Opening Party The Grand
fp | 04.05.2012   
Opening Party The Grand, Jan Luckenbill, Oliver Rath, Betty de Luxe, Katie Pfleghar, Celia Celinski, Jan-Henrik Scheper-Stuke, Marcello, Foto, Berlin, 2012, wagg.de, Franziska Weisz, Pat RoXx
Vom Alexanderplatz bis zur Friedrichstrasse wird es langsam eng mit stylischen Clubs, Bars und Restaurants und mit dem The Grand kommt nun sogar eine neue Adresse hinzu die Essen, Trinken und Feiern miteinander vereint. Nachdem die Eröffnung bereits zweimal verschoben wurde bzw. für den Berlin-Besuch von Pamela Anderson herhalten musste, wurden gestern nun die Türen für die geladenen Opening-Gäste geöffnet. Das Club-Restaurant erstreckt sich auf 3 Etagen und ist wirklich riesig geworden. Betrieben wird der Club von Jasko Klatt (Spindler & Klatt) und Martin Hötzl (Ex-Chef vom Rodeo Club) und so erinnert das Interieur auch stark an das alte Rodeo im Postfuhramt: Unverputzte Wände und Nobel-Vintage Möbel sorgen für eine gesunde Mischung aus gediegenen Ambiente und Berliner Morbidität. Wie sich das The Grand im Berliner Nachtleben machen wird bleibt bei der Größe und den damit verbundenen Fix-Kosten eine spannende Frage, aber mit Sicherheit ist Berlin-Mitte nun um eine lohnenswerte Feier-Location reicher…



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Kategorie: Lifestyle, Musik

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Während der Auferstehung Jesu Christi-Gedächtnisfeier wurde sich natürlich streng an das geltende Tanzverbot gehalten und die Tage besinnlich verbracht. So ging es lediglich letzten Donnerstag zum feucht fröhlichen Opening der Bar 111 in der Schönhauser Allee 10, wo zu free Drinks und minimalistischen Beats bis in die frühen Morgenstunden gegen das Tanzverbot verstoßen wurde. Die Bar 111 liegt gleich neben dem White Trash und Platoon und von Sonntag bis Donnerstag ist dort normal Bar und am Wochenende wird mit DJs gefeiert.
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Biertrinken und Bloc Party lauschen: Neuerdings lässt der Bremer Bierbrauer Becks seine Bieretiketten von der englischen Britpop-/Indie-Band Bloc Party entwerfen und lud die die Jungs von der Insel zu einem exklusiven Gig ins Berliner E-Werk. Als Bloc Party dann loslegten wurden die Gäste in eine Art musikalische Zeitreise in die frühen Nuller Jahre entführt, als Bands wie Franz Ferdinand, Maxïmo Park oder Arctic Monkeys angesagt waren. Es gab stadiontaugliche Brit-Popmusik mit viel Gitarre auf die Ohren, die stilistisch größtenteils von den ganzen alten englischen Independent-Bands aus den 80ern und 90ern inspiriert war. Wer die ganzen Originale wie zum Beispiel Billy Bragg, The Jam, The Clash usw. kennt, dem wurde musikalisch natürlich wenig neues geboten. Die ganzen anwesenden Fashion-Bloggerinnen und anderen Fans ließen sich von dem sinnlosen Musik-Historien-Bla aber wenig beeinflussen und zeigten sich umso mehr Begeistert und so mussten die Brit-Pop Musiker dann auch mindestens 3 Zugaben spielen bis die Jungs schließlich schweißgebadet von der Bühne entlassen wurden.
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Am Dienstagabend wurde sich dann auch mal in den Modetrubel gestürzt und ins „Zelt“ zum Kilian Kerner getigert, wo der erste offizielle Tag der Modewoche eingeläutet wurde. Kilian Kerner gehört ja de Facto schon zum Inventar der Fashion-Week und seit 6 Jahren findet seine Show, man könnte direkt seine Uhr nachstellen, immer am ersten Tag pünktlich um 20:00 an (kuckst du hier, hier, hier oder hier). Bei dem beständigen Designer trägt man Im Herbst/Winter 2014/2015 latent grunge-inspirierte Roben die recht martialisch und oversized ausfielen und ich spontan an nevermindSeattle im Herbst anno 1991 denken musste.
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Nachdem deine Daten jetzt für immer save und geschützt sind, gibt es hier und heute noch eine direkt unerlaube Verlosung: Am Mittwoch feiert der RomCom-Streifen Zwei im falschen Film Premiere in der Kulturbrauerei (Kinostart: 31.05.) und mit nur ein wenig Fortuna sitzt du am Mittwoch im richtigen Film, denn es gibt noch 2 x 2 exklusive Gästelistenplätze abzustauben. Der Trailer schaut schon mal nach dem romantischen, leidenschaftlichen und prickelnden Alltag einer Langzeitbeziehung aus und wenn du deine Hochzeits- und Kinderplanung abgeschlossen und die Schlösser auf der Toillete ausgebaut hast, sende ewige Liebes- und Treue-Schwüre an ferdinand[at]wagg.de und drücke dir vor deiner besseren Hälfte ein paar Pickel aus janz feste die Daumen. Der/Die glücklichen Gewinner/innen werden natürlich rechtzeitig benachteiligt...
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In dem einzigen deutschen Beitrag der zur Berlinale einen Bären gewonnen hat – Schlafkrankheit - geht es um das entbehrungsreiche Leben als Entwicklungshelfer in Kenia, um Idealismus der zu postkolonialen Zynismus wird und um Flucht vor dem Scheitern im bürgerlichen Europa. Schlafkrankheit ist ein ungewöhnlich und sehr ruhig inszenierter Berliner Schule – Film geworden, in dem in authentischen und höchst eindringlichen Bildern ein Afrika wie eine offene Wunde gezeichnet wird, ein Afrika der Korruption, Armut, Prostitution, Schmutz, Lethargie und Hoffnungslosigkeit. Schlafkrankheit ist jedoch kein ausschließlicher Film über Afrika, sondern indirekt ebenso ein Film über Europa, über die Entfremdung von der eigenen Kultur und über den Sinn oder nicht Sinn der Entwicklungshilfe. Obwohl vom Feuilleton durchgehend gefeiert und bei der Berlinale ausgezeichnet, wird es Schlafkrankheit an den Kinokassen wohl nicht einfach haben, trotzdem ist der Film unbedingt empfehlenswert, da er neue und vor allem interessante Wege geht…
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