ern bis hin zur Flower-Power Zeit in den späten 60ern.
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Bei den ganzen hirnlosen Soap-, Casting- und Talkshows tagtäglich im Fernsehen hat man irgendwann einfach den Kanal gestrichen voll und anstatt schier endloser Werbeblöcke die an den Nerven rütteln, ging es am Mittwoch lieber mal wieder entspannt ins Kino zur Premiere von „Scherbenpark“. „Scherbenpark“ basiert auf den gleichnamigen Bestseller von Alina Bronsky und ist der neue Film von Bettina Blümner, die ja mit der Dokumentation "Prinzessinnenbad" ("Ich komm aus Kreuzberg, du Muschi!") recht bekannt geworden ist und auch bei ihren Kino-Spielfilmdebüt dreht sich wieder alles um die die (Abgründe ;)) der weiblichen Adoleszenz. Inhaltlich geht es in dem Coming-Of-Age-Drama um das schwierige Aufwachsen in einer zerrütteten Familie in einem Vorstadt-Plattenbau-Ghetto und angereichert ist die Story außerdem mit einer Prise Culture-Clash zwischen Ober- und Unterschicht und einen Schicksalsschlag gibt es auch noch. Dabei weiß die Geschichte weites gehend zu überzeugen und wirkt auch authentisch, nerven tun nur die Prekariat-Klischees und dass die Handlung auf Dauer doch etwas kurzweilig dahin plätschert. Sehenswert ist aber auf jeden Fall die toll aufspielende Hauptdarstellerin Jasna Fritzi Bauer, der es beim Schreien, „Rumzicken“ und schlagfertig Sprüche klopfen direkt Spaß macht (über die Schulter) (zu)zuschauen und wer schon „Berliner Schule“-Arthaus Streifen a la „Halbe Treppe“ mochte und sich auch von den dramatischen Pubertäts-Ausbrüchen nicht abschrecken lässt, dem sei das lösen einer Kinokarte hiermit anempfohlen.
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